Rosenheim – „Lichtverschmutzung – Ein Problem nicht nur für Astronomen“ ist der Titel eines öffentlichen Vortrags in der Technischen Hochschule Rosenheim (Hochschulstraße1, 83024 Rosenheim, Raum AZ 1.50) am 28. März um 19 Uhr. Dr. Andreas Hänel, Sprecher der Fachgruppe Dark Sky der Vereinigung der Sternfreunde, wird über die Ursachen der Lichtverschmutzung, Messmethoden berichten. Außerdem beleuchtet er die Auswirkungen und berichtet über einfache und effektive Methoden, diese zu reduzieren.

Ursprünglich betraf das Problem der Lichtverschmutzung vorwiegend Astronomen, die ihre
Sternwarten in immer entlegenere Gebiete verlegen mussten, um noch einen dunklen
Sternenhimmel beobachten zu können. Zudem wird durch die modernen energiesparenden
LEDs immer heller beleuchtet und die Energieeinsparungen nur teilweise ausgenutzt.
Inzwischen ist bekannt, dass immer breitere Bereiche beeinträchtigt werden, Insekten,
Zugvögel, aber auch Menschen werden durch die zunehmende künstliche Beleuchtung
beeinträchtigt.
Voraussetzung für die Teilnahme: 3G (Test von offizieller Teststelle oder Schülerausweis) FFP-2-Maske.

„Earth Hour“ am
Samstag, 26. März

Am Samstag 26. März. wird mit der „Earth Hour“, das heißt, Abschalten öffentlicher Beleuchtung ab 20.30 Uhr auch auf die Bedeutung der Dunkelheit auf der ganzen Welt aufmerksam gemacht.

Übrigens:  Bei klarem Himmel hat die Sternwarte Rosenheim vom 4. April bis zum 16. Mai montags geöffnet: Die öffentliche Führung findet dann jeweils um 22 Uhr statt (bei klarem Himmel, außer feiertags. Voraussetzung für den Eintritt:  3G und FFP2-Maske, vorbehaltlich neuen COVID-Einschränkungen).
(Quelle: Pressemitteilung Sternwarte Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)