„Pfeifen stoppen- Menschen bewegen“: Antrag zur Reaktivierung der Bahnstrecke Rosenheim-Rohrdorf

„Pfeifen stoppen- Menschen bewegen“: Antrag zur Reaktivierung der Bahnstrecke Rosenheim-Rohrdorf

Thansau-Rohrdorf / Landkreis Rosenheim -In Teilen der Bevölkerung von Thansau und Rohrdorf (Landkreis Rosenheim= sorgt das Warnpfeifen der Güterzüge seit Jahren für Kritik. Die Grünen im Rosenheimer Kreistag setzen sich nun dafür ein, die Strecke für den Personenverkehr zu reaktivieren – eine Maßnahme, die nicht nur das Pfeifen reduzieren, sondern auch neue Möglichkeiten für den Personenverkehr eröffnen könnte. 

Am 12. Januar 2026 hat die Rosenheimer Kreistagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag eingebracht, um die Reaktivierung der Personenzugverbindung Rosenheim–Rohrdorf prüfen zu lassen. Ziel des Antrags ist es, die bisher ungesicherten Bahnübergänge in Thansau und Rohrdorf zu beschranken. Damit könnte die bisherige Warnsignalpflicht für die Züge entfallen, die bestimmte Anwohner zeitweise stark belastet.

Victoria Broßart, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen aus Rosenheim und Obfrau im Verkehrsausschuss, begrüßt den Antrag ausdrücklich. Sie erklärt, dass die Strecke von Rosenheim nach Rohrdorf bereits seit über 100 Jahren existiert und elektrifiziert ist. „Der ‚Wiesn-Express‘ zeigt jedes Jahr für ein paar Tage, wie groß die Nachfrage nach einer entspannten Fahrt nach Rosenheim ist, ohne am Schlossberg oder in der Innstraße im Stau stehen zu müssen“, sagt Broßart. Aus ihrer Sicht wird außerhalb der Wiesn-Zeit die Strecke nur von Güterzügen genutzt, deren vorgeschriebenes Pfeifen an den ungesicherten Bahnübergängen die Bevölkerung belastet. In zahlreichen Gesprächen vor Ort habe sie dies direkt von Anwohnern erfahren.

Mit der Reaktivierung für den Personenverkehr würden die Bahnübergänge technisch gesichert und die Warnsignalpflicht für die Züge entfiele. Broßart betont, dass die Menschen in Thansau und Rohrdorf so endlich ihre Ruhe hätten und gleichzeitig leichter nach Rosenheim und zurück kämen. Sie fordere deshalb auch die anderen Fraktionen im Kreistag auf, den Antrag zu unterstützen. „‚Pfeifen stoppen – Menschen bewegen!‘ – das ist unser Ansatz, den wir gemeinsam umsetzen wollen“, sagt Broßart.
(Quelle: Pressemitteilung Victoria Broßart, Bundestagsabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen, Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mutter ignoriert Sperre am Bahnübergang – Bundespolizei stoppt Überquerungsversuch

Mutter ignoriert Sperre am Bahnübergang – Bundespolizei stoppt Überquerungsversuch

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Eine 41-jährige Frau hat am Dienstag (25.11.2025) versucht, gemeinsam mit ihrer Tochter einen von der Bundespolizei gesperrten Bahnübergang in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) zu überqueren. Die Beamten konnten sie erst im letzten Moment stoppen. Gegen die Frau läuft nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Wegen einer mehrstündigen Schrankenstörung waren Bundespolizisten am Bahnübergang „Lindenstraße“ im Einsatz. Die Schranken waren beidseitig halb geschlossen, die Ampelanlage zeigte Rot. Da weiterhin Zugverkehr stattfand, war das Betreten des Bereichs aus Sicherheitsgründen untersagt. Zur besseren Sichtbarkeit der Absperrung stand ein Streifenfahrzeug mit eingeschaltetem Blaulicht bereit. Fußgänger wurden auf einen benachbarten Bahnübergang umgeleitet.

Frau hielt Absperrung für „nicht sinnvoll“.

Die Beamten erklärten der Frau zunächst die Sperrung und gaben eine eindeutige Weisung, den Übergang nicht zu betreten. Dennoch forderte die 41-Jährige ihre Tochter auf mitzukommen und lief los. Am Rand des Gefahrenbereichs, auf Höhe der Schranke, konnte ein Polizist beide anhalten. Nach der anschließenden Belehrung äußerte die Frau, sie halte die Absperrung für nicht sinnvoll – obwohl sie wusste, dass jederzeit ein Zug hätte durchfahren können
Die Bundespolizei zeigte die deutsche Staatsangehörige wegen eines Verstoßes gegen die Vorschriften zum Verhalten an Bahnübergängen an. Der Fall wurde an die Zentrale Bußgeldstelle im Bayerischen Polizeiverwaltungsamt weitergeleitet. Zusätzlich wurde das Amt für Kinder und Jugendliche im Landkreis Rosenheim über den Vorfall informiert. Ein Punkt im Fahreignungsregister ist möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

Verkehrsunfallflucht an Bahnübergang in Großkarolinenfeld

Verkehrsunfallflucht an Bahnübergang in Großkarolinenfeld

Großkarolinenfeld – Ein Lkw verursachte am Freitag (23.5.2025) einen Verkehrsunfall an einem Bahnübergang in Großkarolinenfeld (Landkreis Rosenheim).  Ein Zug kollidierte daraufhin mit der kaputten Bahnschranke. Der Lkw-Fahrer flüchtete:

Gegen 9.07 Uhr war der bisher unbekannte Lkw-Fahrer auf dem Filzenweg in Fahrrichtung Bahnhofstraße unterwegs. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizei missachtete er das Rotlicht und fuhr in den Bahnübergang ein. Dabei touchierte der Lastwagen die sich schließende Bahnschranke. Daraufhin wich der Fahrer auf den linken Fahrsteifen aus und rammt dort die geschlossene Bahnschranke auf der gegenüberliegenden Gleisseite.
Ein Zug kollidierte trotz Gefahrenbremsung mit der nun ins Gleisbett hängenden Schranke.
Personen wurden bei dem Unfall glücklicherweise nicht verletzt und der Zug konnte sicher in den Bahnhof in Großkarolinenfeld einfahren. Es entstand ein Sachschaden im niedrigen fünfstelligen Bereich.
Der Lkw flüchtete in Richtung Bahnhofstraße. Gegen den bislang unbekannten Fahrer wird wegen unerlaubtem Entfernen vom Unfallort sowie wegen Gefährdung des Bahnverkehrs ermittelt.
Zeugen, die Hinweise zum Verkehrsunfall sowie über Fahrer oder Lkw geben können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bad Aibling unter Telefon 08061 / 9073-0 oder mit jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Verkehrsunfall am Bahnübergang in Hausham

Verkehrsunfall am Bahnübergang in Hausham

Hausham / Landkreis Miesbach – In Hausham (Landkreis Miesbach) kam es am gestrigen Montag (27.1.2025) mitten auf einem Bahnübergang zu einem Verkehrsunfall. Zwei Autos kollidierten frontal, eines blieb auf den Gleisen liegen.  Der Bahnverkehr musste deshalb kurzfristig gestoppt werden.

Gegen 16.20 Uhr fuhr eine 64-jährige Haushamerin von der Naturfreundestraße bei roten Lichtsignal über den Bahnübergang, um rechts auf die Schlierseer Straße abzubiegen. Dabei kollidierte sie, nach den Angaben der Polizei,  frontal mit dem Pkw eines 78 jährigen Rottach-Egerner, der von der Schlierseer kommend über die Gleise fuhr, um auf der Schlierseer Straße in nördliche Fahrtrichtung weiterzufahren.

Beide Pkw wurden durch den Zusammenstoß an der Fahrzeugfront deformiert. Die Fahrzeugführer blieben glücklicherweise unverletzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Lichtsignal an Bahnschranke in Eching zerstört

Lichtsignal an Bahnschranke in Eching zerstört

Eching / Landkreis Freising – An einer Bahnschranke in Eching (Landkreis Freising) wurde in der Naht von Sonntag auf Montag (13.1.2025) ein Lichtsignal zerstört. In Folge war der Zugverkehr auf der Bahnstrecke München-Regensburg beeinträchtigt. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut: 
 Ein Techniker der Deutschen Bahn war schnell vor Ort. Kurz nach Mitternacht informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn die Bundespolizei über eine mutwillige Beschädigung der Schrankenanlage an einem Bahnübergang in Eching. Beim Eintreffen der Streife am Bahnübergang Ohmstraße war der Techniker bereits vor Ort. Nach dessen Aussage wurde die Anlage mit Schottersteinen beworfen. Mehrere Steine konnten in unmittelbarer Nähe gefunden werden.
Insgesamt wurden drei Lampen der Anlage beschädigt, was zu einer Störung am Bahnübergang führte. Der Schaden, der durch den Techniker behoben werden konnte, beläuft sich auf ca. 1000 Euro. Es kam zu Verspätungen und Teilausfällen im Zugverkehr. Die Bundespolizei sicherte Spuren und ermittelt wegen Sachbeschädigung.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

„Pfeifen stoppen- Menschen bewegen“: Antrag zur Reaktivierung der Bahnstrecke Rosenheim-Rohrdorf

Blockierte Bahnstrecke in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Ein Lkw stand am gestrigen Donnerstagnachmittag (5.12.2024) an einem Bahnübergang noch zum Teil auf den Gleisen, als sich die Schranken senkten. 

Nach den Angaben der Polizei fuhr der Lkw–Fahrer nach links aus einem Gewerbegebiet aus und in den Bahnübergang in der Otto-von-Steinbeis-Straße ein. Weil er die Kurve zu eng angefahren hatte, setzte er seinen Lastwagen zurück, um einen Unfall zu verhindern. Im selben Moment begann die Ampel des Bahnübergangs rot aufzuleuchten und wenige Sekunden später senkte sich die Schranke bereits zwischen Sattelzug und Anhänger. 
Der herannahende Zugführer konnte den Zug noch rechtzeitig zum Stillstand bringen, so dass eine Kollision verhindert wurde. 
Das Gleis war während der Unfallaufnahme vorübergehend für den Schienenverkehr gesperrt und wurde unmittelbar im Anschluss wieder freigegeben. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)