Freundschaft feiern und Verbindungen ausbauen

Freundschaft feiern und Verbindungen ausbauen

Rosenheim – Oberbürgermeister Andreas März reist mit einer 33-köpfigen Delegation nach Japan. Dabei stehen das 20-jährige Jubiläum der Städtefreundschaft zwischen Rosenheim und Ichikawa sowie die Knüpfung von weiteren Wirtschaftskontakten im Vordergrund.
 
„Trotz der großen Distanz sind unsere Beziehungen sehr nah. Sei es durch den fortwährenden Schüleraustausch der Mädchenrealschule und die Fußballcamps oder die Wirtschaftsbesuche der letzten Wochen des japanischen Generalkonsuls und der Außenhandelsorganisation JETRO mit deren Sitz in München. Mit unserem Besuch in Japan pflegen wir die Freundschaft weiter und erweitern unser Wirtschaftsnetzwerk, von dem unsere heimischen Unternehmen profitieren können“, so Oberbürgermeister Andreas März.
Die Reise beginnt am heutigen Freitag, 15. März. Am 17. März wird das 20. Jubiläum der Städtepartnerschaft in Ichikawa begangen, am Tag darauf nimmt die städtische Delegation an der Wirtschaftstagung teil. Zudem steht ein Besuch der Chiba University of Commerce an, einer Partneruniversität der TH Rosenheim.
Des Weiteren sind Empfänge durch die Repräsentantin des Freistaats Bayern in Japan und durch die deutsche Generalkonsulin und ihren Wirtschaftsreferenten in Osaka geplant.
Die Delegation setzt sich zusammen aus Mitgliedern des Stadtrates, der Stadtverwaltung, einer Firma aus dem Stellwerk18 sowie des Fördervereins „Städtepartnerschaft Ichikawa-Rosenheim e.V.“ der auch satzungsgemäß die Delegationsreise fördert. Die Flugkosten und sonstigen Auslagen trägt jeder Teilnehmer selbst. Das Veranstaltungsprogramm in Ichikawa wird – wie es die beiden Städte gegenseitig auch in der Vergangenheit handhabten – von der Partnerstadt Ichikawa übernommen.
Die Städtefreundschaft wurde im Jahr 2004 mit einem Memorandum zum Kultur-, Sport- und Jugendaustausch erstmals schriftlich festgehalten, daher gilt das Datum als Beginn der engen Freundschaft zwischen Ichikawa und Rosenheim. Die offizielle Unterzeichnung der Städtepartnerschaft erfolgte im Jahr 2008.   
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)
In den Ruhestand verabschiedet

In den Ruhestand verabschiedet

Aschau / Landkreis Rosenheim – Mehr als 25 Jahre lang war Christine Niedermaier im Vorzimmer des Ersten Bürgermeisters der Gemeinde Aschau im Chiemgau gern gesehene Ansprechpartnerin sowohl für Bürger als auch für die Mitarbeiter. Nun verabschiedete sie sich in den wohlverdienten Ruhestand.

Im Laufe ihrer Dienstjahre hat Christine Niedermaier in der Gemeinde Aschau so einiges erlebt. Es gab viele aufregende und auch rührende Momente, an die sie sich gerne zurückerinnert. Ihre ehemaligen Kolleginnen und Kollegen werden sich gerne an sie erinnern und wünschen ihr für ihre künftige freie Zeit alles erdenklich Gute.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter, zeigt: Ein bekanntes Gesicht im Aschauer Rathaus: Christine Niedermaier wird vom Ersten Bürgermeister Simon Frank (rechts) und Michael Andrelang (Zweiter Bürgermeister) in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet)

Für mehr Natur in Städten und Gemeinden

Für mehr Natur in Städten und Gemeinden

Hilpoltstein / Bayern – Viele bayerische Gemeinden und Städte wollen mehr Artenvielfalt in ihre Siedlungen bringen. Jedoch ist es nicht immer ganz leicht, sich bei dem komplexen Thema Naturschutz zurechtzufinden und manche Bürger  empfinden naturnahe Straßenränder und Verkehrsinseln als ungepflegt oder verwildert. Der bayerische Naturschutzverband LBV  möchte Städte und Gemeinden deshalb dabei unterstützen, ihre kommunalen Flächen im Sinne der Artenvielfalt zu pflegen. Daher haben die Artenschutz-Experten des LBV nun die zwölfseitige Broschüre „Wie gestalte ich meine Kommune naturnah?“ mit Naturschutztipps für Bürgermeister*innen zusammengestellt, die ab sofort verfügbar ist.

„Unsere Broschüre unterstützt die bayerischen Bürgermeister mit den wichtigsten Praxistipps, um die Artenvielfalt vor Ort in ihrer Kommune zu stärken, dem bayerischen Naturschutzgesetz gerecht zu werden und dabei auch auf die Wünsche der Bürger einzugehen“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

„Artenschutz beginnt
vor der Haustür“

Auch für die Kommunen gelte: Artenschutz beginnt vor der Haustür. Ihnen komme nach Artikel 1 des neuen Naturschutzgesetzes durch das Volksbegehren Artenvielfalt eine besondere Vorbildfunktion bei der Pflege und Bewirtschaftung ihrer Grundstücke zu. In der neuen LBV-Broschüre für Gemeinden und Städte schildern die Artenschützer nun die richtige Pflege von Grünflächen, naturfreundliche Mahd, Alternativen zum Einsatz von Pestiziden und geben viele weitere Tipps zum Gewässerschutz, zur Bewirtschaftung von Offenland-Flächen sowie von kommunalem Wald. Links, Kontakt- und Fördermittelmöglichkeiten runden das neue Informationsangebot für Bürgermeister ab. Das Handbuch mit den Praxistipps wird der aktuellen Ausgabe der Bayerischen Gemeindezeitung beigelegt, um möglichst viele Bürgermeister und kommunale Handlungsträger im Freistaat zu erreichen. Der LBV erhofft sich eine große Verbreitung der Broschüre in den bayerischen Rathäusern, um deren Verwaltungsmitarbeitende beim Artenschutz zu unterstützen.
Erstellt hat die zwölfseitige Broschüre in mehreren Jahren Arbeit die LBV-Kreisgruppe Coburg. Doch erst durch die Förderung der „!Stiftung für Natur und Kinder Klaus Habermaass'“ aus Bad Rodach im Landkreis Coburg konnte da  Projekt schließlich umgesetzt werden. „Wir sind der Stiftung für ihre Unterstützung und das Vertrauen in unsere Arbeit sehr dankbar. Ich hoffe, dass viele Städte und Gemeinden von unseren Naturschutztipps profitieren und so die Artenvielfalt auf kommunaler Ebene stärken können“, sagt Frank Reißenweber, erster Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe Coburg. Er ergänzt: „Am meisten können Kommunen helfen, wenn sie ihre Flächen für den Biotopverbund, für Agrarumweltprogramme und den Ausbau des Ökolandbaus zur Verfügung stellen sowie zehn Prozent ihrer Kommunalwaldfläche aus der forstlichen Nutzung nehmen.“
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto Ferdinand Staudhammer)