Verleih-E-Scooter in Rosenheim?

Verleih-E-Scooter in Rosenheim?

Rosenheim – An den Verleih-E-Scootern scheiden sich die Geister. Die einen finden sie super praktisch, die anderen ärgern sich darüber, dass sie überall im Weg stehen oder einfach mal so als Müll in Flüssen und Grünflächen landen. Wie schaut es damit in Rosenheim aus? Das wollte ein junger Kastenauer bei der gestrigen Bürgerversammlung im Kultur- und Kongresszentrum Rosenheim von Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März wissen. 

Die Stadt Rosenheim ist zwar nach Auskunft von Andreas März im Gespräch mit „Kufstein mobil„, um zu klären, ob Leihfahrgeräte wie beispielsweise Leih-Fahrräder oder eben auch Leih-E-Scooter in Betracht kommen.
Generell müsse ein derartiges Angebot aber von einem privaten Anbieter kommen. „Wenn sich jemand dazu findet, darf er das gerne probieren“, so Rosenheims Stadtoberhaupt. Dass ein derartiges Angebot dann auch wirtschaftlich erfolgreich sein kann, hält der Oberbürgermeister aber nicht für sehr wahrscheinlich. Sei man erst einmal in der Innenstadt, lege man die meisten Wege sowieso zu Fuß zurück. Viel wichtiger sei es, dass man von den Stadtteilen gut in die Innenstadt komme und dafür seien E-Scooter und ähnliches weniger gut geeignet. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

E-Scooter ohne Versicherung

E-Scooter ohne Versicherung

Rosenheim – Beamte der Rosenheimer Polizei kontrollierten in der Brianconstraße in Rosenheim eine 54-jährige Raublingerin mit einem E-Scooter. Dabei stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug ohne Versicherungskennzeichen unterwegs war. 

Die Weiterfahrt der 54-jährigen wurde unterbunden. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes nach dem Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mit E-Scooter geflüchtet

Mit E-Scooter geflüchtet

Rosenheim – Beamte der Rosenheimer Polizei wollten im Bereich der Kunstmühlstraße in Rosenheim einen E-Scooter-Lenker überprüfen, der kein Versicherungskennzeichen hatte. Der Fahrer erahnte wohl die Situation und flüchtete.

In einer Verbindungsstraße konnte die Polizei dem Lenker dann den Weg abschneiden. Der 20-jährige Rosenheimer gab an, die Versicherung einfach „vergessen“ zu haben und flüchten wollte er auch nicht, nur so herumfahren.(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Mit dem E-Scooter durch die Stadt

Mit dem E-Scooter durch die Stadt

RosenheimIn Großstädten gehören E-Scooter längst zum Stadtbild. Und auch bei uns ins Rosenheim kommt diese Art der Fortbewegung mehr und mehr in Schwung. Doch vielen Nutzern ist nicht immer klar, wo und wie die E-Scooter gefahren werden dürfen und welche Bußgelder bei Verstoß droht. Hier Informationen dazu vom ADAC:

– Generell sind sie nur auf Radwegen, Radfahrstreifen und in Fahrradstraßen erlaubt. Nur wenn diese fehlen, darf auf die Fahrbahn ausgewichen werden. Daher gelten auch für die E-Tretroller die Fahrradampeln. Sind keine vorhanden, gilt für sie die Ampel des fließenden Verkehrs.

– Auf dem Gehweg, in der Fußgängerzone und in Einbahnstraßen entgegen der Fahrtrichtung sind E-Roller verboten, wenn die Flächen nicht durch Zusatzzeichen freigegeben sind. Wer dennoch z.B. auf dem Gehweg unterwegs ist, muss laut ADAC mit einem Verwarnungsgeld in Höhe von 15 Euro rechnen. Kommt es zu einer Sachbeschädigung, beträgt das Verwarnungsgeld 30 Euro.

– Abstellen darf man E-Scooter am Straßenrand, auf dem Gehweg und, wenn Fußgängerzonen für E-Scooter freigegeben wurden, auch in Fußgängerzonen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, Fußgänger und Rollstuhlfahrer nicht behindert oder gefährdet werden.

– Elektroroller dürfen immer nur von einer Person genutzt werden und auch nebeneinander fahren ist außerhalb von Fahrradzonen nicht erlaubt. Wenn es zu einer Sachbeschädigung kommt, droht ein Verwarnungsgeld von bis zu 30 Euro.

– Außerdem gelten dieselben Alkoholgrenzwerte wie für Autofahrer. Wer mit 0,5 bis 1,09 Promille fährt und keine alkoholbedingte Auffälligkeit zeigt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Damit drohen in aller Regel 500 Euro Bußgeld, ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte in Flensburg. Ist der Fahrer mit einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,1 Promille unterwegs, liegt eine Straftat vor. Bei alkoholbedingten Auffälligkeiten kann diese aber auch schon ab 0,3 Promille festgestellt werden. Wichtig: Für junge Fahrer unter 21 Jahren und Führerscheinneulinge in der Probezeit gelten 0,0 Promille.

– Wie am Steuer eines Autos oder am Fahrradlenker sind auch auf dem E-Tretroller Handys tabu. Wer elektronische Geräte rechtswidrig nutzt, muss mit 100 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Kommt es zu einer Gefährdung, beträgt das Bußgeld 150 Euro, es gibt zwei Punkte und einen Monat Fahrverbot.

– Gefahren werden können die E-Roller ab 14 Jahren, einen Führerschein braucht man dafür nicht. Ein Helm ist nicht Pflicht, aber nach Ansicht des ADAC empfehlenswert.

– Wer sich privat einen Scooter zulegen möchte, braucht eine Haftpflichtversicherung. Diese wird mit einer aufgeklebten Versicherungsplakette am Roller nachgewiesen. Wer ohne Plakette fährt, muss mit 40 Euro Verwarnungsgeld rechnen.

– Die Haftpflichtversicherung haftet für Schäden, die Dritten zugefügt werden. Einige Versicherungen bieten zudem zusätzlich eine freiwillige Teilkasko-Versicherung an. Damit wäre auch ein Diebstahl versichert.
– Jeder E-Scooter benötigt eine Betriebserlaubnis. Andernfalls darf er im öffentlichen Straßenverkehr nicht genutzt werden. Ohne Betriebserlaubnis droht ebenfalls ein Bußgeld (70 Euro) und vor allem bei einem Unfall drastische finanzielle Folgen, weil man für den entstandenen Schaden dann mit seinem Privatvermögen haftet.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC, Sophie / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Mit E-Scooter geflüchtet

E-Scooter und Alkohol

Holzkirchen – Für E-Scooter gelten dieselben Promillegrenzen wie für Autos – darauf weist die Polizei aufgrund dieses Vorfalls hin: Ein 57-jähriger Holzkircher fiel am gestrigen Samstag bei einer Verkehrskontrolle durch deutlichen Alkoholgeruch auf. Der Atemalkoholtest ergab, nach den Angaben der Polizei einen Wert jenseits der 0,5-Promille Marke. Die Weiterfahrt des Holzkirchners wurde unterbunden. 
Ihn erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.
(Quelle: Presseinformation Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto: re)