Polizeieinsatz wegen Videospiel

Polizeieinsatz wegen Videospiel

Rosenheim – Lautes Geschrei und Gebrüll in einer Wohnung in der Ebersberger Straße in Rosenheim rief die Polizei am gestrigen Mittwoch auf den Plan. In der Wohnung ein Videospieler:

 Gleich mehrere Anwohner beschwerten sich bei der Rosenheimer Polizei über die abendliche Ruhestörung. Es sei nicht das erste Mal der Fall, schilderten die Betroffenen und erzählten weiter, dass der Lärm-Verursacher ein begeisterter Videospieler ist, der während des Spiels dann häufig zu schreien beginne.
Vor Ort traf die Polizei dann auf einen 20-jährigen Rosenheimer. Tatsächlich war er gerade mit einem Videospiel beschäftigt. Der junge Mann wurde von den Einsatzkräften belehrt, doch mehr Rücksicht auf die Gemeinschaft zu nehmen und nicht so laut zu werden. Aufgrund der Lärmbelästigung wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
Der Hinweis der Polizisten hat aber wohl gewirkt, zumindest gab es in der Nacht auf den heutigen Donnerstag keine weiteren Beschwerden mehr.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Falscher Polizist verteilt Strafzettel

Falscher Polizist verteilt Strafzettel

Rosenheim – Ein Autofahrer stoppt einen 22-jährigen Radler in der Ebersberger Straße in Rosenheim, als dieser gerade die Fahrbahn überqueren will, und sagt ihm, er stelle ihm jetzt eine Verwarnung samt Strafzettel aus. Im Wageninneren sieht der 22-jährige ein blinkendes Blaulicht sowie die Vorrichtung für ein Funkgerät.  Dem Radler kommt das höchst dubios vor. Er verständigt den Notruf 110 der Polizei.

Der Vorfall ereignete sich am gestrigen Montag gegen 17.30 Uhr. Kaum war der Notruf verständigt, stieg der vermeintliche Polizist sofort wieder in sein Auto ein und fuhr davon. Die Rosenheimer Polizei nahm die Ermittlungen auf und konnte das betreffende Fahrzeug, ein silberfarbiger Audi, auch ausfindig machen. Am Steuer saß ein 33-jähriger Rosenheimer. In dem Auto wurden teilweise auch die Gegenstände gefunden, die von dem 22-jährigen beschreiben wurden.
Die Polizei ermittelt nun wegen Amtsanmaßung und Nötigung. Zeugen oder weitere Geschädigte werden gebeten, sich mit der Rosenheimer Polizei unter Telefon 08031/200-2200 in Verbindung zu setzen. Aktuell ist noch nicht klar, ob der Audifahrer weitere Verkehrsteilnehmer getoppt und „Strafzettel“ ausgesprochen hat – möglicherweise sogar verbunden mit finanziellen Forderungen.
(Quelle: Presseinformation Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)