Wasser Marsch für Maschinisten der Feuerwehr

Wasser Marsch für Maschinisten der Feuerwehr

Waging / Landkreis Traunstein – Ohne Maschinisten läuft bei der Feuerwehr nichts! Damit man bei den Feuerwehren des Landkreises Traunstein auch in Zukunft genügend qualifiziertes Personal für diese Schlüsselposition zur Verfügung hat, wurden in der letzten Zeit gleich drei Fach-Lehrgänge für den Maschinisten Nachwuchs in Waging durchgeführt. Somit stehen ab sofort 68 „frischgebackene“ Frauen und Männer in den Reihen der Feuerwehren für diese wichtige Funktion zur Verfügung.

Gruppenfoto der Feuerwehr

Die Aufgabenpalette der Maschinisten ist vielfältig. So sind sie beispielsweise dafür verantwortlich, dass die Mannschaft und das Fahrzeug sicher zur Einsatzstelle gelangen und müssen die tonnenschweren Löschfahrzeuge mit Blaulicht und Martinhorn sicher durch den Verkehr manövrieren. Vor Ort sind sie für die Geräteentnahme und die Bedienung von Aggregaten sowie der Pumpen verantwortlich. Ohne deren sichere Bedienung würde am Ende kein Tropfen Wasser an einem Strahlrohr ankommen und die Rettungsschere würde bei einem Verkehrsunfall nicht zu Schneiden beginnen.
Damit es den heimischen Feuerwehren zukünftig bei diesen Fachkräften nicht mangelt, organisierte der Kreisfeuerwehrverband Traunstein in Waging in der letzten Zeit drei Lehrgänge an denen insgesamt 67 Männer und eine Frau erfolgreich zu neuen Maschinisten ausgebildet wurden. Inhaltlich befassten sie sich in jeweils 23 Unterrichtseinheiten pro Lehrgang mit der Bedienung von Feuerlöschkreiselpumpen aber auch mit der Wasserentnahme und -Fortleitung aus Hydranten oder offenen Gewässern. Neben Informationen für Einsatzfahrten sowie allgemeinen Rechtsgrundlagen stand auch der sichere Einsatz unterschiedlicher „Technischer Geräte“ auf dem Lehrgangsplan.
An den Lehrgängen nahmen Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehren Albertaich, Bergen, BSH Traunreut, Chemiepark Trostberg, Chieming, Eisenärzt, Emertsham, Fridolfing, Grassau, Hammer, Haslach, Inzell, Kay, Kienberg, Kirchanschöring, Kirchheim, Lampoding, Maisenberg, Matzing, Oberwössen, Petting, Pietling, Rabenden, Reit im Winkl, Rottau, Ruhpolding, Schnaitsee, Seeon, Siegsdorf, Staudach-Egerndach, Stein an der Traun, Taching am See, Tengling, Tittmoning, Törring, Traunreut, Traunstein, Traunwalchen, Trostberg, Truchtlaching, Übersee, Unterwössen, Waldhausen, Wonneberg teil.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild, Foto: Thomas Pfeffer-Kreisfeuerwehrverband Traustein)

Blaulichtzeltlager in Ruhpolding

Blaulichtzeltlager in Ruhpolding

Ruhpolding / Traunstein – Blaulichtzeltlager in Ruhpolding: Rund 250 Nachwuchsretter campieren noch einschließlich des heutigen Sonntags dort. Geboten wird für sie ein umfangreiches Programm mit zahlreichen unterhaltsamen Aktionen.

Vier Wochen der Vorbereitung und Planung liegen hinter den Verantwortlichen des Kreisfeuerwehrverbands Traunstein sowie den Mitgliedern der Feuerwehr Ruhpolding. Bei bestem Sommerwetter startete das 2. Blaulichtzeltlager am vergangenen Freitagabend. Nachwuchsretter und Betreuer bauten ihre Zelte rund um die Schule auf. Den kirchlichen Segen spendete Pfarrer und Feuerwehrmann David Mehlich aus Obing. Anschließend wurde das Lagerfeuer angezündet und die Lagerfahne gehisst.
Danach ging es dann für die Teilnehmer der Feuerwehren Bergen, Eisenärtz, Engelsberg, Grassau, Kammer, Kirchheim, Peterskirchen, Pittenhart, Ruhpolding, Seeon, Siegsdorf, Tacherting, Traunstein, Trostberg, Übersee und Unterwössen soiwe die Nachwuchskräfte der THW-Ortsverbände Traunstein und Traunreuth ins angrenzende Freibad zur Beachparty mit DJ.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob / Beitragsbild, Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob) 

Hier Impressionen des Jugendzeltlagers: 

Blaulichtzeltlager Ruhpolding: Die Fahne wird gehisst
Blaulichtzeltlager Ruhpolding; Traumhafter Bergblick vom Schwimmbecken aus
Beachparty mit DJ
Blaulichtzeltlager Ruhpolding: Spaß im Schwimmbecken
Blaulichtzeltlager Ruhpolding: Besprechung
Blaulichtzeltlager Ruhpolding: Lagerfeuer
Mann geht vor Augen der Ehefrau unter

Mann geht vor Augen der Ehefrau unter

Grassau / Landkreis Traunstein – Am gestrigen Donnerstagabend wurden gegen 20:30 Uhr ein Großaufgebot an Feuerwehr- und Rettungskräften zum Reifinger Weiher nach Grassau alarmiert. Eine Frau hatte einen Notruf abgesetzt, dass ihr Mann beim Baden untergegangen sei. Ersthelfern ist es gelungen, den 78-Jährigen schnell aus dem Wasser zu retten und konnten ihn zunächst erfolgreich zu reanimieren, dennoch ist er später im Krankenhaus verstorben.

Die Kriminalpolizei aus Traunstein hat die Ermittlungen übernommen.
Zwei junge Männer haben zunächst die Notfallsituation erkannt, zögerten nicht lange und sind ins Wasser gesprungen, um nach dem Mann zu suchen. Nach mehreren Anläufen fanden sie die leblose Person einige Meter unter der Wasseroberfläche, es gelang ihnen sie ans Ufer zu bringen und mit den Wiederbelebungsmaßnahmen zu beginnen. Bei den lebensrettenden Sofortmaßnahmen wurden sie von mehreren Badegästen, darunter auch zufällig anwesende Feuerwehrleute aus Grassau die über ihre ausgelösten Funkmeldeempfänger wegen des Einsatzes informiert wurden, unterstützt.
Nur wenige Minuten nach der Alarmierung durch die Integrierte Leitstelle Traunstein traf die Feuerwehr Grassau an der Einsatzstelle ein und hat die Maßnahmen samt Einsatz eines Defibrillators bis zum Eintreffen des Notarztes samt Rettungsdienst fortgesetzt. Es ist ihnen zunächst gelungen, den Mann so weit zu stabilisieren, dass er mit dem Rettungshubschrauber zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus geflogen werden konnte.
Die meisten Rettungskräfte konnten bereits auf Anfahrt wieder umdrehen, da durch das beherzte Handeln der beiden Jugendlichen schnell gemeldet werden konnte, dass die Person aus dem Wasser gerettet sei. Anhand des Einsatzstichwortes „Wassernot – eine Person im Wasser“ wurden die Wasserwachten Bergen und Prien, die DLRG aus Traunstein, der Rettungshubschrauber Christoph 14, der Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes aus Reit im Winkl sowie der Notarzt aus Grassau, der Einsatzleiter Wasserrettung „Traunstein Süd“ und die Feuerwehr Grassau samt Kreisbrandinspektor Georg König und Kreisbrandmeister Stephan Hellmuth alarmiert.

Trotz schneller Hilfe
verstarb der Mann später im Krankenhaus

„Besser hätte eine Rettungskette nicht funktionieren können“, so das Fazit von Georg König über den Einsatz in Grassau und ergänzt, „ich ziehe den Hut vor diesen beiden Burschen, die alles richtig gemacht haben“. Gleichzeitig stellt er fest, dass die örtliche Feuerwehr mit ihren erweiterten Erste Hilfe Maßnahmen samt entsprechender Ausrüstung die sogenannte therapiefreie Zeit deutlich verkürzen konnten. Trotz der schnellen Hilfe und einer erfolgreichen Wiederbelebung vor Ort, verstarb der Mann leider später im Krankenhaus. Der Kriminaldauerdienst der Polizei Traunstein hat nun die weitere Sachbearbeitung übernommen.
(Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob/ Beitragsbild. Feuerwehr Grassau)

Eindrücke vom Gewitter am Wochenende

Eindrücke vom Gewitter am Wochenende

Landkreis Traunstein – Für den vergangenen Sonntag wurde in ganz Bayern vor schweren Gewittern gewarnt. Zum Glück kam es sowohl im Landkreis Rosenheim als auch im Landkreis Traunstein zu keinen größeren Schäden. Im Landkreis Traunstein mussten die Feuerwehren etwa 35 Mal ausrücken. Davon liegen uns jetzt einige Bilder vor, die durchaus zeigen, dass es auch diese Gewitterfront in sich hatte. Beispielsweise stürzte in Grassau bei der Baustelle für den neuen Kindergarten das Gerüst um. Außerdem mussten umgestürzte Bäume beseitigt und vollgelaufene Keller ausgepumpt werden. 
(Quelle: Info: Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild, Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Ueberschwemmte Strasse mit vielen Steinen im Landkreis Traunstein
Baum auf Dach im Landkreis Traunstein, Gewitter
Baum auf Strasse
Feuerwehr-Nachwuchs beendet Grundausbildung

Feuerwehr-Nachwuchs beendet Grundausbildung

Landkreis Traunstein Die heimischen Feuerwehren dürfen sich über zahlreiche frischgebackene Einsatzkräfte freuen. 60 Frauen und Männer haben an drei Ausbildungsstandorten ihre Grundausbildung mit Bestehen der Prüfung „Modularen Truppausbildung (MTA) der Bayerischen Feuerwehren“ abgeschlossen. Sie stehen nun als vollwertige Einsatzkräfte in den Feuerwehren der Region zur Verfügung. Die Prüfer bescheinigten sowohl in Bergen als auch in den Lehrgangsorten Haslach und in Waldhausen durchwegs gute Prüfungsleistungen.

„Der Prüfungsabend ist nur noch das i-Tüpfelchen einer mehrjährigen und abwechslungsreichen Vorbereitungsphase“ freut sich Josef Linner in seiner Funktion als Ausbildungsleiter im Kreisfeuerwehrverband Traunstein. Die Grundlageausbildung besteht seit einigen Jahren bayernweit einheitlich aus mehreren Bausteinen. Das handwerkliche Rüstzeug wird dem Nachwuchs überwiegend in den eigenen Reihen in Form von Standortschulung beigebracht. Dabei lernen sie zum Beispiel wie man eine Wasserleitung aufbaut, eine Steckleiter aufstellt oder wie die Verkehrsabsicherung auf Straßen erfolgt.
Auf Landkreisebene werden in der Regel drei sogenannte Module besucht, die auf die Zwischen- und Abschlussprüfungen vorbereiten. Darin werden alle grundlegenden Handgriffe und das theoretische Basiswissen vermittelt. Zudem durchlaufen alle Absolventen das sogenannte „Funkmodul“, welches den Schwerpunkt auf den Digitalfunk und den Umgang mit den Geräten zum Inhalt hat. „Erst wenn alle Bausteine erfolgreich abgeschlossen sind, kann ein Teilnehmer zur Abschlussprüfung antreten“, informiert Josef Linner.
27 Frauen und Männer aus dem südlichen Landkreis traten rund um das Feuerwehrhaus sowie dem Festsaal in Bergen ihren Prüfungsabend an. Die erfolgreichen Aktiven stammen aus Feuerwehren Bergen, Eisenärzt, Grassau, Marquartstein, Oberwössen, Ruhpolding und Vogling. Der Festsaal diente dabei als Prüfungsort für den schriftlichen Teil der Aufgaben. Darüber hinaus mussten zahlreiche praktische Trupp- und Gruppenaufgaben rund um das Gerätehaus gelöst werden, ehe sie ihre Abschlusszeugnisse überreicht bekamen.
Erste Hilfe, Brandbekämpfung, Technische Hilfe, Gefahrgut und eine Menschenrettung mittels tragbarer Leiter standen unter anderen auf dem Prüfungsplan der Feuerwehren im Bereich der Landkreismitte. 14 Einsatzkräfte der Werkfeuerwehr BSH Traunreut, aus Hart, Haslach, Ising, Stein, Traunreut, Traunstein und Wolkersdorf überzeugten darüber hinaus in der Theorie. Rund um das Gerätehaus der Feuerwehr Haslach meisterten sie alle Aufgaben und erhielten am Ende die begehrte Bestätigung zum erfolgreichen Abschluss ihrer Grundausbildung.
Das „nagelneue“ Feuerwehrhaus in Waldhausen war Prüfungskulisse der Feuerwehren im Inspektionsbereich „Florian Traunstein Land 4“. 19 Teilnehmer der Feuerwehren Heiligkreuz, Kienberg, Pittenhart, Rabenden, Schnaitsee und Waldhausen traten dort zum „großen Finale“ ihrer Basisausbildung an und überzeugten mit ihren abgelieferten Leistungen die Prüfer. Im vorangegangenen Abschlusslehrgang zeigte sich Ausbilder Stefan Randlinger von der Feuerwehr Waldausen besonders kreativ. Mit Playmobil-Feuerwehrfiguren und -fahrzeugen brachte er den Nachwuchskräften die „Grundtätigkeiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz“ näher.
Mit den drei erfolgreichen Prüfungsabenden können die heimischen Feuerwehren nun zusätzlich auf 60 bestens ausgebildete Einsatzkräfte zurückgreifen. „Die kontinuierliche Ausbildung unseres Nachwuchses hat im Verband einen hohen Stellenwert“, informiert Josef Linner und ergänzt, „der Brandschutz und die Technische Hilfeleistung wird in allen Gemeinden des Landkreises Traunstein von ehrenamtlichen Helfern getragen, die Tag und Nacht alles stehen und liegen lassen wenn ihre Hilfe gebraucht wird. Damit dies auch in Zukunft gewährleistet werden kann, bedarf es einer modernen und qualitativ hochwertigen Ausbildung“.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein (hob) / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)