Der Sinn der bunten Ostereier

Der Sinn der bunten Ostereier

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Bei vielen Familien steht am heutigen Gründonnerstag wieder das traditionelle Eierfärben auf dem Programm. Aber warum macht man das eigentlich und haben die Farben eine Bedeutung? Hier die Erklärung.

Früher war in der Fastenzeit auch das Essen der Eier strikt verboten. Damit die kostbaren Lebensmittel nicht verdarben, wurden sie gekocht. Und damit man die gekochten von den rohen Eiern unterscheiden konnte, hat man sie eingefärbt. Erst einmal nur mit der Farbe Rot – als Sinnbild für das heilige Blut von Gottes Sohn.

Mit der Zeit wurde man dann immer kreativer. Tatsächlich haben bestimmte Farben ihre Bedeutung:
– Grün: steht für Hoffnung, Jugend und Unschuld
– Gelb: steht für den Wunsch nach Erleuchtung und Weisheit, aber auch für die Sonne und das Wiedererwachen des Lebens
– Weiß: steht für die Reinheit
– Orange für Kraft, Ausdauer und Ehrgeiz.

Wer mit natürlichen Farben färben will:
– Gelb: Kamille, Goldrute, Blätter des Apfelbaums
– Gelbgrün: Brennesselblätter, Schachtelhalmkraut, Birkenblätter
– Orangbraun: Zwiebelschalen
– Braun: Walnussbaumblätter
– Rotviolett: rote Rüben oder Rotkohl
– Blau: getrocknete Heidelbeeren, Holunderbeeren.
(Quelle: Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

 

Heute ist Gründonnerstag

Heute ist Gründonnerstag

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Heute ist Gründonnerstag – manchmal auch Palmdonnerstag genannt. Kein Feiertag – aber ein „stiller“ Tag. Das bedeutet, dass ab 2 Uhr morgen ein Tanzverbot in Bayern gilt. Öffentliche Veranstaltungen mit lauter Musik sind dann nicht mehr erlaubt. 
Übrigens: Das „Grün“ im Wort Gründonnerstag hat nicht mehr der Farbe zu tun. Es kommt vermutlich vom mittelhochdeutschen Wort „greinen“ – also weinen oder wehklagen, weil laut christlichem Glauben Jesus nach dem letzten Abendmal von Judas verraten wurde und später am Kreuz starb.

Am Gründonnerstag gibt es einige Bräuche
– nach dem Gloria bei der Messe schweigen die Glocken. Ab diesem Zeitpunkt kommen die Karfreitagsratschen zum Einsatz. Ministranten ziehen mit ihnen Karfreitag und Karsamstag durch die Straßen und ersetzen so das Glockenläuten.
– schon ein sehr alter Brauch ist es (erwähnt schon in alten Schriften aus dem 14. Jahrhundert), dass an Gründonnerstag grünes Gemüse gegessen wird – und kein Fleisch auf den Tisch kommt.
– bei vielen Familien wird der Gründonnerstag nach wie vor dazu genutzt, die Ostereier bunt zu färben. 
(Quelle: Beitragsbild: Julia Dinner)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 14. April

Namenstag haben: Elmo, Ernestine, Erna, Hedwig, Lidwina, Tiburtius

3 bekannte Geburtstagskinder:

Mani (0216– war ein Religionsstifter und Prophet des nach ihm benannten „Manichäismus“. Die Religion verbreite sich in der Spätantike über weite Gebiete Persiens bis ins Römische Reich und China. Sie verband die Lehren etwa des Christentums und Buddhismus miteinander.“

–  Robert Doisneau (1912 – war ein französischer Fotograf und Pionier des Fotojournalismus. Bekannt vor allem mit seinen Alltagsszenen in Paris.)

–  Julie Christie (1941 – ist eine britische Filmschauspielerin und Oscar-Preisträgerin. Bekannt wurde sie mit Filmen wie „Doktor Schiwago“ im Jahr 1965.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1812: Der Pariser Tischler Cochot meldet eine von ihm erfundene Jalousie mit verstellbaren Lamellen aus Holzbrettchen zum Patent an.
  • 1894: Am New Yorker Broadway wird ein erster Kinetoskop-Salon mit zehn von William K. L. Dickson für Edison entwickelten Schaukästen zur Betrachtung von Filmen eröffnet.
  • 1960: In der DDR wird die Kollektivierung der Landwirtschaft für abgeschlossen erklärt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)