Neuer Wettbewerb für Schüler

Neuer Wettbewerb für Schüler

München / Hamm / Rosenheim – Die Non-Profit-Initiative „Startup Teens“ hat mit Unterstützung des digitalen Gründerzentrum Stellwerk18 in Rosenheim einen neuen Wettbewerb für Schüler aus Bayern ins Leben gerufen. Wie das Netzwerk für die Innovatoren der Zukunft mitteilte, können die Jugendlichen für die Bayern Challenge ihre Ideen zu einem Geschäftsmodell ausarbeiten und bis zum 15. März bei „Startup Teens“ einreichen. Die ersten Plätze sind mit Preisgeldern von insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Um die Schüler optimal auf diesen Wettbewerb vorzubereiten, wird es im Vorfeld am 30. Januar um 16 Uhr einen Ideen-Workshop in den Räumlichkeiten des Stellwerk18 in Rosenheim geben, bei dem die Jugendlichen befähigt werden, Probleme zu erkennen und dafür Lösungen zu entwickeln. “Lösungskompetenzen, unternehmerisches Denken und Handeln und Zukunftsskills wie Coding, sind essenzielle Fähigkeiten, die Jugendliche auf dem Weg in ihre berufliche Zukunft dringend brauchen”, sagt Hauke Schwiezer, Mitgründer und Geschäftsführer von „Startup Teens“ und Corinna Tappe, Geschäftsleitung Bayern bei „Startup Teens“ ergänzt: “Gemeinsam mit unseren starken Partnern vor Ort und bayernweit, wie dem bayerischen Wirtschaftsministerium, befähigen wir junge Menschen ganz unabhängig von ihrer Schulbildung oder ihrem sozialen Background.”
“Gründer mit ihren innovativen Ideen beleben den Wirtschaftsstandort und befeuern die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit. Deshalb setzen wir uns dafür ein, unseren Nachwuchs für den regionalen Arbeitsmarkt und die heimische Wirtschaft zu fördern und fit zu machen für die berufliche Zukunft”, sagt Dr. Florian Wiesböck, Geschäftsführer des Stellwerk18.

Geschäftsideen werden
von Jury überprüft

Nach dem Workshop haben die Schüler  die Möglichkeit, ihre Geschäftsidee gleich bei zwei Wettbewerben von einer Jury überprüfen zu lassen. Denn die
Bayern Challenge ist der bundesweiten Challenge 2023 vorgelagert. Die „Startup Teens“- Challenge findet 2023 zum achten Mal statt und ist mit 7 x 10.000 Euro der höchstdotierte Businessplan-Wettbewerb für Schüler  in Deutschland.
Weitere Informationen sowie die Anmeldung zum Ideen-Workshop sind auf www.stellwerk18.de/events zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Stellwerk 18 / Beitragsbild: Stellwerk 18)

Bibliothek verleiht jetzt auch Musikinstrumente

Bibliothek verleiht jetzt auch Musikinstrumente

Nürnberg / Bayern – Gitarre, Ukulele, Harfe und Co. ausleihen – so einfach wie ein Buch oder eine CD: in der Stadtbibliothek Nürnberg ist das nun möglich.

Die Ausleihe ist vorläufig nur für Erwachsene und nur mit gültigem Bibliotheksausweis möglich. Die Leihfrist beträgt pro Instrument 28 Tage und ist zwei Mal verlängerbar. Zur Auswahl stehen akustische und E-Gitarren, E-Bassgitarren, Ukulelen, Veeh-Harfen, E-Violinen, E-Cellos, E-Kontrabässe und ein Akkordeon. Auch weniger bekannte Instrumente wie das Otamatone, das Theremin und so genannte Boomwhackers sind zu haben, ebenso kleine Verstärker für die elektronischen Instrumente.
Was für viele zuerst einmal fast unglaublich klingt, ist in der Stadtbibliothek Nürnberg ein weiterer konsequenter Schritt in die Zukunft. Längst sei die Bibliothek zu einem Ort geworden, an dem man nicht nur Bücher ausleiht, sondern sich auch gerne mehrere Stunden aufhält, sich mit anderen Menschen trifft und gemeinsam etwas erlebt –  eben ein Lern- und Erfahrungsraum.

(Quelle: Pressemitteilung Stadt Nürnberg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Trampen neu entdeckt

Trampen neu entdeckt

Prien am Chiemsee – Daumen raus am Straßenrand – Tramper mit selbstgemalten Schildern sind heutzutage eine Seltenheit. Diese sozial kompetente und ökologisch sinnvolle Art der Fortbewegung erlebt mit dem „Priener Mitfahrbankerl“ ein Comeback im zentralen Ortsgebiet der Marktgemeinde.

Am runden Tisch Verkehr – ein beratendes Gremium, welches einstimmig vom Marktgemeinderat berufen wurde – werden Ideen entwickelt, um die Verkehrssituation in Prien zu verbessern. Nach Auffassung der Mitglieder besteht Handlungsbedarf, was die Erreichbarkeit von Zielen innerhalb des Ortszentrums betrifft. Auch eine Attraktivitätssteigerung des ÖPNV mit erhöhter Taktfrequenz sei in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.

Zehn „Mitfahrbankerl“
gibt es schon

Seit Anfang April 2022 stehen auf Initiative der ehemaligen Priener Marktgemeinderätin Marie-Luise Ganter zehn „Mitfahrbankerl“ in der Seegemeinde.
Die praktischen Arbeiten wurden in Zusammenarbeit von den Mitarbeitern der Gärtnerei und der Marketingabteilung der Prien Marketing GmbH (PriMa), von den Mitarbeitern des gemeindlichen Bauhofs und den ehrenamtlichen Helfern der „Bürgerwerkstatt Prien“ realisiert. Bei den Bänken handelt es sich um gelb-blau gestrichene Exemplare, für deren Farbgebung die Wappenfarben der Marktgemeinde maßgebend waren. An den seitlich angebrachten Schildern sind jeweils neun Zielorte aufgeführt, sodass Wartende mit einem verstellbaren Pfeil den Autofahrern anzeigen können, wohin sie wollen. Aufgestellt wurden die Mitfahrbänke in Prien/Stock, am Herrenberg, Wendelsteinpark, Bernauer Kreisel sowie in Harras, am Kreiskrankenhaus, in Trautersdorf, in der Beilhackstraße, in Westernach und am Gewerbepark in der Hochriesstraße. Der Referent für Soziales und Dritte Bürgermeister der Marktgemeinde Martin Aufenanger erhofft sich mit dem neuen Projekt Mobilitätslücken zu schließen und Abhilfe zu schaffen, damit gerade Menschen ohne Auto zu mehr Mobilität verholfen wird. Ziel sei es, vor allem ältere Menschen und Jugendliche (bei Minderjährigen liegt es im Ermessen der Eltern, ab welchem Alter das Angebot genutzt werden darf) zu unterstützen. „Wir sind der festen Überzeugung, dass das ‚Priener Mitfahrbankerl‘ das Zusammenleben im Ort fördert und ein Zeichen für mehr Miteinander setzt“, so der Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Thema Umwelt‐ und Klimaschutz – die Initiatoren hoffen weitere Mitbürger für das „Priener Mitfahrbankerl“ zu begeistern, um der stetig zunehmenden Verkehrsbelastung im Ort entgegenzuwirken.

Angebot lässt sich auch
weiter ausbauen

Bei guter Annahme ließe sich das Angebot auch weiter ausbauen, heißt es von Seiten der Gemeinde. Auch die Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner zeigt sich von der innerörtlichen Mitfahr-Initiative begeistert: „Schließlich steht die Umsetzung des Projektes ganz im Zeichen unseres Markenleitbildes, nämlich der Entwicklung von Prien zur ‚lebenswertesten Seegemeinde im Alpenraum‘.“
(Quelle: Pressemitteilung Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright: Anita Berger,
zeigt (von links) Dritter Bürgermeister der Marktgemeinde Martin Aufenanger,  Gärtnereimitarbeiter der PriMa Benedikt Lederer, Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH Andrea Hübner, Gärtnereimitarbeiter der PriMa Thomas Bugla und Erste Bürgermeister der Marktgemeinde Andreas Friedrich an dem „Priener Mitfahrbankerl“ in der Hochriesstraße.)

Neues, flexibles ÖPNV-Angebot

Neues, flexibles ÖPNV-Angebot

Rosenheim / Landkreis – Der Landkreis Rosenheim verkündet einen „wichtigen Meilenstein“ im Ausbau des ÖPNV-Angebotes in der Region Rosenheim: Der Zuschlag für einen On-Demand-Verkehr wurde nach einer europaweit erfolgten Ausschreibung an die Deutsche Bahn Töchter Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) und ioki GmbH erteilt.

Das neue flexible ÖPNV-Angebot wird voraussichtlich im Frühjahr 2022 starten. Fünf Elektrofahrzeuge sollen die Fahrgäste in den Gemeinden Aschau im Chiemgau, Bad Endorf sowie Bernau, Breitbrunn, Prien und Gstadt am Chiemsee, Eggstädt, Frasdorf, Höslwang, Rimsting und Samerberg dann  flexibel und ohne festen Fahrplan ans Ziel bringen.
Das System stelle eine deutliche Ausweitung und Ergänzung des ÖPNV Angebotes im ländlichen Raum dar, heißt es in der Pressemitteilung des Landratsamtes Rosenheim. Die RVO hat die Konzession für den On-Demand-Verkehr inne und verantwortet die zentrale Koordination des Projektes.

Individuelle und flexible
Routenplanung

Das DB-Technologieunternehmen ioki liefert mit der Fahrgast-App, der Fahrzeug-App und seiner Schaltzentrale das digitale Betriebssystem für den neuen On-Demand-Service. Die intelligente Plattform von ioki ermöglicht eine individuelle und flexible Routenplanung nach den Wünschen der Fahrgäste und bildet bedarfsgerechte Fahrgemeinschaften.
Den Betrieb des Verkehrs übernimmt im Auftrag der RVO die DB-Tochter CleverShuttle. CleverShuttle ist für die komplette operative Umsetzung des Verkehrs verantwortlich, von der Schichtplanung bis hin zum Management der E-Flotte und des Fahrpersonals. Die DB hat in den vergangenen drei Jahren bereits rund 330 On-Demand-Verkehre mit flexiblen Fahrtzeiten und Haltestellen in den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) integriert und damit rund sieben Millionen Fahrgäste befördert. 
Gemeinsam wollen die DB-Töchter den innovativen On-Demand-Verkehr im Chiemgau für die nächsten sechs Jahre umsetzen. Die Rosenheimer Verkehrsgesellschaft (RoVG) als gemeinsamer Aufgabenträger von Stadt und Landkreis Rosenheim unterstützt dieses Projekt und schließt bei einem erfolgreichen Verlauf langfristig eine Ausweitung des Verkehrsgebietes nicht aus.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheim)