Kfz-Neuzulassungen in Bayern im 1. Halbjahr 2025 um 6,1 Prozent gesunken

Kfz-Neuzulassungen in Bayern im 1. Halbjahr 2025 um 6,1 Prozent gesunken

Schweinfurt / Bayern – Nach der aktuellen Auswertung der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes wurden im ersten Halbjahr 2025 in Bayern 358046 Kraftfahrzeuge neu zugelassen. Das sind 6,1 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2024.

Wie das Verkehrsteam des Bayerischen Landesamts für Statistik weiter mitteilt, sinkt die Anzahl der Pkw-Neuzulassungen insgesamt im ersten Halbjahr 2025 leicht um 1,3 Prozent auf 300 169 Fahrzeuge. Dabei sinkt die Zahl der neu zugelassenen PKW mit Benzinantrieb um 22,8 Prozent auf 89 440 und Diesel-Pkw um 20,9 Prozent auf 41 206. In der ersten Jahreshälfte 2025 werden somit nur noch 43,5 Prozent der neu zugelassenen Pkw mit einem klassischen Verbrennungsmotor mit Benzin oder Diesel angetrieben.

Bei den alternativen Antriebsarten hingegen steigen die Neuzulassungszahlen. Hier verzeichnet die Hybridtechnik eine Zunahme von 23,7 Prozent auf 117 931, wobei darunter 50 714 reine Elektroautos (BEV) (+27,4 Prozent) neu zugelassen werden. Besonders stark steigen die Neuanmeldungen von Pkw mit Plug-in-Technologie. Hier sind es 46,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, nämlich 25 827 Fahrzeuge.

Zulassungszahlen für weitere Kraftfahrzeugarten

Weiterhin werden 16,8 Prozent mehr Kraftomnibusse von Januar bis Juni 2025 neu zugelassen. Die Zulassungszahlen bei Lastkraftwagen sinken um 17,4 Prozent. Bei Zugmaschinen kann ein Rückgang um 27,5 Prozent, bei sonstigen Kfz um 24,7 Prozent und bei Krafträdern um 32,4 Prozent verzeichnet werden.

Mehr gebrauchte Pkw mit Elektrotechnik

In den ersten sechs Monaten 2025 bleibt die Zahl der Halterwechsel von Gebrauchtfahrzeugen insgesamt betrachtet konstant (-0,0 Prozent) und beträgt 636 163 Kraftfahrzeuge. Personenkraftwagen machen dabei einen Anteil von 82,4 Prozent der umgeschriebenen Kfz aus. Die Besitzumschreibungen von Personenkraftwagen mit Elektrotechnologie (BEV) verzeichnen dabei mit einem Plus von 41,4 Prozent den größten Zuwachs gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Besitzumschreibungen von Pkw mit klassischen Verbrennermotoren sinken dagegen leicht. 293 659 Benziner (-3,5 Prozent) und 147 950 Diesel-Pkw (-7,0 Prozent) fanden im ersten Halbjahr 2025 einen neuen Besitzer.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weniger Kfz-Zulassungen in Bayern

Weniger Kfz-Zulassungen in Bayern

Bayern – Knapp die Hälfte aller PKW-Neuzulassungen in den ersten sechs Monaten 2022 im Freistaat Bayern haben alternative Antriebsart; mehr rein elektrisch betriebene Automobile; mit Benzin und Diesel betriebene Fahrzeuge stagnieren bei Neuzulassungen. Das geht aus einem Pressebericht des Bayerischen Landesamt für Statistik hervor.

Nach der aktuellen Auswertung der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes werden im ersten Halbjahr 2022 in Bayern 318 140 Kraftfahrzeuge (Kfz) neu zugelassen. Das sind 12,1 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2021. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, entwickeln sich die Zulassungszahlen von Personenkraftwagen (Pkw) mit einem Minus von 12,2 Prozent auf 254 928 Pkw ebenfalls rückläufig. Die Neuanmeldungen von Benzinern verringern sich dabei um 20,5 Prozent auf 86 829, Diesel-Pkw nehmen um 25,7 Prozent auf 47 974 ab. Dagegen steigt die Beliebtheit von Pkw mit rein elektrischem Antrieb – bei einer Zunahme der Erstzulassungen um 17,0 Prozent – weiter an. Die Besitzumschreibungen verringern sich insgesamt um 12,4 Prozent auf 568 123 Kfz.
Nach der Kraftfahrzeugstatistik des Kraftfahrt-Bundesamtes werden im ersten Halbjahr 2022 in Bayern 318 140 Kraftfahrzeuge (Kfz) mit amtlichen Kennzeichen neu zugelassen. Das sind 12,1 Prozent weniger als im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahrs.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, verringern sich die Pkw-Neuzulassungen um 12,2 Prozent auf 254 928 Fahrzeuge. Davon nutzen 86 829 Fahrzeuge Benzin (-20,5 Prozent), 47 974 Diesel (-25,7 Prozent) und 120 125 andere Kraftstoffarten wie Gas, Elektro, Hybrid (+3,2 Prozent).

Knapp die Hälfte der neu zugelassenen Pkw sind damit im ersten Halbjahr 2022 mit alternativen Antrieben ausgestattet. Hierbei ist die Hybridtechnik mit 85 414 Fahrzeugen (-1,8 Prozent) und einem Anteil von 33,5 Prozent an allen neu zugelassenen Pkw am stärksten vertreten. Elektroautos verbuchen ein Plus von 17,0 Prozent auf 33 521 Fahrzeuge. Sie erreichen im ersten Halbjahr somit einen Anteil von 13,1 Prozent an allen Pkw-Neuzulassungen.

Weiterhin werden 28,2 Prozent weniger Lastkraftwagen und 4,3 Prozent weniger Zugmaschinen neu zugelassen. Auch die Kraftomnibusse verbuchen eine Abnahme um 27,2 Prozent. Die Zulassungszahlen bei Krafträdern erhöhen sich hingegen leicht um 1,6 Prozent.
Auch die Besitzumschreibungen von Kfz fallen mit 568 123 Kfz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,4 Prozent niedriger aus. Mit 463 866 Halterwechseln bei den Pkw nehmen diese ebenfalls um 13,2 Prozent ab. Besitzumschreibungen alternativer Antriebstechnologien erhöhen sich hingegen um 35,6 Prozent.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Corona: Kfz-Versicherungen günstiger

Corona: Kfz-Versicherungen günstiger

Rosenheim – Mehr Homeoffice, weniger Autofahrten und damit auch weniger Unfälle: Die Corona-Pandemie und das damit einhergehende Fahrverhalten der Arbeitnehmer*innen hat sich auch auf die Preise für Kfz-Versicherungen ausgewirkt. Eine repräsentative Studie an der Fakultät für Betriebswirtschaft der Technischen Hochschule Rosenheim zeigt, dass sich bei einem Versicherungswechsel viel Geld sparen lässt. 

Hinweis zur Grafik: Die Abbildung zeigt die durchschnittlichen günstigsten Tarife für die Stichprobe beim Neuabschluss und Wechsel einer Kfz-Versicherung der zehn größten Kfz-Versicherer HUK24, HUK, HDI, VHV, DEVK, Allianz, R+V, KRAVAG, Württembergische, AXA, sowie der zwei Vergleichsportale Check24 und Verivox. Der Vergleich zum teuersten Versicherer (Zurich) verdeutlicht die Unterschiede. Grafik : TH Rosenheim

Jedes Jahr im Herbst beginnt die Schnäppchenjagd auf dem Versicherungsmarkt. Bis zum 30. November können Autofahrer*innen ihre Kfz-Versicherung kündigen und einen Vertrag bei einem anderen Anbieter abschließen. Ein Wechsel zahlt sich in vielen Fällen aus, im Durchschnitt ergibt sich ein Sparpotenzial von über 200 Euro pro Jahr. „In diesem Jahr lohnt es sich aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie noch mehr, einen Versicherungsvergleich durchzuführen“, sagt Prof. Dr. Brigitte Kölzer, die die Studie an der Hochschule betreut hat. In den vergangenen anderthalb Jahren hätten viele Menschen im Homeoffice gearbeitet und seien daher weniger mit dem Auto gefahren, so die Marketingexpertin. Die Versicherungen mussten daher deutlich weniger Unfallschäden regulieren als in den Jahren davor. „Diese Ersparnis geben die Versicherungskonzerne zumindest teilweise an ihre Kunden weiter“, erläutert Kölzer.

Preise haben
spürbar nachgegeben

Die Studie der Technischen Hochschule Rosenheim untersuchte auf Basis einer repräsentativen Stichprobe von 1.000 Kfz-Versicherungsnehmer-Profilen die Tarife auf Online-Tarifrechnern von 83 Versicherungsunternehmen und den zwei größten Vergleichsportalen Check24 und Verivox. Im Vergleich zu der 2018 erstmals durchgeführten Untersuchung haben die Preise spürbar nachgegeben: Vor drei Jahren lag der Durchschnitt der Prämien bei 633 Euro pro Jahr, in diesem Jahr nur noch bei 589 Euro. Der Tarif-Unterschied und damit das Sparpotenzial zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter liegt bei ca. 50 Prozent – sowohl bei Neuabschlüssen als auch bei einem Wechsel. Den günstigsten Kfz-Versicherungstarif finden Verbraucher*innen mit der höchsten Wahrscheinlichkeit auf Vergleichsportalen wie Check24 und Verivox, da sie da sie die größte Anzahl an Versicherungstarifen bieten. So beträgt die durchschnittliche Ersparnis zum Marktpreis bei 243 Euro bei Check24 und 253 Euro bei Verivox pro Jahr.
„Im Schnitt können Verbraucher im Vergleich zum durchschnittlichen Marktpreis über 40 Prozent sparen, der teuerste Anbieter ist dabei mehr als doppelt so teuer wie der günstigste“, so Kölzer.

Hohe Ersparnis
realisierbar

Würden alle Versicherungsnehmer die günstigsten Tarife über Vergleichsportale wählen, wäre ihren Worten nach hochgerechnet eine gesamte Ersparnis von bis zu 2,5 Milliarden Euro realisierbar. Den günstigsten Kfz-Versicherungstarif finden Verbraucher mit der höchsten Wahrscheinlichkeit auf Vergleichsportalen wie Check24 und Verivox. Bei Check24 liegt die Wahrscheinlichkeit über alle getesteten Profile hinweg bei 83 Prozent. Danach folgen Verivox, Verti und die HUK24.
(Quelle: Presseinformation TH Rosenheim)