15 Jahre Palliativstation am RoMed Klinikum Rosenheim

15 Jahre Palliativstation am RoMed Klinikum Rosenheim

Rosenheim – Seit 15 Jahren gibt es die Palliativstation am RoMed Klinikum Rosenheim. Gefeiert wurde zusammen mit vielen Interessierten und langjährigen Wegbegleitern in der feierlich gestalteten Cafeteria des Klinikums. 

Dr. Michael Schnitzenbaumer (2.v.l. stehend), ärztlicher Leiter der Palliativmedizin mit Team, Foto:  RoMed Kliniken

Das Team der Palliativstation am RoMed Klinikum zusammen mit dem Leiter der Pallaitivmedizin, Dr. Michael Schnitzenbaumer (zweiter von links stehend) . Foto: RoMed Klinikum Rosenheim

Das Palliativ-Team hatte in der Cafeteria Informationsstände aufgebaut, um neben den medizinisch-pflegerischen Aufgaben die Tätigkeitsschwerpunkte zu präsentieren, die von Physio-, Ergo-, Aroma-, Kunst- und Musiktherapie, Entspannungstechniken sowie traditionelle chinesische Medizin bis hin zu Seelsorgearbeit und sozialmedizinischen Beratungsangeboten reichen.

“ Es ist viel mehr Einfühlungsvermögen und Zeit nötig als in der Akutmedizin“

So zeigten unter anderem die Physiotherapeuten wie sie unterstützen, wenn es beispielsweise um Linderung einer Atemnot geht oder wie Kräftigungs- und Koordinationsübungen helfen, um den Alltag besser zu bewältigen und welche Möglichkeiten Hilfsmittel bieten. „In erster Linie geht es darum mit den Patienten zu klären was ganz individuell gebraucht wird. Das geht natürlich nur, wenn man sich die Zeit nimmt und in Ruhe mit dem Patienten eine Beziehung aufbauen kann. Man sucht gemeinsam die Maßnahmen, die aktuell hilfreich sind. Es ist viel mehr Einfühlungsvermögen und Zeit nötig als in der Akutmedizin“, erzählt Physiotherapeutin
Lydia Loer.

„Wenn die Patienten doch früher zu uns auf Station kämen“

Der Faktor Zeit ist ein besonderer Punkt in der Palliativmedizin – hier gilt es „dem Leben nicht mehr Zeit zu geben, sondern mehr Zeit mit Leben zu füllen“. So versucht das palliativmedizinische Team in erster Linie ihre Patienten so gut zu stabilisieren, dass diese
nach Hause entlassen werden können. „Wenn die Patienten doch früher zu uns auf Station kämen!“ Diesen Satz hörte man oft in Gesprächen. Hauptgrund der häufigen Verzögerung: Es reicht schon die Erwähnung des Wortes „palliativ“, um Angst und Ablehnung auszulösen. Eine häufige Reaktion darauf: „Soweit ist es noch nicht!“ Doch genau hier liegt das Missverständnis, denn oft kommen die Patienten so spät auf die Palliativstation, dass man sich nicht mehr ausreichend gut kennenlernen kann und das erschwert eine individuelle Betreuung. „Wie soll man da nach den persönlichen Bedürfnissen begleiten und unterstützen“, war zu hören.

Wie ist die Palliativstation eingerichtet?

In kleinen Gruppen war an diesem Tag eine Besichtigung der Station für Interessierte möglich. Darum kümmerten sich Markus Thumes, pflegerischer Leiter, und sein Team. Schon beim Betreten spürte man eine Veränderung im Vergleich zum sonst üblichen Klinikalltag: Hier herrscht eine besondere Ruhe. Die ganze Station vermittelt eine beruhigende Atmosphäre. Aufenthaltsbereiche und Patientenzimmer spiegeln in Farben, Gestaltung und Einrichtung einen so wohnlichen Charakter wider, dass man nahezu vergisst in einer Klinik zu sein. „Bei Bedarf dürfen Angehörige natürlich in der Klinik übernachten. Eine eigene Küche für Patienten und ihre Begleiter lässt viel Individualität zu und unsere Klinikküche versucht wirklich nahezu jeden Essenswunsch zu erfüllen“, berichtet die Pflegefachkraft und ergänzt: „Eis ist bei uns sehr wichtig, das wird gerne genommen.“

„Seit kurzem gibt es einen Therapie-Hund mit Sondergenehmigung auf der Palliativstation“

Der großzügige Aufenthaltsraum – selbst ein Klavier und eine Gitarre gibt es hier – lädt zum Verweilen ein und bietet besonders Kindern und Familienangehörigen einen Ort zum Ankommen. Der Umgang mit Krankheit, Sterben und Tod versetzt jeden erst einmal in einen Ausnahmezustand. Speziell für Kinder liegen altersgerechte Bücher auf, die helfen die Situation zu begreifen. Regelmäßig finden auf Station Konzerte statt und die Besuche der Klinikclowns erfreuen die Patienten immer wieder. „Seit kurzem darf ein speziell ausgebildeter Therapie-Hund mit Sondergenehmigung auf die Palliativstation kommen. Sie glauben gar nicht, wie gerne die Patienten den Hund streicheln“ berichtet Pfleger Markus und fügt hinzu: „Wir schauen wirklich, dass wir vieles ermöglichen können“. Selbst das Badezimmer, ausgestattet mit begehbarer Wanne und Whirlpool sowie Handtuchwärmer, erinnert mit der hübschen maritimen Bordürenverzierung eher an ein Urlaubsdomizil. Am Ende des Stationsflures geht es über ein paar Stufen auf die große Terrasse. Draußen angekommen überwältigt einen der Blick in die Ferne, auf die Stadt mit der Nikolauskirche und die heimischen Berge.

Ein Blick zurück auf die Anfänge

Es verwunderte nicht, dass RoMed-Geschäftsführer Dr. Ulrich Schulze in seiner Ansprache berichtete, wie geerdet er nach der Stationsbesichtigung war. Er betonte die Wichtigkeit der palliativmedizinischen Versorgung, der man anfänglich durchaus ambivalent gegenüberstand. Er hob den hervorragenden Ruf der Einrichtung hervor, der weit über die Stadt und den Landkreis hinausgehe. Dem gesamten Team dankte er für den unermüdlichen Einsatz und das herausragende Engagement.
Rosenheims Landrat Otto Lederer ging in seiner Rede auf die Unantastbarkeit der Würde des Menschen ein und betonte, dass sich eine Gesellschaft daran messen lassen müsse, wie sie mit den Menschen umgehe. Der Tod wird dabei allzu oft ausgegrenzt und deshalb sei es umso wichtiger zu begleiten und würdevoll damit umzugehen. Einen besonderen Dank richtete Lederer, der aktuell auch Aufsichtsratsvorsitzender der RoMed Kliniken ist, an Dr. Michael Schnitzenbaumer, den ärztlichen Leiter der Palliativmedizin. „Sie haben mit viel Leidenschaft und Herzblut die Palliativmedizin mit einem hervorragenden und engagierten Team aufgebaut und bekannt gemacht. Darauf dürfen Sie und alle hier sehr stolz sein!“
Dr. Michael Schnitzenbaumer gab in seiner Rede den Zuhörern einen anschaulichen Einblick in die Etablierung der Palliativmedizin und erinnerte an die Anfänge. So startete 2010 ein hochspezialisiertes interdisziplinäres Team, mit einer eigens umgestalteten Station und sechs Patientenzimmern. Schon ein Jahr später wurde auf zehn Einzelzimmer erweitert und von allen Seiten gab es Lob und Anerkennung für die wertvolle Arbeit des Palliativ-Teams. Um welche segensreiche Einrichtung es sich hier für die Region handelt, davon zeugen die vielen Bekundungen in Wort und Schrift sowie etliche großzügige Spenden. Anfang 2020 feierte das Team noch mit einem Tag der offenen Tür das 10-jährige Bestehen. Doch die Covid-Pandemie hinterließ einschneidende Spuren – strukturell wie personell. So musste die Station vorübergehend gesperrt werden und es gab zeitweise nur eine eingeschränkte palliativmedizinische Versorgung mit vier Betten.

„Mehr als 3.000 Patienten konnten bereits auf dem letzten Lebensweg begleitet werden“

Rückblickend wurden seit Bestehen der Palliativstation über 4.000 Patienten und deren
Angehörige unterstützt und umsorgt. Mehr als 3.000 Patienten konnten auf dem letzten Lebensweg begleitet werden. Für die Zukunft wünscht sich Dr. Schnitzenbaumer die
Etablierung eines palliativmedizinischen Dienstes und eine starke Vernetzung mit den Kliniken im RoMed-Verbund, denn: Palliativmedizin ist so viel mehr als reine Patientenversorgung.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild, Fotomontage RoMed-Kliniken, Foto: RoMed-Kliniken)

RoMed Klinikum Rosenheim wird als „Diabetes Exzellenzzentrum“ ausgezeichnet

RoMed Klinikum Rosenheim wird als „Diabetes Exzellenzzentrum“ ausgezeichnet

Rosenheim – Große Freude und Stolz im RoMed Klinikum – die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hat dem Rosenheimer Krankenhaus das Premiumzertifikat „Diabetes Exzellenzzentrum“ verliehen.

Damit positioniert sich das RoMed Klinikum als eine von nur drei Akutkliniken in Bayern mit dieser höchsten erreichbaren Zertifizierungsstufe. Die geprüften Qualitätskriterien waren die hohe Qualifikation der Mitarbeiter, die Erfüllung zahlreicher diabetesspezifischer Leistungsmerkmale sowie ein klar definiertes Behandlungs- und Überweisungsmanagement.

RoMed Klinikum seit über 20 Jahren fortwährend ausgezeichnet

„Wir freuen uns sehr über diese Anerkennung unseres Engagements“, sagt Prof. Dr. Stefan von Delius, Chefarzt der Medizinischen Klinik 2 am RoMed Klinikum Rosenheim, „sie honoriert den Einsatz des Diabetesteams für eine optimale Behandlung unserer Patienten.“ Bereits seit 1994 ist die Diabetologie als Abteilung innerhalb der Medizinischen Klinik 2 etabliert und seit 2000 kontinuierlich zertifiziert. Das Diabetesteam unter der ärztlichen Leitung von Dr. Christina Bayer betreut jährlich mehr als 1.500 Patienten mit Diabetes (Typ 1, Typ 2, Typ 3 und Schwangerschaftsdiabetes) während ihres stationären Aufenthalts im gesamten Klinikum.

Über sechs Millionen Diabetiker in Deutschland

Diabetes, Volkskrankheit Nr. 1 in Deutschland, betrifft über sechs Millionen Menschen. Weil die Krankheit sehr komplex ist, braucht jeder Patient eine speziell auf ihn zugeschnittene Behandlung.
Häufig verursacht Diabetes zunächst keine Beschwerden, führt unbehandelt jedoch zu ernsten Folgeerkrankungen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt, Nierenleiden, Amputationen oder Erblindungen, da ein erhöhter Blutzucker die Gefäße schädigt. Eine qualifizierte medizinische Betreuung durch geschultes und erfahrenes Personal aus Fachärzten, Diabetologen sowie Diabetesberatern und -assistenten ist entscheidend, um solche Komplikationen zu vermeiden. Das Siegel „Diabetes Exzellenzzentrum“ garantiert, dass in der Einrichtung diese hohe Qualifikation vorhanden ist. „Im RoMed Klinikum Rosenheim arbeiten Ärzte und Diabetesberaterinnen mit umfassenden Fachkenntnissen in der Diabetesbehandlung. Die Patienten werden darüber hinaus geschult, wie sie den Alltag mit ihrer chronischen Erkrankung am besten meistern“, sagt DDG-Präsidentin Prof. Dr. Monika Kellerer. Sehr wichtig ist es beispielsweise zu vermitteln, wie sich der Patient richtig Insulin spritzt. Im RoMed Klinikum erfolgen die Schulungen nach den Richtlinien der DDG: „Der Patient kann sich darauf verlassen, dass die Inhalte dem neuesten Stand der Wissenschaft entsprechen“, sagt Kellerer.

Zusammenarbeit der Fachabteilungen besonders wichtig

Um das Zertifikat zu erhalten, durchlief das RoMed Klinikum im Rahmen eines ganztägigen Audits eine Überprüfung. Dabei wurde die leitliniengerechte Betreuung von Diabetespatienten sichergestellt, unter Einhaltung von Qualitätsstandards und Behandlungszahlen gemäß den strengen DDG-Richtlinien. Ebenso erforderlich war ein Nachweis über die Anwendung eines diabetesspezifischen Qualitätsmanagementsystems. Zudem wurden Kooperationen mit anderen Fachärzten wie Augen- oder Nierenärzten gefordert. „Bei Diabetes ist es besonders wichtig, dass die verschiedenen Fachrichtungen gut zusammenarbeiten“, sagt Dr. Bayer. Das erhöht die Chance für den Patienten, gefürchtete Folgeerkrankungen, wie Erblindung oder Niereninsuffizienz, zu verhindern. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, erklärt Prof. Dr. Stefan von Delius. „Sie belegt die hohe Qualität unserer disziplinübergreifenden Versorgung dieser Patienten und bestätigt die konsequente Weiterentwicklung unserer Behandlungskonzepte.“
Das Siegel „Diabetes Exzellenzzentrum“ gilt für drei Jahre, dann muss die Einrichtung erneut nachweisen, dass sie die strengen Kriterien der DDG erfüllt.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: von Links, Das Team des Diabeteszentrums: Diabetesberaterin Heike Kind, Ärztliche Leiterin des Diabeteszentrums Dr. Christina Bayer und die Diabetesberaterinnen Angela Ludwig und Sylvia Neumann. Copyright RoMed Kliniken)

Babyklappe kommt schneller als gedacht

Babyklappe kommt schneller als gedacht

Rosenheim – Erfreuliche Nachrichten aus dem RoMed Klinikum Rosenheim: Die Babyklappe kommt schneller als gedacht und soll schon im November einsatzbereit sein.

„Wir haben einen passenden Raum gefunden und bestellen jetzt das nötige technische Equipment“, sagte RoMed Geschäftsführer Jens Deerberg-Wittram bei einem Ortstermin mit den Schirmherren des Fördervereins Kinderklinik, der CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig und ihrem Ehemann, Stadtrat Florian Ludwig, sowie der Vorsitzenden des Fördervereins Kinderklinik Mihaela Hammer. Die Babyklappe wird sich im Erdgeschoss des Hauses 4 im Ostflügel des Klinikums befinden, gut abgeschirmt vom Besucherverkehr und mit Sichtschutz zu den benachbarten Gebäuden.

Ausgelöst wurde die Diskussion über eine Babyklappe in Rosenheim durch ein Neugeborenes, das Anfang März in der Bahnhofstraße ausgesetzt wurde. Die Mutter wurde kurze Zeit später gefunden. Die CSU und der Förderverein Kinderklinik hatten schnell reagiert. Florian Ludwig brachte einen CSU-Antrag auf eine Babyklappe in den Stadtrat ein, der Förderverein Kinderklinik erklärte sofort, sich  maßgeblich an der Finanzierung zu beteiligen.

„Ich bin froh, dass die Umsetzung der Babyklappe schneller geht als gedacht“, so Daniela Ludwig. „Der tragische Vorfall im März hat uns eindringlich gezeigt, dass wir Schwangere in Not nicht alleine lassen dürfen. Eine Babyklappe kann
verhindern, dass sich Frauen in einer verzweifelten Lage mit der Aussetzung ihres Kindes strafbar machen.“
Der Leiter der Klinikinfrastruktur Josef Bauer organisiert die Einrichtung der Babyklappe. „Der Raum dafür hat eine ideale Lage. Für die Kinder ist die Babyklappe ein sicherer Ort. Frauen können sie hier anonym abgeben. Nach drei Minuten läuft der Alarm auf den Mobiltelefonen der diensthabenden Ärzte auf der Kinderintensivstation auf. Die Station ist rund um die Uhr besetzt, die Kinder werden sofort geholt und medizinisch untersucht.“ Mit Hilfe einer
auf den Innenraum gerichtete Kamera können die Ärzte sofort kontrollieren, ob ein Kind im Bett der Babyklappe liegt. Die Anonymität für die Frauen ist gewährleistet.
„Von außen gibt es keine Videoüberwachung“, betonte Bauer. Der Förderverein wird die Finanzierung der Babyklappe komplett übernehmen. „Wir haben sehr viele Spenden bekommen, und wir mussten dazu keinen Aufruf starten“,
sagte die Vorsitzende des Fördervereins Mihaela Hammer. „Die Menschen sind auf uns zugekommen und haben gesagt, sie möchten dafür gerne spenden.“

Insgesamt ist ein Spendenbetrag im niedrigen fünfstelligen
Bereich zustande gekommen. „Wir freuen uns sehr darüber“, erklärte Geschäftsführer Jens Deerberg- Wittram. „Wir sind vor allem auch glücklich darüber, dass wir das Projekt, das von vielen Menschen gewünscht wird,
nun zügig verwirklichen können.“
(Quelle: Pressemitteilung Wahlkreisbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Büro Ludwig, zeigt: Termin am künftigen Ort der Babyklappe am RoMed Klinikum. Von links: CSU-Stadtrat Florian Ludwig, der Leiter der Klinikinfrastruktur Josef Bauer, MdB Daniela Ludwig, die Vorsitzende des Fördervereins Kinderklinik und RoMed Geschäftsführer Jens Deerberg-Wittram.)

Neuer Patientenfürsprecher am RoMed Klinikum Rosenheim

Neuer Patientenfürsprecher am RoMed Klinikum Rosenheim

Rosenheim – Das Krankenhaus und die Menschen liegen ihm am Herzen: Volker Schmidt (links auf unserem Beitragsbild) wird neuer Patientenfürsprecher am RoMed Klinikum Rosenheim.

Kaum einer kennt die Strukturen, Gepflogenheit und auch Hindernisse im Klinikum besser als er. Denn vor seinem Eintritt in den Ruhestand im September 2022 war Volker Schmidt jahrzehntelanger Mitarbeiter als Gesundheits- und Krankenpfleger und zudem 26 Jahre lang Betriebsratsvorsitzender am RoMed Klinikum Rosenheim. Aber auch durch seine zahlreichen weiteren ehrenamtlichen Engagements in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen kennt er sich mit den Bedürfnissen der Menschen aus und scheut sich nicht davor, sich für diese einzusetzen.

Kommunikationsschnittstelle
zwischen Patienten und Krankenhaus

All das sind Qualitäten, die ein Patientenfürsprecher braucht, denn er ist eine wichtige unabhängige Kommunikationsschnittstelle zwischen Patienten, deren Angehörigen und dem Krankenhaus. „Wir sind sehr froh, dass wir Herrn Schmidt für das Amt des Patientenfürsprechers gewinnen konnten. Von seinem Wissen und seiner Menschenkenntnis können alle Seiten nur profitieren“, sagt Dr. Max von Holleben, Kaufmännischer Leiter des RoMed Klinikums Rosenheim (rechts auf unserem Beitragsbild).

Ein Interessensvertreter
für die Patienten des Klinikums

Volker Schmidt sieht dieses Ehrenamt als Chance. „Als Patientenfürsprecher nehme ich persönlich die Wünsche, aber auch Kritik oder Lob von Patienten und Angehörigen entgegen und prüfe die vorgebrachten Anliegen.“ In seiner Mittlerrolle zwischen dem Patienten und dem Klinikpersonal trägt er somit zur Klärung und Entschärfung von Konflikten bei. Bei der Klinikleitung setzt er sich dafür ein, dass eventuelle notwendige Veränderungen in der Organisation des Klinikablaufs veranlasst werden. „Verschwiegenheit und Vertraulichkeit sind dafür eine wichtige Voraussetzung,“ betont Schmidt und erklärt: „So vertreten Patientenfürsprecher gegenüber der Klinikleitung und den Beschäftigten des Krankenhauses die Patientenanliegen nur im ausdrücklichen Auftrag und unter Entbindung der Schweigepflicht.“

Patienten und Angehörige können sich jederzeit per E-Mail patientenfuersprecher@ro-med.de an Volker Schmidt wenden, oder telefonisch unter der Nummer 08031 / 365-7122 einen Termin vereinbaren. Eine Sprechstunde ist jeden letzten Dienstag im Monat von 10 bis 12 Uhr im Klinikum Rosenheim Ellmaierstr. 23, Haus 1 / 6. OG, Zimmer 1.604.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMe Kliniken)

Lockerung der Besuchsregeln in den RoMed Kliniken

Lockerung der Besuchsregeln in den RoMed Kliniken

Rosenheim – Ab sofort werden die Besuchsregeln in den RoMed Kliniken weiter gelockert. Besucher müssen keinen negativen Antigentest mehr vorweisen. Allerdings wird auf folgende Punkte hingewiesen, die zu beachten sind:

• Täglich ist ein Patientenbesuch von bis zu drei Personen möglich.
• Während des gesamten Besuchs besteht eine FFP2-Maskenpflicht.
• Besucher, bei denen Krankheitssymptome wie z.B. Fieber und Atemwegserkrankungen bestehen sowie bei Nachweis einer Sars-Cov 2-Infektion dürfen die Klinik nicht betreten.

In klinischen Risikobereichen wie beispielsweise Onkologie können die Regelungen abweichen, ebenso in den Fachbereichen Geburtshilfe, Kindermedizin und bei Palliativpatienten wie auch im medizinischen Einzelfall. Es wird gebeten den entsprechenden Anweisungen des Klinikpersonals zu folgen.
Der Zutritt zur Klinik ist nur über den Haupteingang mit Eingangskontrolle möglich. Der Zugang zur Zentralen Notaufnahme ist ausschließlich für Patienten geöffnet.

Es wird empfohlen sich vor dem Patientenbesuch über die aktuellen Besuchsregeln und Besuchszeiten der jeweiligen RoMed Klinik auf der Website zu informieren.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Infos für werdende Eltern

Infos für werdende Eltern

Rosenheim – Das RoMed Klinikum Rosenheim lädt am morgigen Dienstag, 28. Februar, um 18.30 Uhr zum Online-Informationsabend für werdende Eltern ein.

Interessenten können sich bequem von zu Hause aus mit dem PC oder Smartphone über die Geburtshilfe in Rosenheim informieren. Von der Geburtsplanung über den Weg in den Kreißsaal bis zur Betreuung auf der Wochenbettstation gibt Privatdozent Dr. Tamme Goecke, ärztlicher Leiter der Geburtshilfe, Einblicke in die Abläufe der normalen und speziellen Geburtshilfe in einem Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe. Die Hebammen erläutern die Betreuung unter der Geburt und welche Tipps und Tricks für ein sicheres und familienorientiertes Geburtserlebnis entscheidend sind.
Nach Anmeldung über E-Mail: gynaekologie.ro@ro-med.de erhalten die Teilnehmer Infos und einen Link zum MS Teams-Zugang. Über die Chatfunktion oder Handzeichen haben die werdenden Eltern Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen.
(Quelle: Pressemitteilung Klinikum Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)