Theater: Die Kuh, die wollt ins Kino gehen

Theater: Die Kuh, die wollt ins Kino gehen

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Das große bayerische Kult-Musical vom Mut und Glück haben. Das Theater „Die Kuh, die wollt ins Kino gehen“ kommt am Sonntag,  29. September, um 15 Uhr ins Kurhaus Bad Aibling.

Seit zehn Jahren ist dieses Familien-Musical ein Publikums-Magnet. Sechs Schauspieler und eine vierköpfige Live-Combo begeistern in der Inszenierung Kinder, Eltern und Großeltern mit der Geschichte von der liebenswerten, abenteuerlustigen Kuh, die sich auf den gefährlichen Weg in die Stadt macht, um sich ihren großen Traum vom Kino zu erfüllen.
„I geh heut no ins Kino!“, sagt die Kuh zu den andren Kühen. Doch die lachen sie nur aus, denn sie scheitert ja schon am elektrischen Weidezaun. Aber irgendwie schafft sie es auszubrechen und macht sich für ihren großen Traum vom Kino in Dirndl und Stöckelschuhen auf den langen Weg in die Stadt. Unterwegs auf der Landstraße trifft sie erst die albernen Knödel Fritz und Franzisco, die grad aus der Disco kommen. Dann kann sie nur mit Not dem scheinheiligen Metzger-Schwein entkommen. „Mei, das war sauknapp.“ Zum Glück nimmt sie dann Rosa mit ihrem roten Roller mit bis in die Stadt: „Mei, da is was los. Die Straßn. Die Häuser! Die Autos. A Brunnen, der springt und a Treppn, die fahrt.“ Mit der Tram schafft sie’s endlich bis zum Kino. Aber dann: „Oh, mei! Die Schlang‘ ist lang!“ oh je, auch noch ausverkauft! Aber dann… Ein unterhaltsames Musical für die ganze Familie. Ds Theater ist eine Produktion mit sechs Schauspielern und einer Live-Band, Regie führt Ruth-Claire Lederle.
Ticketvorverkauf: Haus des Gastes. Einlass beginnt um 14 Uhr, Kurhaus Bad Aibling. Dauer der Stücks etwa 80 Minuten, geeignet ab 3 Jahren.
(Quelle: Pressemitteilung Kurhaus Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Blauzungenkrankheit in Landkreis Rosenheim ausgebrochen

Blauzungenkrankheit in Landkreis Rosenheim ausgebrochen

Landkreis Rosenheim – In einem Milchviehbetrieb im Landkreis Rosenheim wurde bei einer Milchkuh das Blauzungenvirus (Serotyp BTV-3) nachgewiesen. Dies ist der erste bestätigte Fall der Blauzungenkrankheit im Landkreis. Das betroffene Tier, eines von insgesamt 68 Rindern auf dem Betrieb, wurde aufgrund einer Atemwegserkrankung tierärztlich behandelt.

Die Blauzungenkrankheit ist eine Viruserkrankung, die hauptsächlich Schafe und Rinder betrifft, aber auch Ziegen und andere Wiederkäuer befallen kann. Sie wird durch das Blauzungenvirus verursacht und über Gnitzen (Mückenart) übertragen. Für Menschen besteht keine Gefahr. Fleisch, Milch und Milchprodukte können bedenkenlos verzehrt werden. Für Verbraucher besteht nach Auskunft des Landratsamtes Rosenheim entsprechend kein Anlass zur Sorge.

Um die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern, hat das Staatliche Veterinäramt die erforderlichen tierseuchenrechtlichen Maßnahmen veranlasst, um das Ausbreitungsrisiko zu minimieren. Dazu gehören unter anderem Mittel zur Mückenabwehr. Die Einrichtung einer Schutzzone um den betroffenen Stall ist nicht notwendig.

Zweite bestätigte Fall im Regierungsbezirk Oberbayern

Der Fall ist der zweite bestätigte Fall im Regierungsbezirk Oberbayern. Das Blauzungenvirus breitet sich seit Herbst 2023 von den Niederlanden ausgehend über Deutschland aus und hat mittlerweile bundesweit zu über 8.300 amtlich bestätigten Fällen geführt, darunter 81 Fälle in Bayern. Die Krankheit ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, erkrankte Tiere zeigen oft Fieber und Schleimhautveränderungen, bei Schafen endet die Krankheit häufig tödlich.

Die Ständige Impfkommission Vet empfiehlt dringend die Impfung gefährdeter Wiederkäuer mit gestatteten Impfstoffen. Besonders in Beständen, die von Nachbarschaftsausbrüchen bedroht sind oder bereits erste Fälle verzeichnet haben, ist eine zeitnahe Schutzimpfung sinnvoll. Da die Verbreitung der Gnitzen im September ihren Höhepunkt erreicht, gehen die Experten davon aus, dass die Infektionswelle bis Ende Oktober auch bislang nicht betroffene Gebiete erreichen könnte.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tiertransporter kommt von Fahrbahn ab

Tiertransporter kommt von Fahrbahn ab

Valley / Landkreis Rosenheim – Ein Tiertransporter kamen am heutigen Freitag (17.5.2024) in Valley (Landkreis Miesbach) von der Fahrbahn ab. An Bord 20 Kühe. Verletzt wurden weder Mensch noch Tier. 

Der 40-jährige Lkw-Fahrer aus dem Landkreis Miesbach war mit dem Viehtransport aus dem Valleyer Ortsteil Schmidham in Richtung Darching unterwegs. In einem Waldstück musste er, nach den Angaben der Polizei, einem entgegenkommenden Omnibus ausweichen und geriet nach rechts von der Fahrbahn. Der Lkw fuhr sich fest und musste von der Freiwilligen Feuerwehr Valley geborgen worden. Zuvor wurden die 20 Kühe von der Ladefläche geborgen. 
Die Aktion hatte ein zweistündige Vollsperrung der Kreisstraße MB19 zur Folge. Der Sachschaden am Viehtransporter wurde vor Ort auf 15000 Euro geschätzt. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tierarzt von Kuh eingequetscht – kurze Zeit später ist er tot

Tierarzt von Kuh eingequetscht – kurze Zeit später ist er tot

Raisting / Landkreis Weilheim-Schongau – Tödlicher Arbeitsunfall auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Raisting (Landkreis Weilheim-Schongau) am gestrigen Samstag: Ein Tierarzt wurde im Stallgebäude von einer Kuh eingequetscht. Kurze Zeit später war der Mann tot.

Bei der medizinischen Erstversorgung durch sofort animierte Rettungskräfte musste der 67-jährige, nach den Angaben der Polizei, plötzlich reanimiert werden. Die Sofortmaßnahmen verliefen erfolglos, der Mann verstarb noch vor Ort.
Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim untersuchen jetzt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II die Todesumstände und den genauen Unfallhergang. Derzeit liegen keinerlei Hinweise für ein Fremdverschulden vor.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kuh bringt Fahrplan durcheinander

Kuh bringt Fahrplan durcheinander

Großkarolinenfeld / Landkreis Rosenheim – Eine Kuh hat in der Nacht von Montag auf Dienstag den Fahrplan für die Zugstrecke zwischen München und Rosenheim gehörig durcheinandergebracht. Da Tier war ausgebüxt und trieb sich immer wieder im Gleichbereich herum.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Nach ersten Erkenntnissen war die Kuh bereits am Montagabend aus ihrer Umzäunung entwichen und rund einen Kilometer querfeldein in südliche Richtung gelaufen. Bei einem Bahnübergang nahe Großkarolinenfeld (Landkreis Rosenheim) legte sie ihre erste Pause ein. Dort wurde sie gegen 22 Uhr von einem vorbeifahrenden Lokführer gesehen. Die von ihm informierte Notfallleitstelle der Bahn sperrte sogleich die Gleise beidseitig und alarmierte die Bundespolizei in Rosenheim. Als die Beamten eintrafen war von dem Tier weit und breit nichts mehr zu sehen. Eine Absuche des Umfelds blieb ergebnislos.

Kuh beim Bahnhof Großkaro gesichtet

Knapp eine dreiviertel Stunde später meldete sich ein Bürger bei der Bundespolizei und teilte mit, dass die Kuh mittlerweile den Bahnhof Großkarolinenfeld erreicht habe. Demnach hatte sie dort nach zwei weiteren Kilometern wieder Rast gemacht. Zeugen berichteten den wenig später eingetroffenen Streifen, dass das Rind inzwischen in Richtung Rosenheim weitergelaufen wäre.

Das Horntier traute den Polizeibeamten nicht

Die Beamten konnten das Tier zwar zunächst einholen, dieses reagierte auf den nächtlichen Polizeikontakt allerdings höchst schreckhaft und rannte im Galopp den Gleisen entlang davon. Wieder zwei Kilometer weiter, an der Baustelle der neuen B15-Tangente auf Höhe der Rosenheimer Stadtgrenze gelang es den Bundespolizisten, sich dem scheuen Tier von Süden und von Norden her zu nähern. Bauzäune verhinderten ein weiteres Ausweichen der Kuh, die nach ihrer insgesamt rund vier Kilometer langen Nachtwanderung gegen 23:30 Uhr „aufgegriffen“ und „gesichert“ wurde.

Die Streckensperrung konnte um 23:40 Uhr aufgehoben werden. Kurz vor Mitternacht traf der erwachsene Sohn des ausfindig gemachten und verständigten Tiereigentümers ein. Mit Unterstützung der Bundespolizisten gelang es ihm, das entlaufene Rind in dessen Viehanhänger zu befördern. Von den Gleissperrungen waren insgesamt elf Züge betroffen. Die Gesamtdauer der Verspätungen betrug rund 430 Minuten. Drei Züge mussten umgeleitet werden. Bei drei weiteren Zügen waren Teilausfälle zu verbuchen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Peta ruft zum Milchboykott auf

Peta ruft zum Milchboykott auf

Stuttgart / Bayern – Die Tierrechtsorganisation Peta hat Strafanzeigen gegen 26 Rinderhaltungsbetriebe in Süddeutschland erstattet – 19 davon liegen in Bayern und 7 in Baden-Württemberg. Grundlage ist ein neues Urteil des Verwaltungsgerichtes  Münster, das im Februar Anbindehaltung als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz wertete.

„Jahrelange Forderungen nach der Abschaffung dieser besonders qualvollen Haltungsform werden damit erneut bestätigt“, heißt es dazu in der aktuellen Peta-Pressemitteilung. Die Tierrechtsorganisation ruft die bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber und baden-württembergischen Minister Peter Hauk auf, Anbindehaltung sofort zu verbieten. Gleichzeitig sollten sie Landwirte mit Ausstiegshilfen unterstützen. Weiter heißt  es: „Da die Landesregierungen einen schnellen Ausstieg aus der Haltungsform blockieren, ruft Peta Verbraucher auf, insbesondere Milch und Milchprodukte aus Bayern und Baden-Württemberg konsequent zu boykottieren.“

„Das dauerhafte Anbinden von Rindern muss endlich in die Geschichtsbücher verbannt werden. Dieses mittelalterliche Haltungssystem ist körperliche und auch seelische Folter“, so Scarlett Treml, Fachreferentin für Tiere in der Agrarindustrie bei PETA Deutschland. „Ein sofortiges Verbot dieser Form der Rinderhaltung ist allerdings nur die mindeste Maßnahme. Denn auch andere Formen, wie etwa die Laufstallhaltung, verursachen nachweislich enormes Tierleid und müssen abgeschafft werden.“

Etwa eine Million Kühe in
deutschen Ställen am Hals fixiert

Bei der Anbindehaltung werden die Kühe und Bullen das ganze Jahr lang oder während der langen Wintermonate an einem Platz im Stall fixiert und dort gehalten. „Sie können sich nicht bewegen, umdrehen, putzen oder soziale Interaktionen mit Artgenossen eingehen. Den Tieren wird damit die meiste Zeit ihres Lebens das gesamte Repertoire arteigener Verhaltensweisen verwehrt“, so Peta. Nicht selten würden die Anbindevorrichtungen schmerzhafte Quetschungen und Verletzungen am Hals verursachen. Außerdem würde sich durch das dauerhafte Stehen und Liegen auf dem harten Untergrund Gelenke und Klauen entzünden Hinzu komme, dass die Altbauten auf die mittlerweile durch die Zucht viel massigeren Rinder längst nicht mehr angepasst seien: „In vielen Fällen müssen sie deswegen auf Kot-Gitterrosten liegen, was vor allem für Kühe aufgrund des Euters unsagbar schmerzhaft ist“ Laut Bundesregierung führe die dauerhafte oder zeitweise Anbindehaltung „zu erheblichen Beeinträchtigungen in allen Funktionskreisen des arteigenen Verhaltens“. [1]

Bundestierärztekammer fordert seit
Jahren ein Ende der Anbindehaltung

Peta weist darauf hin, dass die Bundestierärztekammer bereits 2015 einen kompletten Ausstieg aus der Haltungsform forderte. Am 3. Februar 2022 urteilte das VG Münster, dass ein Landwirt Rindern grundsätzlich mindestens zwei Stunden freien Auslauf pro Tag gewähren muss. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Peta mahnt, dass das Leid der in landwirtschaftlicher Tierhaltung ausgebeuteten Rinder systembedingt sei. Auch in Einrichtungen wie „Laufställen“ könne man die natürlichen Bedürfnisse der Tiere nicht erfüllten Daher wendet sich die Tierrechtsorganisation neben der Politik auch an Verbraucher – mit dem Appell, beim Einkauf zu veganen Produkten zu greifen.
(Quelle: Pressemitteilung Peta / Beitragsbild: Symbolfoto re)