Neue Wertstoffinsel in der Pfaffenhofer Straße

Neue Wertstoffinsel in der Pfaffenhofer Straße

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim hat in der Pfaffenhofener Straße eine neue Wertstoffinsel eingerichtet. Auf Höhe des Wendehammers stehen Container für die Entsorgung von Altglas, Papier, kompostierbaren Grünabfällen sowie Kunststoffen bereit.

Mit dem neuen Standort entfallen die provisorischen Wertstoffinseln in der Lena-Christ-Straße und in der Prinzregentenstraße auf Höhe der Berufsschule. 
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright, Kremser, SWRO)

Streit an Wertstoffinsel

Streit an Wertstoffinsel

Rosenheim – Ein 21-jähriger wollte seinen Plastikmüll am gestrigen Sonntag in Rosenheim entsorgen. Das missfiel einer 62-jährigen. Es kam zum Streit. 

Der Vorfall ereignete sich nach den Angaben der Polizei gegen 17.45 Uhr in der Eisfeldstraße. Die 62-jährige Rosenheimerin bat den 21-jährigen Neubeurer, die Entsorgung zu unterlassen, weil der Einwurf am Sonntag nicht erlaubt sei. Der Neubeurer erwiderte, dass der Plastikmüll beim Einwurf keinen großen Lärm mache. Die beiden fingen an zu streiten und wurden dabei auch beleidigend. Die Rosenheimer Polizei wurde verständigt und trennte schließlich die Streitparteien. Nun wird wegen Beleidigung ermittelt und auch der sonntägliche Einwurf des Mülls steht auf dem Prüfstand.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kein Probebetrieb mit Gelber Tonne

Kein Probebetrieb mit Gelber Tonne

Landkreis Rosenheim – Ein Antrag der Freien Wähler auf einen einjährigen Probebetrieb der Gelben Tonne in zwei Pilot-Gemeinden im Landkreis Rosenheim ist am gestrigen Dienstag im Ausschuss für Umweltangelegenheiten, Landwirtschaft, räumliche Entwicklung, Natur- und Klimaschutz sowie Mobilität abgelehnt worden. Die Entscheidung fiel einstimmig.

Wie die Freien Wähler in ihrem Antrag ausführten, habe die Umstellung zum Jahreswechsel zu Beschwerden aus der Bevölkerung geführt. Tetrapacks könnten nur noch zentral an den Wertstoffhöfen entsorgt werden, was vor allem im ländlichen Raum zu längeren Fahrtwegen führe (wir bericheten). Zudem wurde die Befürchtung geäußert, dass wertvolle Materialien wie Metalle oder Kunststoffe im Restmüll landen könnten. Dies könne mit der Gelben Tonne vermieden werden.

Wie Rosenheim Landrat Otto Lederer sagte, sind für das Einsammeln, den Transport und die Verwertung von als Abfall anfallende Verpackungen grundsätzlich die Dualen Systeme zuständig. Das Einsammeln sei jedoch auf die vorhandenen Sammelstrukturen des Landkreises abzustimmen. Dementsprechend hätten die Dualen Systeme mit dem Landkreis Rosenheim vereinbart, die Leichtverpackungen im Gemisch auf den Wertstoffhöfen zu sammeln.

Pilotprojekt mit Gelben Tonne
organisatorisch nicht möglich

Eine Nachfrage der Behörde beim gemeinsamen Vertreter der Dualen Systeme ergab, dass ein Pilotprojekt mit der Gelben Tonne im aktuellen Vertragszeitraum bis 31. Dezember 2024 sowohl organisatorisch als auch aufgrund wettbewerbsrechtlicher Fragen nicht möglich sei.
Wie der Leiter des Sachgebiets Kreislaufwirtschaft/Abfallberatung, Georg Kirchhuber sagte, funktioniere die Umstellung. Das nunmehr bestehende Sammelsystem für Leichtverpackungen werde von den rund 250.000 Bürgern im Landkreis Rosenheim (ohne die Stadt Wasserburg) sehr gut angenommen. Die Abwicklung an den Wertstoffhöfen verlaufe reibungslos und die Fehlwurfquote sei gering. Die Menge der abgegebenen Leichtverpackungen lag in den ersten neun Monaten dieses Jahres bei über 1.450 Tonnen, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es rund 1.443 Tonnen. Die Verweildauer der Bürger an den Wertstoffhöfen sei kürzer, da die Leichtverpackungen nicht mehr getrennt werden müssen. Dies wiederum erhöhe den Durchlauf an den Wertstoffhöfen und erleichtere die Arbeit der Mitarbeitenden vor Ort, so Kirchhuber.

Zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Folien, Kunststoffbechern, Kunststoffflaschen, Styropor oder Mischkunststoffen sei auch schon vor der Umstellung ein Besuch des Wertstoffhofes nötig gewesen. Bei diesen ohnehin notwendigen Fahrten könnten nun Weißblech und Kartonverbundverpackungen mit abgegeben werden, ohne dass eine vorherige Sortierung mehr nötig sei. Papier, Pappe, Kartonagen und Glas könnten weiterhin an den Wertstoffinseln abgegeben werden. Die Vereinbarung gilt bis 31. Dezember 2024.
Die Vor- und Nachteile des derzeitigen Systems sollen laut Pressemitteilung des Landratsamts vor Ablauf der entsprechenden Abstimmungsvereinbarung erneut beleuchtet und im Ausschuss diskutiert werden.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wertstoffinsel vorübergehend nicht nutzbar

Wertstoffinsel vorübergehend nicht nutzbar

Rosenheim – Aufgrund von Asphaltierungsarbeiten wird die Wertstoffinsel an der Pürstlingstraße in Rosenheim ab 4. Juli vorübergehend geschlossen.

Die nächstgelegenen Wertstoffinseln befinden sich in der Wernhardsberger-, Prinzregenten-, Küpferlinger- und Meranerstraße. Bis Mitte Juli soll die Baumaßnahme laut Stadtwerke Rosenheim spätestens abgeschlossen sein.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hier ein Überblick aller Wertstoffinsel der Stadt Rosenheim: 

Noch Erklärungsbedarf bei neuer Mülltrennung

Noch Erklärungsbedarf bei neuer Mülltrennung

Landkreis Rosenheim – Das Trennen von Werkstoffen wird im Landkreis Rosenheim leichter, meldete das Landratsamt Rosenheim zu Beginn des neuen Jahres ( wir berichteten). Aktuell gibt es aber wohl noch Erkärungsbedarf, wie diese Pressemitteilung zeigt, die uns derer Tage erreicht hat.

Verkaufsverpackungen, die nicht aus Papier, Pappe oder Glas bestehen, können im Landkreis Rosenheim seit Beginn des Jahres auf den Wertstoffhöfen in einen Container abgegeben werden. Für die Bürgerinnen und Bürger hat sich der Aufwand zu trennen dadurch deutlich reduziert. Das Sachgebiet Abfallwirtschaft im Landratsamt Rosenheim weist darauf hin, dass die bis zum Jahresende praktizierte Sammlung von Weißbleichdosen und Tetrapak an den Wertstoffinseln neben der neuen gemischten Sammlung nicht mehr möglich ist, weil die Dualen Systeme dem nicht zustimmten.
Das Aufstellen von Containern an den Wertstoffinseln, um alle Leichtverpackungen im Gemisch zu sammeln, lehnte der Landkreis Rosenheim ab. Er begründet dies mit den Erfahrungen anderer Kommunen. Aufgrund des Fehlens einer sozialen Kontrolle, wie sie auf den Wertstoffhöfen erfolgt, werden solche Container häufig zur Entsorgung anderer Abfälle genutzt. Bereits jetzt muss der Landkreis jährlich rund 300 Tonnen unzulässig an den Wertstoffinseln abgelagerte Abfälle beseitigen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf über 240.000 Euro. Durch die Vermüllung leidet zunehmend auch die Akzeptanz der Anwohner für die Wertstoffinseln.
Die Vereinfachung beim Trennen von Leichtverpackungen ist möglich, weil sie nun in einer Sortieranlage der Dualen Systeme getrennt werden. Zudem kümmern sich die Dualen Systeme, wie bisher auch schon, um deren Verwertung. Das Sammeln von Leichtverpackungen im Gemisch ist in anderen Kommunen schon länger Praxis.

Auch modernen Sortieranlagen
sind Grenzen gesetzt

Aber auch der Technik einer modernen Sortieranlage sind Grenzen gesetzt. So können keine stark verschmutzten, flüssigen, feuchten oder breiigen Stoffe getrennt werden. Auch weiß die Maschine nicht, ob beispielsweise der Joghurtbecher mit seinem Aludeckel zu den Kunststoffen oder zur Aluminiumfraktion gehört. Deshalb ist es wichtig, dass die gemischten Leichtverpackungen restentleert, frei von Verschmutzungen und nach Möglichkeit in voneinander getrennten Bestandteilen (z.B. Deckel getrennt vom Joghurtbecher) in die Container am Wertstoffhof gegeben werden.

Einführung gelber Säcke
wurde kritisch gesehen

Um die Sammlung von Kunststofffolien, Kunststoffbechern, Kunststoffflaschen, Styropor, Mischkunststoffe, Weißblech, Aluminium und Tetrapak bürgerfreundlicher zu gestalten, hatte der Umweltausschuss des Landkreises Rosenheim im Dezember 2020 beschlossen, von einer getrennten Erfassung auf die Sammlung im Gemisch umzustellen. Sie wurde zu Jahresbeginn umgesetzt. Die Einführung von Gelben Säcken oder der Gelben Tonne wurde kritisch gesehen. Gründe waren unter anderem das Erscheinungsbild in den Straßen an den Abfuhrtagen sowie die Tatsache, dass die Inhalte der Gelben Säcke bzw. Gelben Tonnen durchschnittlich bis zu 50 Prozent Fehlwürfe aufweisen, das heißt, sie werden nicht wie gedacht nur zur Sammlung von Wertstoffen verwendet, sondern auch zur Restmüllentsorgung.
Verpackungen wie Papier, Pappe oder Glas können weiterhin auf den Wertstoffinseln in die bekannten Entsorgungsbehältnisse gegeben werden. Weitere Informationen zu den Themen Abfall und Entsorgung gibt es zudem im Internet unter www.abfall.landkreis-rosenheim.de oder unter www.muelltrennung-wirkt.de.
(Quelle: Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: re)

Noch Erklärungsbedarf bei neuer Mülltrennung

Trennen von Wertstoffen wird leichter

Landkreis Rosenheim – Das Trennen von Werkstoffen wird im Landkreis Rosenheim ab dem kommenden Jahr deutlich leichter, meldet das Landratsamt Rosenheim. Für viele Verkaufsverpackungen soll es auf den Landkreis-Wertstoffhöfen dann nur noch einen Container geben.

Alle Verkaufsverpackungen, die nicht aus Papier, Pappe oder Glas bestehen, können ab Beginn des Jahres 2022 auf den Wertstoffhöfen des Landkreises Rosenheim dann gemeinsam in einen Container geworfen werden. Die gesammelten Leichtverpackungen werden anschließend in einer Sortieranlage getrennt und von den Dualen Systemen der weiteren Verwertung zugeführt.

Die getrennte Erfassung für Kunststoff-Folien, Mischkunststoffe, Kunststoff-Flaschen, Kunststoff-Becher, Tetra Pak, Weißblech, Aluminium und Styropor in jeweils eigene Container entfällt.
Lediglich für Verpackungen aus Papier, Pappe oder Glas gibt es auch weiterhin die bekannten Entsorgungsbehältnisse.

Blickdichte Müllsäcke
nicht erwünscht

Wie bisher auch, muss weiterhin beachtet werden, dass miteinander verbundene Komponenten, wie zum Beispiel Joghurtbecher und Aluminiumdeckel, voneinander zu trennen sind. Die Verpackungen können nur entleert in die Sammlung gegeben werden. Ein Ausspülen ist nicht notwendig. Die Leichtverpackungen können lose oder in transparenten Plastiktüten eingeworfen werden. Blickdichte Müllsäcke sind nicht erwünscht, weil sie die Kontrolle durch das Wertstoffhofpersonal erschweren.
Für Abfälle, die keine Verkaufsverpackungen sind, stehen weiterhin eigene Container zur Verfügung oder sie müssen über den Sperrmüll entsorgt werden. Dies gilt insbesondere für Elektroschrott, Batterien aller Art, Altkleider, Netze, Seile, Gewerbeplanen, Hausrat, Dekorationsmaterial, Kinderspielzeug, Wäschekörbe, Agrarfolien, Lebensmittelreste, gefüllte Staubsaugerbeutel, Windeln, Bauabfall wie Kunststoffrohre, Bodenbeläge, Isoliermaterialen oder Dämmstoffe sowie Medizinische Abfälle.

Container für
Weißblechdosen verschwinden

Aufgrund der Umstellung der Sammlung von Leichtverpackungen werden auch an den Wertstoffinseln die Container für Weißblechdosen und Flüssigkeitskartons verschwinden. Die Container für Altglas und Altpapier stehen dagegen auch weiterhin an den Wertstoffinseln zur Verfügung.

Weitere Informationen dazu sowie dazugehörige Merkblätter gibt es im Internet unter www.abfall.landkreis-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim)