„Not Nice Girls – Der weibliche Blick der Fotografie“

„Not Nice Girls – Der weibliche Blick der Fotografie“

Prien / Landkreis Rosenheim – Von Samstag, 14. Februar bis Sonntag, 12. April 2026 zeigt die Galerie im Alten Rathaus die Ausstellung „Not Nice Girls. Der weibliche Blick in Fotografien der Sammlung SpallArt“.

Der Titel bezieht sich auf ein Zitat der amerikanischen Fotografin Berenice Abbott, die in den 1930er-Jahren ihre Motive in den Straßen der New Yorker Lower East Side suchte und gesellschaftliche Konventionen ablehnte: „I’m not a nice girl. I’m a photographer.“ Ausgehend von dieser selbstbewussten Haltung richtet die Ausstellung den Fokus auf Fotografinnen, die in einer lange von Männern dominierten Disziplin die Fotografie maßgeblich geprägt haben.

Inhalt und Schwerpunkt der Ausstellung

Über 200 Werke aus der Sammlung SpallArt zeigen einen zeitlichen Bogen von den frühen Pionierinnen der Fotografie bis zu zeitgenössischen Positionen. Porträts, Landschaftsaufnahmen, Fotomontagen und experimentelle Kunstfotografien dokumentieren die Vielfalt weiblicher Sichtweisen.

Gezeigt werden Werke von Fotografinnen wie Inge Morath, Vivian Maier, Lisette Model, Cindy Sherman, Beate Passow und weiteren. Sie geben Einblicke in Identität, Selbstreflexion, Wandel, ebenso wie in wissenschaftliche Prozesse, urbanes Leben und zwischenmenschliche Begegnungen.

In „Not Nice Girls“ treten weibliche und männliche Positionen in einen Dialog auf Augenhöhe. Die Gegenüberstellung macht sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede sichtbar und lädt dazu ein, die Wahrnehmung der Welt durch Frauen und Männer zu vergleichen.

Rahmenprogramm
  • Valentine’s Special Führung: Samstag, 14. Februar 2026, 16 Uhr, mit Kuratorin Ute Gladigau. Eintrittsticket plus Führungsaufpreis, eine Begleitperson gratis.
  • Gespräch mit Sammlerin Andra SpallArt: Sonntag, 1. März 2026, 14:30 Uhr, anschließend Führung durch die Kuratorin.
  • Kinderworkshop „Kinder machen Kunst“: Dienstag, 24. März 2026, 14:30 Uhr, für Kinder von 6 bis 12 Jahren, maximal 8 Teilnehmer, Preis inklusive Material: 12 €.
  • Film „Finding Vivian Maier“ in Mikes Kino: Dienstag, 10. März, und Sonntag, 22. März 2026, letzter Termin mit Sonntags-Matinee. Anschließend Führung durch die Ausstellung. Kombiticket für Kino und Ausstellung erhältlich; Führungsaufpreis kommt hinzu. Anmeldung erforderlich unter: galerie@tourismus.prien.de . Sonderführungen sind auf Anfrage möglich.

Öffnungszeiten und Eintritt

Die Galerie im Alten Rathaus ist mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

  • Eintritt: 4 €
  • Freier Eintritt: Personen bis einschließlich 21 Jahre
  • Adresse: Alte Rathausstraße 22, Prien
  • Weitere Informationen: galerie-prien.de, Telefon: +49 8051 6905-17
  • Ausstellungsflyer: erhältlich im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, sowie online unter galerie-prien.de
    (Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Sheila Rock, „Girl in Bath, London“, 1980er © Sammlung SpallArt: Foto: Copyright Sammlung SpallArt)
Callcenterbetrug: Polizeipräsidium Oberbayern Süd zieht Bilanz

Callcenterbetrug: Polizeipräsidium Oberbayern Süd zieht Bilanz

Oberbayern Süd – Im vierten Quartal 2025 kam es im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd erneut zu zahlreichen betrügerischen Anrufen. Einige Betroffene übergaben Geld oder Wertgegenstände an die Täter. Dank aufmerksamer Opfer, Bankmitarbeiter und Polizeikräfte konnten jedoch mehrfach Betrugstaten verhindert und tatverdächtige Abholer festgenommen werden.

Die Kriminalpolizei registrierte im Zeitraum Oktober bis Dezember mehr als ein Dutzend Fälle, in denen die Täter Erfolg hatten. Dabei wurden Bargeld und Wertgegenstände im Gesamtwert von über 1.000.000 Euro ausgehändigt. In Einzelfällen konnten Übergaben, wie am 20. Oktober 2025 in Rosenheim, rechtzeitig gestoppt werden. Besonders ältere Menschen werden bei den bekannten Betrugsmaschen „Schockanruf“ oder „falscher Polizeibeamter“ häufig gezielt angesprochen. Ein aktuelles Beispiel aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen zeigt die Gefährlichkeit der Maschen: Ein 95-Jähriger übergab nach mehreren Schockanrufen Bargeld im Wert von knapp 60.000 Euro an einen unbekannten Abholer.

Die Polizei setzt verstärkt auf Prävention: In Fachvorträgen, Beratungen und dem Präventionskabarett „Ned mit mir“ werden die gängigen Betrugsmaschen erklärt. Aufmerksame Bankmitarbeiter verhindern ebenfalls regelmäßig die Übergabe von Bargeld an Täter.

Das Polizeipräsidium warnt eindringlich und gibt Verhaltenstipps:

  • Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an Ihrer Wohnadresse oder im öffentlichen Bereich an unbekannte Personen.
  • Die Polizei oder andere Ermittlungsbehörden würden Sie niemals telefonisch zur Übergabe auffordern. Legen Sie auf und rufen Sie den Polizeinotruf 110.
  • Sprechen Sie das Thema „Enkeltrick“ und „Schockanrufe“ im Familien- und Bekanntenkreis an, um Angehörige zu sensibilisieren.
    Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Die Sechzger gewinnen den Sparkassenpokal 2026

Die Sechzger gewinnen den Sparkassenpokal 2026

Rosenheim – In der Rosenheimer Gaborhalle fiel am Freitagabend (2.1.2026)  die Entscheidung beim traditionsreichen Sparkassenpokal. Bei der 46. Auflage des Turniers setzten sich die Sechzger nach spannenden Spielen gegen fünf Konkurrenten durch und sicherten sich den Turniersieg.

Sechs Mannschaften hatten sich für das Turnier qualifiziert. Nach überzeugenden Vor- und Zwischenrunden gingen die Sechzger als Favorit ins Finale. Das erste Gruppenspiel gegen den SV Ostermünchen begann jedoch holprig und endete mit einem 1:1-Unentschieden.

Im zweiten Gruppenspiel, dem Stadtderby gegen DJK Rosenheim, zeigte das Team seine Stärken. Mit einem klaren 5:1-Erfolg zog man verdient ins Halbfinale ein, während der TSV Kastl in der Gruppenphase ausschied.

Halbfinale:
  • Türk Spor Rosenheim – SV Ostermünchen: knappes 2:3
  • TSV 1860 Rosenheim – TuS Raubling: 4:1

Im Finale kam es zum dritten Aufeinandertreffen mit dem SV Ostermünchen. Früh erzielten die Sechzger die Führung und erhöhten fünf Minuten vor Schluss auf 2:0. Kurz vor dem Abpfiff gelang den Ostermünchenern zwar noch der Anschlusstreffer zum 2:1, doch die Rosenheimer verteidigten die Führung erfolgreich und feierten den hochverdienten Turniersieg.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Böllerschmuggel an den Feiertagen: Bundespolizei Selb ermittelt gegen 14 Personen

Böllerschmuggel an den Feiertagen: Bundespolizei Selb ermittelt gegen 14 Personen

Selb / München – Rund um die Weihnachtsfeiertage hat die Bundespolizei in Selb mehrfach illegalen Böllerschmuggel aus Tschechien gestoppt. Insgesamt wurden 14 Personen kontrolliert, die verbotene oder erlaubnispflichtige Pyrotechnik transportierten.

Zwischen Heiligabend und Sonntag, 28. Dezember, überprüfte die Bundespolizeiinspektion Selb im Rahmen der Binnengrenzfahndung und der Kontrollen am ehemaligen Grenzübergang Schirnding zahlreiche Fahrzeuge. Dabei stellten die Beamten in zehn Fahrzeugen bei insgesamt 14 Personen erlaubnispflichtige bzw. in Deutschland nicht zugelassene Böller fest.

Fast 12 Kilogramm Böller mit an Bord.

Besonders auffällig waren zwei Niederländer im Alter von 32 und 34 Jahren, die auf der A72 bei Hof/Töpen kontrolliert wurden. Ihr Fahrzeug war vollständig mit fast 12 Kilogramm Böllern beladen. Die Weiterfahrt wurde erst nach Leistung einer Sicherheitsleistung gestattet
Die beschlagnahmte Pyrotechnik wurde sichergestellt. Die Bundespolizeiinspektion Selb ermittelt wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz. Laut Gesetz drohen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder Geldstrafen. Zudem müssen die Betroffenen die Kosten für die Vernichtung der verbotenen Böller tragen.

Die Bundespolizei warnt ausdrücklich vor der Einfuhr nicht zugelassener Böller. Neben rechtlichen Konsequenzen stellt diese Art von Pyrotechnik ein erhebliches Risiko für die Gesundheit dar, da sie oft unkontrolliert abbrennt und nicht den deutschen Sicherheitsvorschriften entspricht.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weihnachtssingen in der RoMed Klinik Bad Aibling erfreute Patienten und Mitarbeiter

Weihnachtssingen in der RoMed Klinik Bad Aibling erfreute Patienten und Mitarbeiter

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Schon fast traditionell brachte auch in diesem Jahr eine kleine Gruppe singender Mitarbeiter weihnachtliche Musik in die RoMed Klinik Bad Aibling. Auf den Stationen erklangen bekannte Lieder wie „Leise rieselt der Schnee“ oder „O Tannenbaum, o Tannenbaum“.

„Dieses Jahr hatten wir zum ersten Mal den Andachtsjodler als Abschlusslied gewählt. Er steht für Besinnung, Spiritualität und die Kraft der Einfachheit in der Advents- und Weihnachtszeit. Beim Singen werden wir andächtig und es bleibt etwas davon – dieses wunderbare Miteinander beflügelt uns alle und ist Balsam für die Seele“, berichtet eine Sängerin.

Durch solche Traditionen wird die Advents- und Weihnachtszeit in der Klinik spürbar. Für einen Moment treten Sorgen und Probleme in den Hintergrund, Gemeinschaft und Zusammenhalt werden erlebt – Patientinnen und Patienten, ihre Familien sowie Mitarbeiter aus Pflege und Ärzteschaft sind gemeinsam im Einklang.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken)

Container brennen erneut in Rosenheim

Container brennen erneut in Rosenheim

Rosenheim – Über 20 brennende Müllcontainer meldete die Polizei in den Anfangswochen des Jahres 2025 – und nun schließt das Jahr wieder mit mehreren Containerbränden in Rosenheim.

In der Nacht auf Dienstag, 23. Dezember 2025, beschäftigten gleich drei Brände die Rosenheimer Polizei und Feuerwehr. Die Taten ereigneten sich zwischen 1.30 Uhr und 1.55 Uhr. Ein bislang unbekannter Täter oder mehrere Unbekannte sollen die Feuer gelegt haben.

Der erste Brand brach gegen 1.30 Uhr an einer Wertstoffinsel in der Reichenbachstraße aus. Ein grünfarbiger Wertstoffcontainer mit einem Fassungsvermögen von 1.100 Litern stand beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Die Rosenheimer Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf weitere Container verhindern.
Noch während der Löscharbeiten bemerkten Einsatzkräfte einen weiteren Feuerschein in der Nähe des Parkhauses P1 am Hammerweg. Auch dort brannte ein gleichartiger, grünfarbiger Wertstoffcontainer, der ebenfalls gelöscht wurde.
Gegen 1.55 Uhr gingen schließlich weitere Notrufe ein: Im Bereich Hermann-Gröber-Weg/Königstraße standen bereits drei Wertstoffcontainer in Flammen. Auch hier rückte die Feuerwehr an und löschte den Brand.

Der entstandene Sachschaden an allen drei Brandorten wird auf insgesamt rund 5.000 Euro geschätzt. Die Rosenheimer Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung eingeleitet.

Bereits in den ersten Wochen des Jahres 2025 hatte die Polizei über mehr als 20 brennende Müllcontainer im Stadtgebiet berichtet, damals wurden mehrere Tatverdächtige festgenommen (wir berichteten)
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)