Renitenter Bahnkunde beißt Polizisten

Renitenter Bahnkunde beißt Polizisten

München – Ein 29-Jähriger Afghane, der am gestrigen Donnerstagnachmittag mit den Stornierungsbedingungen des Deutschlandtickets nicht einverstanden war, ging im Münchner Hauptbahnhof erst auf Mitarbeiter der Deutschen Bahn los und biss später einen Polizisten in den Unterarm.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Gegen 13:45 Uhr versuchte der Afghane das Abo seines Deutschlandtickets am Infopoint des Münchner Hauptbahnhofes zu kündigen. Als der Mitarbeiter im erklärte, dass dies nur online möglich ist, beleidigte und bedrohte er ihn. Eine Streife des Bahn-Sicherheitsdienstes kam zur Unterstützung hinzu und brachte den in München Wohnenden aus dem Bahnhof, wobei er auch die Securities beleidigte und bedrohte. Aus diesem Grund wurde die Bundespolizei zur Unterstützung hinzugerufen und der Mann von den Beamten zur Wache gebracht. Dabei kam es auch zu Beleidigungen gegen die Polizeikräfte.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erhielt der Afghane einen Platzverweis, dem er nicht freiwillig nachkam. Als die Beamten ihn deshalb aus dem Bahnhof geleiteten, fing der Mann an sich zu wehren und sich aus dem Griff zu lösen. Beim zu Boden bringen biss er einem 23-jährigen Bundespolizisten in den Unterarm und zerriss dessen Handschuh. Der Beamte trug einen deutlichen Bissabdruck und einen Bluterguss davon, der ambulant im Krankenhaus behandelt werden musste. Der Afghane wurde erneut, diesmal gefesselt, zur Dienststelle gebracht. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an. Die Bundespolizei führt die Ermittlungen wegen Beleidigung, Bedrohung, Sachbeschädigung, Körperverletzung, Widerstand und Angriff auf Vollstreckungsbeamte. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der 29-Jährige auf freien Fuß belassen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

72 neue Polizistinnen und Polizisten

72 neue Polizistinnen und Polizisten

RosenheimÜber 72 neue Kolleginnen und Kollegen, die zum 1. März 2022 in den Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd versetzt wurden, freuen sich Polizeipräsident Manfred Hauser, der Leiter des Sachgebiets für Ordnungs- und Schutzaufgaben, sowie Verkehr, Leitender Polizeidirektor Thomas Kirchleitner, der Leiter der Abteilung Polizeiverwaltung, Leitender Regierungsdirektor Dr. Sebastian Rotter und die Personalratsvorsitzende Birgit Manghofer.

Die neuen Polizistinnen und Polizisten absolvierten erfolgreich ihre Ausbildung bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei oder wurden auf eigenen Wunsch von einem anderen Präsidium ins südliche Oberbayern versetzt.
Die derzeit nach wie vor geltenden Einschränkungen machten es leider unmöglich, dass die 72 „Neuen“ im Rahmen einer Veranstaltung persönlich im Polizeipräsidium begrüßt werden konnten. Stattdessen setzte man im Präsidium auf die Technik: In einer Videoschaltkonferenz hießen Manfred Hauser und Thomas Kirchleitner die zumeist jungen Polizistinnen und Polizisten willkommen. Beide wiesen auf die besonderen geografischen Besonderheiten und die große Spartenvielfalt, die Alpine Einsatzgruppe sei hier beispielsweise genannt, hin.

Passion in Oberammergau
und G7-Gipfel stehen an

Polizeipräsident Hauser betonte die großen Herausforderungen, die alle Polizistinnen und Polizisten, gerade auch im südlichen Oberbayern, weiterhin zu bewältigen haben. Die Corona-Pandemie ist leider nicht vorüber, Großeinsätze wie die Passion in Oberammergau und der G7-Gipfel stehen in einigen Wochen an. Zahllose Versammlungslagen sind polizeilich zu betreuen und fordern fast täglich die Dienststellen. Daneben gilt es, den Arbeitsanfall im täglichen Dienst mit seinen anspruchsvollen Tätigkeiten ebenso gut zu meistern. „Seien Sie Ansprechpartner und Helfer für die Bürgerinnen und Bürger. Handeln Sie neutral, aber schreiten Sie konsequent ein, wo dies notwendig ist. Achten Sie aufeinander im täglichen Dienst und passen Sie vor allen Dingen darauf auf, dass Sie gesund aus dem Einsatz zurückkommen. Ich wünsche Ihnen einen guten Start bei Ihren neuen Dienststellen.“
(Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd / Beitragsbild: Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Polizeibeamte angegriffen

Polizeibeamte angegriffen

Rosenheim –  Zu einer Streitschlichtung wurde die Polizei in den Salingarten in Rosenheim gerufen. Vor Ort mischte sich dann, nach den Angaben der Polizei, ein 32-jähriger Rosenheimer ein, der mit dem Streit eigentlich gar nichts zu tun hatte. Er schrei die Beamten an, sie sollen „sich verpissen2 und versuchte dabei diese mit den Händen von den Streitenden wegzuschieben. Als ihm dies nicht gelang, trat er mit den Füßen gegen einen 25-jährigen Polizisten. Er wurde am Fuß sowie am Oberkörper getroffen. Nach dem Einsatz zeichneten sich deutliche Fußbadrücke an der Uniform am. Der Randalierer wurde gefesselt und anschließend zur Dienststelle gefahren. Ein Atemalkoholtest ergab ein knappes Promille. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Zwei Polizisten verletzt

Zwei Polizisten verletzt

Stephanskirchen / Landkreis RosenheimMit einer Krücke aus Metall ist 49-jähriger Mann auf Polizeibeamte losgegangen. Zwei Beamte wurden verletzt. Zu dem Vorfall kam es, nach den Angaben der Polizei, bei einem Einsatz auf dem Firmengelände eines Unternehmens in der Gemeinde Stephanskirchen.

Der wohnsitzlose Mann, geboren in Belgien, hielt sich dort verbotswidrig auf und entfernte sich auch trotz Aufforderung der Angestellten nicht.
Auch den Platzverweis der hinzugerufenen Polizeibeamten ignorierte er. Als der Mann in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle gebracht werden sollte, lief er ein paar Meter davon. Als die Beamten in einholten und festhielten, begann er sich zu wehren und schlug mit der Krücke mit voller Wucht auf den Kopf eines 25-jährigen Polizeibeamten ein. Seiner gleichaltrigen Kollegin schlug der Randalierer mit der Krücke gegen Füße und Schienbeine.
Im weiteren Verlauf nahm er eine Art „Kampfstellung“ ein und drohte den Polizeibeamten mit weiteren Schlägen mit seiner Metallkrücke. Dabei kamen die Polizisten auch zu dem Schluss, dass der Mann diese Krücke wohl gar nicht als Hilfe benötigt.
Als sie dem 49-jährigen den Einsatz von Pfefferspray androhten, ließ der die Krücke fallen und ließ sich dann widerstandslos festnehmen und Handfesseln anlegen.
Der Atemalkoholtest auf der Rosenheimer Dienststelle verlief negativ.
Gegen den 49-jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines tätlichen Angriffs sowie gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Die beiden Polizeibeamten mussen medizinisch behandelt werden. Ein Beamter ist derzeit nicht dienstfähig. Bei ihm war sogar eine stationäre Aufnahme im Klinikum nötig.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsfoto: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)