Romet Pajur präsentierte sich in Italien in Topform

Romet Pajur präsentierte sich in Italien in Topform

Raubling / Italien – Radrennsportler Romet Pajur gewinnt das Eintagesrennen „Trofeo Comune di Vertova“ und wird zudem Zweiter beim „Trofeo Emilio Paganessi“. Der Ex-Teamfahrer Cian Uijtdebroeks triumphiert außerdem bei der Tour de l’Avenir, dem wichtigsten Etappenrennen in der Kategorie U23.

Zwei schnelle Rennen zum Ende der Radrennsport-Sommerpause – beim „Trofeo Comune di Vertova“ und beim „Trofeo Emilio Paganessi“ meldeten sich die Fahrer des Team Auto Eder wieder im Renngeschehen zurück – und das direkt mit großem Erfolg: Insbesondere der Este Romet Pajur präsentierte sich bei den beiden Eintagesrennen in der italienischen Gemeinde Vertova, rund 20 Kilometer nördlich von Bergamo, in Topform.

Auch Mathieu Kockelmann und
Martin Bàrta gut in Form

Beim „Trofeo Comune di Vertova“ setzte sich der 18-Jährige im Sprint einer kleinen Spitzengruppe vor dem Slowenen Natan Gregorcic und dem Lokalmatadoren Simone Gualdi durch. Am folgenden Tag hatte Pajur dann erneut die schnellsten Beine im Sprint: 54 Sekunden hinter dem Dänen Tobias Svarre, der dem Feld als Solist enteilt war, gewann er beim 134 Kilometer langen „Trofeo Emilio Paganessi“ den Spurt des Hauptfeldes und sicherte sich so Platz zwei. Ebenfalls gut in Form präsentierten sich die Teamfahrer Mathieu Kockelmann (Luxemburg) und Martin Bárta (Tschechien): Kockelmann wurde beim „Trofeo Comune di Vertova“ Zehnter, Bárta schaffte selbiges beim „Trofeo Emilio Paganessi“.
Die Fahrer des Team Auto Eder bewiesen damit, dass sie nach einer dreiwöchigen Sommerauszeit bereit sind für den Radsportherbst. Zur Vorbereitung auf die nächsten Ziele, zu denen unter anderem die U19-Weltmeisterschaft Ende September in Australien zählt, hatte Teammanager Christian Schrot seine Equipe in der vergangenen im Ötztal zu einem einwöchigen Trainingslager zusammengerufen. Bei besten Trainingsbedingungen spulten die Nachwuchsrennfahrer des WorldTeams BORA – hansgrohe nicht nur zahlreiche Kilometer, sondern auch viele Höhenmeter ab. Das nächste Rennen wird nun das renommierte Etappenrennen „Grand Prix Rüebliland“ ab 2. September in der Schweiz sein.

Erfolgreich auch abseits
der gewohnten Rennstrecken

Erfolgreich verlief die vergangene Woche für das Team Auto Eder unterdessen auch abseits der gewohnten Rennstrecken: Der Deutsche Emil Herzog zeigte bei den Mountainbike-Weltmeisterschaften im französischen Les Gets, dass er auch im Gelände zu den besten Nachwuchsfahrern der Welt zählt und belegte im WM-Rennen Platz sechs. Nur ein unglücklicher Reifendefekt verhinderte dabei eine WM-Medaille für den Allgäuer. In der Kategorie U23 bewiesen wiederum die Ex-Teamfahrer Cian Uijtdebroeks (Belgien) und Luis-Joe Lührs (Deutschland) ihr Talent: Uijtdebroeks gewann die Gesamtwertung der als Tour de France der U23-Kategorie bekannten Tour de l’Avenir, einem neuntägigen Etappenrennen in den französischen Alpen. Lührs trug zudem für einen Tag das weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers.
(Quelle: Pressemitteilung Team Auto Eder / Beitragsbild: Copyright Team Auto Eder, zeigt: Romet Pajur präsentierte sich in Italien in Topform)

Gold und Bronze für Team Auto Eder

Gold und Bronze für Team Auto Eder

Landkreis Rosenheim / Portugal – Mit doppeltem Edelmetall kehrten die Rennrad-Fahrer des Team Auto Eder von den Junioren-Europameisterschaften nach Hause: Mathieu Kockelmann wird Europameister im Einzelzeitfahren und holt den ersten EM-Titel in der Teamgeschichte des Team Auto Eder. Emil Herzog gewinnt zudem Bronze.

Bei den in Portugal ausgetragenen Titelkämpfen konnte sich der Luxemburger Mathieu Kockelmann im Einzelzeitfahren die Goldmedaille sichern. Der Deutsche Emil Herzog wurde im gleichen Rennen Dritter und gewann Bronze. Damit bewiesen die U19-Sportler des WorldTeams BORA – hansgrohe einmal mehr ihre herausragende Stellung im internationalen Juniorenradsport.

Temperaturen über 30 Grad
erschwerten die Wettkämpfe

Von Beginn an erschwerten dabei außergewöhnlich sommerliche Temperaturen von weit über 30 Grad die Wettkämpfe. Beim Zeitfahren am Donnerstag ließ sich Mathieu Kockelmann davon allerdings nicht aus der Ruhe bringen: Auf der 22 Kilometer langen Strecke rund um Sangalhos fuhr er ein Stundenmittel von fast 47 km/h und ließ die Konkurrenz deutlich hinter sich. Kockelmann sorgte damit für den ersten Europameister-Titel in der Geschichte des Team Auto Eder überhaupt. Der Belgier Jens Verbrugghe hatte als Zweiter bereits 19 Sekunden Rückstand. Der Deutsche Emil Herzog wurde mit 35 Sekunden Rückstand Dritter. Seine internationale Klasse bewies im gleichen Rennen auch der Auto-Eder-Fahrer Duarte Marivoet: Der Belgier wurde eine Sekunde hinter Herzog Vierter – und das, obwohl er noch zum jüngeren Jahrgang der U19-Kategorie zählt.
Im Straßenrennen zwei Tage später wollten die Fahrer des Team Auto Eder an ihren Erfolg im Kampf gegen die Uhr anknüpfen. Bei Temperaturen von über 40 Grad waren die Umstände allerdings alles andere als einfach. Romet Pajur erwischte auf dem 126 Kilometer langen Kurs rund um Anadia die besten Beine des Teams und wurde Sechster. Matteo Groß landete auf Rang 27, Martin Bárta wurde 33. Erfreulicher verlier das Straßenrennen der U23-Kategorie: Mit Felix Engelhardt gewann hier nämlich ein ehemaliger Fahrer des Team Auto Eder die Goldmedaille. Der Deutsche war in den Jahren 2017 und 2018 Teil des Auto-Eder-Kaders.

Nach dem erfolgreichen Auftritt bei den Junioren-Europameisterschaften setzt das Team Auto Eder seine Rennkampagne direkt fort: Von 13. bis 17. Juli treten die Teamfahrer bei der Ain-Bugey-Valromey-Tour in Frankreich an. Mit insgesamt fünf bergigen Etappen gilt die Rundfahrt in den Alpen als besonders schwer.

Stimmen im Ziel

„Ich wusste zu Beginn des Rennens nicht, ob ich mit der Hitze zurechtkommen würde. Gerade die ersten Kilometer waren schon sehr schwer. Ich konnte mich dann aber in der zweiten Hälfte des Zeitfahrens deutlich steigern und mir den Titel holen. Nach den vielen Vorbereitungskilometern bin ich natürlich überglücklich, das geschafft zu haben. Ich bin der erste Luxemburger, der einen EM-Titel im Radsport gewonnen hat – das macht mich sehr stolz. Nun freue ich mich auf die nächsten Rennen und hoffe, dass ich dieses Jahr noch mehr Erfolge feiern kann.“ – Mathieu Kockelmann, Goldmedaille Zeitfahren

„Beim Zeitfahren waren meine Ambitionen eigentlich etwas höher, aber ich hatte nicht meinen besten Tag. Ich habe aber trotzdem alles gegeben, weshalb ich zufrieden mit meiner Bronzemedaille bin. Im Straßenrennen war es dann mit über 40 Grad sehr warm. Ich bin leider nicht so gut mit der Hitze klargekommen und merkte schon früh im Rennen, dass es nicht so gut läuft. Deshalb bin ich vorzeitig ausgestiegen. Ich konzentriere mich nun auf die nächsten Rennen.“ –  Emil Herzog, Bronzemedaille Zeitfahren

„Mit dem Europameistertitel hat Mathieu unterstrichen, in welch bestechender Form er derzeit ist. Er zählt im Zeitfahren sicherlich zu den weltweit größten Talenten und das hat er nun erneut bewiesen. Auch Emil Herzog hat in diesem Jahr schon mehrfach gezeigt, wozu er imstande ist. In der Teamgeschichte ist das ein herausragender Erfolg, denn das ist unser erster Europameistertitel im Einzelzeitfahren. Zudem ist es eine Bestätigung für unser internationales Konzept. Ich möchte auch die Leistung von Duarte Marivoet erwähnen, der ja ein Jahr jünger ist und trotzdem Vierter wurde. Er hat sehr viel Potenzial. Im Straßenrennen hat Romet Pajur wiederum sein Können gezeigt. Bei der Valromey-Tour in dieser Woche wollen wir nun an diese Leistungen anknüpfen.“ –
Christian Schrot, Sportlicher Leiter Team Auto Eder
(Quelle: Pressemitteilung Team Auto Eder, Beitragsbild: Copyright Sprint Cycling Agency/BORA-hansgrohe)

Erfolgreiche Woche beim Team Auto Eder

Erfolgreiche Woche beim Team Auto Eder

Raubling / Schweiz / Estland – Erfolgreiche Woche beim den jungen Radrennsportlern des Team Auto Eder: Duarte Marivoet und Emil Herzog gewinnen Etappen bei der Tour du Pays de Vaud in der Schweiz, Romet Pajur holt sich den Sieg beim Straßenrennen „Tartu Rattaralli“ in Estland.

Zwei verschiedene Rennen, zweimal erfolgreich – das Team Auto Eder blickt auf eine erfolgreiche Woche zurück. Während ein Teil des Teams in der vergangenen Woche gemeinsam mit den jeweiligen Nationalmannschaften bei der schweizerischen Tour du Pays de Vaud an den Start ging, bestritt Romet Pajur ein großes Straßenrennen in seiner Heimat Estland. Die Ausbeute des doppelten Auto-Eder-Einsatzes kann sich sehen lassen: Bei der Tour du Pays de Vaud holten die Teamfahrer zwei Etappensiege und gewannen zudem die Nachwuchswertung. In Estland sicherte sich Pajur den prestigeträchtigen Sieg beim 41. Tartu Rattaralli.

Tour du Pays de Vaud
machte den Anfang

Den Anfang machte dabei die Tour du Pays de Vaud. Seit 1967 gehört die Schweizer Rundfahrt zu den wichtigsten Etappenrennen für Junioren, wobei ausschließlich Nationalmannschaften zum Start zugelassen sind. Das Team Auto Eder schickte mit Emil Herzog und Matteo Groß (beide Deutschland), Duarte Marivoet (Belgien), Mees Vlot (Niederlande) und Martin Bárta (Tschechien) insgesamt fünf Athleten an den Start, wobei sich die Teamfahrer von Beginn an an der Spitze zeigten: Duarte Marivoet gewann so direkt das Prolog-Zeitfahren am ersten Tag und übernahm das Führungstrikot. Dieses musste er zwar auf der folgenden Etappe wieder abgeben, dennoch behielt der Belgier das weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers bis zum Ende der Rundfahrt, die er schließlich als Gesamt-Sechster beendete. Am dritten Tag war es wiederum Emil Herzog, der mit einem Tagessieg im Zeitfahren sein Können unter Beweis stellte. Und auch Matteo Groß und Martin Bárta zeigten ihr Talent: Groß landete auf Rang sieben im Endklassement, Bárta wurde Neunter und belegte zudem in der Nachwuchswertung Rang zwei.
Währenddessen bewies Romet Pajur in seiner Heimat Estland, dass er zu den weltbesten Junioren-Radsportlern zählt. Er gewann das berühmte Eintagesrennen „Tartu Rattaralli“ und ließ dabei auch Fahrer älterer Jahrgänge sowie einige gestandene Radprofis hinter sich. Am Ende triumphierte Pajur nach 128 Kilometer im Sprint einer zehnköpfigen Spitzengruppe.

Ihren nächsten Renneinsatz bestreiten die Fahrer des Team Auto Eder bereits an diesem Samstag: In Frankreich findet dann der Klassiker Classique des Alpes statt. Das Rennen in den Alpen wird von den Veranstaltern der Tour de France organisiert und gilt als das wichtigste Eintagesrennen im Junioren-Radsport.

Stimmen im Ziel

„Ich bin sehr glücklich über meine Performance bei der Tour du Pays de Vaud. Ich habe den Prolog gewonnen und die Nachwuchswertung – das hätte ich so nicht erwartet. Auch der sechste Platz in der Gesamtwertung kann sich sehen lassen. Jetzt freue ich mich auf die nächsten Rennen.“ – Duarte Marivoet, Etappensieger und Gewinner der Nachwuchswertung der Tour du Pays de Vaud

„Ich habe mich sehr auf dieses Etappenrennen gefreut, weil es sehr oft bergauf geht und ich nach unserem harten Trainingslager im Ötztal Mitte Mai gute Leistungen am Berg zeigen wollte. Alles lief gut, bis auf die erste Straßenetappe, auf der ich auf dem flachen Teil der Strecke eine entscheidende Ausreißergruppe verpasst und Zeit für die Gesamtwertung verloren habe. Aber ich bin zufrieden mit den Ergebnissen auf den härteren Etappen und auch mit meinem Ergebnis beim Zeitfahren, bei dem ich Fünfter wurde.“ – Martin Barta, Zweiter in der Nachwuchswertung der Tour du Pays de Vaud

„Ich wusste im Vorfeld nicht, was mich bei diesem Rennen erwarten würde, da sehr viele Radprofis am Start waren. Mir war aber klar, dass es von Anfang an sehr schwer werden würde, was sich auch daran zeigte, dass sich die entscheidende Ausreißergruppe bereits nach zehn Kilometern vom Feld löste. Im Finale musste ich sehr achtsam sein, da es sehr viele Attacken aus der Spitzengruppe heraus gab. Im Sprint war ich dann aber der Schnellste. Tartu Rattaralli ist eines der größten Radrennen in Estland – dementsprechend wichtig ist dieser Erfolg für mich.“ – Romet Pajur, Gewinner des Straßenrennens Tartu Rattaralli.
(Quelle: Pressemitteilung Team Auto Eder / Beitragsbild: Copyright Team Auto Eder)

Triumph bei Flandernrundfahrt

Triumph bei Flandernrundfahrt

Raubling / Landkreis Rosenheim / Belgien Es gibt wenige Rennen im Radsport, die einen größeren Namen haben als die Flandernrundfahrt. Erstmals 1913 ausgetragen, gehört der belgische Klassiker heute zu den wichtigsten Eintagesrennen – und wird neben Mailand-Sanremo, Paris-Roubaix, Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt nicht ohne Grund zu den fünf Monumenten des Radsports gezählt. Dementsprechend bedeutungsvoll ist auch die U19-Variante der Flandernrundfahrt.

Ein internationales Starterfeld mit rund 150 Fahrern aus den Benelux-Ländern, Großbritannien und Norwegen untermauerte den hohen Stellenwert des Rennens. Das Team Auto Eder reiste direkt aus dem österreichischen Ötztal an, wo man unter besten Bedingungen ein einwöchiges Teamtrainingslager zur Vorbereitung auf die nächsten Saisonhöhepunkte abgehalten hatte. An den Start gingen sechs Teamsportler: Duarte Marivoet (Belgien), Martin Bárta (Tschechien), Mathieu Kockelmann (Luxemburg), Romet Pajur (Estland), Max Bock und Matteo Groß (beide Deutschland).

Die Flandernrundfahrt begann von Beginn an hektisch: Schon früh im Rennen konnten sich mehrere Fahrer lösen, sodass nach dem ersten Renndrittel eine zehnköpfige Fluchtgruppe in Front lag. Da sich zu diesem Zeitpunkt kein Auto-Eder-Fahrer an der Spitze befand, begannen die Fahrer der oberbayerischen Equipe, die Verfolgungsarbeit zu organisieren. Als der Vorsprung der Spitzenreiter dennoch auf 2:25 Minuten anstieg, war es schließlich der Teamfahrer Romet Pajur, der nach einer beherzten Attacke aus dem Hauptfeld heraus gemeinsam mit drei weiteren Athleten zur Spitzengruppe aufschloss.
Nach weiteren Attacken lagen 15 Kilometer vor dem Ziel nur noch acht Fahrer in Führung, die schließlich den Sieg unter sich ausmachten. Das Finale entwickelte sich dann zu einem Ausscheidungsfahren, wobei Romet es schaffte, mit den Führenden auf die Zielgerade in Oudenaarde einzubiegen. Hier bewies der junge Este einmal mehr, dass er zu den schnellsten Sprintern im Junioren-Peloton zählt, und sicherte sich den Sieg mit zwei Radlängen Vorsprung vor Menno Huising (Niederlande) und Noa Isidore (Frankreich).
Die nächsten Rennen für die Fahrer des Team Auto Eder sind nun die Tour du Pays de Vaud in der Schweiz, die mit den Nationalmannschaften bestritten wird. Am 4. Juni findet im Anschluss der von den Tour-de-France-Veranstaltern organisierte Eintagesklassiker La Classique des Alpes Juniors statt, der als das wichtigste Eintagesrennen im Juniorenradsport gilt.

Stimmen im Ziel

„Ich bin schon mit einem guten Gefühl an den Start gegangen. Das Rennen war allerdings alles andere als einfach. Glücklicherweise konnte ich mich in der Spitzengruppe platzieren, die am Ende auch das Rennen unter sich ausmachte. Im Sprint hatte ich dann die schnellsten Beine. Nach meinem zweiten Platz bei Paris-Roubaix nun die Flandernrundfahrt der Junioren gewinnen zu können, bedeutet mir sehr viel. Das Rennen hat so einen großen Namen – dementsprechend stolz bin ich.“ – Romet Pajur

„Das heutige Rennen war sicherlich unser bisher schwierigstes in diesem Jahr. Zur Rennmitte lag eine zehnköpfige Spitzengruppe in Führung, leider ohne Team-Beteiligung. Danach konnten wir das Rennen allerdings drehen, was vor allem der starken Performance von Romet zu verdanken war. Er hat heute eine Weltklasse-Leistung gezeigt und am Ende auch verdient gewonnen. Für uns als Team bedeutet dieser Sieg sehr viel, schließlich ist es das erste Monument, das wir in diesem Jahr gewinnen konnten – und der erste Sieg für das Team Auto Eder bei der Flandernrundfahrt überhaupt.“ – Christian Schrot, Sportlicher Leiter
(Quelle: Pressemitteilung Team Auto Eder / Beitragsbild: Copyright Team Auto Eder)

Team Auto Eder weiter erfolgreich

Team Auto Eder weiter erfolgreich

Deutschland / Italien Italien bleibt ein gutes Pflaster für das Radrenn-Team von Auto Eder. Durch den Niederländer Mees Vlot und den Esten Romet Pajur feierte die Junioren-Auswahl des WorldTeams BORA – hansgrohe beim Rennen „Coppa Montes“ in Monfalcone einen Doppelsieg – und holte damit bereits den zweiten Erfolg bei italienischen Radrennen in diesem Frühjahr. Erst vor drei Wochen hatte der Deutsche Emil Herzog den italienischen Saisonauftakt „Giro di Primavera“ für sich entschieden.

Beim 107 Kilometer langen „Coppa Montes“ standen erneut die besten Junioren Italiens am Start. Insgesamt 149 Teilnehmer gingen auf den hügeligen Parcours, der insbesondere in der zweiten Rennhälfte mehrere giftige Anstiege für die Athleten bereithielt. Das Team Auto Eder kontrollierte dabei weite Teile des Rennens, wobei man sich auch von mehreren Attacken zu Rennbeginn nicht aus der Ruhe bringen ließ. In der bergigen zweiten Hälfte bestimmten die Auto-Eder-Junioren dann das Tempo im Feld, sodass insbesondere an den Anstiegen zahlreiche Konkurrenten zurückfielen. Mees Vlot attackierte schließlich sechs Kilometer vor dem Ziel die verbleibende Spitze und fuhr als Solist zum Sieg. Dahinter sprintete Romet Pajur auf Rang zwei, Mathieu Kockelmann und Martin Barta rundeten als Fünfter und Siebter das starke Teamergebnis ab.

Emil Herzog brillierte
in der Heimat

Während seine Teamkollegen in Italien für Furore sorgten, brillierte Auto-Eder-Fahrer Emil Herzog unterdessen in der Heimat. Der Allrounder, der sowohl bei Straßen- als auch Mountainbikerennen antritt, belegte beim Mountainbike-Weltcup der Junioren in Heubach Rang zwei und zeigte damit, dass er auch im Gelände zur absoluten Weltspitze zählt. Ihren nächsten Renneinsatz haben die Auto-Eder-Fahrer bereits an diesem Wochenende: Im Rahmen des Grand Prix West Bohemia geht es dann erneut um internationale UCI-Punkte.

Ergebnis Eintagesrennen Coppa Montes:

1. Mees Vlot (Ned, Team Auto Eder) 2:31:08 Stunden
2. Romet Pajur (Est, Team Auto Eder) + 0:03 Minuten
3. Matteo Scalco (Italien) gl. Zeit
4. Milan Kadlec (Tschechien) gl. Zeit
5. Mathieu Kockelmann (Lux, Team Auto Eder) gl. Zeit
6. Leonardo Volpato (Italien) gl. Zeit
7. Martin Barta (Cze, Team Auto Eder) gl. Zeit

Stimmen zum Rennen:

„Die ersten 60 Kilometer waren einfach und es war nur wichtig, Stürze zu vermeiden und vorne im Feld zu bleiben. Ich konnte mich mit den anderen vorne halten und wir erreichten den ersten Anstieg ohne Probleme. Am zweiten Anstieg ging das Rennen dann richtig los und wir verkleinerten die Gruppe. Nach dem dritten Anstieg waren wir dann mit einer kleinen Gruppe mit vier unserer Fahrer an der Spitze. Wir kommunizierten gut miteinander und stellten sicher, dass niemand von den anderen Teams attackierte. Sechs Kilometer vor dem Ziel konnte ich mich dann absetzen und meine Teamkollegen leisteten dahinter perfekte Arbeit, sodass ich meinen Vorsprung halten konnte. Die letzten zwei Kilometer waren hart, aber ich habe es schließlich geschafft. Romet konnte zudem den Sprint des reduzierten Feldes gewinnen. Ich bin froh über dieses Ergebnis.“ – Mees Vlot

„Das war ein wirklich gutes Rennen für uns. Wir wollten die erste Rennhälfte ruhiger gestalten und dann im zweiten Teil des Rennens Akzente setzen. Die Fahrer haben unsere Taktik hervorragend umgesetzt. Neben den starken Einzelergebnissen konnten wir auch die Teamwertung gewinnen. Jetzt freuen wir uns auf die beiden Rennen im Rahmen des Grand Prix West Bohemia.“ – Florian Wallner, Sportlicher Leiter
(Quelle: Pressemitteilung Team Auto Eder / Beitragsbild: Copyright Team Auto Eder)

Starke Leistung in  „Hölle des Nordens“

Starke Leistung in „Hölle des Nordens“

Landkreis Rosenheim / Frankreich – Die Fahrer des Team Auto Eder überzeugen bei der Junioren-Ausgabe des Radklassikers Paris-Roubaix. Romet Pajur wird Zweiter, Emil Herzog belegt Platz fünf.

Als „Hölle des Nordens“ wird der Radklassiker Paris-Roubaix bezeichnet – und das nicht ohne Grund. Ein wesentlicher Teil des Eintagesrennens führt über Kopfsteinpflasterabschnitte, die Fahrer und Räder vor besondere Herausforderungen stellen. Doch damit nicht genug: Die Pflasterpassagen – auch Pavés genannt – stammen teils aus dem 19. Jahrhundert und sind entsprechend ruppig. Dabei zählt Paris-Roubaix nicht nur im Profiradsport, sondern auch bei den Junioren der Altersklasse U19 zu den wichtigsten Radrennen des Jahres. Insgesamt 111 Kilometer mussten die Starter des am Sonntag ausgetragenen Nachwuchsrennens bewältigen, inklusive 18 Kopfsteinpflasterpassagen.
Mit Matteo Groß, Emil Herzog (beide Deutschland), Mathieu Kockelmann (Luxemburg) und Romet Pajur (Estland) standen auch vier Fahrer des Team Auto Eder am Start des berühmten Radklassikers. Insbesondere Emil Herzog und Romet Pajur zeigten dabei starke Leistungen: Beide hielten sich bei dem von Beginn an von vielen Angriffen geprägten Rennen bis zum Finale in Schlagdistanz zur Spitze auf, wobei Pajur drei Kilometer vor dem Ziel zur Attacke ansetzte. Zwar konnte er den zu diesem Zeitpunkt bereits enteilten Luxemburger Niels Michotte nicht mehr einholen, am Ende erreichte er das Ziel im Velodrom von Roubaix aber dennoch auf Rang zwei, wenige Sekunden vor dem heraneilenden Feld. Emil Herzog komplettierte das gute Mannschaftsergebnis mit Rang fünf und bestätigte damit seine gute Form der letzten Wochen.

Die Fahrer des Team Auto Eder bereiten sich nun auf ihre nächsten Renneinsätze vor: Am morgigen 25. April steht das Eintagesrennen „Coppa Montes“ in Italien auf dem Programm. Am 30. April und am 1. Mai findet dann mit dem „Grand Prix West Bohemia“ in Tschechien der nächste internationale Renneinsatz der Juniorenauswahl des WorldTeams BORA – hansgrohe statt.

Das Ergebnis:

1 MICHOTTE Niels Luxemburg 2:39:58 Stunden
2 PAJUR Romet Estland + 0:27 Minuten
3 LOZOUET Léandre Frankreich + 0:30
4 EGHOLM Kristian Dänemark gl. Zeit
5 HERZOG Emil Deutschland gl. Zeit

Stimmen im Ziel

„Zum Glück habe ich mich gut von meiner kürzlich überstanden COVID-Erkrankung erholt. Dass ich gut in Form bin, hat dabei bereits mein Sieg vor wenigen Tagen einem kleinen Rennen in Belgien gezeigt. Bei Paris-Roubaix musste man von Beginn an sehr aufmerksam fahren, da das Rennen sehr nervös war. Aber ich habe einen guten Job gemacht und mich auf der Position gehalten. Das Rennen war hart, aber ich habe es geschafft, im Finale meine letzten Kräfte zu mobilisieren und drei Kilometer vor dem Ziel zu attackieren. Dieses Ergebnis bedeutet mir sehr viel, denn Paris-Roubaix ist mein Lieblingsrennen. Ich bin glücklich, auf dem Podium zu stehen.“ – Romet Pajur

„Nach den Welt- und Europameisterschaften ist Paris-Roubaix das wichtigste Straßenrennen im Rennkalender des Juniorenradsports. Das Starterfeld setzt sich größtenteils durch Nationalmannschaften zusammen, das limitiert natürlich die taktischen Möglichkeiten, die wir als eingespieltes Team ansonsten haben. Mit zwei Fahrern in den Top Fünf können wir dennoch sehr zufrieden sein. Das zeigt einmal mehr, dass das Team Auto Eder zu den besten Radmannschaften der Welt im Juniorenradsport zählt.“ – Christian Schrot, Sportlicher Leiter
(Quelle: Pressemitteilung Team Auto Eder / Beitragsbild: Copyright: Team Auto Eder – zeigt Romet Pajur)