Auto überschlägt sich

Auto überschlägt sich

Tittmoning / Landkreis Traunstein – Bei einem Verkehrsunfall in Tittmoning überschlug sich ein Wagen und kam auf dem Dach zum Liegen. Die Bergung gestaltete sich schwierig. Die Feuerwehr war zwei Stunden im Einsatz.

Die Feuerwehr Tittmoning war mit drei Fahrzeugen und 18 Einsatzkräften zur Stelle.. Nachdem sich auf Grund der regnerischen Verhältnisse die Betriebsmittel des Unfallfahrzeugs bereits weit ausgebreitet hatten, galten die ersten Maßnahmen der Feuerwehr dem Auffangen und Abstreuen der Flüssigkeiten, um eine Ausbreitung auf die Umwelt zu verhindern. Um den verletzten Fahrzeuglenker kümmerte sich unterdessen die Sanitäter des Bayerischen Roten Kreuzes, die diesen nach der Erstversorgung zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus brachten.

Einsatzkräfte sperrten
die Straße komplett

Wegen der Stauungen auf Grund des Unfalls konnte ein mit PKWs beladener Kleintransporter nicht mehr anfahren. Aus diesem Grund wurde seitens der Feuerwehr zunächst die Möglichkeit geschaffen, dass der Verkehr an der Einsatzstelle einseitig vorbeifahren konnte. Anschließend sperrten die Einsatzkräfte die Straße komplett und sorgten so dafür, dass der Transporter rückwärts den Stadtberg hinunter rangieren und an einer geeigneten Stelle wenden konnte.
Nach rund zwei Stunden waren alle Maßnahmen abgeschlossen und die Strecke konnte wieder für den Verkehr freigegeben werden.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob / Beitragsbild: Feuerwehr Tittmoning)

Zusammenstoß in Tittmoning

Zusammenstoß in Tittmoning

Tittmoning / Landkreis Traunstein Am vergangenen Samstagnachmittag kam es in Tittmoning in der Laufener Straße auf Höhe der Rossmannfiliale gegen 16.15 Uhr  zu einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen. Der Lenker eines VW Passat hatte nach jetzigen Erkenntnissen des Kreisfeuerwehrverband Traunstein einen vorfahrtsberechtigten BMW übersehen. Beide Fahrzeuge stießen zusammen und waren letztlich nicht mehr fahrbereit. Eine schwangere Frau wurde zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus gebracht.

Neben Polizei und Rettungsdienst wurde auch die Feuerwehr Tittmoning zur Technischen Hilfeleistung alarmiert. Die Einsatzkräfte halfen bei der Erstversorgung und sicherten die Einsatzstelle ab. Zusätzlich stellten sie den Brandschutz sicher und unterstützten die Aufräumarbeiten des Abschleppdienstes. Auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens entschieden die Verantwortlichen von Polizei und Feuerwehr eine weiträumige Umleitung zu errichten und forderten weitere Kräfte der Feuerwehr Kirchheim nach.
Durch den Zusammenstoß waren beide Autos nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach einer ersten Einschätzung der Feuerwehr ist an beiden Fahrzeugen vermutlich Totalschaden entstanden. Nach rund zwei Stunden waren sämtliche Einsatzmaßnahmen abgeschlossen und die Fahrbahn von Trümmern und Betriebsmitteln gesäubert. Die Polizei aus Laufen hat den Verkehrsunfall aufgenommen und ermittelt nun den Unfallhergang.
(Quelle: Presseinformation Kreisfeuerwehrverband Traunstein-hob / Beitragsbild: Feuerwehr Tittmoning)

Rettung von „Falkenbaby“

Rettung von „Falkenbaby“

Tittmoning / Landkreis Traunstein – Tierischer Einsatz für die Feuerwehr Tittmoning am vergangenen Samstagnachmittag. Ein junger Turmfalke war am Stadtplatz aus dem Nest gefallen und danach nicht mehr auffindbar. Die Polizei bat um Hilfe bei den „Ermittlungen“. 

Mit der Drehleiter geht es hinauf auf das Dach
Oben auf dem Dach sitzt der junge Turmfalke

Die Feuerwehrler aus Tittmoning rückten mit einer kleinen Besatzung samt Drehleiter aus, um sich aus der Luft einen Überblick zu verschaffen und nach dem Jungtier zu suchen. Schnell entdeckten sie es dann auf einem Nachbardach. Nach  Beratschlagung mit einer Falknerin entschied man sich dann, den kleinen „Sturzpiloten“ dort zu belassen, da er nach fachmännischer Einschätzung als flugfähig galt. 
Fazit von Kommandant Erwin Hirschpoltner: „Ende gut, Alles gut“. Kurz nach Ende des Einsatzes kam dann auch die Nachricht aus der Nachbarschaft, dass der junge Turmfalke wieder in seinem Nest sitzt. „Es ist schön, dass es noch so aufmerksame Menschen gibt, die die Augen in ihrer Umgebung offen halten. Da schauen wir dann lieber einmal öfter nach als einmal zu wenig“, so Tittmonings Kommandant, der sich ebenso wie die Feuerwehrler darüber freut, dass der Sturz für den kleinen Turmfalken augenscheinlich ohne Folgen blieb. 
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein-hob / Beitragsbild: Symbolfoto re / Fotos: Feuerwehr Tittmoning, entstanden während der Rettungsaktion.)

Überfall auf Burg Tittmoning

Überfall auf Burg Tittmoning

Tittmoning / Landkreis Traunstein – Überfall auf Burg Tittmoning: Zwei Brüder wurden auf dem Burggelände von zwei bisher unbekannten Männern angegriffen und geschlagen. Die Täter entwendeten ihren Opfern ein Smartphone. 

Die Tat ereignete sich nach den Angaben der Polizei am vergangenen Samstagnachmittag gegen 15 Uhr. Die Brüder, 16 und 25 Jahre alt aus Tittmoning hielten sich am Aussichtspunkt „Schwammerl“ auf dem Gelände der Burg Tittmoning. Unvermittelt wurden sie von zwei unbekannten Männern angegriffen. Anschließend flüchteten sie zu Fuß in Richtung Tittmoninger Schule. Die Opfer suchten im Burg-Café Hilfe, von wo aus ein Notruf abgesetzt wurde.
Der 16-Jährige erlitt bei dem Angriff Prellungen und wurde vom verständigten Rettungsdienst vor Ort ambulant versorgt. Sein 25-jähriger Bruder trug ebenfalls Prellungen und einen Nasenbeinbruch davon. Er musste zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.
Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung:
Wer hat am Samstagnachmittag zwischen 15  und 15.15 Uhr im Bereich der Tittmoninger Burg den Angriff selbst oder sonst verdächtige Personen beobachtet und kann hierzu sachdienliche Hinweise abgeben?
Die Angreifer wurden von den Opfern wie folgt beschrieben: beide etwa 195 cm groß; athletische Statur; dunkelhäutig; schwarz gekleidet mit Jogginghosen und Kapuzenpullis; schwarze, kurz geschorene bzw. schwarze, kurze krause Haare.
Hinweise erbittet die Kripo Traunstein unter Telefon 0861/9873-0 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild. Symbolfoto: re)

Große Freude über „Multitalent“

Große Freude über „Multitalent“

Tittmoning / Landkreis TraunsteinDie Freude über die Ersatzbeschaffung in Törring groß. Ein nagelneues Feuerwehrfahrzeug ist kürzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr eingetroffen. Dabei handelt es sich um einen Gerätewagen-Logistik mit der feuerwehrinternen Bezeichnung „GW-L1“, der als Ersatz für ein Mehrzweckfahrzeug aus dem Jahre 1996 angeschafft wurde.

Das neue Feuerwehrfahrzeug ist ein wahres Multitalent und hilft zukünftig den Aktiven in „vielen Lebenslagen“. Die notwendigen Übungen mit dem neuen Gerät haben die Frauen und Männer bereits aufgenommen. Nach Abschluss der Einweisungen wird der 7,5 Tonner offiziell „einsatzbereit“ gemeldet.

Vielseitigkeit und Einsatzwert
des Gerätewagens beachtlich

Die Vielseitigkeit und damit auch der Einsatzwert des Gerätewagens ist beachtlich. Durch die Möglichkeit der variablen Beladung kann die mitgeführte Ausrüstung stets an die aktuellen Erfordernisse angepasst werden. Ein Gerätewagen dient hauptsächlich dem Transport von Material, welches zum Bewältigen unterschiedlichster Einsatzlagen benötigt wird. Sechs Feuerwehrdienstleistende finden in der Mannschaftskabine Platz.
Zusätzlich zur Normbeladung ist der Gerätewagen mit einer Tragkraftspritze TS 8/8 sowie 500 Metern B-Schläuchen auf Rollcontainern ausgestattet. Somit ist sowohl die Wasserentnahme aus einem Hydranten oder einem offenen Gewässer aber auch dessen Fortleitung über eine lange Schlauchstrecke möglich. Bestens ausgestattet ist das Fahrzeug insbesondere für Unwettereinsätze. Das Beseitigen von umgestürzten Bäumen oder das Leerpumpen von überschwemmten Kellern können mit der Ausrüstung problemlos bewältigt werden. Weitere Beladungsteile können in vier festverbauten Unterbaukästen aus Edelstahl mitgeführt werden.

Auch für Unwettereinsätze soll das
neue Fahrzeug gerüstet werden

„Das Errichten einer Atemschutzsammelstelle mit verschiedensten Ablageflächen, Schreibmaterial und Whiteboards ist mit dem Fahrzeug ebenfalls möglich“, freut sich Wolfgang Eder, Chef der Törringer Feuerwehr über die Vielseitigkeit des neuen Fahrzeugs. Der Blaulichtbalken in LED-Technik ermöglicht es, die Kennleuchten von Blau- in Gelblicht umzuschalten, um das Fahrzeug als Sammelstelle für Einsatzkräfte kenntlich zu machen. „Im Laufe der Zeit wollen wir die Beladung auf Rollcontainern erweitern zusätzliche Gerätschaften für Unwettereinsätze aber auch Material zum Beseitigen von Ölspuren auf Rollcontainern anschaffen“, so Törrings Kommandant im Gespräch mit Innpuls.me
Das Fahrgestell bildet ein Iveco Daily mit 180 PS und einem Allradantrieb der Firma Achleitner. Aufgebaut wurde der Gerätewagen mit 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht bei der Firma Lagermax im österreichischen Straßwalchen mit einem festen Kofferaufbau und einer teilbaren Ladebordwand. Die rechte Seitenwand ist hierbei klappbar. Um an nächtlichen Einsatzstellen genügend Licht zu haben, kann ein pneumatischer Lichtmast bis auf eine Höhe von 4,5 Metern ausgefahren werden. Weitere technische Bestandteile sind eine Kommunikationsanlage samt Kamera zwischen Fahrerplatz und Laderaum, eine Rückfahrkamera, sowie eine sogenannte Vario-Block-Anhängekupplung mit Maulkupplung und Kugelkopf.
Mit „Florian Törring 55/1“, wie der Funkrufname des neuen Feuerwehrfahrzeuges offiziell lautet, wurde durch die Stadt Tittmoning ein Einsatzfahrzeug auf dem Stand der Technik beschafft, dass auf Grund der Vielseitigkeit einen hohen Einsatzwert hat. Der Feuerwehrverein hat sich finanziell an der Beschaffung beteiligt. Das Vorgängerfahrzeug konnte an die Feuerwehr Schwarzach am Main im Landkreis Kulmbach verkauft werden. Die Mitglieder der Feuerwehr sind bereits mitten im Übungsbetrieb und bei den Einweisungen. Sobald diese abgeschlossen sind, wird das Fahrzeug offiziell in Dienst gestellt.
(Quelle: Kreisfeuerwehrverband Traunstein (hob) / Beitragsbild: Feuerwehr Törring)