Start der Ausschreibung für den Bayerischen Integrationspreis 2026

Start der Ausschreibung für den Bayerischen Integrationspreis 2026

Rosenheim / Bayern – Die Ausschreibung für den Bayerischen Integrationspreis 2026 hat begonnen. Der Preis wird gemeinsam vom Bayerischen Landtag, dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration sowie dem Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung ausgelobt. In diesem Jahr steht der Integrationspreis unter dem Motto „Sprache schafft Heimat – Integration leben“, wie der Rosenheimer Landtagsabgeordnete Daniel Artmann (CSU) mitteilte.

Bis zum 5. Februar 2026 können sich Vereine, Institutionen, Initiativen und Einzelpersonen beteiligen, die sich in nicht kommerzieller Weise für das Erlernen und Anwenden der deutschen Sprache bei zugewanderten Menschen in Bayern einsetzen. Die Verleihung ist voraussichtlich für den 4. Mai 2026 im Bayerischen Landtag geplant.

Sprache als Schlüssel zur Integration

Artmann betont, dass Sprache weit mehr sei als Worte: Sie öffne Türen, schaffe Vertrauen und ermögliche echte Begegnung. Wer die Sprache seines Gegenübers spreche, könne Gedanken teilen, Missverständnisse vermeiden und die gesellschaftliche Teilhabe fördern. Eine gemeinsame Sprache helfe zudem, Unterschiede zu erkennen, Vorurteile abzubauen und Integration zu erleichtern.

Fokus auf Ehrenamt und zivilgesellschaftliches Engagement

Die Ausschreibung richtet sich besonders an Ehrenamtliche, zivilgesellschaftlich engagierte Vereine, Institutionen oder Initiativen, die auf innovative und nicht kommerzielle Weise das Erlernen und den Gebrauch der deutschen Sprache fördern. Ziel ist es, das Ankommen zugewanderter und geflüchteter Menschen im gesellschaftlichen Alltag zu erleichtern.

Dotierung und Jury

Der Bayerische Integrationspreis 2026 ist mit 9.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird in der Regel auf mehrere Preisträger aufgeteilt und ist zweckgebunden für Projekte und Initiativen im Bereich der Integration von Migrantinnen und Migranten einzusetzen. Über die Preisträger entscheidet eine unabhängige Jury, die sich aus Mitgliedern des Bayerischen Integrationsrates zusammensetzt.

Bewerbungsinformationen

Bewerbungsformulare und weitere Informationen sind online verfügbar unter:
https://integrationsbeauftragter.bayern.de/integrationspreis-2026/.
(Quelle: Pressemitteilung Büro Daniel Artmann, MdL / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vereinsführerschein für 26 Ehrenamtliche abgeschlossen

Vereinsführerschein für 26 Ehrenamtliche abgeschlossen

Rosenheim – Nach sechs Modulen wurde im Landratsamt Rosenheim die Fortbildungsreihe zum Vereinsführerschein erfolgreich abgeschlossen. 26 Ehrenamtliche aus Vereinen im gesamten Landkreis erhielten ihre Zertifikate. Landrat Otto Lederer überreichte diese persönlich und würdigte das Engagement der Teilnehmenden.

„Ich möchte heute gleich dreimal Danke sagen,“ betonte Landrat Lederer. „Danke für Ihr enormes Engagement, danke dafür, dass Sie Verantwortung für unsere Gemeinschaft übernehmen, und danke, dass Sie die Zeit und Motivation aufbringen, sich für dieses Ehrenamt fortzubilden. Das ist nicht selbstverständlich. In einer Zeit, in der wir alle immer mehr Verpflichtungen haben, leisten Sie einen unschätzbaren Beitrag für den sozialen Zusammenhalt in unserem Landkreis.“

Die Fortbildung richtete sich an neu gewählte wie an erfahrene Vorstände. In den einzelnen Modulen vermittelten Vereinsberater Karl Bosch und Ehrenamtskoordinatorin Giulia Giardina praxisorientiertes Wissen zu Haftung, Datenschutz, Vereinsführung, Motivation, Konfliktmanagement, Mitgliedergewinnung und Vereinssteuerrecht.

Verantwortliche in Vereinen stärken

Ziel des Vereinsführerscheins ist es, Verantwortliche in Vereinen zu stärken, ihnen Sicherheit zu geben und mögliche Vorbehalte gegenüber der Übernahme eines Ehrenamts abzubauen. Dafür investierten die Teilnehmenden vier Abende sowie zwei komplette Samstage.
Ehrenamtskoordinatorin Giulia Giardina zog ein positives Fazit: „Wir versuchen beim Vereinsführerschein, möglichst viele Werkzeuge an die Hand zu geben und Tipps zu integrieren, dass Sie alle Ihre Aufgaben gut erfüllen können.“ Besonders gelobt wurden der praxisnahe Ansatz und die Expertise des Referenten Karl Bosch.

Aufgrund des Erfolgs wird der Vereinsführerschein auch 2026 angeboten. Die Anmeldung erfolgt online über die Website des Landratsamtes; Interessierte können sich den Zeitraum Oktober/November 2026 vormerken.

Die Ehrenamtskoordination des Landkreises Rosenheim wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales im Rahmen des Modellprojekts „Zentrum für lokales Freiwilligenmanagement“ gefördert.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Landratsamt Rosenheim)

Kaninchen richtig halten: Wie Zuchtvereine neuen Haltern Sicherheit geben

Kaninchen richtig halten: Wie Zuchtvereine neuen Haltern Sicherheit geben

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Wer zum ersten Mal ein Kaninchen aufnimmt, steht oft vor vielen Fragen, von Haltung über Fütterung bis hin zur Gesundheitsvorsorge. Kaninchenzuchtvereine bieten hier eine Anlaufstelle: Sie verbinden frischgebackene Tierhalter mit erfahrenen Mitgliedern, ermöglichen Austausch auf Augenhöhe und öffnen gerade Kindern und Jugendlichen den Weg zu verantwortungsbewusster Tierpflege.

Sie sind langohrig, plüschig und werden in tiergerechter Haltung schnell zutraulich: Kein Wunder, dass bereits rund zwei Millionen Kaninchen in deutschen Haushalten leben. Damit sind sie nach Katzen und Hunden die beliebtesten Haustiere in Deutschland, wie eine Befragung des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. in Kooperation mit dem ZZF – Zentralverband der Heimtierbranche e.V. ergab. Unter den Kleintieren sind sie die Spitzenreiter vor Meerschweinchen und Hamstern. Gerade wer zum ersten Mal Kaninchen bei sich aufnimmt, ist allerdings häufig unsicher, wie die Tiere bestmöglich zu versorgen sind.
Ein Kaninchenzuchtverein kann dabei eine hilfreiche erste Anlaufstelle sein. „Kleintierzuchtvereine sind wertvolle Plattformen für den Austausch von Wissen und Erfahrungsberichten. Mitglieder erhalten Beratung durch erfahrene Halter und finden oft auch Unterstützung bei gesundheitlichen Fragen zu ihren Tieren“, erklärt Wolfgang Elias, Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter e.V. (ZDRK). Zudem lockt die Möglichkeit, Gleichgesinnte kennenzulernen. „Bei uns im Verband und in den Vereinen wirken aber nicht nur Züchter oder Besitzer von Rassekaninchen mit“, betont Elias. „Wir freuen uns über jeden, der Interesse hat, sich näher mit Kaninchen zu beschäftigen.“

Breites Angebot für unterschiedliche Interessen

Kaninchenzuchtvereine decken mit ihren Angeboten ein breites Spektrum ab: In Zuchtgruppen liegt der Fokus auf Rassekaninchen und Ausstellungen. Freizeit- und Familiengruppen konzentrieren sich hingegen auf Fragen zu Haltung und Beschäftigung oder tauschen sich zur Gestaltung der Gehege aus. Trend-Sportarten wie Kanin-Hop bekommen hier ebenfalls ihren Platz und eigene Veranstaltungen. Mitunter bieten Vereine auch gemeinsame Impftermine an, da Impfstoffe für Kaninchen häufig nur in größeren Mengen bestellt werden können und bald aufgebraucht werden müssen. Auch für den Nachwuchs gibt es Angebote: „In unseren Jugendgruppen lernen Kinder und Jugendliche zusammen mit Gleichaltrigen, wie es ist, Verantwortung für ein Tier zu übernehmen“, sagt Elias. Derzeit werden im ZDRK rund 7.000 Kinder und Jugendliche von Jugendleitern betreut.

Den passenden Verein in der Nähe finden

Viele Kaninchenzuchtvereine in Deutschland sind im ZDRK organisiert. Auf dessen Internetseite sind die jeweiligen Landesverbände mit ihren Ansprechpartnern aufgeführt – auf den Seiten der Landesverbände finden Interessierte dann die Vereine direkt in ihrer Nähe. Auch lokale Tierheime oder Tierarztpraxen sind in der Regel im Vereinswesen gut vernetzt und können Kontakte herstellen. „Wer sich unverbindlich informieren möchte, kann zunächst eine Vereinsveranstaltung besuchen“, rät Elias. „So bekommt man einen Eindruck von der Arbeit und den Mitgliedern.“
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehr als 800.000 Euro Vereinspauschale für Sport und Schützenvereine in Stadt und Landkreis Rosenheim

Mehr als 800.000 Euro Vereinspauschale für Sport und Schützenvereine in Stadt und Landkreis Rosenheim

Rosenheim – Sport- und Schützenvereine in der Region Rosenheim erhalten 2025 über 800.000 Euro aus der bayerischen Vereinspauschale. Das teilt der Rosenheimer Landtagsabgeordnete Daniel Artmann (CSU) mit. Die Förderung soll das ehrenamtliche Engagement und den Breitensport stärken.

Für das Jahr 2025 stellt der Freistaat Bayern im Rahmen der Vereinspauschale erneut Mittel zur Unterstützung der Sport- und Schützenvereine bereit. Insgesamt fließen laut dem Landtagsabgeordneten Daniel Artmann 624.643 Euro an Vereine im Landkreis Rosenheim und 183.020 Euro an Vereine in der Stadt Rosenheim.

Die Vereinspauschale wird jährlich auf Basis von Kennzahlen wie Mitgliederzahl, Jugendanteil und Zahl der Übungsleiterlizenzen berechnet. Die Fördermittel können von den Vereinen flexibel für sportliche Zwecke eingesetzt werden, ohne zusätzliche Nachweispflichten.
Der Haushaltsansatz für die Vereinspauschale wurde im Doppelhaushalt 2024/2025 auf 33,7 Millionen Euro pro Jahr erhöht. Der Wert einer Fördereinheit beträgt 2025 laut Staatsregierung 36 Cent – der zweithöchste Wert seit Einführung der Förderung.

Laut Artmann habe sich die Maßnahme bewährt: „Unsere Sport- und Schützenvereine leisten einen unschätzbaren Beitrag für Gemeinschaft, Jugendarbeit und Gesundheit vor Ort. Mit der Vereinspauschale stärken wir sie auch im Jahr 2025 mit einem bewährten, unbürokratischen und flexiblen Förderinstrument.“
(Quelle Abgeordnetenbüro Daniel Artmann  / Foto: Archiv Innpuls.me)

Fortbildungen für Engagierte aus Vereinen im Landkreis Rosenheim

Fortbildungen für Engagierte aus Vereinen im Landkreis Rosenheim

Landkreis Rosenheim – Aufgrund der starken Nachfrage bietet das Landratsamt Rosenheim im Oktober2025  erneut Fortbildungen für Engagierte aus Vereinen im Landkreis an. Die Anmeldung für den Workshop „digital verein(t): Soziale Netzwerke nutzen: Funktionen, Planung und Community- Management“ und die Veranstaltungsreihe „Vereinsführerschein ganz ohne Prüfung und ohne Bürokratie“ ist ab sofort online möglich.

„Soziale Netzwerke nutzen“

Am Montag, den 13. Oktober findet von 17:30 Uhr bis 19:30 Uhr der Workshop „Soziale Netzwerke nutzen: Funktionen, Planung und Community-Management“ online statt. Gemeinsam lernen Teilnehmende, wie Sie den Vereinsauftritt planen und evaluieren können. Die Veranstaltung geht auf die wichtigsten Aspekte der sozialen Netzwerke, wie den Funktionsumfang der Meta-Business-Suite, die Planung von Beiträgen und das Kommunikationsverhalten in sozialen Netzwerken und das Community Management ein. Durch interaktive Übungen kann das Wissen direkt an konkreten Beispielen angewendet werden.
Online-Anmeldung über www.landkreis-rosenheim.de

„Vereinsführerschein ganz ohne Prüfung und ohne Bürokratie“

Am Samstag, den 18. Oktober startet die Reihe „Vereinsführerschein ganz ohne Prüfung und ohne Bürokratie: in 6 Schritten zum erfolgreichen Vereinsvorstand“ in eine neue Runde. Diese Fortbildung richtet sich sowohl an neu gewählte Vorstände, für die der Einstieg in ihr Amt nicht immer einfach ist, als auch an erfahrene Vorstände, die Unterstützung in der Vereinsführung benötigen, insbesondere in den Bereichen Haftung und Vereinsrecht. Die Veranstaltungsreihe findet in Online- und Präsenz-Modulen statt und bietet den Teilnehmenden eine unterstützende Starthilfe und die Möglichkeit, ihre Vereine zukunftsgerecht aufzustellen. Sie soll Sicherheit vermitteln und Vorbehalte gegenüber der Übernahme eines Ehrenamtes abbauen.
Online-Anmeldung über www.landkreis-rosenheim.de.

Die Veranstaltungen sind kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt ausschließlich online und verbindlich. Es steht jeweils nur eine begrenzte Teilnehmerzahl zur Verfügung. Die Ehrenamtskoordination wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales im Rahmen des Modellprojektes „Zentrum für lokales Freiwilligenmanagement im Landkreis Rosenheim“ gefördert.
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Juleica-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

Juleica-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

Rosenheim / Landkreis – Neue Jugendleiter in Stadt und Landkreis Rosenheim: Mit einer feierlichen Veranstaltung im Landratsamt Rosenheim haben 18 Ehrenamtliche ihre Juleica-Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. 

Die Ausbildung umfasst ein 3-tägiges Präsenzseminar, 6 Modulschulungen sowie ein Praxisprojekt und bereitet auf die ehrenamtliche Tätigkeit in der Kinder- und Jugendarbeit vor.

Besonders hervorzuheben und wertzuschätzen sind laut Jörg Giesler, Geschäftsführer des Kreisjugendring Rosenheim (KJR) und Greti Steinmüller, Leitung der Kommunalen Jugendarbeit im Kreisjugendamt (KOJA) der verbindliche Einsatz und die Verantwortungsübernahme der jungen Menschen in den Vereinen und der offenen Jugendarbeit. Sie überreichten den Jugendleiterinnen und Jugendleitern ihre Zertifikate zur erfolgreichen Ausbildung – gemeinsam mit den besten Wünschen für ihren zukünftigen Einsatz für Kinder und Jugendliche in der Region. „Jugendarbeit ist bunt und vielfältig. Genau das zeigen die Teilnehmenden der Ausbildung aus Schützenvereinen über einen Obst- und Gartenbauverein bis zu den offenen Jugendtreffs“, so Jörg Giesler. „Das ist lebendige Demokratie“, fügt Greti Steinmüller hinzu.
Die JULEICA-Ausbildung wurde vom KJR und der KOJA in Kooperation organisiert und durch verschiedene Fachkräfte aus der Region als Referentinnen und Referenten unterstützt.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Landratsamt Rosenheim)