Die Geschichte der Feuerwehr

Die Geschichte der Feuerwehr

Waldkraiburg / Landkreis Mühldorf – Deutschlands größtes Feuerwehrmuseum befindet sich in der Stadt Waldkraiburg. Auf rund 4500 Quadratmetern kann man dort die Geschichte der Feuerwehr von der Vergangenheit bis zur Zukunft erleben.

Feuerwehrleitern im Feuerwehrmuseum Bayern in Waldkraiburg

 Gegründet wurde das Museum im Jahr 2012  in der Duxer Straße 8 (84478 Waldkraiburg). Gezeigt werden rund 18500 Feuerwehrgerätschaften aus 200 Jahren, dazu rund 100 Fahrzeuge bis hin zu modernsten Flughafen-Löschzügen.
Dazu kommt eine riesige Sammlung von Feuerwehr-Modellautos in diversen Maßstäben. Ein Besuch lohnt für die ganze Familie.

(Quelle: Info, Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Besuch im Stadtmuseum Waldkraiburg

Besuch im Stadtmuseum Waldkraiburg

Waldkraiburg / Landkreis Mühldorf  – Waldkraiburg hat eine interessante Geschichte zu erzählen. Was zunächst als Vertriebenensiedlung auf dem Gelände einer ehemaligen Pulverfabrik begann, entwickelte sich innerhalb von nur 50 Jahren zur einwohnerstärksten Stadt im Landkreis Mühldorf. Das Stadtmuseum Waldkraiburg (Braunauer Straße 10, 84478 Waldkraiburg)  erzählt diese Geschichte mittels Fotografien, Gegenständen, Hörstationen, Filmen und Dokumenten. Ein Besuch lohnt. 

Bunker
Telefon in Betonsäule. Stadtmuseum Waldkraiburg
Stadtmuseum Waldkraiburg

Das Waldkraiburger Stadtmuseum ist hochmodern gestaltet. Es zeigt das Werden einer erst 1950 gegründeten Stadt, die aus einer geheimen, aus 400 Bunkern bestehenden Sprengstoff-Fabrik aus dem Dritten Reich entstand.
Im in der Nähe gelegenen Bunker 29 ist in fünf Räumen ein exemplarischer Blick auf die spezielle Geschichte dieses Ortes und seiner industriellen Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg im Rahmen einer Führung möglich.
Das Museum bietet zudem ein Glasmuseum, das die in alle Welt exportierten Produkte der aus Böhmen geflüchteten Neubürger präsentiert.
(Quelle: Artikel, Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Messerangreifer vorläufig festgenommen

Messerangreifer vorläufig festgenommen

Waldkraiburg / Landkreis Mühldorf am Inn – Nach einem Messerangriff in der Waldkraiburger Schichtstraße am gestrigen Mittwochabend konnte ein Tatverdächtiger im Rahmen der Fahndung vorläufig festgenommen werden. Ein 30-jähriger wurde bei dem Angriff schwer verletzt.

Die Tat ereignete sich am gestrigen Mittwochabend an der Ecke Schichtstraße / Zeppelinweg. Das Opfer erlitt bei dem Angriff mehrere Stichverletzungen im Oberkörper und musste im Krankenhaus notoperiert werden. Der Täter flüchtete nach den Angaben der Polizei mit einem Fahrrad. Eine Anwohnerin wurde auf das Opfer aufmerksam und setzte einen Notruf ab.
Sofort wurde mit Großaufgebot der Polizei eine Fahndung eingeleitet. Etwa zwei Stunden später wurde der vermutliche Täter in der Traunreuther Straße entdeckt. Der Mann setzte seine Flucht auf ein angrenzendes Firmengelände fort, um sich dort zu verstecken.
Ein Polizeihund spürte ihn schließlich auf. Es handelt sich um einen polizeibekannten 34-jährigen Waldkraiburger. Sein Motiv für den Angriff ist derzeit noch völlig unklar. Er befindet sich derzeit in Polizeigewahrsam. Die Staatsanwaltschaft Traunstein entscheidet nach Vorliegen weiterer kriminalpolizeilicher Erkenntnisse im Laufe des heutigen Donnerstags über den Haftantrag. 
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wohnungsbrand in Waldkraiburg

Wohnungsbrand in Waldkraiburg

Waldkraiburg / Mühldorf – In einer Wohnung in Waldkraiburg brach in der Nacht auf den heutigen Dienstag ein Feuer aus. Der dabei entstandene Schaden wird im niedrigen sechsstelligen Bereich geschätzt. Die Kriminalpolizei Mühldorf übernahm die Ermittlungen.

Über den Notruf der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd wurde  kurz nach Mitternacht ein Brand in einer Wohnung im 3. Obergeschoss in der Schichtstraße in Waldkraiburg gemeldet.
Das Feuer konnte durch die örtlichen Feuerwehren sehr rasch abgelöscht werden. Verletzt wurde niemand.
Alle Bewohner des Mehrfamilienhauses mussten zunächst aus Sicherheitsgründen ihre Wohnungen verlassen, konnten allerdings nach den erfolgreichen Löscharbeiten in ihre Wohnungen zurückkehren. Die betroffene Wohnung im 3. Obergeschoss ist jedoch nicht mehr bewohnbar. Der entstandene Sach- bzw. Gebäudeschaden wird sich ersten Schätzungen zu Folge im niedrigen sechsstelligen Bereich bewegen. Zur genauen Brandursache können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rauschgiftlieferung abgefangen

Rauschgiftlieferung abgefangen

Mühldorf am Inn / Waldkraiburg . In Untersuchungshaft sitzt seit vergangenen Sonntag ein 32-jähriger kosovarischer Staatsangehöriger. Er wurde tags zuvor bei der versuchten Abholung einer Paketsendung in Waldkraiburg festgenommen, die 1 Kilogramm Amfetamin beinhaltet hatte. Gegen ihn bestand bereits ein Haftbefehl. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln bereits seit längerem gegen ihn, weil er in dringendem Verdacht steht, erheblich mit verschiedenen Drogen zu handeln.

Unter Ermittlungsführung des Rauschgiftkommissariats der Kripo Mühldorf nahmen Einsatzkräfte des Bayerischen Landeskriminalamts am Samstag, den  32-jährigen fest, als er eine Paketsendung abholen wollte. Das Paket mit mutmaßlich 1 Kilogramm Amfetamin war zu diesem Zeitpunkt bereits beschlagnahmt. Die Sendung wäre zwar an eine andere Person adressiert gewesen, kann jedoch nach Ansicht der Ermittler eindeutig dem Festgenommenen zugeordnet werden.

32-jähriger wurde bereits
mit Haftbefehl gesucht

Der Mann wurde bereits mit Haftbefehl gesucht, da im Dezember letztes Jahr in Waldkraiburg ca. 2 Kilogramm verschiedene Betäubungsmittel aufgefunden wurden, die ebenfalls ihm zuzuordnen waren. Im Rahmen der aktuellen Ermittlungen konnte am Samstag in Mühldorf die Wohnung – in welcher er untergetaucht war – festgestellt werden. Bei der Durchsuchung dieser Wohnung fanden und beschlagnahmten die zuständigen Ermittler der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn weitere Drogen, zum Teil in erheblichen Mengen: mehr als 600 Gramm Methamfetamin („Crystal Meth“), ca. 50 Gramm Heroin, geringe Mengen Amfetamin und Marihuana. Darüber hinaus wurden drogentypische Utensilien gefunden.
Aufgrund der Mengen der sichergestellten Drogen und der gefundenen Utensilien deutet Vieles darauf hin, dass der 32-jährige kosovarische Staatsangehörige damit schwunghaften Handel trieb. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der Tatverdächtige von den Ermittlern der Kripo Mühldorf am vergangenen Sonntag wegen des Haftbefehls dem Ermittlungsrichter vorgeführt, den dieser bestätigte. Der 32-Jährige wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Copyright PP Oberbayern Süd)