Rosenheim – Der Kajak-Klub Rosenheim feiert sein 100-jähriges Bestehen mit einer Festwoche. Zum Auftakt am heutigen Samstag (20. September) gibt es bei uns auf Innpuls.me einen kurzen Blick zurück in die Vereinsgeschichte.
KKR-Anpaddeln im Jahr 1992 – Mit dabei der damalige Rosenheimer Oberbürgermeister Hermann Überreiter. Fotos: Copyright Kajak-Klub Rosenheim
Die Feierlichkeiten starten am Samstagabend mit einem Festakt für geladene Gäste. Am Sonntag (21. September) öffnet der Kajak-Klub Rosenheim (KKR) seine Türen für die Öffentlichkeit: Von 12 bis 18 Uhr lädt der Verein am Eichenweg 40 im Stadtteil Kastenau zum „Tag der offenen Tür“ ein. Einen Überblick über das gesamte Programm der Festwoche finden Interessierte hier.
Feierlicher Empfang für die Arkansas-Sieger im Jahr 1964.
In den vergangenen 100 Jahren erlebte der KKR zahlreiche Höhepunkte – sportliche Erfolge ebenso wie unvergessliche Gemeinschaftserlebnisse. Gegründet wurde der Klub 1925. Der Zweite Weltkrieg brachte eine Zäsur, 1950 erfolgte die Neugründung.
Die KKR-Rennmannschaft im Jahr 1992.
Zu den größten Erfolgen zählt der Weltmeistertitel von Toni Prijon im Jahr 1959. Ihm folgten weitere Weltmeister aus den Reihen des Vereins: 1987 Toni Prijon junior, 1998 Claudia Brokof und 2012 Manuela Stöberl. Alle haben ihre sportlichen Wurzeln im KKR. Doch auch Rückschläge blieben nicht aus. „Jede Erinnerung ist ein Puzzlestück in der Geschichte des KKR. Doch wie das Leben selbst war auch unsere Vereinsgeschichte nicht nur von Höhepunkten geprägt. Tragische Unfälle erinnern uns stets daran, wie wichtig Sicherheit und Verantwortung im Ehrenamt sind. Diese Momente des Schmerzes haben uns zusammengeschweißt und gelehrt, dass das Miteinander und die gegenseitige Unterstützung innerhalb unserer Gemeinschaft von unschätzbarem Wert sind“, schreiben die Vorstandsvorsitzenden Klaus Süssmuth, Georg Eutermoser und Joachim Rammer in ihrem Grußwort.
Vereinsheim in der Kastenau gibt es seit 1997
Ein wichtiger Meilenstein war 1997 der Bau des Vereinsheims in der Kastenau – ein Treffpunkt für Kajakfahrer aus aller Welt. Trotz zahlreicher sportlicher Leistungen im Deutschen Kanu-Verband, so die Vorstandsvorsitzenden, habe der Kanusport in Deutschland nie die Anerkennung erfahren, die er verdiene: „Es liegt an uns allen, die Faszination und den Wert dieses Sports in der Öffentlichkeit zu vertreten und sichtbar zu machen. Der KKR wird auch weiterhin das Gesicht des Kanusports in der Region und darüber hinaus prägen und sein Bestmögliches tun, um die Wertschätzung und das Interesse an diesem wunderbaren Sport zu steigern.“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karjak-Klub Rosenheim)





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