Luchsnachwuchs im Fichtelgebirge

Luchsnachwuchs im Fichtelgebirge

Fichtelgebirge / Landkreis Bayreuth – Im Fichtelgebirge (Landkreis Bayreuth) kann für dieses Jahr Luchsnachwuchs mit mindestens einem Jungtier bestätigt werden. Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) betreibt hier das amtliche Luchsmonitoring mit Hilfe von Fotofallen, die vom Naturpark Fichtelgebirge betreut werden. Bei einer routinemäßigen Kontrolle wurde die Aufnahme des Jungluchses vom 11. Juli 2022 ausgelesen.

Jungluchs im Fichtelgebirge - foto von Fotofalle

Das Beweisfoto: der junge Luchs auf einem Foto einer Fotofalle im Naturpark Fichtelgebirge. Foto: LfU und Naturpark Fichtelgebirge)

Bei dem Muttertier handelt es sich um ein Luchsweibchen, das im Juni 2020 im Naturpark Fichtelgebirge nach Gesundpflege wieder freigelassen wurde. Der Vater ist der derzeit einzige bekannte männliche Luchs im Gebiet: Er stammt aus der ersten Reproduktion im Steinwald von 2020.
Zudem wurde Ende Juli im Landkreis Regen ein stark geschwächter Jungluchs aufgegriffen. Das zugehörige Muttertier konnte nicht ausfindig gemacht werden. Der Jungluchs wurde zur Gesundpflege in eine Wildtier- und Artenschutzstation gebracht. Nach erfolgreicher Rehabilitation des Tieres ist als langfristiges Ziel seine Wiederfreilassung an geeigneter Stelle vorgesehen.
(Quelle: Bayerisches Landesamt für Umwelt / Beitragsbild: Symbolfoto re: Foto Copyright LfU und Naturpark Fichtelgebirge)

Kinderworkshop und Führung zu „James Francis Gill“

Kinderworkshop und Führung zu „James Francis Gill“

Prien / Landkreis Rosenheim – In der Galerie im Alten Rathaus (Alte Rathausstrraße 22, 83209 Prien) ist noch bis Sonntag, 4. September 2022, die Ausstellung „James Francis Gill – American Pop Art“ zu sehen. Begleitend haben Kunstinteressierte noch einmal am Donnerstag, 25. August, um 18.30 Uhr die Möglichkeit an einer einstündigen Führung teilzunehmen. Sonderführungen sind auf Anfrage jederzeit möglich. Ein Workshop für Kinder findet am Dienstag, 23. August, ab 14.30 Uhr statt.

James Francis Gill, 87 Jahre alt, ist der letzte noch lebende US-amerikanische Pop Art Künstler der ersten Stunde. neben Andy Warhol, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Edward Hopper, Roy Lichtenstein, Tom Wesselmann, Robert Indiana und Claes Oldenburg war Gill 1967 bei der neunten Biennale in Sao Paulo vertreten, was vielen jungen amerikanischen Künstler den Weg in die großen Museen der Welt eröffnete.
Die Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus zeigt, neben einer großen Auswahl seiner Bilder, auch den weltbekannten Zyklus „Women in Cars“.
Während der aktuellen Ausstellung hat di Galerie im Alten Rathaus donnerstags von 18 bis 20 Uhr sowie freitags bis sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22. Weitere Infos unter www.galerie-prien.de oder unter Telefon 08051/92928.

Anmeldung zu der Führung und dem Workshop ist unter galerie@tourismus.prien.de erforderlich.
(Quelle Prien Marketing GmbH / Beitragsbild: Copyright Premium Modern Art James Francis Gill)

Neue Ausstellung im Exter-Haus

Neue Ausstellung im Exter-Haus

Übersee / Landkreis Rosenheim – Noch bis zum 11. September ist die Ausstellung „Licht und Farbe“ im Künstlerhaus Exter (Blumenweg 5, 83236 Übersee) zu bewundern. Der Besuch lohnt nicht alleine wegen der farbenprächtigen Gemälde sondern auch wegen des wunderschönen Gartens des Anwesens in Feldwies.

Julius Exter zählt zu den Wegbereitern der modernen Malerei in Deutschland. Sein außergewöhnlicher Farbensinn brachte ihn bei den Kollegen den Beinamen „Farbenfürst“ ein. 1896 hat der Maler Übersee am Chiemsee als Sommeraufenthalt für sich und die Familie entdeckt. 1902 erwarb er ein ehemaliges Bauernanwesen in Feldwies, früher als „Stricker-“ oder „Schwabenhäusl“ bekannt, und ließ es aufwendig sanieren.
Der Garten kann heute wieder in seiner ursprünglichen Form erlebt werden. Schon alleine deswegen lohnt ein Besuch, wie die aktuellen Fotos zeigen.

Garten des Kunsthaus Exter in Feldwies, Uebersee,

In den Innenräumen des Exter-Hauses (Blumenweg 5, 83236 Übersee) erwarten die Besucher dann derzeit 60 Gemälde von Julius Exter. 16 davon wurden bisher noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt. Exters Tochter vermachte den Nachlas ihres Vaters dem bayerischen Staat. Die Bayerische Schlösserverwaltung kann deshalb jedes Jahr einen Teil der Bilder des bekannten Malers neu  restauriert präsentieren. 
Zu sehen ist die Ausstellung von Dienstag bis Sontnag, jeweils von 17 bis 19 Uhr, Montag geschlossen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)

Blumen im Garten des Kunsthaus Exter
Wie spart Rosenheim Energie?

Wie spart Rosenheim Energie?

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Energiesparen ist angesagt und in vielen Städten sind die Einsparungen jetzt auch schon deutlich spürbar, beispielsweise wie in der Stadt Würzburg, in der jüngst drei Schwimmbäder geschlossen, Brunnen das Wasser abgedreht und alle Beleuchtungen, die nicht sicherheitsrelevant sind, abgeschaltet wurden (wir berichteten). Drohen bei uns in Rosenheim ähnliche drastische Einschränkungen? Innpuls.me hat bei der Pressestelle der Stadt Rosenheim nachgefragt.

„Ja, die Stadt Rosenheim prüft aktuell, wo noch Energie eingespart werden kann“, wird uns auf Nachfrage mitgeteilt. Angst haben, dass dann auch das Freibad Rosenheim dicht gemacht wird oder im Herbst das Hallenbad geschlossen bleibt, muss man aber nicht. Frei- und Hallenbad sind nach Angaben der Stadtwerke Rosenheim (nachzulesen auch auf swro.de) klimaneutral. Bedeutet, genutzt für das Heizen wird Abwärme, die im Müllheizkraftwerk anfällt. Fossile Energieträger sind also nicht nötig. Und Abschalten würde hier nichts bringen, beim Freibad sogar ganz im Gegenteil. Da wird zum Wärmen des Wassers die Restwärme aus den Kraftwerksturbinen genutzt. Sie erreichen eine Temperatur von maximal 38 Grad – zu wenig, um sie in das Fernwärmenetz einzuspeisen, erklären die Stadtwerke, aber genug, um das Wasser auf angenehme 25 bis 32 Grad zu bringen. Über ein Rohr wird die Wärme vom Müllheizkraftwerk direkt zum Beckenrand transportiert. Macht man das nicht mehr, müsste man die Restwärme der Turbinen in den Mühlbach leiten, der am Kraftwerk vorbei fließt und das würde das Gewässer unnötig belasten.

Straßenlampen in Rosenheim
leuchten nicht nach festen Uhrzeiten

Wie schaut es nun bei der Beleuchtung aus. Auch für die Straßenbeleuchtung auf Rosenheims Straßen und Plätzen sind die Stadtwerke (SWRO) zuständig. Über 6500 sogenannte „Lichtpunkte“ sind im Einsatz. Bereits gut die Hälfte ist auf LED-Technik umgestellt. Die Umstellung erfolgt nach Auskunft der SWRO Zug um Zug im Rahmen von ohnehin geplanten Bautätigkeiten oder in Einzelmaßnahmen. Die steigende Qualität der Lampen führe zu einer kontinuierlichen Verbesserung hinsichtlich Effizienz, Farbe und Ausleuchtung:
Andere Städte wie beispielsweise Weimar (wir berichteten) wollen Energie sparen, indem sie die Laternen später ein und früher ausschalten. Auch das sei in Rosenheim nicht nötig. Die Lampen leuchten dort eh nicht nach festen Uhrzeiten, sondern sind dämmerungsgesteuert. Außerdem nutzt die SWRO nach eigenen Angaben seit längerem  die Möglichkeit, in Nebenstraßen und Wohngebieten die Straßenbeleuchtung nach 22 bis 5 Uhr um bis zu 50 Prozent zu dimmen.
Eines soll es in Rosenheim keinesfalls geben: „Symbol-Politik“. Bedeutet, man will  in Sachen „Energieeinsparung“ nur Maßnahmen ergreifen, die dann auch tatsächlich einen messbaren Erfolg bringen. Und speziell in Sachen Beleuchtung sei es dann auch immer noch wichtig, die Sicherheit im Auge zu behalten, teilt uns die Pressestelle der Stadt Rosenheim mit. Dunkle Tunnel in der Nacht oder ähnliches wünscht sich schließlich wohl niemand.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Herbert Borrmann)

Motorradfahrer kollidiert mit Pkw

Motorradfahrer kollidiert mit Pkw

Neubeuern / Landkreis Rosenheim – Schwerer Verkehrsunfall zwischen Nußdorf und Neubeuern am gestrigen Freitagabend. Ein Motorrad kommt auf die Gegenfahrbahn und kollidiert mit einem Auto. Der Motorradfahrer erlitt schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus geflogen werden.

Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 18.30 Uhr auf der Staatsstraße 2359. Ein 59-jähriger Münchner fuhr zusammen mit seiner 55-jährigen Frau auf seinem Motorrad in Richtung Neubeuern. Kurz vor der Abzweigung nach Sollach kam der Motorradfahrer im Kurvenbereich aus bisher ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen die linke Fahrzeugseite eines Autos einer 64-jährigen Stephanskirchenerin.
Der Motorradfahrer erlitt nach den Angaben der Polizei schwere Verletzungen. Seien Mitfahrerin wurde nur leicht verletzt. Die Autofahrerin sowie ihre 63-jährige Beifahrerin wurden ebenfalls leicht verletzt.
Die Staatsstraße musste während der Unfallaufnahme vorübergehend komplett gesperrt werden.
(Quelle. Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schockanrufe werden immer dreister

Schockanrufe werden immer dreister

 Landkreis Rosenheim / Landkreis Garmisch Partenkirchen / Landkreis Weilheim-Schongau – Man könnte meinen, die fiese Masche mit den Schockanrufen ist mittlerweile jedem bekannt. Aber leider werden dadurch immer noch Menschen um viel Geld und Wertsachen geprellt – in der vergangenen Woche gab es in Bayern gleich mehrere Opfer – und die Masche wird immer dreister. Die Polizei warnt eindringlich vor den hinterhältigen Betrugsanrufen.

Zwei 80- und 86-jährige Seniorinnen aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen erhielten am vergangenen Donnerstag jeweils einen Anruf einer weinenden Frau, die sich als ihre angebliche Tochter ausgab. Den Seniorinnen wurde von einem „Rechtsanwalt“ mitgeteilt, dass ihre „Töchter“ einen tödlichen Unfall verursacht hätten und zur Abwendung einer Haftstrafe nun eine hohe Geldsumme zahlen müssten. Die erschrockenen Damen schenkten der erlogenen Geschichte leider Glauben und übergaben nach längeren Telefonaten letztlich Bargeld und Schmuck im Wert von rund 90.000 Euro an einen Kurier, der sie zu Hause aufgesucht hatte.
Eine 95-jährige aus dem Landkreis Weilheim-Schongau erhielt am gleichen Tag ebenfalls einen dieser hinterhältigen Anrufe. Ihr wurde nach den Angaben der Polizei mitgeteilt, dass ihre Cousine bei einem Verkehrsunfall in München einen kleinen Buben tödlich verletzt hatte. Auch sie schenkte den Anrufern  Glauben und hob bei einer Bank das geforderte Geld ab. Glücklicherweise traf sie auf dem Weg dorthin eine Bekannte, der sie sich anvertraute. So wurde in diesem Fall der Betrug noch in letzter Minute abgewandt.

Auch noch angeblicher
Kripobeamter am Telefon

Noch dreister mutet die Masche an, durch die ein 86-jähriger aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen beinahe einen hohen finanziellen Schaden erlitten hätte. Der Senior erhielt zunächst den „klassischen“ Anruf, dass sein Enkel einen tödlichen Autounfall verursacht hätte und nun durch Zahlung einer hohen fünfstelligen Summe dessen Inhaftierung verhindern könne.
Kurz darauf klingelte es erneut dem dem Senior und nun meldete sich ein angeblicher Kripobeamter des Betrugsdezernats, der ihm zusicherte, dass alles seine Richtigkeit habe und er völlig unbesorgt sein Geld übergeben könne. Einem glücklichen Umstand ist es zu verdanken, dass sich der 86-jährige doch noch bei der „richtigen“ Polizei meldete, um die Telefonnummer des Betrugsdezernats zu erfragen, so dass es auch hier zu keiner Geldübergabe kam.

Hier jetzt noch mal die Warnung der Polizei: 

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch angeblich dringende Ermittlungen, z. B. zu einem Einbruch in der Nähe oder einer dringend zu zahlenden Kaution!
  • Die Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen! Legen Sie einfach auf!
  • Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über ihr Hab und Gut, Ihr Bargeld und Ihre Wertgegenstände! Legen Sie einfach auf!
  • Lassen Sie niemanden in die Wohnung, der sehen will, wo Sie Geld oder Schmuck aufbewahren!
  • Rufen Sie nie über die am Telefon angezeigte Nummer zurück! Drücken Sie KEINE Wahlwiederholung. Legen Sie auf und wählen Sie dann den Notruf 110!
  • Erstatten Sie immer, auch im Versuchsfall, Anzeige bei Ihrer Polizeiinspektion!

Insbesondere die jüngere Generation wird ausdrücklich gebeten: Sprechen Sie offen über die perfiden Maschen der Telefonbetrüger und sensibilisieren Sie so Ihre nahestehenden Verwandten und Bekannten, die Opfer solcher hinterhältiger Anrufe werden könnten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

 

Schon wieder Zeit für den Winterflug?

Schon wieder Zeit für den Winterflug?

Rosenheim / Landkreis – Der Sommer verwöhnt uns aktuell noch mit viel Sonne. Aber der Herbst ist in der Region Rosenheim auch schon ein bisschen spürbar, beispielsweise durch die Kühle am Morgen. Aber dennoch, bis die Zugvögel wieder in den Süden aufbrechen, dauert es noch ein Weilchen.

In der Regel starten die ersten Schwärme nicht vor Mitte September. Die Mehrheit bricht dann sowieso erst im Oktober auf. Warum sich dieser Vogelschwarm auf einem Baukran am Chiemsee versammelt hat, wissen wir also nicht. Auf alle Fälle ist es ein tolles Foto, das uns Herbert Reiter da geschickt hat.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: H. Reiter)

Viel los beim Kulturstrand am Innspitz

Viel los beim Kulturstrand am Innspitz

Rosenheim – Die „Sundownerbar“ am Chiemsee ist ja seit vielen Jahren Kult. Den Sonnenuntergang an einem Gewässer erleben, dazu Cocktail, Wein und Co. und stimmungsvolle Musik – das ist einfach schön. Aktuell gibt es jetzt in Rosenheim ein vergleichbares Angebot: Zum zweiten Mal findet der Kulturstrand am Innspitz in Rosenheim statt und die Begeisterung dafür ist groß, wie ein Besuch von Innpuls.me am gestrigen Freitagabend zeigt.

Cubanische Musik mit Yinet Rochas-Duo am Innspitz in Rosenheim

Sorgten für Urlaubsfeeling zwischen Inn und Mangfall: das Yinet Rochas-Duo. Die Sängerin ist bekannt von der Band CubaBoarisch 2.0. Foto: Karin Wunsam

Am vergangenen Donnerstag war Eröffnung des „Kulturstrands“. Zu finden ist er am Innspitz zwischen Inn und Mangfall. Am besten erreicht man diesen Platz per Radl oder zu Fuß. Noch bis zum 21. August warten auf die Besucher dort nun wieder donnerstags bis samstags von 12 bis 22 Uhr und sonntags von 10 bis 16 Uhr ein kleiner Biergarten, gemütliche Liegestühle, Foodtruck, Cocktailbar und Auftritte verschiedener Live Bands.
Am gestrigen Freitagabend sorgte das Yinet Rochas-Duo mit cubanischer Musik für Urlaubsfeeling. Die Bierbänke und gemütlichen Liegestühle reichten bei weitem nicht für alle Besucher aus, aber das war kein Problem. Viele brachten sich Picknickdecken mit oder nahmen einfach im Gras Platz, um der Musik zu lauschen. Manche legten sogar spontan ein Tänzchen vor der Bühne ein. 
Am heutigen Samstag, 13. August geht es dann musikalisch weiter mit „Soulsofa“ und Jelana Lovric. Am morgigen Sonntag, 14. August, kann man sich dann schon am frühen Morgen, 10 Uhr, einen Frühschoppen umgeben von Natur schmecken lassen. Musikalisch begleitet wird dieser mit der Kapelle am Wasn. 
Weiter geht es am 18. August mit „Mister Act“ mit Tobias Heinz (Pop und Soul), 20. August mit den Grasseuer Blechbläserquartett (von Bayerisch bis Klassik). Wer am 21. August den Abschluss gibt, wird noch bekannt gegeben. 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Kulturstrand Rosenheim - zwei Liegestuehle im Vordergrund. Blick auf die Musikband auf der Bühne
Kulturstrand Rosenheim
Kulturstrand Rosenheim
Kulturstrand Rosenheim
Kulturstrand Rosenheim
Bayerischer Imkertag in Bad Aibling

Bayerischer Imkertag in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Der bayerische Imkertag findet am Sonntag, 11. September im Kurhaus Bad Aibling statt. Dazu gibt es ein umfangreiches Programm für alle Interessierten – auch für Kinder. Der Eintritt ist frei.

 

Start ist bereits am 10. September mit einem geselligen Abend mit Musik im Hotel St. Georg (Ghersburgstraße 18, 83043 Bad Aibling. Beginn um 19 Uhr. Die musikalische Gestaltung übernimmt die Bayerische Saitenmusi „Irddamusi“.
Am Sonntag, 11. September, steht dann ab 9 Uhr ein Festgottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt (Hofberg 2, 83043 Bad Aibling) auf dem Programm.
Danach geht es um 10.30 Uhr in das Kurhaus Bad Aibling (Wilhelm-Leibl-Platz1, 83043 Bad Aibling). Dort werden dann die bayerische Honigprinzessin und Honigkönigin gekrönt.
Danach, 12 Uhr,  gibt es im Restaurant Mittagessen und auch im Freigelände finden sich Essensstände mit bayerischen Schmankerln und Fingerfood
Ab 13 Uhr gibt es Fachvorträge.
Bereits ab 10 Uhr gibt es eine Ausstellung der verschiedenen Ortsvereine mit Aktionen auch für Kinder.
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto re)

Aktueller Corona-Lagebericht

Aktueller Corona-Lagebericht

Rosenheim / Landkreis – Den aktuellen Zahlen zufolge schwächt sich die  Corona-Sommerwelle in Stadt- und Landkreis Rosenheim ab. In den vergangenen zwei Wochen wurden dem Rosenheimer Gesundheitsamt täglich zwischen 200 und 500 neue Fälle gemeldet.  Die Statistik spiegle aber nicht die wahre Infektionsaktivität, so Dr. Wolfgang Hierl, Leiter des Rosenheimer Gesundheitsamtes.

Es sei zu berücksichtigen, dass in die Statistik nur positive PCR-Befunde eingehen, nicht aber Antigen-Schnelltests. Durch den deutlichen Rückgang bei den PCR-Tests würden die Zahlen nicht der Realität entsprechen. „Wir sehen weiterhin hohe Fallzahlen in den Heimen und den Kliniken der Region. Durch den hohen krankheitsbedingten Personalausfall in ärztlichen und pflegerischen Bereich stehen die RoMed-Kliniken vor einer massiven Belastung des Berriebs“, erläutert Dr. Hierl. 
Vor diesem Hintergrund bittet der Mediziner um konsequente Einhaltung und Umsetzung der bekannten Empfehlungen zur Infektionsvermeidung: „Der weitere Verlauf der Pandemie aber auch die Versorgungssicherheit der Kliniken werde neben dem Auftreten neuer Virusvarianten und der Inanspruchnahme der angebotenen Impfungen wesentlich vom Verhalten jedes Einzelnen abhängen“.
Dr. Hierl appelliert dringend an alle, die vorhaben, ab dem 27. August das Rosenheimer Herbstfest zu besuchen, „sich jetzt die noch fehlenden Corona-Impfungen geben zu lassen. Achten Sie darauf, dass Ihre Grundimmunisierung und Auffrischimpfungen komplett sind, damit der erforderliche Schutz dann zum Start des Herbstfestes aufgebaut ist.“ 

Situation in den Krankenhäusern: 

Dr. Hierl bewertet die Lage zu Corona-Patienten in den Kliniken folgendermaßen: „Die Fallzahlen in den Kliniken in Stadt und Landkreis Rosenheim haben in den letzten zwei Wochen leicht abgenommen. Die sinkenden Inzidenzen in Stadt- und Landkreis Rosenheim machten sich zuletzt auch in den Kliniken bemerkbar. Die Belegung der Normalstationen mit positiv Getesteten ist rückläufig, auf den Intensivstationen ist sie konstant niedrig.“ Es seien auch insgesamt weniger Fälle unter Mitarbeitern und Patienten gemeldet worden. Schwere Verläufe oder Todesfälle seien dem Gesundheitsamt nicht bekannt. 
Problematisch bleibe jedoch der hohe krankheitsbedingte Personalausfall im ärztlichen und pflegerischen Bereich. Dadurch komme es in den RoMed Kliniken zu einer massiven Belastung des Betriebs: „Die Zentralen Notaufnahmen sind durch die permanent hohe Zahl an Patienten und den Krankenstand des Personals stark belastet“.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

1000 vogelfreundliche Gärten in Bayern

1000 vogelfreundliche Gärten in Bayern

Hilpoltstein / Bayern – Eine Wildblumenwiese, Beerensträucher und Stauden, viele Insekten, Versteckmöglichkeiten und Nistplätze – so kann ein vogelfreundliches Gartenparadies egal ob groß oder klein aussehen. Seit diesem Jahr verleihen der bayerische Naturschutzverband LBV und das Bayerische Artenschutzzentrum des Landesamtes für Umwelt die Plakette „Vogelfreundlicher Garten“. Das Interesse an der Auszeichnung ist riesig. Die ehrenamtliche LBV-Gartenjury konnte seit dem Frühjahr über 1.000 Gärten mit der Gartenplakette auszeichnen.

„Wir sind überwältigt, wie viele Gartenbegeisterte bei unserem Projekt mitmachen möchten. Es zeigt, dass wir mit unserem Projekt wirklich einen Nerv getroffen haben und viele Menschen sich über die Wertschätzung ihrer vogelfreundlich gestalteten Gärten freuen“, so LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer. Bisher sind bereits mehr als 2.300 Gartenanmeldungen eingegangen.
Über 300 ehrenamtliche Gartenbewerter sind derzeit für den LBV und das Bayerische Artenschutzzentrum im ganzen Freistaat unterwegs. Sie bewerten die angemeldeten Gärten anhand eines Kriterienkatalogs und verleihen, wenn genügend Vielfalt vorhanden ist, die Gartenplakette. Bereits 1.000 dieser strukturreichen, und naturnah gestalteten Gärten können sich nun ausgezeichnet vogelfreundlich nennen. „Unsere geschulte Gartenjury ist großartig. Ohne sie wäre das Projekt nicht möglich und auch nicht so erfolgreich“, freut sich Carola Bria, LBV-Projektkoordinatorin. „Den Ehrenamtlichen bereiten die Gartenbewertungen viel Freude, das zeigen uns die Rückmeldungen und Fotos der Übergaben auf denen strahlende, stolze Gartenbesitzer  die Plakette entgegennehmen.“

Die ehrenamtliche Gartenjury
ist noch bis Mitte Oktober unterwegs

Die Bewertungen laufen derzeit auf Hochtouren. Bis Mitte Oktober ist die ehrenamtliche Gartenjury noch unterwegs, dann findet eine Winterpause statt. Ab Frühjahr 2023 startet das Projekt dann in eine neue „Garten-Runde“. „Für die nächste Saison sind wir auf der Suche nach neuen ehrenamtlichen Gartenbewerter*innen, denn unsere Gartenjury soll wachsen, damit wir auch im kommenden Jahr wieder zahlreiche Gärten besichtigen und bestenfalls auszeichnen können“, sagt die LBV-Gartenexpertin. Wer Interesse an dieser spannenden ehrenamtlichen Tätigkeit, grundlegendes Garten- und Computerwissen und einige Stunden Zeit hat, ist daher herzlich Willkommen. Die Schulungen für die LBV-Gartenjury starten im Frühjahr 2023. Vorab gibt es einen Informationsabend für alle Interessierten. Alle Infos zum Projekt und der Aufgabe als Gartenjury sind zu finden unter www.vogelfreundlichergarten.de
Anmeldungen für die Bewertung des eigenen, privaten Gartens sind weiterhin möglich. Aufgrund des großen Interesses an dem Projekt, sollten sich die Gartenbesitzenden auf eine gewisse Wartezeit einstellen.
(Quelle: Pressemiteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto LBV – Copyright Carola Bria, zeigt: Den Ehrenamtlichen bereiten die Gartenbewertungen viel Freude, das zeigen die Rückmeldungen und Fotos der Übergaben auf denen strahlende, stolze Gartenbesitzer die Plakette entgegennehmen.)

Spiegel mit voller Absicht abgetreten

Spiegel mit voller Absicht abgetreten

Vogtareuth / Landkreis Rosenheim – Ein Motorradfahrer soll mit purer Absicht im Vorbeifahren auf der Staatsstraße 2359 in Vogtareuth den Außenspiegel am VW eines 34-jährigen Raublinger abgetreten haben.  Die Polizei ermittelt nun wegen Sachbeschädigung.

Der Vorfall hat sich nach den Angaben der Polizei am gestrigen Donnerstag gegen 17.15 Uhr ereignet. Auf der Straße standen zunächst zwei Pannenfahrzeuge mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Die Autofahrer fuhren an den beiden Fahrzeugen in Schrittgeschwindigkeit vorbei, auch der 34-jährige Raublinger. Ihm kamen in diesem Moment zwei Motorradfahrer entgegen – es sollen zwei Harley-Davidson-Motorräder gewesen sein. Einer der beiden Harley-Fahrer hob nach Schilderung der Polizei im Vorbeifahren kurz seinen Fuß und trat dann mit voller Absicht den Außenspiegel des VW ab. 
Noch ehe der 34-jährige wenden konnte, um die Verfolgung aufzunehmen, hatten die Motorradfahrer das Weite gesucht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)