Tragischer Arbeitsunfall am Bahnhof in Freilassing: 1 Toter, 1 Schwerverletzter

Tragischer Arbeitsunfall am Bahnhof in Freilassing: 1 Toter, 1 Schwerverletzter

Freilassing / Landkreis Berchtesgadener Land – Tragischer Arbeitsunfall am heutigen Freitag (1.3.2024) in Freilassing (Landkreis Berchtesgadener Land): Auf einer Baustelle am Bahnhof stürzten 2 Arbeiter mehrere Meter tief vom Dach. Ein 32-jähriger kam ums Leben, ein 26-jähriger wurde schwer verletzt.

Der folgenschwere Unfall ereignete sich am Vormittag in der Innenstadt von Freilassing. Neben Helfern der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit Notarzt eilten auch Streifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektion Freilassing und der Bundespolizei zum Bahnhof. Auch ein österreichischer Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Wie die Ermittlungen der Polizei ergaben, waren zur Unfallzeit gegen 9.55 Uhr 2 Arbeiter einer Firma mit Arbeiten auf dem Überdach am Bahnsteig beschäftigt. Platten sollten vom Dach demontiert und später mit Hilfe eines Baggers heruntergehoben werden. Der 32-jährige brach bei diesen Arbeiten durch das Dach und fiel mehrere Meter tief zu Boden auf den Bahnsteig. Mehrere, zum Teil  mit den demontierten Dachplatten gefüllte Behälter, vielen hinterher und stürzten auf den 32-jährigen. Bisherigen Erkenntnissen zufolge dürfte der 26-jährige ebenfalls fast gleichzeitig durch das Loch im Dach abgestürzt sein.

Helfer begannen sofort mit Reanimationsmaßnahmen. Der Notarzt führte dieser weiter. Dennoch starb der 32-jährige, der in einer Gemeinde im Landkreis wohnt, noch am Unfallort. Sein Kollege wurde schwerverletzt mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum geflogen. Lebensgefahr besteht nach Auskunft der Ärzte nicht.
Neben 32 Helfern der Freiwilligen Feuerwehr aus Freilassing und 12 Helfern des deutschen Rettungsdienstes waren auch sechs Angehörige des österreichischen Rettungsdienstes und ein österreichischer Rettungshubschrauber im Einsatz.
Nun ermittelt die Polizei die genaue Unfallursache.
(Quelle: Pressemittteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Münchener Straße, Rosenheim, 1978

Münchener Straße, Rosenheim, 1978

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1978. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die Münchener Straße in Rosenheim.

Euren Fokus wollen wir bei dieser Aufnahme mal auf das traditionsreiche Geschäft Hut-Breiter lenken. Das blickt mittlerweile auf eine 155-jährige Firmengeschichte zurück. Gegründet wurde es in Rott am Inn. Im Zeitalter der Industrialisierung zog der Firmengründer nach Rosenheim und eröffnete ein für damalige Verhältnisse sehr modernen Lader. Aber auch dieses Kapitel ist nun schon längst Geschichte.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Stadt übernimmt Stadtverkehr Rosenheim: was bedeutet das konkret?

Stadt übernimmt Stadtverkehr Rosenheim: was bedeutet das konkret?

Rosenheim – Die Stadt übernimmt den Stadtverkehr Rosenheim und gründet dafür die eigene Verkehrsgesellschaft Rosenheim GmbH & Co. KG (wir berichteten). Diese Nachricht kam für viele überraschend. Wie kam es dazu und was bedeutet das für die Fahrgäste konkret, dazu hat Innpuls.me mit Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März gesprochen. 

 Frage: Die Nachricht von der Stadtübernahme des Stadtverkehr Rosenheim kam überraschend. Wie kam diese Entscheidung zustande?
Antwort: Die Idee ist in der Ruhe der Weihnachtsfeiertage entstanden. Ich habe mir ganz ohne Denkverbote überlegt, wie die Zukunft unserer Stadt aussehen könnte, da kommt dann unweigerlich auch das Thema Verkehr und ÖPNV auf. Und da habe ich mir dann die Frage gestellt „Warum machen wir das eigentlich nicht selbst? Warum nehmen wir den Stadtbusverkehr nicht unter unsere Fittiche und sichern so dauerhaft den ÖPNV in Rosenheim?“ Diese Fragen habe ich dann mit meinen Fachleuten erörtert, wir haben alle Vor- und Nachteile abgewogen und je mehr wir darüber gesprochen haben, desto mehr hat sich herauskristallisiert, dass wir das angehen sollten.

Frage: Warum setzt die Stadt in diesem Fall nun nicht mehr auf eine externe Stelle?
Antwort: Schlichtweg, weil dann der gesamte Stadtbusverkehr in einer Hand liegt. Mit der Verkehrsgesellschaft Rosenheim gründen wir eine Tochtergesellschaft der Stadt, über die der Stadtbusverkehr laufen wird. Also alles. Die Busse, die Infrastruktur, das Ticketcenter, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alles unter dem Dach einer öffentlichen Trägerschaft.

Frage: Was bedeutet diese Neuausrichtung für den MVV?
Antwort: Gar nichts. Der MVV bietet uns die Dienstleistung für ein einheitliches Tarif- und Ticketsystem und wir kümmern uns ums operative Geschäft, sprich, wir lassen die Busse fahren.

Frage: Wie wird die Verkehrsgesellschaft Rosenheim GmbH & Co. KG personell ausgestattet? Wem ist sie unterstellt?
Antwort:
Die Verkehrsgesellschaft Rosenheim ist eine 100-prozentige Tochter der Stadt Rosenheim. Sie erhält einen Geschäftsführer und einen Aufsichtsrat. Die Besetzung wird in den nächsten Wochen stattfinden. Dazu übernimmt sie alle Mitarbeiter des Stadtverkehrs.

Frage: Wirkt sich die Entscheidung auf die Fahrpreise aus?
Antwort:
Nein, es gilt der MVV-Tarif und der bleibt.

Frage: Können durch die Neuausrichtung die aktuellen Notfahrpläne aufgelöst werden?
Antwort: Das ist das mittelfristige Ziel, ja.

Frage: Warum ist es finanziell für die Stadt besser, den ganzen Betrieb zu kaufen, als nur seine Leistungen?
Antwort:
Weil wir in der Finanzierung des ÖPNV keine Umwege über Dritte machen müssen. Wir investieren künftig in unseren eigenen Betrieb und müssen nicht zusätzlich Geld für die Dienstleistungen Anderer ausgeben.

Frage: Kann damit auch der Busverkehr an Sonn- und Feiertagen zukünftig angeboten werden?
Antwort: 
Das werden wir uns ganz genau anschauen, ob das möglich ist. Natürlich immer unter der Vorgabe der Wirtschaftlichkeit.

Frage: Wie sieht der Zeitplan aus. Ab wann könnten erste Verbesserungen spürbar sein?
Antwort: 
Zunächst mal wird der Übergang reibungslos sein. Aber die Busfahrgäste werden recht schnell merken, dass sich durch die Bündelung der Aufgaben viel schnellere Entscheidungen, direktere Einflussnahme und klarere Strukturen ergeben. Und ich glaube auch, dass wir uns künftig leichter bei der Personalakquise tun. Denn unter dem Dach der Stadt Rosenheim ist die Verkehrsgesellschaft Rosenheim ein absolut verlässlicher und krisensicherer Arbeitgeber.
(Quelle: Interview: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nur Stunden nach der Tat: Gestohlenes Smartphone bei Grenzkontrollen sichergestellt

Nur Stunden nach der Tat: Gestohlenes Smartphone bei Grenzkontrollen sichergestellt

Kiefersfelden / Wörgl – Nur Stunden nach der Tat fand die Bundespolizei nahe Kiefersfelden /Landkreis Rosenheim) in der Mittelkonsole eines Autos im Rahmen von Grenzkontrollen ein gestohlenes Smartphone. Das Mobiltelefon wurde wenige Stunden zuvor in Wörgl aus einer Handtasche gestohlen. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Die Bundespolizei hat am Mittwoch (28. Februar) an der A93 auf Höhe Kiefersfelden dafür gesorgt, dass ein in Wörgl (Bezirk Tirol) gestohlenes Smartphone wieder seinem rechtmäßigen Besitzer übergeben werden konnte. Dabei lag der mutmaßliche Diebstahl, der einem rumänischen Staatsangehörigen angelastet wird, nur knapp drei Stunden zurück.

Bei den Grenzkontrollen an der Inntalautobahn überprüften die Bundespolizisten die Insassen eines Autos mit britischen Kennzeichen. Die vier Männer wiesen sich mit rumänischen Papieren aus. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuginnenraums fiel den Beamten in einem Fach der Mittelkonsole ein Smartphone auf. Auf Nachfrage zu den Eigentumsverhältnissen des Mobiltelefons gab einer der Mitfahrer an, dass er es in der Salzburger Fußgängerzone für 50 Euro einem Passanten abgekauft hätte. Kaufbelege könne er jedoch nicht vorweisen. Der Mann wurde gebeten, das Handy zu entsperren. Hierzu war er jedoch nicht in der Lage. Stattdessen bot der 22-Jährige den Bundespolizisten an, dass sie das Smartphone schlicht behalten könnten. Dieser freigiebige Umgang mit dem Mobiltelefon verstärkte das Misstrauen der Kontrollbeamten. Wie sich bei der Nachschau auf dem Display herausstellte, war dort bereits vermerkt, dass das Gerät als verloren galt. Über die Bundespolizeiinspektion in Rosenheim wurde mit der österreichischen Polizei Verbindung aufgenommen. Die Nachforschungen ergaben rasch, dass es sich um ein noch am selben Tag als abhandengekommen gemeldetes Handy handeln muss. Nach ersten Erkenntnissen war es wohl rund drei Stunden zuvor in Wörgl aus der Handtasche einer 42-jährigen Frau entwendet worden.

Die Bundespolizei stellte das Smartphone sicher und übergab es wenig später der österreichischen Polizei in Kufstein, die für die Weiterleitung des Geräts an die rechtmäßige Eigentümerin sorgte. Die weiteren Ermittlungen wegen des offenkundigen Diebstahlsfalls werden in der Zuständigkeit der Landespolizeidirektion Tirol geführt. Im Übrigen stellte sich bei der Überprüfung der Personalien der Rumänen durch die Rosenheimer Bundespolizei heraus, dass die Staatsanwaltschaft in Bielefeld wegen eines anderen Ermittlungsverfahrens am Aufenthaltsort eines der vier Männer interessiert ist. Der Tatvorwurf in diesem Fall: Bandendiebstahl. Nachdem die ladungsfähige Anschrift erfasst und der Staatsanwaltschaft mitgeteilt werden konnte, durfte das Quartett seine Reise fortsetzen. Der eine oder andere aus der Reisegruppe wird voraussichtlich schon bald Post von der jeweils zuständigen Ermittlungsbehörde bekommen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Bundespolizei)

 

Städtische Friedhöfe in Rosenheim: Hunde müssen draußen bleiben

Städtische Friedhöfe in Rosenheim: Hunde müssen draußen bleiben

Rosenheim – Aus aktuellem Anlass weist die Stadt Rosenheim daraufhin, dass auf den städtischen Friedhöfen keine Hunde erlaubt sind. In den vergangenen Wochen wurde vermehrt festgestellt, dass sich Hundehalter nicht an das Verbot halten.

Vor allem die Verunreinigungen durch liegengelassenen Hundekot haben massiv zugenommen. Auch das „kleine Geschäft“ hat auf und an Gräbern nichts verloren.
Zudem stören bellende Hunde Trauerfeiern und Trauernde. Aus Respekt vor den Verstorbenen und deren Angehörigen bittet die Stadt Rosenheim mit Nachdruck, sich an die Regelung zu halten. Bei Zuwiderhandlung droht ein Bußgeld.
Ausgenommen vom Hundeverbot sind selbstverständlich Blinden- und Assistenzhunde.
(Quelle: Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

20-jähriger fährt in Kuhstall

20-jähriger fährt in Kuhstall

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Ein 20-jähriger Autofahrer kam am heutigen Freitagmorgen (1.3.2024) in Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab und fuhr in einen Kuhstall.

Nach den Angaben der Polizei war der 20-jährige von Thalacker in Richtung Tuntenhausen unterwegs. Kurz vor dem Ortseingang Tuntenhausen geriet er dann gegen 7.43 Uhr in Schleudern und fuhr durch das geschlossene Rolltor des Kuhstalls. 
Das Auto verkeilte sich im Stall und musste mit einem Traktor herausgezogen werden. Der 20-jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Sein Auto ist wirtschaftlicher Totalschaden. Auch der Kuhstall wurde beschädigt. Die Kühe blieben unverletzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

600 neue LED-Straßen-Leuchten für Aschau und Sachrang

600 neue LED-Straßen-Leuchten für Aschau und Sachrang

Aschau / Landkreis Rosenheim – Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Aschau im Chiemgau hat nun Ende Februar 2024 begonnen. Die neuen LED-Leuchten (ca.600 Stück) besitzen eine Leuchtoptik, welche eine zielgerichtete Ausleuchtung der Straße ermöglicht, das heißt. die ursprünglichen Leuchtmittel mit einer 360 Grad Ausleuchtung werden durch LED-Module mit einer 180 Grad Ausleuchtung ersetzt. Somit werden Straßen bzw. Gehwege ausgeleuchtet und die hinter der Leuchte liegenden Grundstücke wie z.B. Häuser oder Gärten nicht.

Alle neuen Leuchten werden, nach Auskunft der Touristinfo Aschau automatisch von ca. 22  Uhr bis 5 Uhr am Morgen auf 50 Prozent der ursprünglichen Leistung abgesenkt, welches eine deutliche CO2-Einsparung bedeutet. Die Lichtfarbe der LED-Module wurde so gewählt, dass neben der guten effizienten Ausleuchtung auch der Insektenschutz berücksichtigt ist und somit zum Schutz der Tiere beitragen soll.
Die Arbeiten werden voraussichtlich vier Wochen andauern. Die Gesamtkosten belaufen sich auf brutto 353.327,11 Euro,. Davon werden 30 Prozent vom Bund (86.253,76 Euro) und 60 Prozent vom Land (172.507,52 Euro) gefördert. Der Eigenanteil der Kommune beläuft sich auf brutto 80.190,20 Euro. Diese Kosten sollen sich in acht bis neun Jahren amortisieren. 
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Information Aschau im Chiemgau, Beitragsbild: H. Reiter, zeigt von links: Projektleiter Stefan Aberger von der Gemeinde Aschau i.Chiemgau, Dritte Bürgermeisterin Monika Schmid, Gemeinde Aschau i.Chiemgau Zweiter Bürgermeister Michael Andrelang, Gemeinde Aschau i.Chiemgau Erster Bürgermeister Simon Frank, Gemeinde Aschau i.Chiemgau Kommunalbetreuer der Bayernwerk Netz GmbH – Alexander Usselmann. im Korb – von der ausführenden Firma Zellner: Cristian Buda (links), Sven Peisker (rechts))

 

Feuerwehreinsatz in Bruckmühl

Feuerwehreinsatz in Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Am gestrigen Donnerstagnachmittag (1.3.2024) gegen 15 Uhr kam es im Markt Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) zu einem Brand. In einer Halle, in der Glasfaserdächer für Lkw – Kabinen hergestellt werden, entzündete sich ein solches Dach aus bisher noch ungeklärter Ursache.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Der Brand konnte durch die in der Halle arbeitenden Angestellten gelöscht werden. Durch die eingesetzten Feuerwehren der umliegenden Gemeinden wurde, nachdem sichergestellt wurde, dass der Brand gelöscht ist, die Halle mithilfe von Lüftern vom Rauch befreit. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 2.000 bis  5.000 Euro geschätzt. Einige der Angestellten hatten während der Löscharbeiten Rauchgase eingeatmet, eine Untersuchung durch einen Notarzt ergab jedoch, dass glücklicherweise niemand verletzt wurde. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist nicht von einem menschlichen Versagen oder gar mutwilliger Brandstiftung auszugehen, sondern von einer Verkettung unglücklicher Umstände, welche zu dem Brand geführt hatten.
(Quelle: Pressemitteilung Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Unnötiger Einsatz für Feuerwehr und Polizei

Unnötiger Einsatz für Feuerwehr und Polizei

Rosenheim – Brandmeldealarm am gestrigen Donnerstag, 29. Februar, um 14.45 Uhr in einem Parkhaus der Kellerstraße in Wasserburg (Landkreis Rosenheim); Feuerwehr und Polizei rückten aus – umsonst:

Vor Ort konnte kein Brand festgestellt werden. Aber im hinteren Treppenhaus im 3. Obergeschoss wurde ein Brandmeldealarm eingeschlagen. Der missbräuchliche Nutzung eines Notrufs erfüllt allerdings einen strafrechtlichen Tatbestand. Die Polizeiinspektion Wasserburg am Inn sucht unter Telefon 08071 / 91770 Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu möglichen Tätern geben können.
(Quelle: Pressemitteilung / Beitragsbild: re)

Klimastreik von „Fridays for Future“ im Salingarten

Klimastreik von „Fridays for Future“ im Salingarten

Rosenheim – Am heutigen Freitag, 1. März 2024 findet um 14 Uhr eine  „Fridays for Future Demonstration“ zum globalen Klimastreik zum Thema „Wir fahren – zusammen – Mobilitätswende jetzt“ am Salingarten Rosenheim statt.

„Es braucht den fortwährenden Druck von den Straßen, damit die Politik ins Handeln kommt, endlich ihre Subventionen in umweltschädliche fossile Energien stoppt und die Reichsten und größten Konzerne endlich für Ihr Handeln in Verantwortung gezogen werden“, so der Aufruf der Gruppe „Fridays for Future“,
Die Demonstration wird am Salingarten starten und durch die Rosenheimer Innenstadt, über den Max-Joseph-Platz, vorbei am Rathaus und wieder zurück zum Salingarten für die Abschlusskundgebung.
„Auch wenn seit Corona immer weniger Leute auf der Straße waren, bleibt unser Protest für den Klimaschutz immer noch genauso wichtig!“, sagt die 16-jährige Paulina Mücke, ein aktives Mitglied von der Fridays for Future Ortsgruppe Rosenheim. „Wir fordern diesen Freitag eine Mobilitätswende, weil wir wissen, dass wir für den Klimaschutz weg vom Auto und hin zum öffentlichen Nahverkehr müssen. In ganz Deutschland gehen diesen Freitag Fridays for Future Aktivisten mit Arbeitenden im ÖPNV auf die Straße, weil wir eine klimagerechte Zukunft haben wollen, also dass der Kampf für den Klimaschutz auch gerecht für die Arbeitenden ist.“
(Quelle: Pressemitteilung Fridays for Future / Beitragsbild: Symbolfoto; re)

Handwerksmesse München: Mussten einige Handwerker draußen bleiben?

Handwerksmesse München: Mussten einige Handwerker draußen bleiben?

Rosenheim / München – Es war die erste offizielle Aktion des frisch gegründeten Vereins  „Hand in Hand für unser Land“, der sich „für eine gerechtere Politik“ einsetzen will: Auf der Handwerksmesse in München wollten rund 100 Mitglieder einen Fragenkatalog an Wirtschaftsminister Robert Habeck übergeben. Daraus wurde nichts. Der Verein spricht sogar von einem Betretungsverbot und hat dazu ein Video auf diversen Social-Media-Kanälen. Dieses ging schnell viral.

Unternehmer Markus Huber und Landwirt Franz Huber aus dem Landkreis Rosenheim, haben in den vergangenen Wochen und Monaten schon einige Protestveranstaltungen gegen die aktuelle Politik auf die Beine gestellt. Jüngst haben sie dann sogar einen Verein gegründet, um die Interessen aus der breiten Bevölkerung zu bündeln. Der Name des Vereins lautet: „Hand in Hand für unser Land“, das Motto: „Gemeinsam sind wir stark – Der Mittelstand steht auf!“
Als erste offizielle Aktion fand nun eine Fahrt zur internationalen Handwerksmesse in München statt, die am gestrigen Mittwoch (28.2.2024) eröffnet wurde. Dort sollte ein Fragenkatalog an Robert Habeck übergeben werden. „Die Aktion war angemeldet und abgesegnet“, erzählt Mitinitiator Markus Huber. Den Teilnehmern, die dazu mit Traktoren, Lastwagen und vor allem Handwerksautos aus der Region anreisten, sei eine Parkfläche weit ab von der Messe zugewiesen worden.

Vereins-Mitgliedern wurde der Zugang verweigert

Da die Aktion von den Veranstaltern als Kundgebung eingestuft worden sei, habe man dann nicht, wie ursprünglich vereinbart, die  Messe besuchen dürfen. Daraufhin hätten 40 Teilnehmer versucht, als Einzelpersonen in die Halle zu kommen, um so doch noch eine Gelegenheit zu bekommen, den Fragenkatalog an Robert Habeck zu übergeben. Doch auch daraus wurde nichts. Im Internet kursieren verschiedene Videos, die zeigen, wie einzelnen Mitgliedern des Vereins der Zugang von Polizeibeamten verweigert wurde und wie einige sogar recht schroff aufgefordert wurden, ihre Personalien anzugeben.
Gegen einen Handwerker aus der Region wurde dann sogar ein zweijähriges Hausverbot ausgesprochen, weil er einen scharfen Gegenstand  mit sich geführt haben soll. „Ich kann das nicht nachvollziehen. Bei dem scharfen Gegenstand handelte es sich um eine Spachtel und überhaupt kann man ja auf der Messe selbst problemlos die verschiedensten Werkzeuge kaufen“, so Markus Huber, der darin Schikane sieht.
Der Ärger bei den Mitgliedern des Vereins  ist groß. „Einige haben sich sogar extra Eintrittskarten gekauft und kamen dann nicht hinein, andere waren von Ausstellern eingeladen und wurden ebenfalls abgewiesen“, so Markus Huber.
Zusammen mit Mitorganisator Franz Huber hat er dann ein kurzes Video vor dem Eingang der Handwerksmesse in München aufgenommen, in dem sie aus ihrer Sicht erzählen, wie und warum ihnen der Zugang verwehrt wurde und ins Internet gestellt. Über 500.000 Mal wurde das Video mittlerweile schon gesehen. Hier zu sehen:

 

 

 
 
 
 
 
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Ein von @landhandinhand geteilter Beitrag

Innpuls.me hat bei den Veranstaltern der Internationalen Handwerksmesse zu diesen Vorkommnissen befragt.  Pressesprecherin Nina Gassauer dementiert die Darstellung des Vereins. „Wir haben gesagt, dass Einzelpersonen mit Tagesticket natürlich Zutritt zu der Messe erhalten. Aber eine Demonstration in der Halle wollten wir nicht“; sagt sie und bezieht sich dabei auf Sicherheitsgründe für diese Entscheidung. Die Übergabe eines Fragekatalogs an Habeck hätte man vorab planen müssen, dafür sei die Aktion des Rosenheimer Vereins aber zu spät angekündigt worden.
Auch zu dem zweijährigen Hausverbot eines Handwerkers bezieht Nina Gassauer Stellung: „Man kann auch zu anderen Veranstaltungen aus Sicherheitsgründen keine scharfen Gegenstände mitnehmen“, räumt aber dann ein, vielleicht doch noch ein Gespräch mit dem Betroffenen zu führen, um das Verbot eventuell abzumildern.
Bis jetzt ist es aber noch nicht zu einem Gespräch gekommen, so Markus Huber.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: re)

Hier noch der Fragenkatalog, den der Verein an Wirtschaftsminister Habeck überreichen wollten:

Fragenkatalog
Fragekatalog
Fragenkatalog
Benefizkonzert der Big Band des Bundespolizeiorchesters München

Benefizkonzert der Big Band des Bundespolizeiorchesters München

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die Big Band des Bundespolizeiorchesters München ist am Sonntag, 17. März um 20 Uhr, im großen Saal des Bad Aiblinger Kurhauses zu Gast. Mit dem gesamten Spendenerlös wird dieses Jahr die heilpädagogische Waldorfschule, Raphael-Schule mit Sitz im Parkgelände in Mietraching unterstützt.
 
Hört man Big Band, denkt man unweigerlich an Jazz, Swing, Tanz und verbindet Namen wie Glenn Miller, Count Basie, Max Greger und Hugo Strasser mit dieser Musik. Neben weltbekannten Titeln wie etwa „In the Mood“ oder „Chattanooga Choo Choo“ zählen viele moderne Funk- und Rocknummern, Jazz Arrangements, Gesangstitel und Tanz Standards zum Repertoire der Big Band und begeistern das Publikum bei vielen polizeiinternen und externen Auftritten auf wunderbare Weise. Hier sind insbesondere Benefizkonzerte, Opernbälle, Jazzwochen und Tanzturniere zu erwähnen.
Vor über 70 Jahren wurde das Bundespolizeiorchester München gegründet und unterstützt seither die Bundespolizei in der Öffentlichkeitsarbeit mit zahlreichen Auftritten weit über den süddeutschen Raum hinaus. Die sozialen und karitativen Konzerte des Orchesters sind mit dem verbindenden Element der Musik hervorragend dafür geeignet, die Bundespolizei kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen.
Freie Platzwahl. Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Mit dem Erlös wird die heilpädagogische Raphael-Schule Bad Aibling unterstützt.
Weitere Informationen finden Sie online unter www.bad-aibling.de/event/big-band-des-bundespolizeiorchesters-muenchen.
(Quelle: Pressemitteilung AIB –KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright Bundespolizeiorchester München, Frau Stolze)