TSV 1860 Rosenheim: Nachwuchsteams verabschieden sich mit starken Leistungen in die Sommerpause

TSV 1860 Rosenheim: Nachwuchsteams verabschieden sich mit starken Leistungen in die Sommerpause

Rosenheim – Für zahlreiche Nachwuchsmannschaften des TSV 1860 Rosenheim ist die Saison beendet. Zum Abschluss konnten mehrere Teams noch einmal mit Siegen und starken Auftritten überzeugen.

Die U19 in der Bezirksoberliga feierte gegen den TuS Geretsried einen deutlichen 7:3-Erfolg. Gegen einen Gegner, für den es noch um den Klassenerhalt ging, gelang den Rosenheimern damit ein gelungener Abschluss der Spielzeit.

Auch die U17 in der Bezirksoberliga setzte ihre erfolgreiche Serie fort. Beim VfB Eichstätt gewann die Mannschaft mit 4:2 und entschied damit ihr vorletztes Saisonspiel für sich. Die U17 in der Kreisliga verabschiedete sich ebenfalls mit einem Erfolg aus der Saison und bezwang die SG Taufkirchen/Kraiburg mit 4:3.

Die U15 in der Bayernliga sicherte sich zum Abschluss einen 3:2-Heimsieg gegen den SV Heimstetten. Für die Mannschaft war es ein wichtiger Erfolg zum Ende der Saison.

Spektakuläre Aufholjagd der U14

Nicht ganz so erfolgreich verlief das Wochenende für die U15 in der Bezirksoberliga. Gegen den SV Arcadia Messestadt München musste sich das Team mit 2:5 geschlagen geben. Zur Pause lagen die Rosenheimer noch mit 2:3 in Reichweite eines Punktgewinns, konnten das Spiel aber nicht mehr drehen.

Auch die U15 in der Kreisliga blieb zum Saisonabschluss ohne Punkte. Beim TSV Neubeuern entwickelte sich eine torreiche Partie, die die Gastgeber schließlich mit 6:4 für sich entschieden.

Für das spektakulärste Ergebnis sorgte die U14 in der Förderliga. Gegen den TSV Kareth-Lappersdorf gerieten die Rosenheimer bei hochsommerlichen Temperaturen nach 35 Minuten mit 1:4 in Rückstand. Anschließend zeigte die Mannschaft große Moral, erzielte innerhalb von 25 Minuten fünf Treffer und drehte die Partie noch zu einem 6:4-Sieg.

Vorbereitung auf die neue Saison läuft bereits

Während einige Mannschaften die Sommerpause antreten, befinden sich andere Teams bereits in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit. Die neu formierte U17-Bayernligamannschaft testete gegen den FC Memmingen.

Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel gerieten die Rosenheimer durch eine Standardsituation in Rückstand. Die Gastgeber nutzten anschließend weitere Umschaltmomente konsequent aus. Trotz Temperaturen von mehr als 30 Grad erspielte sich der TSV 1860 im Schlussabschnitt noch mehrere Chancen und kam durch Goodluck zum Ehrentreffer. Am Ende stand eine 1:4-Niederlage.
(Quelle: TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Rosenheimer Freibad, ca.1975

Rosenheimer Freibad, ca.1975

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die Zeit um ca. 1975. Unsere alte Aufnahme zeigt das Städtische Freibad Rosenheim.

Zu sehen sind die beiden Schwimmbecken der Anlage – allerdings ohne den ganz großen Trubel, der an heißen Sommertagen sicherlich auch damals schon gab. Ein Detail, das sofort ins Auge fällt, sind die beiden Rutschen am Kinderbecken, die damals für viele junge Badegäste ein echtes Highlight waren.

Die 1970er Jahre waren für das Freibad eine Zeit des unbeschwerten Massenbadespaßes. Möglich wurde das auch durch eine deutliche Erweiterung der Liegeflächen wenige Jahre zuvor. 1965 wurde der südlich des Bades gelegene, verschlammte „Stadtsee“, im Volksmund auch „Mückenweiher“ genannt, endgültig zugeschüttet. Die neu gewonnene Fläche entwickelte sich in den 70ern zu einer großen Liegewiese, die an heißen Tagen entsprechend gut genutzt wurde.

Gleichzeitig prägten noch die Umbauten aus den Jahren 1956/57 das Bild des Bades. Dazu gehörte ein zweigeschossiger Zweckbau aus Beton, in dem Kasse, Umkleiden und sogar die Dienstwohnung des Bademeisters untergebracht waren. Viele Rosenheimer kannten das Freibad trotz seiner modernen Ausstattung weiterhin unter dem liebevollen Namen „Schwimmschule“.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Zwei alkoholisierte Bootsführer am Chiemsee gestoppt- Wasserschutzpolizei zieht Bilanz des Einsatzwochenendes

Zwei alkoholisierte Bootsführer am Chiemsee gestoppt- Wasserschutzpolizei zieht Bilanz des Einsatzwochenendes

Chiemsee / Seebbruck – Bei sommerlichem Wetter und entsprechend viel Betrieb auf dem Chiemsee war die Wasserschutzpolizei Prien am vergangenen Wochenende (20.6.2023 / 21.6.2023) verstärkt im Einsatz. Neben zahlreichen Freizeit- und Wassersportlern standen auch Kontrollen von Booten und Ruhezonen auf dem Programm.

Die Beamten stellten dabei mehrere Verstöße in ausgewiesenen Ruhezonen fest und leiteten entsprechende Anzeigen ein. Diese Bereiche sind zum Schutz von Natur und Tierwelt klar geregelt und dürfen unter anderem nicht befahren oder zum Baden genutzt werden.

Alkoholisierte Schiffsführer im Hafen Seebruck kontrolliert

Am Sonntagabend kam es im Bereich des Hafens Seebruck zu einem Einsatz mit Unterstützung der Wasserwacht Chieming sowie zwei Polizeistreifen vom Festland. Dort kontrollierten die Einsatzkräfte zwei Bootsführer, die mit gemieteten Booten unterwegs waren und alkoholisiert am Steuer standen.

Bei einem 41-jährigen polnischen Staatsangehörigen, der in Deutschland lebt, ergab ein Atemalkoholtest 0,28 mg/l. Ein 20-Jähriger, ebenfalls mit Wohnsitz in Deutschland, kam auf 0,41 mg/l. Gegen beide wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Die Boote wurden durch die Wasserwacht zurück zum Heimathafen gebracht.

Die Bearbeitung erfolgt durch das Landratsamt Traunstein. Nach Angaben der Polizei können Verstöße nach der Bayerischen Schifffahrtsverordnung mit Bußgeldern bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

Polizei erinnert an Regeln auf dem Wasser

Die Wasserschutzpolizei weist darauf hin, dass die Promillegrenze auf dem Wasser der im Straßenverkehr entspricht und für alle Schiffsführer gilt – unabhängig davon, ob Motorboot, Segelboot, Kajak oder Stand-Up-Paddle-Board genutzt wird.
Auch Rettungsmittel an Bord sowie die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen seien verpflichtend. Bei hoher Auslastung des Sees müsse zudem besonders auf Schwimmer geachtet werden. Die Polizei empfiehlt außerdem gut sichtbare Schwimmhilfen im Freiwasser.

Die ausgewiesenen Ruhezonen am Chiemsee sind laut Polizei strikt zu beachten. Sie dienen dem Schutz von Wasservögeln, Fischen und Schilf und dürfen weder befahren noch zum Baden genutzt werden.
(Quelle: Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fledermäuse auf Herrenchiemsee entdecken – Abendführung mit Naturerlebnis

Fledermäuse auf Herrenchiemsee entdecken – Abendführung mit Naturerlebnis

Prien / Herreninsel – Rund 20 Fledermausarten sind noch in Bayern unterwegs, viele davon gelten inzwischen als gefährdet. Eine abendliche Führung auf der Herreninsel im Chiemsee ermöglicht Einblicke in die Lebenswelt der nachtaktiven Tiere.

Die nächste „Fledermausführung“ findet am Dienstag, 7. Juli 2026, statt. Interessierte fahren in Eigenregie mit dem Linienschiff um 19.30 Uhr auf die Herreninsel. Dort werden die Teilnehmer um 19.45 Uhr an der Durchgangshütte am Anlegesteg von Stefan Syska empfangen, der die Gruppe durch den Abend begleitet.

Auf dem Programm steht unter anderem ein Besuch der Fledermausausstellung im Neuen Schloss mit der Möglichkeit einer Livebeobachtung über Monitore. Anschließend führt der Weg zu verschiedenen Lebensräumen der Tiere auf der Insel – darunter Jagdgebiete an Wasserflächen, Baumquartiere sowie Flugrouten über Wald- und Uferbereiche. Rückfahrt ist um 22.15 Uhr mit dem Sonderschiff nach Prien/Stock Hafen.

Die rund vier Kilometer lange Inselwanderung erfordert festes Schuhwerk. Weitere Termine sind am 28. Juli sowie am 4., 11. und 18. August 2026 geplant.

Die Teilnahme kostet 24 Euro für Erwachsene, ermäßigt mit Gästekarte oder für Einheimische 22 Euro. Kinder (4 bis 15 Jahre) zahlen 19 Euro bzw. 18 Euro mit Gästekarte. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 25 Personen, maximal können 30 Personen teilnehmen.

Eine Anmeldung ist erforderlich beim Tourismusbüro Prien unter 08051/6905-0 oder per E-Mail an info@tourismus.prien.de. Buchung ist auch online möglich.
(Quelle: Markt Prien a. Chiemsee / Beitragsbild: Markt Prien a. Chiemsee)

„Big promises“ in Rosenheim – Gemalte Filmplakate aus Ghana in der Städtischen Galerie

„Big promises“ in Rosenheim – Gemalte Filmplakate aus Ghana in der Städtischen Galerie

Rosenheim – Mit der Ausstellung „BIG PROMISES. Gemalte Filmplakate aus Ghana“ rückt die Städtische Galerie Rosenheim vom 28. Juni bis 16. August 2026 eine ungewöhnliche Form visueller Alltagskultur aus Westafrika in den Mittelpunkt.

Blood, Bones and Tears: Gemalte Filmplakate aus Ghana entfachen starke Emotionen. Foto: Städtische Galerie Rosenheim

Grusel, Schock und eine kräftige Prise Humor zeichnen die Filmplakate aus Ghana aus. Zu sehen in wenigen Tagen in der Städtischen Galerie Rosenheim. Fotos: Copyright Städtische Galerie Rosenheim

Im Fokus stehen handgemalte Filmplakate, die in Ghana ab den 1980er-Jahren bis in die 2010er-Jahre für Kinoveranstaltungen warben. Sie entstanden für regionale Produktionen ebenso wie für internationale Filme aus Hollywood, Bollywood oder Hongkong. Die oft sehr direkte Bildsprache verbindet dabei lokale Mythen, religiöse Vorstellungen und Elemente der jeweiligen Filmgenres.

Die Plakate zeigen starke Überzeichnungen von Emotionen, Konflikten und Handlungsszenen – von Gut gegen Böse bis hin zu dramatischen oder humorvollen Zuspitzungen. Eine reine Einordnung als „exotische“ oder schrille Bildwelt greift nach Angaben der Ausstellungsmacher jedoch zu kurz.

Mehr als nur Filmplakate – Blick auf eine eigene Bildkultur

Neben den Plakaten werden auch Fotografien gezeigt, die Kinos und die Entstehungssituation der Werke in Westafrika dokumentieren. Ein Video ergänzt die Ausstellung mit einem Gespräch eines der beteiligten Plakatmaler. Insgesamt sind mehr als 100 Werke aus der Sammlung des Rosenheimers Dr. Wolfgang Stäbler zu sehen.
Die Ausstellung versteht sich auch als Blick über den europäischen Kunstbegriff hinaus. Galerieleiterin Monika Hauser-Mair betont: „Wir sind es gewohnt, auf Kunst und Gestaltung durch eine westliche Brille zu schauen. Diese Ausstellung erinnert uns daran, dass Kreativität, Bildsprache und künstlerische Qualität nicht an europäischen Maßstäben gemessen werden dürfen. Die handgemalten Filmplakate aus Ghana schaffen Sichtbarkeit für eine besondere Form des Kunsthandwerks und zeigen, welche Wirkung plakative Übertreibungen erzeugen können.“

Sammler Dr. Wolfgang Stäbler, der über drei Jahrzehnte hinweg mehr als 500 ghanaische Filmplakate gesammelt hat, weist zudem auf den Wandel hin: „Wichtig wäre mir, dass man die Plakate nicht nur als exotische oder skurrile Objekte wahrnimmt, sondern als Ausdruck eines speziellen Kunsthandwerks, das aufgrund neuer technischer Gegebenheiten in Ghana am Verschwinden ist.“
(Quelle: Städtische Galerie Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Coyprght: Städtische Galerie Rosenheim) )

Starbulls Rosenheim besetzen dritte Kontingentstelle mit Jordy Bellerive

Starbulls Rosenheim besetzen dritte Kontingentstelle mit Jordy Bellerive

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben ihre dritte Kontingentstelle für die kommende Saison besetzt. Der kanadische Stürmer Jordy Bellerive soll künftig für die Grün-Weißen auflaufen.

Der 27-Jährige bringt Erfahrung aus nordamerikanischen Profiligen mit. Nach mehreren Jahren in Nordamerika kam er unter anderem in der AHL zum Einsatz und sammelte zuletzt auch in Europa weitere Stationen.

„Vielseitiger Offensivspieler“

Starbulls-Headcoach Jari Pasanen beschreibt den Neuzugang als vielseitigen Offensivspieler: „Jordy ist ein offensivstarker Zwei-Wege-Stürmer mit sehr guten läuferischen Fähigkeiten und viel Spielverständnis. Er bringt Geschwindigkeit, Kreativität und Intensität mit und passt dadurch sehr gut zu unserer Spielidee. Zudem scheut er keinen Zweikampf, geht konsequent vors Tor und ist dort besonders stark. Genau diese Elemente haben uns in der vergangenen Saison teilweise gefehlt. Deshalb sind wir überzeugt, dass er unserem Team wichtige Impulse geben kann.“
Mit der Verpflichtung ist die dritte Kontingentstelle im Kader der Starbulls für die neue Saison nun vergeben. Der Club setzt damit den Umbau und die Verstärkung des Teams fort.

Auch Bellerive selbst blickt seiner Zeit in Rosenheim mit Vorfreude entgegen: „Ich freue mich riesig, zu den Starbulls zu kommen. Ich habe nur Gutes über die Organisation, die Stadt und vor allem über die Fans gehört. Wenn man gesehen hat, was die Mannschaft in der vergangenen Saison erreicht hat, macht mich das umso gespannter auf die Möglichkeiten, die wir in der kommenden Spielzeit haben. Ich kann es kaum erwarten, nach Rosenheim zu kommen und meinen Teil dazu beizutragen, den Club auf das nächste Level zu bringen.“
(Quelle: Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Starbulls Rosenheim – Kadernews Website)

ACE-Kontrollen im Chiemseer Land: Handy am Steuer bleibt Risiko  im Straßenverkehr

ACE-Kontrollen im Chiemseer Land: Handy am Steuer bleibt Risiko im Straßenverkehr

Chiemseer Land – Wie häufig greifen Autofahrer während der Fahrt zum Smartphone? Dieser Frage ist der ACE-Kreisvorstand Chiemseer Land im Rahmen einer Clubinitiative an mehreren Kreuzungen in der Region nachgegangen.

Der Auto Club Europa (ACE) hat dabei in Trostberg, Stephanskirchen und Rosenheim jeweils 30 Minuten lang den Verkehr beobachtet und gleichzeitig dokumentiert, wie oft das Handy während der Fahrt genutzt wurde. Hintergrund der Aktion ist die bundesweite Clubinitiative „Kopf hoch!“, mit der auf Ablenkung im Straßenverkehr aufmerksam gemacht werden soll.

In Trostberg fiel das Ergebnis vergleichsweise positiv aus: An der Kreuzung Lehemeirstraße/Bayernstraße wurden 185 Fahrzeuge gezählt – ohne einen einzigen Verstoß. Auch an der Kreuzung Oberfeldkirchener Straße (B299)/Herzog-Otto-Straße blieb es weitgehend vorbildlich: Bei 208 Fahrzeugen wurde nur ein Handyverstoß festgestellt.

Deutliche Unterschiede bei den Kontrollen in der Region

Deutlich anders sah es in den beiden anderen Orten aus. In Stephanskirchen an der Kreuzung Rohrdorfer Straße/Salzburger Straße wurden 574 Fahrzeuge gezählt, dabei registrierte der ACE 13 Fälle von Handynutzung am Steuer (2,26 Prozent). In Rosenheim an der Kreuzung Kufsteiner Straße/Klepperstraße waren es 466 Fahrzeuge und 16 dokumentierte Verstöße.

Der ACE warnt vor den Folgen schon kurzer Ablenkung. Wer bei Tempo 50 nur zwei Sekunden lang nicht auf die Straße schaut, legt rund 28 Meter im sogenannten „Blindflug“ zurück – bei Tempo 30 sind es noch etwa 17 Meter.

Appell: Aufmerksamkeit gehört auf die Straße

„Auch wenn im ersten Moment die aktuellen Zahlen des ACE-Ehrenamtes gering erscheinen, muss klar sein, dass der Griff zum Handy die Aufmerksamkeit vom Straßenverkehr weglenkt“, so der Vorsitzende des ACE-Kreises Chiemseer Land, Dr. Marc Herzog. Auch andere Tätigkeiten wie Navigationsbedienung, Essen, Trinken oder Rauchen am Steuer seien Ablenkungen. „Die volle Aufmerksamkeit gehört auf die Straße“, betont der ACE-Kreisvorstand Chiemseer Land. Die bundesweiten Ergebnisse sollen im Herbst veröffentlicht werden.
(Quelle: ACE Kreis Chiemseer Land / Beitragsbild: Copyright Hildebrand)

BRK bietet Entspannung und Training für den ganzen Körper – Kurse starten im Juli

BRK bietet Entspannung und Training für den ganzen Körper – Kurse starten im Juli

Rosenheim / Bad Aibling – Ob Stressabbau oder gezieltes Muskeltraining: Bewegung und Entspannung können nachweislich das Wohlbefinden stärken und werden in vielen Fällen sogar von Krankenkassen gefördert. Genau hier setzen neue Kurse des Bayerischen Roten Kreuzes im Landkreis Rosenheim an.

Das BRK bietet in Bad Aibling wieder zwei Gesundheitskurse an, für die aktuell noch Plätze frei sind. Die Angebote sind zertifiziert und können je nach Krankenkasse bezuschusst werden.

Im Programm stehen „Progressive Muskelentspannung“ und „Funktionelles Training“. Bei der Muskelentspannung geht es darum, durch gezielte Techniken körperliche und mentale Anspannung zu reduzieren. Das funktionelle Training umfasst Kräftigungsübungen für den gesamten Körper, die sich teilweise auch im Alltag zu Hause umsetzen lassen.
Beide Kurse werden von einer qualifizierten Physiotherapeutin geleitet. Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 128 Euro.

Der Kurs „Progressive Muskelentspannung“ umfasst acht Termine jeweils donnerstags vom 2. Juli bis 3. September, jeweils von 16.15 bis 17.15 Uhr (nicht am 16. Juli und 20. August). Im Anschluss folgt der Kurs „Funktionelles Training“ mit ebenfalls acht Terminen von 17.25 bis 18.25 Uhr. Veranstaltungsort ist das BRK-Haus in der Kolbermoorer Straße 14 in Bad Aibling.

Anmeldung und weitere Informationen unter www.brk-rosenheim.de/kurse oder telefonisch unter 08031/3019-53.
(Quelle: BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Michael Friedmann spricht über Gesellschaft und Bildung in Mühldorf

Michael Friedmann spricht über Gesellschaft und Bildung in Mühldorf

Mühldorf am Inn – Der Jurist, Philosoph und Publizist Prof. Dr. Dr. Michel Friedman hat am Campus Mühldorf am Inn der Technischen Hochschule Rosenheim über Fragen des gesellschaftlichen Zusammenlebens, Bildung und demokratische Strukturen gesprochen. Im Anschluss an eine Lesung aus seinem Buch „Mensch! – Liebeserklärung eines verzweifelten Demokraten“ diskutierte er mit dem Publikum.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen nach dem Umgang mit unterschiedlichen Meinungen und dem Zusammenhalt in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft. Friedman betonte dabei die Bedeutung des Dialogs. „Demokratie lebt vom Streit im besten Sinne des Wortes. Streit bedeutet, dass ich mich in Frage stelle, Argumente austausche und bereit bin, dem anderen zuzuhören. Die Voraussetzung dafür ist die Anerkennung der Würde des Gegenübers. Jeder ist ein Jemand“, sagte er. Unterschiedliche Positionen müssten argumentativ ausgetragen werden – eine Lüge sei dabei keine Grundlage eines sachlichen Diskurses.

Friedman äußerte sich zudem zu gesellschaftlichen Entwicklungen und sprach von wachsenden Spannungen und antidemokratischen Tendenzen, machte aber zugleich deutlich, dass gesellschaftliche Prozesse gestaltbar seien: „Wir können es anders machen. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen.“

Bildung und soziale Herkunft im Fokus

Ein weiterer Schwerpunkt des Abends lag auf dem Thema Bildung. Friedman kritisierte, dass Bildungswege weiterhin stark von der sozialen Herkunft beeinflusst seien. Dies sei ein Problem, das gesellschaftlich stärker in den Blick genommen werden müsse. Neben fachlicher Bildung hob er auch soziale und emotionale Kompetenzen wie Empathie und Perspektivwechsel hervor.

Nach Einschätzung des Referenten spielen Schulen und Hochschulen eine wichtige Rolle, wenn es darum gehe, junge Menschen auf gesellschaftliche Teilhabe vorzubereiten und ihnen Erfahrungen von Mitgestaltung zu ermöglichen.

Dekan Prof. Dr. Alp Aslan ordnete die Veranstaltung ein und verwies auf die Zielsetzung der Reihe, unterschiedliche gesellschaftliche Themen aufzugreifen und zur Diskussion zu stellen. Die Veranstaltung sei Teil des Campus-Formats, das den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit fördern solle.

Die von Prof. Barbara Solf-Leipold moderierte Gesprächsrunde bot dem Publikum anschließend Gelegenheit für Fragen und Diskussion. Rund 150 Besucher nahmen daran teil.

Die nächste Veranstaltung am Campus Mühldorf am Inn findet am Dienstag, 30. Juni 2026, statt. Geplant ist eine Lesung des Schriftstellers Markus Ostermair aus seinem Roman „Der Sandler“, verbunden mit einer anschließenden Diskussion über Literatur und gesellschaftliche Themen. Beginn ist um 17.30 Uhr, der Eintritt ist frei.
(Quelle: Technische Hochschule Rosenheim / Beitragsbild: Copyright  Julia Hinterseer)

Digitaltag im AWO-Mehrgenerationenhaus – Sicherheit im Netz im Fokus

Digitaltag im AWO-Mehrgenerationenhaus – Sicherheit im Netz im Fokus

Rosenheim – Wie erkenne ich Phishing-Mails? Wie sichere ich meine Passwörter richtig? Und worauf sollte man im Umgang mit Künstlicher Intelligenz achten? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Digitaltags im AWO-Mehrgenerationenhaus (Ebersberger Straße 8 )in  Rosenheim.

Am Freitag, 26. Juni, dreht sich dort von 9 bis 13 Uhr alles um das Thema digitale Sicherheit. Unter dem Motto „Digitale Sicherheit verstehen, vermitteln, vertrauen“ erwarten die Besucher Workshops, Vorträge, Infostände und Mitmach-Stationen.
In Zusammenarbeit mit dem Digi-Netzwerk und unterstützt von ehrenamtlichen Helfern werden unter anderem praktische Tipps zu sicheren WLAN-Verbindungen, Passwortmanagement sowie zum Umgang mit Phishing-Mails vermittelt. Auch das Thema Künstliche Intelligenz wird aufgegriffen.

Angebot richtet sich an alle Generationen

Als Familienstützpunkt richtet sich das Angebot bewusst an alle Generationen. Der Verein Neon e.V. sowie der Kinderschutzbund beteiligen sich mit einem Vortrag zum Thema „Social Media – sicher nutzen“, der sich an Familien ebenso wie an ältere Interessierte richtet.

Ziel der Veranstaltung in der Ebersberger Straße 8 ist ein niedrigschwelliger Zugang zu digitalen Themen sowie alltagsnahe Unterstützung im Umgang mit Online-Angeboten.
Gefördert und unterstützt wird der Digitaltag durch die Komro, die Sparkassenstiftung Zukunft für den Landkreis Rosenheim sowie die Dr. Will-Stiftung.
(Quelle: AWO-Mehrgenerationenhaus Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Wasserbombe trifft Frau am S-Bahnhof – Bundespolizei ermittelt

Wasserbombe trifft Frau am S-Bahnhof – Bundespolizei ermittelt

Ismaning / Landkreis München – Eine 63-jährige Frau ist am S-Bahnhof Ismaning (Landkreis München) durch eine von oben geworfene Wasserbombe verletzt worden. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung und bittet um Zeugenhinweise.

Der Vorfall ereignete sich bereits am Donnerstag (28.5.2026) gegen 19.20 Uhr. Die Frau aus Wuppertal verließ gerade eine S-Bahn am unterirdischen Haltepunkt, als sie unvermittelt von der Wasserbombe getroffen wurde. Diese war durch einen Sichtschacht von der Oberfläche auf den Bahnsteig geworfen worden.

Durch den Aufprall stürzte die 63-Jährige zu Boden und zog sich dabei nicht unerhebliche Verletzungen zu. Zudem wurden nach ihren Angaben eine Sonnenbrille beschädigt und das Display ihres Mobiltelefons zerkratzt. Eine bislang unbekannte junge Frau half der Verletzten direkt nach dem Vorfall beim Aufstehen und leistete Erste Hilfe.

Bei der Auswertung von Videoaufnahmen stellte die Bundespolizei zudem fest, dass bereits gegen 18.52 Uhr an derselben Stelle eine weitere Wasserbombe durch den Schacht geworfen worden war. Diese verfehlte einen bislang unbekannten Mann nur knapp.
Die Bundespolizei bittet nun insbesondere diesen Mann, die helfende junge Frau sowie weitere Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall oder möglichen Tätern geben können, sich zu melden.
Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung laufen.
(Quelle: Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Patrozinium und Sonnwendfeuer in Westerndorf am Wasen

Patrozinium und Sonnwendfeuer in Westerndorf am Wasen

Wesstterndorf am Wasen  / Stadt Rosenheim – Das Sonnwendfeuer gehört in vielen Regionen zu den ältesten Sommerbräuchen überhaupt – auch in Westerndorf am Wasen wird diese Tradition seit Jahren rund um das Patrozinium der Rundkirche gefeiert – am Samstag, 27. Juni ist es wieder soweit.

Beginn ist um 19 Uhr mit einem Festgottesdienst zum Patrozinium der Rundkirche St. Johann Baptist und Heilig Kreuz, zelebriert von Stadtpfarrer Thomas Schlichting.

Im Anschluss bewirtet die aktive Plattlergruppe vom Trachtenverein „Kaltentaler“ Pang unter der Leitung von Sebastian Grießler und Anna Schaffer die Gottesdienstbesucher mit Gegrilltem sowie Kaffee und Kuchen beim benachbarten Anwesen Moar am Berg, Am Wasen 76. Dort spielt die Wasner Musi unter der Leitung von Hans Rutz auf.
Zudem entzünden die Vorplattler Sebastian Grießer und Kilian Dinzenhofer zum Einbruch der Dunkelheit das große Sonnwendfeuer, und die Plattler-Jugend tritt auf. Zur späten Stunde öffnet die urige Stadlbar.
(Quelle: aez / Beitragsbild: Archiv aez)