Boot kentert – Rettungskräfte im Einsatz

Boot kentert – Rettungskräfte im Einsatz

Riedering / Landkreis Rosenheim – In Seenot geriet am gestrigen Mittwoch ein 82-jähriger Halfing am Simssee. Eine starke Windböe kam. Sein kleines Segelboot kenterte. 

Der Man startete am Badeplatz Pietzing in Riedering. Durch eine starke Windböe kenterte sein Boot plötzlich rund 600 Meter vom Ufer entfernt. Nach den Angaben der Polizei konnte sich der Mann am Boot festhalten, erlitt aber durch den Unfall eine kleinere Verletzung am Armbereich.
Die Wasserwacht konnte Halfinger schließlich aus seiner misslichen Lage befreien und ihn ans Ufer zurückbringen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Versuchter Einbruch in Juweliergeschäft

Versuchter Einbruch in Juweliergeschäft

Wasserburg – Versuchter Einbruch in ein Juweliergeschäft in Wasserburg: Die Täter schlugen mit Gewalt ein Schaufenster ein. Schafften es jedoch nicht, in die Auslage zu greifen oder gar in das Geschäft einzudringen.

Die Tat ereignete sich in der Nacht auf den gestrigen Mittwoch in einem Juweliergeschäft in der Tränkgasse. Nachdem Anwohner auf den Lärm aufmerksam wurden, flohen die Täter zunächst zu Fuß Richtung Marienplatz und entfernten sich anschließend mit einem unbekannten Fahrzeug. Die durch die Polizei sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen blieben bislang ohne Erfolg.
Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Wasserburg unter Telefon 08071/91770 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Auerbräu Festhalle hat einen neuen Wirt

Auerbräu Festhalle hat einen neuen Wirt

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Die Entscheidung ist gefallen: Die Familie Heinrichsberger aus Aschau übernimmt die Auerbräu Festhalle auf der Loretowiese in Rosenheim. „Wir danken der Auerbräu, aber auch unserem Team und unserer Familie für das Vertrauen, dass wir diese Herausforderung gemeinsam meistern werden. Jetzt freuen wir uns aufs Anpacken und eine schöne Wies’n 2022“, so Werner Heinrichsberger Junior.

Die Aufgabe ist keine geringe: Innerhalb der nächsten zwölf Wochen wird das Team nun gemeinsam mit der Brauerei eine Infrastruktur aufbauen, um das Herbstfest in Festhalle und Biergarten mit bis zu 7.000 Sitzplätzen zu bespielen. Werner Heinrichsberger Senior: „Wir möchten mit Partnern und Menschen aus der Region arbeiten und können viele motivierte helfende Hände gebrauchen. Von Schankkellner bis Musikant freuen wir uns über alle, die uns auf der Wiesn 2022 begleiten.“
In der Geschäftsführung der Auerbräu freut man sich uns, dass man mit der Familie Heinrichsberger eine Traditionswirtsfamilie mit Festerfahrung für die Rosenheimer Wies’n gewinnen konnten. „Mit der Familie Heinrichsberger haben wir große gastronomische Erfahrung an Bord, die auch weit über Rosenheim hinaus eine Strahlkraft für das Rosenheimer Herbstfest bedeuten.“, so Dirk Steinebach, Geschäftsführer der Auerbräu. „Mit dem Patronatstag und dem gelungenen Festauftakt in Aschau hat die Familie Heinrichsberger erst vor Kurzem wieder bewiesen, dass sie mit Freude und Ehrgeiz bei der Sache sind.“
Vor einigen Tagen bat die Familie Fahrenschon, die weit über die Grenzen Rosenheims hinaus für ihre großen Festzelte und Volksfeste bekannt sind, der Brauerei Unterstützung bei der Durchführung des Herbstfestes an. „Nachdem die Spekulationen über den neuen Festwirt der Inntalhalle große Wellen geschlagen haben, wollten wir Bereitschaft signalisieren, die Brauerei als unseren langjährigen Partner bei der Wiesn 2022 zu unterstützen“, so Christian Fahrenschon.
Ein Vorschlag, auf den die Brauerei gerne zurückkam. „Wir haben ein sehr konstruktives Gespräch mit der Familie Fahrenschon geführt. Für das Rosenheimer Herbstfest möchten mit einem Partner aus der stationären Gastronomie ein neues Konzept umsetzen. Mit der Familie Fahrenschon, haben wir wiederum als Saisongastronomen einen innovativen und starken Partner an unserer Seite und wollen hier die Zusammenarbeit gerne weiter ausbauen.“, so Dirk Steinebach, Geschäftsführer der Auerbräu.

Die erste Neuerung gibt es bereits vom neuen Team zu verkünden: Der Reservierung startet in diesem Jahr am Wiesnbüro an der Brauerei, und zwar am 19. Juli ab 10 Uhr

(Quelle: Pressemitteilung Auerbräu GmbH / Beitragsbild: Auerbräu GmbH, zeigt von links: Dirk Steinebach, Carolin Heinrichsberger, Werner Heinrichsberger Junior, Werner Heinrichsberger Senior, Rosemarie Heinrichsberger, Thomas Frank)

Bürgerforum Inntal zur Blockabfertigung

Bürgerforum Inntal zur Blockabfertigung

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Die LKW-Blockabfertigung auf der Inntalautobahn am Grenzübergang Kiefersfelden sorgt immer wieder für extreme Staus – auch auf der A8 in Richtung Salzburg. Hier eine Stellungnahme des Bürgerforum Inntal dazu.

Eine Beseitigung der Verkehrsprobleme im Inntal und der Region Rosenheim kann nach Meinung des Bürgerforum nur gemeinsam, also zusammen mit allen betroffenen Gemeinden, Landkreis Rosenheim, dem Land Bayern, Bundesverkehrsministerium und dem Land Österreich / Tirol erreicht werden.
„Die erste Zielsetzung muss es sein, so schnell wie möglich mehr Güter auf die Schiene zu bringen“, so das Bürgerforum. Dies sei sofort möglich: „Hierzu brauche es weder ein 3. und 4. Gleis als Hochleistungsstrecke, noch
einen fertiggestellten Brenner-Basistunnel.“
Aktuell würden auf der Bestandsstrecke Rosenheim-Kufstein 160 bis 180 Züge täglich verkehren. Die derzeitige Kapazität bei guter Betriebsqualität liege bei 284 Zügen, mit ECTS Signaltechnik seien bis zu 392 Züge möglich (Quelle: Vieregg & Rössler Studien 2019 und 2022).
„Um jährlich 400.000 Lkw´s zusätzlich auf die Schiene zu bekommen, sind selbst bei kurzen Zügen maximal 32 Züge pro Tag mehr notwendig“, ist das Bürgerforum Inntal überzeugt.

Damit eine Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene erreicht wird, sind nach Meinung des Bürgerforums erforderlich:
– die Einführung einer grenzübergreifenden Korridormaut
– die Abschaffung des Dieselprivilegs in Österreich
– die Einführung eines grenzübergreifenden LKW-Dosierungssystems
– Ausbau und bessere Anbindung der DB Güterterminals München-Riem und Regensburg. Große Teile dieser Maßnahmen seien im Transitgipfel 25.07.2019 zwischen Österreich/Tirol und Deutschland/Bayern vereinbart worden
– die Entwicklung und Realisierung einer Alpentransitbörse

Gemeinsames Vorgehen aller
betroffenen Gemeinden gefordert

Um dem Umwege- und Ausweichverkehr von der A8 und A 93, der sowohl bei Blockabfertigung als auch bei starkem Reiseverkehr entsteht, zu begegnen, sei ein gemeinsames Vorgehen aller betroffenen Gemeinden erforderlich. „Die von den Gemeinden Nußdorf und Neubeuern in Auftrag gegebenen Gutachten sollten daher erweitert werden“, so das Bürgerforum Inntal.  Weiterhin sei die Errichtung von frequenzgesteuerten Ampelanlagen an autobahnnahen Verkehrsknoten zu prüfen, um den Ausweichverkehr drastisch zu reduzieren.
Darüber hinaus fordert das Bürgerforum Inntal „eine Verkehrspolitik, bei der an Stelle von unbegrenzter Mobilität für den alpenquerenden Güter- und Personenverkehr der Schutz von Mensch und Natur im Vordergrund steht“.
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerforum Inntal / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schwerer Unfall auf der Umgehungsstraße

Schwerer Unfall auf der Umgehungsstraße

Rosenheim – Am heutigen Mittwochnachmittag ließ eine aktuelle Vorab-Polizeimeldung Schlimmes vermuten: Unfall auf der Rosenheimer Umgehungsstraße – Höhe Kastenau. Von mehreren Verletzten, teils schwer verletzt war die Rede. Zum Glück bewahrheitete sich der Notruf nicht.    

Gegen 11.30 Uhr befuhr ein 77-jähriger Großkarolinenfelder, nach den Angaben der Polizei die Innsbrucker Straße stadtauswärts. Der Streckenverlauf führt in einer langgezogenen Linkskurve auf die Staatsstraße 2095 und folgt anschließend durch einen Beschleunigungsstreifen auf die Staatsstraße. Vor dem 77-jährigen fuhr ein 79-jähriger Riederinger und davor wiederum ein 45-jähriger Pruttinger. 
Vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit stieß der Fahrer aus Großkarolinenfeld mit dem vor ihm fahrenden Auto des Riederingers zusammen. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das Fahrzeug des Riederingers und wurde dadurch auf das Fahrzeug des Pruttingers geschleudert. 
Insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 25.000 Euro. Der 77-jährige aus Großkarolinenfeld kam nach aktuellem Stand mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim. Die anderen Beteiligten blieben unverletzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Hohe Auszeichnung für Eleonore Dambach-Trapp

Hohe Auszeichnung für Eleonore Dambach-Trapp

Rosenheim – Die Liste der Ehrenämter von Eleonore Dambach-Trapp ist lang. Unermüdlich, leidenschaftlich und mit großem Engagement hat sie sich in den vergangenen Jahrzehnten in vielen Vereinen engagiert – allen voran dem Förderverein der Stadtbibliothek Rosenheim. Außerdem ist sie auch immer schon stark politisch engagiert. Am heutigen Mittwochnachmittag wurde sie mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März im Rosenheimer Rathaus vor. 

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde im Jahr 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss per Stiftungserlass gestiftet.Seit dem wurde er rund 261.000 Mal verliehen. Es ist die höchste Anerkennung, welche die Bundesrepublik Deutschland um das Gemeinwohl ausspricht. 
„Alle Verdienste von Eleonore Dambach – Trapp aufzuzählen ist ein Ding der Unmöglichkeit“, sagte Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März bei der Feierstunde, die von Schülern des Ignaz-Günther-Gymnasiums musikalisch umrahmt wurde.
Er hob zwei Bereiche besonders hervor. Eleonore Dambach – Trapp als Politiker und als Frau der ersten Stunde beim Förderverein der Stadtbibliothek, die sich dank ihres Engagements, Mut und Ideenreichtums seit 1997 zu einem Leuchtturm in der Bibliotheken-Landschaft in den bayerischen Mittelstädten entwickelt habe. 
Die politischen Stationen der engagierten Rosenheimerin: 12 Jahre Kreisvorsitzende der CSU Frauen-Union Rosenheim Stadt, 10 Jahre Bezirksrätin und 18 Jahre Stadträtin.
An  den Feierlichkeiten nahmen neben Familie auch viele treue Weggefährten von Eleonore Dambach-Trapp teil.
Nach dem offiziellen Teil war noch Zeit für gemütliches Beisammensein am Vorplatz des Rathauses.
(Quelle: Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Hier einige fotografische Impressionen der Feierstunde im Rathaus:

Blumenstrauss, daneben Schatulle mit Verdienstorden
Oberbürgermeister Andreas Maerz bei seiner Rede. Eleonore Dambach-Trapp steht rechts daneben in blauem Kostüm
Eleonore Dambach-Trapp mit der Verdienstmedaille in den Händen. Daneben rechts Oberbuergermeister Andreas Maerz
Standing Ovations für Eleonore Dambach-Trapp im Rosenheimer Rathaussaal
Blick von hinten über Zuschauer hinweg auf die Musker im Rathaussaal Rosenheim
Buffett im Vorraum des Rathaus Rosenheim
Blick über kleinen weissen Blumentopf mit Rosen hin zu den Eingangstüren des Rosenheimer Rathauses
Seniorin verliert 30.000 Euro durch „Enkeltrick“

Seniorin verliert 30.000 Euro durch „Enkeltrick“

Landkreis RosenheimEine Reihe von sogenannten Schockanrufen verübten bislang unbekannte Täter am gestrigen Dienstag im Landkreis Rosenheim. Eine Seniorin aus dem westlichen Landkreis fiel leider auf die dreisten Trickbetrüger herein und verlor im Anschluss Bargeld und Wertgegenstände im Wert von etwa 30.000 Euro. Die Kripo ermittelt.

In den Mittagsstunden des gestrigen Dienstag  erreichten die Polizeieinsatzzentrale mehrere Notrufe besorgter Bürger aus dem Landkreis Rosenheim, die über Betrugsversuche am Telefon berichteten. In den meisten Fällen wurde den Angerufenen ein Schockanruf vorgegaukelt. „Mama, ich habe vorhin einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht. Eine Mutter von drei Kindern ist gestorben. Ich bin bei der Polizei und muss 70.000 Euro Kaution bezahlen“. So oder so ähnlich beginnen die perfiden Anrufe der Trickbetrüger bei meist älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern.
Anschließend übernimmt ein angeblicher Polizist, Staatsanwalt, Richter oder Rechtsanwalt die weitere Gesprächsführung und fordert die Angerufenen zur Bezahlung von hohen Geldbeträgen oder Herausgabe von Wertgegenständen auf, weil der vermeintliche Sohn oder die vermeintliche Tochter sonst ins Gefängnis müsse.
Der Großteil der Zielgruppe der Trickbetrüger ist durch präventive Maßnahmen mittlerweile gut auf diese betrügerischen Anrufe vorbereitet und verständigt richtigerweise den Polizeinotruf 110. Die Polizei reagiert mit weiteren präventiven Maßnahmen, unter anderem der Information der regionalen Medien, verbunden mit der Bitte, die Bevölkerung über Radio und soziale Netzwerke schnellstmöglich über die Welle von Betrugsanrufe zu warnen. So geschehen auch am gestrigen Mittag.
Im östlichen Landkreis Rosenheim konnten zwei versuchte Betrugstaten gerade noch rechtzeitig verhindert werden. In einem Fall wandte sich das Opfer, eine 89-Jährige, noch vor der Geldübergabe an die richtige Polizei. In einem anderen Fall schritten Angehörige eines Rentners ein und verhinderten Schlimmeres.

Angebliche Tochter rief
schluchzend bei Seniorin an

Eine Seniorin aus dem westlichen Landkreis verlor nach einem sinngemäß oben geschilderten Schockanruf Bargeld und Wertgegenstände im Wert von etwa 30.000 Euro. Gegen 11 Uhr vormittags rief ihre angebliche Tochter weinend und schluchzend bei ihr an. Ein falscher Polizist übernahm anschließend das Gespräch und äußerste die Forderung von 70.000 Euro Kaution – andernfalls drohe die Gefängnishaft für die Tochter. Leider fiel die Seniorin in der Folge auf die frei erfundene Geschichte vom tödlichen Verkehrsunfall und die hinterhältigen Maschen der Trickbetrüger herein.
Durch äußerst geschickte Gesprächsführung verlegten die Anrufer zunächst das Telefonat vom Festnetzanschluss des Opfers auf deren Handy und hielten es so über mehrere Stunden dauerhaft in der Leitung. Dabei erhielt sie immer neue Anweisungen. Die Frau wurde in die Rosenheimer Innenstadt gelotst, wo sie einem völlig Unbekannten auf offener Straße zunächst über 15.000 Euro in bar übergab. Der Übernehmer des Geldes entfernte sich zu Fuß in unbekannte Richtung.
Doch damit waren die Anrufer noch nicht zufrieden. Getrieben von weiteren Forderungen und dem Hilfsgedanken gegenüber der vermeintlichen Tochter wurde das Opfer zur Abhebung von weiterem Bargeld und zusammensammeln von Wertgegenständen instruiert. Danach lotsten die Täter die Frau in die Münchner Innenstadt, wo sie schließlich das weitere Bargeld und die Wertgegenstände einem weiteren unbekannten Mann übergab.
Erst am Nachmittag auf der Heimfahrt in den Landkreis Rosenheim beendeten die Anrufer das Telefonat mit der Seniorin mit dem Hinweis, dass die vermeintliche Tochter nun auf freien Fuß komme. Zuhause angekommen telefonierte die Dame mit ihrem wirklichen Schwiegersohn, wobei ihr dann der Betrug bewusst wurde und sie im Anschluss Anzeige bei der Polizeiinspektion Bad Aibling erstattete.

Die Kriminalpolizeiinspektion mit Zentralaufgaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd hat im Falle der Seniorin aus dem westlichen Landkreis Rosenheim die Ermittlungen übernommen.

Die Polizei rät erneut:

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, auch nicht durch angeblich dringende Ermittlungen, z. B. zu einem Einbruch in der Nähe oder einer dringend zu zahlenden Kaution! Die Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen, um Ermittlungen durchzuführen! Legen Sie einfach auf!
  • Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über ihr Hab und Gut, Ihr Bargeld und Ihre Wertgegenstände! Legen Sie einfach auf!
    Lassen Sie niemanden in die Wohnung, der sehen will, wo Sie Geld oder Schmuck aufbewahren!
  • Rufen Sie nie über die am Telefon angezeigte Nummer zurück! Drücken Sie KEINE Wahlwiederholung. Legen Sie auf und wählen dann neu den Notruf 110!
  • Erstatten Sie immer, auch im Versuchsfall, Anzeige bei Ihrer Polizeiinspektion!
    (Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto:re)
Sachrang, Landkreis Rosenheim, 1935

Sachrang, Landkreis Rosenheim, 1935

Sachrang / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1935. Auf der historischen Aufnahme sehen wir Sachrang – ein Ortsteil der Gemeinde Aschau im Chiemgau.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann)

Ist „Rosenheim in Bewegung“ noch zeitgemäß?

Ist „Rosenheim in Bewegung“ noch zeitgemäß?

Rosenheim – „Rosenheim in Bewegung“ ist seit vielen Jahren fixer Bestandteil im Veranstaltungskalender der Stadt. Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit. Im Zentrum stehen wie immer die Automobil-Aussteller der Region. Das gefällt schon längst nicht mehr allen. Widerstand regt sich. Kritiker halten diese Veranstaltung für nicht mehr zeitgemäß.

 

Angefangen hat es mit dem Autosalon auf dem Max-Josefs-Platz. Mit den Jahren wurde die Veranstaltung rund um das Motto „Bewegung“ immer facettenreicher. Heuer gibt  es beispielswiese auch Beratungen rund um  Ernährung und Info- und Mitmachangebote zu verschiedenen Sportarten.
Der Fokus liegt aber weiter klar auf Autohäusern der Region, wie das City-Management Rosenheim auch in ihrer Vorankündigung schreibt: 12 Autohäuser präsentieren sich diesmal mit 21 Automarken.
Kaum lief diese Vorankündigung auf auf den Social-Media-Kanälen von Innpuls.me ein, hagelte es auch schon viel Kritik. „Das hat nichts mit Bewegung zu tun“, schreibt eine Facebook-Nutzerin. Auf Twitter, Mastadon und an Innpuls.me selbst laufen Kommentare ein wie „Völlig daneben in dieser Zeit“, „Darüber kann man nur den Kopf schütteln“ ,“Da gäbe es doch aber viel sinnvollere Veranstaltungen aktuell“ oder: „Neuheiten zu noch größeren SUVs und Verbrennern? Nein Danke. Neuheiten zu CarSharing und urbane Mobilitätslösungen: ja bitte!“.
Über Facebook meldeten sich dann auch die beiden Rosenheimer Grünen Antonia Heil und Franz Opperer zu Wort. Innpuls.me hat nachgefragt, warum sie gegen diese Veranstaltung sind. „Für mich ist diese Veranstaltung nicht mehr zeitgemäß. Damit wir die Klimaziele noch erreichen können und unseren Planteten vor dem Untergang retten, müssen wir alle Hebel ziehen und dazu gehört auch, dass wir der Automobilbranche keine Zukunft mehr geben“, sagt Antonia Heil. Auch Franz Opperer sieht „Rosenheim in Bewegung“ als nicht mehr zeitgemäß an. „Immer noch bekommen die Autofirmen bei uns eine derart große Bühne. Nicht nur bei dieser Veranstaltung. Bei weihnachtlichen Spendenaktionen gibt es dann natürlich auch ein Auto zu gewinnen .Da muss ein Umdenken her“, fordert er.
Dass die Automobil-Neuheiten bei „Rosenheim in Bewegung“ dann auch noch gerade in die Fußgängerzone Einzug halten, hält er für völlig daneben. Antonia Heil sieht das ebenso: „Dass die Stadt Rosenheim der Automobilindustrie für ein ganzes Wochenende den roten Teppich ausrollt und sie mitten in der Fußgängerzone Werbung machen lässt, möchte ich nicht“.
Als unangebracht empfindet Antonia Heil in diesem Jahr auch die Betonung auf „nachhaltige Autos“: „Auch wenn E-Autos mit Ökostrom schon deutlich besser sind als Verbrenner, sind die immer noch nicht ressourcenschonend. Da gibt es bessere Verkehrsmittel.“
Rosenheims City-Managerin Sabrina Obermoser entgeht die Kritik an „Rosenheim in Bewegung“ natürlich auch nicht. „Das ist ein sensibles Thema“ sagt sie im Gespräch mit Innpuls.me. Deshalb habe man die Veranstaltung in den vergangenen Jahren bereits immer facettenreicher gestaltet. Ein „Rosenheim in Bewegung“ ohne Automobile kann sie sich aber auch zukünftig nicht vorstellen: „Der Durchschnittsbürger in unserer Region ist nach wie vor vom Auto abhängig. Und unsere Autohäuser sind weiter ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.“
Antonia Heil würde sich für dieses Jahr Infostände zum 9-Euro-Ticket und zum neuen Rufbus ROSI wünschen. Außerdem Stände zu RoVB, BOB, Radentscheid, Tiefbauamt, ADFC und Carsharing. Wolle man den kommerziellen Charakter dieser Veranstaltung erhalten, könnten es ihrer Meinung auch auch mehr Fahrradhändler sein.
Gegen mehr Fahrradhändler hätte auch das Citymanagement nichts, aber, „wenn sich nicht mehr bei uns melden, können wir nichts machen.“
Eine gewisse Neuausrichtung der Veranstaltung könnte aber heuer dennoch erkennbar sein. Das Citymanagement hat angekündigt, dass der Gastronomie mehr Platz als bisher eingeräumt wird und den Autos dafür etwas weniger.
(Quelle: Beitragsbild: Symbolfoto: re

Erste Städte schalten Licht früher ab – Rosenheim auch?

Erste Städte schalten Licht früher ab – Rosenheim auch?

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Angesichts aktuell extrem hoher Energiekosten wollen erste Städte in Deutschland bei der Straßenbeleuchtung sparen. Sie soll später an- und früher ausgehen. Macht die Stadt Rosenheim da mit? Innpuls.me hat nachgefragt.

Die Stadt Weimar will bereits am 1. Juni an der Straßenbeleuchtung sparen. Die Laternen sollen während der Sommerzeit 30 Minuten später ein und 30 Minuten früher ausgeschaltet werden. In den Wintermonaten soll dann die ursprüngliche Beleuchtungsdauer um täglich zehn Minuten reduziert werden, teilte die Stadt vor wenigen Tagen mit. Bis zu 100.000 Kilowattstunden und damit bis zu 40.000 Euro jährlich könne man so einsparen.
Hört sich nach einem guten Plan an. Kritik kam nach dieser Ankündigung aber schnell im Punkt Sicherheit.

Über 6500 „Lichtpunkte“
gibt es in der Stadt Rosenheim

In Rosenheim sind die Stadtwerke (SWRO) für die Straßenbeleuchtung auf Rosenheims Straßen und Plätzen zuständig. Über 6.5000 sogenannte „Lichtpunkte“ sind im Einsatz. Bereits rund die Hälfte ist auf LED-Technik umgestellt. Die Umstellung erfolgt nach Auskunft der SWRO Zug um Zug im Rahmen von ohnehin geplanten Bautätigkeiten oder in Einzelmaßnahmen.
Die steigende Qualität der Lampen führe zu einer kontinuierlichen Verbesserung hinsichtlich Effizienz, Farbe und Ausleuchtung. „Der energetische Effekt fällt dabei nicht so hoch aus, wie man vermuten mag. Denn die älteren Quecksilberdampf-Lampen sind energetisch nicht so viel schlechter. Sie sind nicht zu vergleichen mit haushaltsüblichen Leuchtmitteln, bei deren Umstellung auf LED sich ein deutlich höheres Einsparpotenzial bietet“, erklärt Pressesprecherin Ulrike Willenbrink.

Straßenlampen in Rosenheim 
leuchten nicht nach festen Uhrzeiten

Die Lampen in der Stadt Rosenheim leuchten nicht nach festen Uhrzeiten, sondern dämmerungsgesteuert ab Einsetzen der Abenddämmerung bis zur Morgendämmerung. Außerdem nutze die SWRO bereits seit längerem die Möglichkeit nutzen, in Nebenstraßen und Wohngebieten die Straßenbeleuchtung nach 22 Uhr bis 5 Uhr um bis zu 50 Prozent zu dimmen.
Ein späteres Einschalten bzw. früheres Ausschalten der Straßenbeleuchtung sei aus Sicherheitsgründen nicht sinnvoll.

Bewegungsmelder für Straßenlaternen
keine Option für die SWRO

Andere Städte denken aktuell auch über den Einbau von Bewegungsmeldern an ihren Straßenlaternen nach. Darin sieht die SWRO keine Option. „Zum einen gibt es bisher keine zuverlässige Entwicklung, die zu 100 Prozent sicherstellt, dass die Beleuchtung auch einwandfrei funktioniert. Zum anderen wäre ein ständiges Ein- und Ausschalten sowohl für Verkehrsteilnehmer als auch für Anwohner unangenehm und würde die Sicherheit im Straßenverkehr negativ beeinflussen.“
(Quelle: Beitragsbild: Herbert Borrmann)

„Im Streuobst schlummert ein Multitalent“

„Im Streuobst schlummert ein Multitalent“

München / Bayern – Eine Million neue Streuobstbäume sollen bis 2035 auf Bayerns Flächen gepflanzt werden. Das wurde im bayerischen Streuobstpakt vereinbart, bei dem auch der Bayerische Bauernverband Partner ist. „Nun muss der Pakt von allen Beteiligten gelebt werden – unsere Bäuerinnen und Bauern stehen dazu bereit“, sagte BBV-Umweltpräsident Stefan Köhler bei der Auftaktveranstaltung zum Bayerischen Streuobstpakt in Bamberg zu.

„Im Streuobst schlummert ein Multitalent! Es kann den Landwirten Perspektiven durch Diversifizierung oder Doppelnutzung bieten und damit gleichzeitig Wirtschaftlichkeit und Ökologie fördern“, so Köhler. Wenngleich neu gepflanzte Streuobstbäume erst in etwa acht Jahren nennenswerte Erträge zur Vermarktung liefern, brauchen die Betriebe bereits heute Sicherheiten für funktionierende Absatzwege.

„Versorgungssicherheit
hat oberste Priorität“

Wichtig sei dem Umweltpräsidenten zudem die sinnvolle Auswahl geeigneter Flächen und die freiwillige Teilnahme der Landwirtinnen und Landwirte. „Die Standortwahl muss nicht nur aus Gründen der Pflanzengesundheit und Wasserverfügbarkeit wohl bedacht werden. Versorgungssicherheit hat oberste Priorität! Ertragreiche Ackerflächen sollten weiterhin zur Produktion von Grundnahrungsmitteln genutzt werden“, sagt Köhler.

„Verbraucher erkennen zunehmend
Bedeutung regionaler Nahrungsmittelsysteme“

Erst die Pandemie, jetzt der Krieg in der Ukraine. Die Verbraucher erkennen zunehmend die Bedeutung regionaler Nahrungsmittelsysteme, ist Köhler überzeugt. „Regionale Ware ist gefragt, auch wenn manchmal die Optik vielleicht nicht ganz mithalten kann. Deswegen muss der Verbraucher Streuobst als solches erkennen, sonst kann es sich nicht gegen zumeist günstigeres ausländisches Verarbeitungsobst behaupten“, sagt Köhler.
Streuobst hat in Bayern eine lange Tradition, aus der sich die heutigen Obstbauanlagen entwickelt haben. Der Streuobstpakt hat zum Ziel, diese Tradition aufleben zu lassen und gleichzeitig den Natur- und Artenschutz zu unterstützen. Die Paktpartner aus Landwirtschaft, Umwelt und Landschaftspflege machen sich gemeinsam für eine Landbewirtschaftung im Kontext des Klimawandels stark.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerischer Bauernverband / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Feierabendbier läuft aus dem Ruder

Feierabendbier läuft aus dem Ruder

Rosenheim – Feierabendbier aus dem Ruder gelaufen: Wegen einer Nichtigkeit gerieten ein 43-jähriger und ein 39-jähriger Rosenheim am gestrigen Abend in Streit. Alkohol spielte wohl eine Rolle. Schließlich warf der 43-jährige seinem Kontrahenten eine Bierflasche an den Kopf.

Der Atemalkoholtest bei dem 39-jährigen ergab nach den Angaben der Polizei knapp zwei Promille. Bei dem 43-jährigen war ein Test aufgrund seines Grads an Alkoholisierung nicht möglich.
Die Beamten trennten die beiden und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung ein. Eine medizinische Behandlung vor Ort war nicht nötig.
Kurze Zeit später sahen die Polizisten den 43-jährigen in der Münchener Straße wieder. Er fuhr mit seinem Fahrrad in „Schlangenlinien“. Die Beamten stoppten den Mann. Eine Blutentnahme wurde veranlasst. Jetzt erwartet den Mann auch ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)