„Wer war heute der Palmesel?“

„Wer war heute der Palmesel?“

Rosenheim / Bayern – Na, wer war bei Euch daheim heute der Palmesel? In Bayern bezeichnet man mit diesem Begriff die Person, die am Morgen des Palmsonntags als letzte den Weg aus dem Bett gefunden hat. Aber wie kam es überhaupt zu diesem Brauch?

Der heutige Palmsonntag erinnert im katholischen Glauben an den Einzug Jesu in Jerusalem. Der Überlieferung nach ritt er auf einem Esel in die Heilige Stadt und das Volk winkte ihm mit Palmzweigen zu.
Um diese Geschichte lebendig zu halten, ritten dann ab dem 10. Jahrhundert vielerorts die Dorfpfarrer auf Eseln den Palmprozessionen voran.
Nach und nach wurde der echte Esel übrigens aufgrund seines bekannt störrischen Wesens in immer mehr Kirchengemeinden durch ein hölzernes Exemplar ersetzt.
Der Esel spielte also immer schon eine wichtige Rolle am Palmsonntag. Wie es aber dann dazu kam, dass der Begriff „Palmesel“ bis heute auch spöttisch verwendet wird, lässt sich nicht mehr leicht nachvollziehen. Man geht aber davon aus, dass es erst einmal darum ging, an diesem Tag nicht zu spät in die Kirche zu kommen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neues von der Roselinde

Neues von der Roselinde

Griaß Eich liabe Leid!

Und wie is `s Eich  jetzt gestan eagang. Seits ihr in den April gschickt wordn oda hobt epaa dorthin gschickt?
Oiso i bin wieda amoi mein bestn Taubn-Spezi, den Beni, aufm Leim ganga. Der hod ma eazählt, dass ètz aa zua Ostan Lebkuacha aufn Max-Josefs-Blot vakafft warn, und de fuada i doch so gern.  Oiso bin i do glei higlfogn – natürle umsonst und da Beni, der Batzi, hod se voa Lacha gar nimma eikrieagt.
So is des hoid med de Aprilscherz. Do weard gflunkat und glong. 
Aba i und die zwoa anderen Damen von Innpul.me ham ebenfalls gestan ganz schne vui Leid in den April gschickt. Mia ham geschriebn, dass aus Karstadt in Rosenhoam „Welleria Kraulstadt“ weard.  Natürle stimmt des ned. Heid sogt ma zu soichana Meldung, des war a „Fake-News“. 
Und genau do liegt des Problem. „Fake-News“ san ja heid quasi scho an da Tagesordnung. Wia soid jettz do no da traditionelle Aprilscherz raustecha?
Gar ned so einfach und darum ham gestan ganz sche vui Medien lieaba darüber gschriebn, dass da Aprilscherz in da Krise steckt ois dass se se  traut ham, no seiba oan zu macha.
Weil do eckt ma nämlich imma irgendwo o, des ham mia gestan scho a gspannt. Ganz vui ham glacht, aba a paar ham gschriebn, des kannt ma doch ned macha in a Zeit, wo Karstadt in so oana tiefn Krise steckt. 
Kannt oiso tatsächlich schwierig wearn für den Aprilscherz, wei Krisn gibt´s mittlerweile so vui und auf Kostn vo irgendwm geht a Scherz hoid imma irgendwie.
Darum weard dann a in dene Bericht über den Niedagang da Scherzkultur a Psychologe zitiert, der se scho ganz sicha is, dass da Aprilscherz üba kurz oda lang verschwindn weard.

Aba oans kon i Eich jetzt an dera Stei versprecha – bei uns auf Innpuls.me verschwindt da Aprilscherz ned, wei wia hod da Ringelnatz a moi so treffend gmoant: „Humor ia da Knopf, der verhindat, dass uns da Kragn platzt“ oda nach Valentin: „I grei mi, wenn`s regnet, denn wenn i mi ned gfrei, regnet`s  auch“.
I dem Sinne – schau ma moi, wos uns im nächstn Jahr für Eich eifoid und ob ihr uns dann wieda auf`n  Leim gehts“

Bis zum nächstn Moi
Eire Roselinde

 

Neue Ladestation für „Rosi-Mobil“

Neue Ladestation für „Rosi-Mobil“

Prien / Landkreis Rosenheim – Gemeinsam mit Priens Bürgermeister Andreas Friedrich und Josip Batinic von CleverShuttle eröffnete MdL Klaus Stöttner die neue, zentrale Ladeinfrastruktur für die Elektroflotte von Rosi-Mobil. 

Seit Mai 2022 transportiert „Rosi – Mobil am Chiemsee“ Fahrgäste flexibel und individuell in Fahrgemeinschaften. Inzwischen fahren fünf elektrobetriebene Fahrzeuge, zwei davon barrierefrei umgebaut, um allen Menschen Zugang zu nachhaltiger Mobilität zu ermöglichen. Die Elektroflotte ist mit besonders großen Batterien von 75kW ausgestattet, um für die Anforderungen im großflächigen Betriebsgebiet gerüstet zu sein, denn Rosi-Mobil bewältigt im Landkreis Rosenheim Fahrten mit einer Länge von bis zu 50 Kilometern und bergige Routen bis zu einer Höhe von 1.000 Metern.

Der Betreiber CleverShuttle stattete die neue Ladeinfrastruktur mit einer Schnellladestation mit zwei DC-Ladepunkten für 100kW sowie zwei weiteren Wallboxen mit insgesamt fünf Ladepunkten für AC-Wechselstrom-Ladung von je 11kW aus. Für die Stromversorgung nutzt Rosi-Mobil ausschließlich erneuerbare Energien der regionalen Stromanbieter „Lichtblick“ und Bayernwerke. Durch eine digitale Steuerung der Ladesysteme wird die Strommenge der individuellen Ladebedarfe unter Berücksichtigung der vorhandenen Stromleitung verteilt. So wird der Stromverbrauch optimiert und eine Erhöhung der Anschlussleistung vermieden.

Freistaat Bayern fördert dieses Mobilitätsprojekt

Projektinitiator Klaus Stöttner freut sich darüber, dass die Fahrzeuge von Rosi-Mobil jetzt noch nachhaltiger unterwegs sind. „Rosi zeigt, wie klimaneutrale Mobilität gelingt, nämlich durch Bildung von Fahrgemeinschaften, dem konsequenten Einsatz von Elektrofahrzeugen und der Nutzung von erneuerbaren Energien. Dieses Erfolgsmodell hat für mich Vorbildcharakter. Der Freistaat Bayern fördert dieses Mobilitätsprojekt, denn unsere On-Demand-Verkehre leisten einen wichtigen Beitrag zur Einsparung von CO2-Emissionen“, so der Rosenheimer Stimmkreisabgeordnete Klaus Stöttner.
Bürgermeister Andreas Friedrich aus Prien ist außerdem sehr zufrieden damit, wie gut sich das Rufbus-Projekt in nur einem Jahr entwickelt hat: „Zusammen mit den anderen Bürgermeistern freue ich mich darüber, dass Rosi in der Bevölkerung so gut angenommen wird“.

Mit „Rosi – Mobil am Chiemsee“ werden 615 Haltestellen in 11 Gemeinden auf über 300 km2 angefahren. Die Betriebszeiten sind von Montag bis Donnerstag von 07 Uhr bis 22 Uhr, am Freitag bis 03 Uhr in der Nacht, am Samstag sogar bis 5 Uhr morgens. Alle Informationen zu „Rosi – Mobil am Chiemsee“ lassen sich auf der Webseite Mobil am Chiemsee | Rosi mobil (rosi-mobil.de) nachlesen. Telefonisch ist „Rosi“ unter 08031 400 700 buchbar, die App „Rosi-mobil“ ist im Google Play Store oder im Apple App Store erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Klaus Stöttner / Beitragsbild: Abgeordnetenbüro Klaus Stöttner)

Eisstadion, Rosenheim, 1971

Eisstadion, Rosenheim, 1971

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1971. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das Eisstadion Rosenheim – damals noch ohne Dach.

Eissport, insbesondere Eishockey, hat in der Stadt Rosenheim schon eine lange Geschichte. Das erste offizielle Eishockeyspiel fand, nach Information der Starbulls Rosenheim, im Jahr 1928 statt- damals noch auf einer Spritzeisbahn. 
Der erste Spatenstich für das Eisstadion fand dann im Jahr 1961 statt, noch bevor überhaupt die offizielle Baugenehmigung vorlag. Das Dach über das Stadion kam im Jahr 1973. Davor war kurzzeitig sogar ein Luftkissendach im Gespräch.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Eislauf im Rosenheimer Eisstadion

Eislauf im Rosenheimer Eisstadion

Rosenheim – Das städtische Eisstadion Rosenheim lädt auch in der kommenden Woche (KW 14) zum öffentlichen Eislauf ein. Öffentlicher Lauf und Schuleislauf werden zu folgenden Zeiten angeboten:

Montag, 3. April: 13 bis 15.50 Uhr
Dienstag 4. April:13 bis 15.50 Uhr
Mittwoch 5. April: 13 bis 15.50 Uhr
Donnerstag, 6. April: 13 bis 15.50 Uhr
Freitag 7. April: 13 bis 15.50 Uhr
Samstag, 8. April: kein öffentlicher Lauf
Sonntag 9. April: kein öffentlicher Lauf
Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr ausgeliehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Baggern für den Kiebitz

Baggern für den Kiebitz

Landkreis Rosenheim – Der Kiebitz ist selten geworden in der freien Feldflur, die Bestände haben in den letzten Jahrzehnten um 93 Prozent abgenommen. Auf den Roten Listen Deutschland und Bayern steht er in der Kategorie stark gefährdet, im Alpenvorland ist er sogar vom Aussterben bedroht. Auch Feldlerche und Wachteln sind nicht mehr oft zu hören. Sie gehören ebenfalls zu den gefährdeten Rote-Liste-Arten. Um den Vögeln zu helfen, wurden vom Wasser- und Bodenverband Moosbach und dem Markt Bruckmühl im Landkreis Rosenheim an drei Stellen Gräben für die Tiere verbessert.

In der Gemeinde Bruckmühl sind nur noch bei Högling und Weihenlinden Kiebitze zu finden. Die ortstreuen Vögel sind gerade aus ihren Winterquartieren in Spanien und Nordafrika in ihre Brutgebiete zurückgekehrt. Die Männchen besetzen die gewohnten Quartiere und beginnen mit ihren spektakulären und beeindruckenden Balzflügen. Die Weibchen brüten ab Mitte März zumeist in Mais- und Sommergetreideäckern, da sie dort als Bodenbrüter eine freie Rundumsicht haben. Nach circa vier Wochen schlüpfen die Küken. Diese müssen als sogenannte Nestflüchter sofort ihre Nahrung wie Insekten, Käfer und Würmer selber suchen.

Bei Trockenheit drohen die Kiebitze zu verhungern

Wenn es in dieser Zeit trocken und heiß ist, finden sie mit ihren kleinen Schnäbeln im harten Boden keine Nahrung und drohen zu verhungern. Katharina Schlegl-Kofler, die Kiebitz-Betreuerin in der Gemeinde Bruckmühl, hatte von einem Landwirt erfahren, dass die Kleinen von ihren Eltern zu einem der Gräben geführt wurden, der an der Sohle immer etwas feuchter war, als die Umgebung und damit stocherbaren Boden für die Küken aufwies. Auf ihren Vorschlag hin wurden Anfang März in dem Gebiet Gräben an drei Stellen aufgeweitet und die Ufer etwas abgeflacht, um den Küken den Zugang zu den feuchten Stellen zu erleichtern. Die Maßnahme wurde vom Wasser- und Bodenverband Moosbach und dem Markt Bruckmühl mit dem Biologen Markus Sichler umgesetzt. Damit wurden die Überlebensbedingungen für den Kiebitznachwuchs und andere Tiere deutlich verbessert.

In den Kiebitzgebieten wurden bereits Hinweisschilder aufgestellt, mit denen Erholungssuchende und Hundebesitzer gebeten werden, sich ruhig zu verhalten, auf den Wegen zu bleiben und Hunde an der kurzen Leine zu führen.

Informationen zu den Kiebitzen, über das BayernNetzNatur-Projekt „Netzwerke für den Kiebitz“ sowie die Fördermöglichkeiten gibt es bei Margit Böhm von der unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Rosenheim unter  Telefon 08031/392 3301.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Katharina Schlegl-Kofler)

Palmsonntag in Aschau im Chiemgau

Palmsonntag in Aschau im Chiemgau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Am Sonntag vor Ostern feiert die katholische Kirche Palmsonntag. Dazu gehört auch die Palmweihe, die heute vielerorts begangenen wird – auch in Aschau im Chiemgau, wo unser Beitragsbild entstand.

Der Palmsonntag ist der sechste und letzte Sonntag der Fastenzeit. An diesem Tag wird des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gedacht. Die am Palmsonntag geweihten Palmzweige galten früher als wirksames Mittel, um Häuser vor Ungemach zu schützen. 
Unser Beitragsbild entstand vor der katholischen Pfarrkirche „Darstellung des Herrn“ in Aschau im Chiemgau. Neben den Palmbuschen ist auch noch ein Stopselhut zu sehen, der Trachtenhut vom drittältesten Trachtenverein Bayerns: „D`Griabinga Hohenaschau“, gegründet im Jahr 1884. 
Dieses Arrangement zeigt sehr gut, Tradition, Kirche und Glaube gehören in Bayern immer noch sehr eng zusammen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: H.Reiter)

So viel Schoki lässt sich Rosenheim schmecken

So viel Schoki lässt sich Rosenheim schmecken

Rosenheim – Rosenheim lässt sich pro Jahr 819 Tonnen Schokolade schmecken! Das meldet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Region Rosenheim-Oberbayern. Dabei sei der Schoko-Hunger auf Osterhasen größer als auf Weihnachtsmänner.

Der Schoko-Hunger ist enorm – gerade zu Ostern: 819 Tonnen Schokolade haben die Menschen in Rosenheim zuletzt im Jahr gegessen – rein statistisch. Denn der „Schoko-Hunger“ lässt sich laut Pressemeldung der NGG wiegen: 12,9 Kilogramm pro Kopf pro Jahr – von jung bis alt. „Das macht für jeden rund zweieinhalb Tafeln Schokolade pro Woche. Natürlich sind da auch Pralinen, Osterhasen oder Weihnachtsmänner aus Schokolade mit dabei. Übrigens ist der Schoko-Hase beliebter: Er hat den Weihnachtsmann bei der Produktion in den Schokoladenfabriken längst überholt“, sagt Manuel Halbmeier von der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die NGG sorgt in der Süßwarenindustrie dafür, dass die Arbeitsbedingungen stimmen. „Dazu gehört vor allem auch der Lohn. Den müssen die Arbeitgeber jetzt allerdings deutlich nachsüßen“, so Manuel Halbmeier von der NGG Rosenheim-Oberbayern.

Gewerkschaft fordert ein Lohn-Plus
für Beschäftigte der Süßwarenindustrie

Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten in der Süßwarenindustrie jetzt ein Lohn-Plus. „Denn die hohe Inflation liegt allen schwer im Magen. Die verdaut man auch nicht besser, wenn man tagsüber oder in Nachtschichten leckere Sachen produziert“, sagt NGG-Geschäftsführer Manuel Halbmeier. Wer in der Produktion am Band steht oder im Lager arbeitet, soll 500 Euro mehr pro Monat bekommen, fordert die NGG. „Und für alle, die heute schon weiter oben auf der Lohnleiter stehen, müssen 400 Euro im Monat dazukommen. Ziel ist ein Lohn-Plus mit ‚sozialem Augenmaß‘. Deshalb ist es auch wichtig, in schmalere Lohntüten mehr reinzupacken“, so Manuel Halbmeier. Auch Azubis in der Süßwarenindustrie sollen profitieren: Für sie fordert die NGG 200 Euro mehr Ausbildungsvergütung pro Monat und zusätzlich noch ein „Ticket-Geld“: eine Fahrtkostenpauschale von 50 Euro.

Dabei geht es längst nicht nur um die Beschäftigten in der Schokoladenherstellung. Vom Marzipan bis zum Eis, von Weingummis über Salzstangen bis zu Chips: „Zu den Produkten der Süßwarenindustrie gehören auch Kekse & Co. Dahinter steckt eine starke Branche mit gewaltigen Umsätzen und großen Namen wie Ferrero, Storck, Lindt, Haribo oder Bahlsen“, sagt Manuel Halbmeier. Die Gewerkschaft NGG werde Mitte April zum ersten Mal seit langem wieder mit allen „Genuss-Giganten“ am Tariftisch sitzen und bundesweit über die Löhne in der Süßwarenindustrie verhandeln. Vorher räumt Halbmeier allerdings noch mit einem Gerücht auf: „Nein, Weihnachtsmänner, die im Regal geblieben sind, werden nicht zu Osterhasen eingeschmolzen. Das sind Saisonartikel, die immer aus frisch hergestellter Schokoladenmasse produziert werden.“
(Quelle: Pressemitteilung NGG Region Rosenheim-Oberbayern / Beitragsbild: Copyright NGG)

 

Wieder brennender Container in Aising

Wieder brennender Container in Aising

Aising / Rosenheim – Am gestrigen Samstag früh am Morgen wurde der Feuerwehr ein brennender Grüngut-Container im Rosenheimer Stadtteil Aising gemeldet. Kein Einzelfall. 

Erst kürzlich geriet in Aising ein Abfall-Container in Brand. Ob ein Zusammenhang mit dem jetzigen Vorfall besteht, kann die Polizei aktuell noch nicht sagen. Diesmal fingen Schnittreste von alten Tannenbäumen zu qualmen an. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Denkbar ist nach Meinung der Polizei, dass eine brennende Zigarette entsorgt wurde und sich das Schnittgut dadurch entzündete. 
Ein Sachschaden entstand nicht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schlägerei in der Ruedorfferstraße

Schlägerei in der Ruedorfferstraße

Rosenheim – In einer handfesten Auseinandersetzung mündete eine Streitigkeit zwischen zwei Männern in der Ruedorfferstraße in Rosenheim. Einer der beiden Kontrahenten kam mit Verdacht einer Nasenbeinfraktur ins Klinikum.

Zu den Vorfall kam es am gestrigen Samstag sehr früh am Morgen. In die Haare gerieten sich ein 36-jähriger Rosenheimer und ein 23-jähriger aus dem Landkreis Rosenheim. Nach den Angaben der Polizei begann die Auseinandersetzung zunächst mit einer verbalen Streitigkeit. Doch dann schlug der Jüngere dem Älteren mit einem Tritt die Beine weg. Dieser fiel zu Boden und erlitt eine blutende Nase. Nachdem er sich wieder aufraffte, holte er mit einem Faustschlag ins Gesicht seines Gegenübers zum Gegenschlag aus und kratzte seinen Kontrahenten zusätzlich am Rücken.
Der Jüngere entfernte sich anschließend mit seinen Kumpels in einem Taxi. Eine sofortige Fahndung verlief erfolgreich und der Täter konnte wenig später durch die Polizei Rosenheim ausfindig gemacht werden. Er wies leichte Verletzungen im Gesichtsbereich und Kratzwunden am Rücken auf. Sein Gegner wurde inzwischen mit Verdacht auf Nasenbeinfraktur ins Klinikum Rosenheim eingeliefert.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nicht mal Baby war sicher festgeschnallt

Nicht mal Baby war sicher festgeschnallt

Rosenheim – Nachdem die Rosenheimer Polizei einem 31-jährigen Dorfener mit Handy am Steuer erwischte, stellte sie bei der Kontrolle auch noch fest, dass niemand in dem Auto ordnungsgemäß angeschnallt war – auch nicht das Baby.

Der Dorfener wurde von der Polizei am gestrigen Samstag in der Hubertusstraße in Rosenheim einer Verkehrskontrolle unterzogen, nachdem er mit Handy am Steuer erwischt worden war.
Doch das war nicht alles. Nach den Angaben der Polizei waren weder er noch seine Beifahrerin ordnungsgemäß angeschnallt. Der Fahrer hatte lediglich, hinter seinem Rücken verlaufend, den Gurt ins Schloss gesteckt, während seine Begleitung gänzlich ohne angelegten Gurt im Auto saß.
Auf der Rücksitzbank befördert wurde ein Neugeborenes in einer Babyschale. Das Kind war zwar in der Schale festgeschnallt, aber diese wiederum nicht mit der Sitzbank verbunden.
Den Fahrer erwartet nun eine Anzeige nach der Straßenverkehrsordnung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gang will E-Shishas an Tankstelle klauen

Gang will E-Shishas an Tankstelle klauen

Rosenheim – Mit abgesprochenen Plan wollte eine fünfköpfige Gruppe in einer Rosenheimer Tankstelle E-Shishas klauen. Der Diebstahl flog auf.

Zu der Tat kam es an einer Tankstelle in der Hubertusstraße. Die zwei Männer und drei Frauen handelten bei ihrer Tat, nach den Angaben der Polizei, offensichtlich nach einem abgesprochenen Plan. Die zwei Männer lenkten die Tankstellenmitarbeiterin ab, während die drei Frauen sich die Jacken- und Handtaschen mit E-Shishas vollstopften. Bezahlt wurde letztlich nichts.
Nachdem der Diebstahl aufflog, verschaffte sich die Polizei auch mittels Videoaufzeichnung einen Überblick. Es stellte sich heraus, dass 60 E-Shishas im Gesamtwert von rund 600 Euro fehlten. Die Polizei verfolgt nun die Hinweise in ihren Ermittlungen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)