30 Jahre Perinatalzentrum

30 Jahre Perinatalzentrum

Rosenheim – 30 Jahre Perinatalzentrum: Zum Jubiläum geladen hatten Dr. Torsten Uhlig und Privatdozent Dr. Andreas Schnelzer, die Chefärzte der Kinderklinik und Geburtshilfe am RoMed Klinikum Rosenheim. Es wurde ein Stelldichein des „Who‘s who“ von politischen Vertretern, Pflegekräften, Ärzten und Hebammen und vor allem ehemaligen Beschäftigten, die am Aufbau des Perinatalzentrums beteiligt waren.

RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram begrüßte die Ehrengäste wie Protagonisten. Er betonte in seiner Rede, wie wichtig das Zusammenspiel der unterschiedlichen Fachdisziplinen für die Versorgung der Frühchen ist und wie perfekt das hier in Rosenheim klappt. Oberbürgermeister Andreas März verglich in seiner Ansprache das Rosenheimer Level 1-Perinatalzentrum mit der Champions League. Er würdigte die Leistungen und das außerordentliche Engagement aller Beteiligten sowie die Errungenschaften zum Wohle der jüngsten Patienten in der Region. Darauf sei er sehr stolz und sein Wunsch für die Zukunft sei, dass trotz aller Herausforderungen im Gesundheitswesen alles für eine wohnortnahe Versorgung auf diesem Niveau getan wird. Er versprach, sich dafür persönlich einzusetzen.

Höchstes Level dank professionellem Teamwork

Chefarzt Dr. Torsten Uhlig ging auf die Erfolgsgeschichte der vergangenen 30 Jahre ein und berichtete, dass es beispielsweise schon seit den 80er Jahren eine Elternbegleiterin in der Kinderklinik gibt, was damals ein echtes Novum war. „Letztlich kommt es jedoch auf das Zusammenspiel sämtlicher Berufsgruppen an und hier danke ich allen, die zum Gelingen beitragen.“ Ebenso dankte er den Unterstützern der Kinderklinik und dabei ganz besonders dem Förderverein.

Chefarzt Privatdozent Dr. Andreas Schnelzer ging auf die Anforderungen des Gemeinsamen Bundesauschusses an ein Perinatalzentrum des höchsten Versorgungslevels 1 ein. Hier sind unter anderem sechs Beatmungsbetten und die Einhaltung einer Mindestmenge ab 2024 von 25 Frühchen unter 1.250 Gramm jährlich sowie ein Risikomanagement gefordert. In Deutschland gibt es aktuell 166 Level 1-Zentren und 44 Level 2-Einheiten. Im RoMed Klinikum Rosenheim entbinden etwa zwei Drittel der Frauen, die eine ganz normale Schwangerschaft erlebten, die aber die Sicherheit eines Perinatalzentrums schätzen. Bei einem Drittel der Frauen gab es im Verlauf der Schwangerschaft allerdings Herausforderungen wie Frühgeburt, Mehrlinge oder Fehlbildungen.

Kompetenz, Herzlichkeit, Ruhe und Fürsorge

Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig berichtete von ihren persönlichen Erfahrungen als Schwangere und Mutter von Zwillingen, die als Frühchen in Rosenheim zur Welt kamen. „Mein Mann Florian und ich wussten damals sofort: Wir sind in guten Händen!“, erzählte sie. Die Feier berühre sie sehr. Nicht nur, weil sie Schirmherrin des Fördervereins der Kinderklinik sei. Vor allem, weil sie als Mutter von Zwillingen hier die Kompetenz, die Herzlichkeit, die Ruhe und Fürsorge des gesamten Teams am eigenen Leib erfahren habe. „Wir können uns glücklich schätzen, derartige Spitzenmedizin für die Kleinsten bei uns am Klinikum zu haben. Als Aufsichtsrätin werde ich mich gemeinsam mit dem RoMed Klinikum dafür einsetzen, dass das auch in Zukunft so bleibt.“

Privatdozent Dr. Tamme Goecke, Oberarzt Arni Kirchner und die pflegerische Zentrumsleiterin Diana Frankenberg berichteten in einem Rückblick über die Meilensteine aus der 30-jährigen Geschichte. So kamen in dieser Zeit etwa 41.500 Rosenheimer in der Klinik zur Welt. Und: die Qualitätsdaten sprechen für sich, so liegt im 5-Jahresdurchschnitt die Überlebensrate von extremen Frühchen bei 95 Prozent und im vergangenen Jahr lag die Rate sogar bei 97 Prozent. Von den 166 Level 1-Zentren liegen die Rosenheimer auf dem 15. Platz. Die Rolle der Pflegekräfte hat sich in dieser Zeit ebenfalls sehr gewandelt und professionalisiert. Fast dreihundert verschiedene Pflegediagnosen bilden heute die Grundlage für daraus abzuleitende evidenzbasierte Pflegemaßnahmen. Der fachliche Anspruch an die Pflege wird nicht nur in Pflegedokumentation oder Aus- und Weiterbildungscurricula deutlich. Auch der Gemeinsame Bundesausschuss legt in der Qualitätssicherungsrichtline für Früh- und Reifgeborene die Qualifikationsvorgaben für Pflegende auf neonatologischen Intensivstationen sehr konkret fest.

Eines der ersten Frühchen wird Miss Herbstfest

Besonders emotional wurde es, als Elisabeth Paul und Tochter Stefanie Furtner, eines der ersten Frühchen des Perinatalzentrums, ihre Geschichte erzählten. Vor über 30 Jahren musste Stefanie als Frühchen mit gerade mal 760 Gramm in der 30. Schwangerschaftswoche auf die Welt geholt werden. Bei Mutter Elisabeth Paul hatten sich Probleme während der Schwangerschaft ergeben und so war sie plötzlich mit einem winzigen Frühchen konfrontiert. „Na ja, vui is neda“, erinnerte sie sich heute schmunzelnd an die erste Begegnung mit ihrer Kleinen, als sie da im Inkubator lag. Drei Monate war Stefanie in der Klinik. Elisabeth Paul berichtete, wie besorgt sie anfangs war und wie ihr Ärzte und Schwestern die Angst genommen haben. „Es war wie eine große Familie. Man kannte jeden. Es war eine sehr bereichernde Zeit für mich“, erinnerte sie sich. Das ehemalige Frühchen Stefanie Furtner ist heute 31 Jahre alt, hat eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten gemacht und dafür den Staatspreis erhalten. 2016 war sie Miss Herbstfest, lernte auf der Wiesn ihren Ehemann kennen und ist heute selbst glückliche dreifache Mutter.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Klinikum / Beitragsbild: Copyright Rosi Raab, zeigt von links:Landrat Otto Lederer, Pflegerische Zentrumsleiterin Diana Frankenberg, RoMed-Geschäftsführer Dr. Jens Deerberg-Wittram, Frühchenmutter Elisabeth Paul, ehemaliges Frühchen Stefanie Furtner, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe Privatdozent Dr. Andreas Schnelzer, Bundestagsabgeordnete und Schirmherrin des Fördervereins der Kinderklinik Daniela Ludwig, Oberbürgermeister Andreas März, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Dr. Torsten Uhlig, Oberarzt Privatdozent Dr. Tamme Goecke, Oberarzt Arni Kirchner und Stadtrat sowie Schirmherr des Fördervereins der Kinderklinik Florian Ludwig.)

 

 

Unwetterwarnung für Rosenheim

Unwetterwarnung für Rosenheim

Update 1647: Die Unwetterwarnung wurde für Rosenheim aufgehoben.

Rosenheim – Es braut sich was zusammen am Himmel über Rosenheim. Der DWD hat gerade seine Warnung vor starkem Gewitter für Rosenheim heraufgestuft zur Unwetterwarnung (Stand Montag, 24. Juli, 15.21 Uhr).

Gewarnt wird vor orkanartigen Böen mit Geschwindigkeiten bis 110 km/h sowie heftigen Starkregen mit Niederschlagsmengen bis 30 l/Quadratmeter in kurzer Zeit und Hagel mit Korngrößen um 2 Zentimeter.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info: DWD / Beitragsbild: Innpuls.me)

Bauen fürs Tier: Was ist im Garten erlaubt?

Bauen fürs Tier: Was ist im Garten erlaubt?

Rosenheim / Bayern – Gärten und Heimtierhaltung passen zusammen. Wie eine haushaltsrepräsentative Erhebung des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) e.V. und des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) zeigt, lebten 2022 rund 70 Prozent der Heimtierhalter in einer Wohnung oder einem Haus mit Garten. Dass dieser dann auch mit dem Tier genutzt wird, liegt nahe. Wer dauerhaft Heimtiere im Garten halten möchte, muss dabei vor allem das Baurecht beachten.

Egal ob es um eine Außenvoliere für die Vögel, ein Gehege für Kaninchen oder Meerschweinchen oder einen Hühnerstall für den Eigenbedarf geht – zur Heimtierhaltung im Garten sollte man sich zwei grundsätzliche Fragen stellen:

1. Plane ich eine dauerhafte Außenhaltung meiner Tiere?
2. Ist der Garten mein Eigentum?
Der auf das Tierrecht spezialisierte Rechtsanwalt Frank Richter erklärt dazu: „Ein mobiler Kaninchenstall im eigenen Garten ist in der Regel unproblematisch. Aber wenn man einen festen Stall bauen möchte, dann gibt es gleich mehrere Regeln zu beachten. Baurecht ist Ländersache, also ist die jeweilige Landesbauordnung wichtig. Aber auch im Mietvertrag oder im Fall einer Eigentumswohnungsgemeinschaft in der gemeinsamen Hausordnung sowie in einer Teilungserklärung kann es weitere Bestimmungen geben.“

Grundsätzliche Bauregelungen für den Garten

Unabhängig vom Besitzverhältnis hängt ein Bauvorhaben erst einmal vom Baurecht ab. Da die Regelungen in den einzelnen Landesbauordnungen voneinander abweichen, können keine pauschalen Grundflächen, Bauhöhen oder Abstände zu den Grundstücksgrenzen genannt werden, innerhalb derer es etwa für einen Kaninchenstall oder eine Voliere eine Baugenehmigung braucht oder nicht. Auch ein bereits vorhandenes Gartenhaus kann mitunter Einfluss darauf haben, ob ein weiterer Bau genehmigungsfrei ist. Wer also einen festen Bau im Garten plant, sollte sich vorab beim Bauamt informieren. Wenn man einen Hühnerstall für den Eigenbedarf errichten möchte, kann es außerdem zusätzliche Regelungen in der jeweiligen Gemeindesatzung geben, da Hühner nicht immer zu den klassischen Heimtieren gezählt werden. Auch hierzu sollte man sich im Vorfeld erkundigen.

Für Tiere im eigenen Garten bauen

Die Baunutzungsverordnung regelt in Paragraph 14, Absatz 1, Satz 2, dass Besitzer eines Eigenheims grundsätzlich solche Heimtiere im eigenen Garten halten dürfen, die für das Wohngebiet üblich sind und keine Belästigung oder Gefahr für Anwohner darstellen. Ist das erfüllt, kann die Haltung noch untersagt werden, wenn die Tiere leiden. So müssen etwa ausreichend Platz sowie eine Ein- und Ausbruchsicherheit gewährleistet sein, damit zum Beispiel weder das eigene Kaninchen entwischen noch ein Marder zuschlagen kann. Ansonsten gelten maßgeblich die genannten Regelungen der Landesbauordnung und der Gemeinde.

Der Garten als Mietobjekt beim Einfamilienhaus

„Wenn es nicht ausdrücklich anders im Mietvertrag geregelt wurde, dürfen Mieter eines Einfamilienhauses den gesamten Garten allein nutzen“, erklärt Richter. Grundsätzlich darf der Vermieter das Halten von klassischen Heimtierarten in angemessener Zahl nicht verbieten. Das schließt auch die Haltung in einem zugehörigen Garten ein, der ausschließlich durch die mietende Partei genutzt wird. Somit ist zum Beispiel ein mobiles Meerschweinchengehege erlaubt, wenn Nachbarn nicht belästigt werden und die Mietsache nicht beschädigt wird. Sobald aber ein fester Stall auf der gemieteten Gartenfläche installiert werden soll, braucht man die Erlaubnis des Vermieters und gegebenenfalls eine Baugenehmigung.

Dauerhafte Tierhaltung im Gemeinschaftsgarten

Ein besonderer Fall für die Heimtierhaltung ist der Gemeinschaftsgarten, den mehrere Mieter- oder Eigentümerparteien gemeinsam nutzen. „Häufig ist schon in der Hausordnung festgelegt, ob Tierhaltung dort generell erlaubt ist oder nicht. Dafür braucht es die Zustimmung aller Nutzer sowie des Vermieters. Ähnliches gilt auch für die Hausordnung einer Eigentumswohnungsgemeinschaft: Die Mehrheit der Eigentümer muss einverstanden sein“, sagt Anwalt Frank Richter. Auch ein mobiles Gehege darf also nur mit Genehmigung aufgestellt werden. Diese kann zudem jederzeit widerrufen werden.
Wird sich allerdings nur ein gewisser Gartenbereich gemeinschaftlich geteilt und ein weiterer Anteil gehört als Sondereigentum rein zum eigenen Grundstück, dann steht zumindest dort mobiler Heimtierhaltung nichts im Wege – wenn das Tierwohl sichergestellt ist und die Nachbarn nicht belästigt werden. Je nach Regelungen in der Teilungserklärung können dauerhafte bauliche Veränderungen aber auch hier die Zustimmung der Wohnungseigentümergemeinschaft benötigen.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Feuerwehr Heißausbildung im doppelten Sinn

Feuerwehr Heißausbildung im doppelten Sinn

Übersee / Landkreis Traunstein – Eine Feuerwehr-Heißausbildung im doppelten Sinn fand jüngst in Übersee im Landkreis Traunstein statt. Bei 33 Grad Außentemperatur ging es für die Feuerwehrler in den Brandraum zu echten Flammen.

Fach-Kreisbrandmeister Stefan Thurner und das Ausbilderteam trotzen zusammen mit den Aktiven aus drei Gastfeuerwehren  den hochsommerlichen Temperaturen in der Übungsanlage des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein und führten eine Realbrandausbildung durch. „Im Einsatz kannst du es dir ja auch nicht aussuchen ob es 33 Grad oder 3 Grad hat“, schmunzelte er am Ende des Ausbildungstages.
In den „kühlen Vormittagsstunden“ konnten die Ausbilder ihre Gäste der Feuerwehren Burgkirchen, Kirchweihdach und Penzberg begrüßen und die ersten Übungseinheiten durchführen. Bei rund 35 Grad Außentemperatur wurde während der Türöffnungsübungen und dem Strahlrohrtraining „Marscherleichterung“ gewährt. Im Brandraum, in dem die Teilnehmer mit echten Flammen konfrontiert wurden, war diese Erleichterung jedoch nicht möglich. In voller Montur und mit angelegtem Atemschutzgerät lernten sie viel über die Entstehung einer sogenannten Rauchgasdurchzündung und trainierten die Brandbekämpfung.

Vertrauen in die Schutzkleidung aufgebaut

In mehreren Durchgängen hatten die Gäste so die Möglichkeit, Vertrauen in die Ausrüstung und die Schutzkleidung zu aufzubauen und „lebensrettenden“ Löschmaßnahmen bei einer Rauchgasdurchzündung zu trainieren. Sichtlich erschöpft, aber dennoch zufrieden, traten sie am Ende des Ausbildungstages ihre Heimreise an.
Vom Frühjahr bis in den Herbst hinein bildet die Übungsanlage in Übersee den dritten Eckpfeiler der Atemschutzausbildung im Kreisfeuerwehrverband Traunstein. Nach dem Grundlehrgang, der in Traunstein oder Trostberg angeboten wird, sowie dem Training in der Brandsimulationsanlage Traunreut treten die heimischen Feuerwehrleute in der Anlage zum letzten „Feinschliff“ an.
„Wenn sich freie Termine im Lehrgangskalender ergeben und genügend Ausbilder zur Verfügung stehen ermöglichen wir auch anderen Landkreisen die Ausbildung in unserer Anlage“, erklärt Stefan Thurner und ergänzt, „denn eine flächendeckende Realbrandausbildung gibt es in Bayern nicht und wir dürfen sehr stolz darauf sein, dass der Kreisfeuerwehrverband Traunstein diese Anlage angeschafft hat und betreibt. Letztlich dient sie der Qualität der Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern und hilft Unfälle zu vermeiden“, so der Fach-Kreisbrandmeister Atemschutz abschließend.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob / Beitragsbild: Stefan Thurner-Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Von Verona nach Stadelheim

Von Verona nach Stadelheim

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim hat im Rahmen der Grenzkontrollen auf der Autobahn bei Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) zwei Männer und eine Frau verhaftet. Gegen sie lagen Haftbefehle vor. 

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Die Rosenheimer Bundespolizei hat Sonntagnacht (23. Juli) einen Rumänen nach Bernau ins Gefängnis gebracht. Dort wird er voraussichtlich 132 Tage lang bleiben müssen. Für die Dauer von 70 Tagen haben die Beamten zuvor einen Iraker in dieselbe Hafteinrichtung eingeliefert. Zur Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim sind die Bundespolizisten mit einer Nigerianerin gefahren. Sie hat eine 90-tägige Freiheitsstrafe zu verbüßen. Alle drei Personen sind im Rahmen der Grenzkontrollen gefasst worden.

Endstation in Rosenheim

Der rumänische Staatsangehörige wurde im Eurocity aus Italien kontrolliert. Wie sich herausstellte, lagen gegen den 64-Jährigen gleich zwei Haftbefehle vor. Wegen eines Vergehens gegen das Freizügigkeitsgesetz hatte das Amtsgericht Wunsiedel im Jahr 2021 einen Strafbefehl gegen den Mann erlassen. Demnach hätte er eine Geldstrafe in Höhe von rund 1.300 Euro zahlen müssen. Da er über den geforderten Betrag nicht verfügte, wurde die Ersatzfreiheitsstrafe von 89 Tagen fällig. Hinzu kommen 43 Tage Haft, die das Amtsgericht Mannheim in einem Beschluss bereits 2020 festgesetzt hatte. Der Rumäne hatte den Zug zusammen mit den Bundespolizisten am Bahnhof in Rosenheim zu verlassen. Anschließend wurde er für die Gesamtdauer von über vier Monaten ins Bernauer Gefängnis gebracht.

Bernau statt München

In der Justizvollzugsanstalt am Chiemsee fand sich auch ein irakischer Businsasse wieder. Der 27-Jährige war an der Tank- und Rastanlage Inntal Ost (A93) einer grenzpolizeilichen Kontrolle unterzogen worden. Er konnte sich mit einer italienischen Aufenthaltserlaubnis ausweisen. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass er 700 Euro Justizschulden hatte. Diese sind auf eine Geldstrafe wegen Bedrohung zurückzuführen, die das Amtsgericht Backnang (Baden-Württemberg) 2020 verhängt hatte. Der Iraker konnte der Forderung nicht entsprechen. Daher musste er seine Busfahrt in Richtung bayerischer Landeshauptstadt beenden und ersatzweise für 70 Tage in der Bernauer Haftanstalt „Quartier beziehen“.

Von Verona nach Stadelheim

In einem anderen Reisebus mit italienischer Zulassung war eine Nigerianerin von Verona nach München unterwegs. Die Grenzkontrolle brachte ans Licht, dass die Frau, die eine Aufenthaltsgenehmigung für Italien hatte, im zurückliegenden Jahr einen Strafbefehl des Amtsgerichts Remscheid (Nordrhein-Westfalen) hinzunehmen hatte. Wegen Geldwäsche hätte sie eine Geldstrafe von 3.600 Euro begleichen müssen. Da es ihr nicht möglich war, das Geld bei der Bundespolizeiinspektion Rosenheim einzuzahlen, musste sie die gerichtlich angeordnete Ersatzfreiheitsstrafe von 90 Tagen antreten. Hierzu wurde die 35-Jährige der Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim zugeführt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei) 

 

Bau Südostumgehung, Rosenheim, 1973

Bau Südostumgehung, Rosenheim, 1973

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1973. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Bau der Südostumgehung in Rosenheim.

Anfang der 1970er Jahre war die Belastung über die Rosenheimer Innbrücke extrem geworden. Nach Auskunft von www.stadtarchiv.de fuhren 19.610 Fahrzeuge pro Tag diesen Weg. Der Landesdurchschnitt alles Staatsstraßen wurde dagegen zu dieser Zeit gerade einmal mit 1.723 Fahrzeugen täglich angegeben. 
Es musste sich also etwas ändern und so kam es zum Bau der Südostumgehung und zweiten Innbrücke. Und auf unserem heutigen Fotoldie sehen wir die Realisierung eines Teilstücks im Jahr 1973.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Verdacht auf schwere Brandstiftung

Verdacht auf schwere Brandstiftung

Oberbergkirchen / Landkreis Mühldorf am Inn – Ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich entstand bei einem Brand an einem Wohnhaus in Oberbergkirchen (Landkreis Mühldorf am Inn) am vergangenen Freitagvormittag. Die Kriminalpolizei Mühldorf übernahm die Ermittlungen zur Brandursache und konnte mittlerweile eine dringend Tatverdächtige ausmachen, welche bereits in Untersuchungshaft sitzt.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Der Hausbesitzer meldete der Integrierten Leitstelle am späten Freitagvormittag des 21. Juli 2023 gegen 11.00 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus der Küche seines Wohnhauses in Oberthalham im Gemeindegebiet von Oberbergkirchen. Die sofort alarmierten Einsatzkräfte der regionalen Feuerwehren konnten das Feuer sehr rasch unter Kontrolle bringen und so sehr wahrscheinlich größeren Schaden abwenden. Nach ersten Einschätzungen dürfte der entstandene Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich liegen. Verletzt wurde bei dem Brand glücklicherweise niemand.
Die ersten Ermittlungen vor Ort wurden von Beamten der Polizeiinspektion Mühldorf am Inn übernommen. Diese wurden wenig später von den Brandfahndern des zuständigen Fachkommissariats 1 der Kriminalpolizeistation Mühldorf am Inn, unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, fortgeführt.

Im Zuge der kriminalpolizeilichen Ermittlungen ergaben sich Verdachtsmomente gegen eine 46-jährige Frau aus dem Landkreis Mühldorf am Inn. Des Weiteren fanden die Brandfahnder im Rahmen der Spurensicherungsmaßnahmen am Brandort Anhaltspunkte, die auf eine vorsätzliche Brandstiftung hindeuten. Aufgrund dessen wurde von Seiten der sachleitenden Staatsanwaltschaft Traunstein Haftantrag gegen die 46-Jährige wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung gestellt. Die dringend Tatverdächtige wurde noch im Laufe des Samstags (22. Juli 2023) dem zuständigen Ermittlungsrichter beim Amtsgericht vorgeführt, welcher die Untersuchungshaft anordnete. Die deutsche Staatsangehörige wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wieder Ententreffen am Samerberg

Wieder Ententreffen am Samerberg

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Vor 75 Jahren „schlüpfte“ Citroens Ente. Mittlerweile steht sie auf der Liste der bedrohten Arten. In Törwang am Samerberg (Landkreis Rosenheim) setzt aber am Samstag, 12. August ein „Schwarm“ zur Landung an. Denn dann ist es wieder soweit: Zum 24. Mal findet beim Entenwirt Peter Schrödl ein Ententreffen statt. Auf Jung und Alt wartet ein unterhaltsames Programm.

Erwartet werden wieder über 100 Entenfahrer aus ganz Deutschland und sogar darüber hinaus. Ab 10 Uhr treffen die 2CV-Enten-Fahrer nach und nach auf der Wiese beim Entenwirt am Samerberg (Samerstraße 5) ein. Um 12 Uhr steht dann das gemeinsame Entenessen vom Fensterlbuffet  auf dem Programm.

Kein Ententreffen ohne gemeinsame Entenfahrt

Traditionell gehört zum Ententreffen die gemeinsame Entenfahrt. Start ist um 14 Uhr. Angeführt von Entenwirt Peter Schrödl geht es auch diesmal wieder rund um den Samerberg. 100 Deux Chevaux gemeinsam zu erleben, rührt nicht nur eingefleischte Entenfans zu wahren Gefühlsausbrüchen. Die Zahl der Schaulustigen am Straßenrand ist sein Jahren konstant groß – Großeltern, Eltern und Enkel winken den Fahrern auf der Wegstrecke begeistert zu.

Um 16 Uhr kehren die Entenfahrer wieder geschlossen zum Entenwirt zurück. Sie und alle Gäste können sich dann mit Kaffee und Kuchen stärken. Für die kleinen Besucher gibt es ein buntes Kinderprogramm mit Spielstationen und Hüpfburg.
Ab 17 Uhr geht das Ententreffen über in ein Dorffest mit Musik und bayerischen Schmankerln wie der Enten-Currywurst und dem Spanferkelbraten – natürlich ist auch was für Vegetarier dabei.
Der Bieranstich ist für 19.30 Uhr geplant. Zum Ausschank kommt Flötzinger Bier. Ab 21 Uhr startet zusätzlich der Barbetrieb.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Motorradfahrer beim Abbiegen gestürzt

Motorradfahrer beim Abbiegen gestürzt

Rosenheim – Motorradunfall in der Rathausstraße in Rosenheim am gestrigen Sonntagabend: Ein 18-jähriger verlor beim Abbiegen die Kontrolle über ein Fahrzeug und stürzte.

Der Verkehrsunfall ereignete sich nach den Angaben der Polizei am gestrigen Sonntag geben 18.45 Uhr. Der 18-jährige Motorradfahrer wollte von der Königstraße in die Rathausstraße einbiegen. Dabei verlor er die Kontrolle und stürzte. Sein Motorrad rutschte ohne Fahrer in einen geparkten Pkw, der am Seitenrand abgestellt war. 
Der Motorradfahrer erlitt leichte Armverletzungen. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1.500 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Motorroller vor Schrebergarten entwendet

Motorroller vor Schrebergarten entwendet

Rosenheim – Ein Motorroller wurde vor einem Schrebergarten in der Finsterwalder Straße in Rosenheim entwendet. Die Polizei sucht Zeugen.

Ein 42-jähriger Rosenheimer hat den schwarzen Motorroller am gestrigen Sonntagnachmittag gegen 15.30 Uhr  in der Finsterwalder Straße am Straßenrand abgestellt und begab sich dann bis 18 Uhr in den angrenzenden Schrebergarten.
Während seiner Abwesenheit entwendeten bislang unbekannte Täter das Fahrzeug.
Zur Klärung des Sachverhalts, insbesondere zur Identifizierung möglicher Täter und Ermittlung des aktuellen Standorts des Rollers, bittet die Polizeiinspektion Rosenheim unter Telefon 08031 / 200-2200 um Hinweise.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Spaß und Spannung am Tag der Jugendfeuerwehr

Spaß und Spannung am Tag der Jugendfeuerwehr

Heiligkreuz / Trostberg- Der Tag der Jugendfeuerwehr ging an vergangenen Wochenende in Heiligkreuz (Trostberg) über die Bühne. Fast 100 Teams der Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem gesamten Landkreis Traunstein folgten der Einladung des Kreisfeuerwehrwehrverbandes, der zusammen mit den Mitgliedern der Feuerwehr Heiligkreuz in wochenlangen Vorbereitungen ein Programm auf die Bühne gestellt hat, dass bei Vielen für Begeisterung gesorgt hat.

Löschübungen am Spritzenhaus. Foto: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Löschübungen am Spritzenhaus. Fotos: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Beim Spielewettbewerb mussten die Teilnehmer Kreativität, Geschicklichkeit und Feuerwehrwissen an den Tag legen, um möglichst gut durch den Parcours zu kommen. Zum ersten Mal waren auch die Kinderfeuerwehren mit dabei. „Das Rahmenprogramm ist einfach geil“, lobten viele Nachwuchslöschmeister und -Löschmeisterinnen das Angebot.

Rund 1000 Menschen kamen zu dem Fest. Foto: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Rund 1000 Menschen kamen zu dem Fest. 

„Wir haben versucht das Programm auf die Wünsche und Interessen des Nachwuchses abzustimmen und anhand der vielen positiven Rückmeldungen ist uns dies offensichtlich gelungen“, freuten sich Jan Schröter und Cornelia Kübler am Ende der Veranstaltung. Die beiden „frischgebackenen Nachwuchsbeauftragten im Kreisfeuerwehrverband haben ihre Feuertaufe aus meiner Sicht bestens bestanden“, so die lobenden Worte von Kreisbrandrat Christof Grundner, der seinen abschließenden Dank auch an die Heiligkreuzer Feuerwehrmitglieder richtete. Rund 70 Helfer von Verband und Feuerwehr sorgten für eine reibungslose Durchführung.

Packende Wettkämpfe gehörten zum Programm. Foto: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Packende Wettkämpfe gehörten zum Programm.

Neben den rund 450 Kindern und Jugendlichen sowie ihren Betreuern folgten der Einladung zahlreiche Kommandanten, Bürgermeister, Eltern und Besucher. Rund 1.000 Menschen kamen so rund um das Schulgelände in Heiligkreuz zusammen und erlebten neben den packenden Wettbewerben ein sehenswertes Rahmenprogramm mit zahlreichen Ausstellern. Mit „Pauken und Trompeten“ wurde der Tag der Jugendfeuerwehr vom Fanfarenzug der Feuerwehr Trostberg musikalisch eröffnet. Scharenweise standen die Besucher an den Ständen entlang der Erlebnismeile, um sich über die unterschiedlichen Angebote zu informieren. Die Aussteller informierten über ihre Aufgaben verteilten dabei jede Menge kleiner Aufmerksamkeiten an die interessierten Besucher.

Auch für das leibliche Wohl der Gäste war gut gesorgt. Foto: Benno Stockklauser- Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Auch für das leibliche Wohl der Gäste war gut gesorgt.

Für einen Höhepunkt der Veranstaltung sorgten die Mitglieder der Feuerwehr Rabenden. Bei der Schauübung rückten sie mit ihrem „nagelneuen“ Löschfahrzeug an und löschten einen „echten“ PKW-Brand. Der spektakuläre Einsatz wurde für die Aktiven mit viel Applaus bedacht. Der Kreisfeuerwehrverband Traunstein war mit seinem Brandmeldeanlagen Übungsanhänger am Start. Die Feuerwehr Waldhausen informierte am Rauchhaus, wie sich Brandrauch im Gebäude verteilt und welche Bedeutung Rauchwarnmelder haben. 

Grußwort von Karl Schleid. Foto: Benno Stocklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Grußwort von Karl Schleid. 

Neben einem kleinen Fitnesstest standen die Mitarbeiter der AOK für Fragen Rede und Antwort. Das Team der Integrierten Leitstelle Traunstein informierte über ihre Arbeit und die Notrufnummer 112. Ein „nichtalltägliches“ Löschfahrzeug der Werkfeuerwehr Chemiepark Trostberg wirkte auf den Feuerwehrnachwuchs wie ein Magnet und die Feuerwehrleute informierten über die Ausbildungsangebote des Standorts.

Trainingsparcour mit dem Feuerlöscher. Foto: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Trainingsparcour mit dem Feuerlöscher.

Mit einem Tanklöschfahrzeug 15 aus dem Jahre 1951 präsentierten die Trostberger einen echten „Feuerwehr-Oldtimer“. Den Kontrast dazu bildete ein hochmodernes Pulver-Tanklöschfahrzeug 4.000 der neuen Generation. Die Kameradinnen und Kameraden aus Tacherting informierten über den Einsatz von Ölsperren und hatten sogar ein Feuerwehrboot „im Gepäck“. Hans Heinrich vom gleichnamigen Brandschutzbüro bot die Möglichkeit, den Umgang mit einem Feuerlöscher zu trainieren. Abgerundet wurde das Rahmenprogramm von einer „durchgehend belagerten Feuerwehrhüpfburg“, einem Bauklötzchen Spiel, der Möglichkeit Beachvolleyball zu spielen, mit dem Strahlrohr auf ein Spritzenhäuschen zu zielen oder sich am Stand der Frauenbeauftragten Franziska Leitenbacher zu informieren.
Damit niemand verhungern oder verdursten musste haben sich die Mitglieder der Feuerwehr Heiligkreuz mächtig ins Zeug gelegt. Neben dem Mittagstisch sorgten sie mit einem „umfangreichen Kuchenbuffet“ für Gaumenfreuden unter den Gästen. Lange Schlangen bildeten sich auch am Stand der „Sansibar“ an dem fruchtig, leckere alkoholfreie Cocktails frisch zubereitet wurden. Auf der Bühne informierten verschiedene Vertreter der Aussteller sowie der Feuerwehr über ihre Aufgaben und plauderten dabei auch ausgiebig „aus dem Nähkästchen“.

Es gab auch gemütliche Ecken zum Chillen. Foto: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Es gab auch gemütliche Ecken zum Chillen. 

Vollen Einsatz zeigte auch das Team der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes. Sie fingen die vielen schönen Momente in Bildern und Filmen ein und teilten diese mitunter „live“ in den Sozialen Medien mit den „Followern“. Eine Bilderserie ist außerdem auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes zu finden.
Freudestrahlend betrat Schirmherr, Bürgermeister und Stellvertreter des Landrats in Personalunion, Karl Schleid die Bühne und zeigte sich beeindruckt von den vielen Gästen und der Begeisterung unter den Jugendlichen. „Wir sind sehr stolz darauf, dass derzeit 1.074 Buben und Mädchen als Nachwuchskräfte in den Feuerwehren des Landkreises aktiv sind“, so brachte er seine Begeisterung zum Ausdruck. Im Anschluss an sein Grußwort bestand seine Aufgabe darin, bei der Siegerehrung die Medaillen und Pokale an die Mannschaften zu überreichen. Zuvor traten 86 Mannschaften der Jugendfeuerwehren und neun Teams der Kinderfeuerwehren in der „Spielearena Heiligkreuz“ zum Wettbewerb an, um die Sieger in insgesamt fünf verschiedenen Alterskategorien zu ermitteln.

Die Werkfeuerwehr Chemiepark. Foto: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Die Werkfeuerwehr Chemiepark.

Die Kameraden aus Waldhausen informieren über das Rauchhaus. Foto: Benno Stockklauser

Die Kameraden aus Waldhausen informieren über das Rauchhaus.

Die Jugendlichen mussten dabei die Verkehrsabsicherung und den Brandschutz bei einem angenommenen Verkehrsunfall erstellten. Das knifflige dabei war, dass alle Ausrüstungsgegenstände auf einer Palette transportiert werden mussten, die über Rundhölzer gezogen wurde. Die „Jüngsten in der Feuerwehrriege“ mussten einen Hindernisparcours meistern und mit Schwämmen möglichst viel Wasser vom Start ins Ziel bringen. Dabei wurden sie tatkräftig von ihren Betreuern und den Eltern angefeuert. Damit alles „fair und gerecht“ über die Bühne ging, waren duzende „Schiedsrichter“ aus den Reihen des Kreisfeuerwehrverbandes zusammengekommen.
Zum Abschluss des Tages wurden bei der Siegerehrung die Siegerteams aus fünf Alterskategorien verkündet. Bei den fünf- bis siebenjährigen Kindern konnte sich das Team Heiligkreuz/Trostberg vor Traunstein und Tengling behaupten. In der nächsten Altersstufe konnten erneut die „Löschdinos“ ihren Heimvorteil nutzen und haben vor Traunstein sowie einer gemischten Gruppe aus den Kinderfeuerwehren Tengling und Hart den Sieg davongetragen. Bei den Jugendlichen siegte „Otting 3“ in der Gruppe der 12- bis 14-Jährigen vor Surberg 2 und Kirchheim 1. In der mittleren Jahrgangsstufe kamen die Jugendlichen aus Fridolfing am besten durch den Parkour. Sie gewannen vor dem Team „Rabenden 1“ und „Tacherting 1“.
Für eine Überraschung sorgte das Team der Feuerwehr Feichten (Landkreis Altötting) in der Kategorie der 17- und 18-Jährigen. Auf Grund der Nachbarschaft zur Feuerwehr Heiligkreuz waren sie und die Feuerwehr Tyrlaching als Gäste aus dem Nachbarlandkreis eingeladen worden und errangen prompt den 2. Platz. Gewonnen hat das Team „Pittenhart 2“ und „Tacherting 4“ schaffte als Dritter auf einen der begehrten „Stockerlplätze“. „Aus meiner Sicht hat es am heutigen Tag nur Gewinner gegeben, denn das Kredo Spiel, Spaß und Spannung ist wunderbar aufgegangen. Es war ein großartiges Gemeinschaftserlebnis und vor allen Dingen ist alles unfallfrei verlaufen“, so das erste Fazit von Christof Grundner. 
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild, Fotos: Benno Stockklauser-Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Schwerer Raub in Bahnhofsnähe in Traunstein

Schwerer Raub in Bahnhofsnähe in Traunstein

Traunstein – Ein 38-jähriger wurde in Bahnhofsnähe in Traunstein von drei unbekannten Tätern angegriffen, zu Boden geschlagen und seiner goldenen Halskette beraubt. die Polizei sucht Zeugen.

Die Polizeimeldung im Wortlaut:
Ein 38-jähriger Mann zeigte in der Nacht von Freitag, den 21. Juli 2023, auf Samstag, den 22. Juli 2023, einen Überfall in Bahnhofsnähe bei der Bundespolizei an. Das Opfer gab an, gegen 02.15 Uhr im Bereich der Herzog-Friedrich-Straße in Traunstein sein Fahrrad geschoben zu haben. Plötzlich wäre er von drei unbekannten Tätern angegriffen und zu Boden geschlagen worden. Das Opfer habe sich dann zur Wehr gesetzt, woraufhin die Täter geflüchtet wären. Laut Angaben des 38-Jährigen raubten ihm die Täter eine goldene Halskette. Genau beschreiben konnte das Opfer die Angreifer nicht, außer dass es sich um vermutlich arabischstämmige Männer gehandelt haben soll.
Beamte der Bundespolizei führten vor Ort die ersten Ermittlungen, welche im Nachgang von der Polizeiinspektion Traunstein fortgeführt wurden. Die weitere Sachbearbeitung übernahm das für Raubdelikte zuständige Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.

Die Kripo Traunstein bittet diesbezüglich um sachdienliche Hinweise:

  • Wer hat in der besagten Nacht im Umfeld des Tatorts verdächtige Wahrnehmungen gemacht oder hat den Vorfall beobachtet?
  • Wem sind verdächtige Fahrzeuge oder Personen aufgefallen, die möglicherweise im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten?
  • Wer kann Hinweise zu den Tätern geben oder sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Klärung der Tat führen könnten?

Hinweise werden an die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter der Telefonnummer 0861/9873-0 erbeten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)