Jeder Dritte in Bayern streamt Filme, Serien oder Sport

Jeder Dritte in Bayern streamt Filme, Serien oder Sport

Fürth / Bayern – Streaming wird in Bayern immer beliebter: Fast ein Drittel der Bevölkerung nutzt inzwischen kostenpflichtige Dienste für Filme, Serien oder Sport. Auch Musik-Streaming gewinnt deutlich an Bedeutung.

Im Jahr 2025 greifen knapp 31 Prozent der Bayerinnen und Bayern zwischen 16 und 74 Jahren auf kostenpflichtige Streaming-Dienste wie Netflix, Disney+, Amazon Prime Video oder DAZN zurück. Das entspricht rund drei Millionen Personen. Damit hat der Anteil der Nutzer solcher Abonnements im Vergleich zu 2022 deutlich zugenommen – damals lag er bei 17 Prozent.

Die Zeitverwendungserhebung 2022 zeigt zudem, dass Personen ab zehn Jahren in Bayern täglich etwa zwei Stunden mit Fernsehen, Streaming und Video-on-Demand verbringen.

Anstieg auch beim Musik-Streaming

Auch Musik-Streaming ist weit verbreitet: 27 Prozent der Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren nutzen 2025 kostenpflichtige Musikdienste wie Spotify, Amazon Music oder Apple Music. Gegenüber 2022 entspricht das einem Anstieg um zehn Prozentpunkte.
Weniger verbreitet sind Abonnements für Online-Nachrichtenseiten (neun Prozent) oder Video- und Computerspiele-Streaming (sieben Prozent). Kostenpflichtige Gesundheits- oder Fitness-Apps nutzen rund 589 000 Personen beziehungsweise sechs Prozent der Bevölkerung.

Die Ergebnisse stammen aus der Erhebung zur privaten Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) 2025 sowie der Zeitverwendungserhebung 2022 des Bayerischen Landesamts für Statistik. Sie verdeutlichen, wie sich das Mediennutzungsverhalten in Bayern in den letzten Jahren verändert hat: Streaming-Dienste gewinnen zunehmend an Bedeutung, während klassische Medien parallel weiterhin genutzt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Copyright re)

Das ändert sich 2026 in Deutschland – wichtige Neuerungen im Überblick

Das ändert sich 2026 in Deutschland – wichtige Neuerungen im Überblick

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Zum Jahreswechsel treten in Deutschland zahlreiche gesetzliche Änderungen in Kraft oder stehen an. Sie betreffen unter anderem Steuern, Löhne, Energiepreise, Mobilität und soziale Leistungen. Im Folgenden sind die wesentlichen Punkte sachlich zusammengefasst.

Steuern und Finanzen
  • Die Kfz‑Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge wird verlängert. Fahrzeuge, die bis zum 31. Dezember 2030 neu zugelassen oder auf Elektroantrieb umgerüstet werden, können weiterhin von der bis zu zehnjährigen Steuerbefreiung profitieren.
  • Die Pendlerpauschale wird dauerhaft auf 38 Cent pro Kilometer angehoben und gilt künftig unabhängig von der Entfernung ab dem ersten Kilometer.
  • Für Speisen in der Gastronomie gilt ab 1. Januar 2026 ein reduzierter Umsatzsteuersatz von 7 %.
  • Die CO₂‑Steuer steigt moderat: Der Preis für eine Tonne Kohlendioxid bewegt sich 2026 in einem Korridor zwischen 55 und 65 Euro
    .
  • Der steuerliche Grundfreibetrag steigt auf etwa 12.348 Euro pro Person, unterhalb dessen keine Einkommensteuer gezahlt werden muss.
  • Der Spitzensteuersatz von 42 % greift erst ab einem Jahreseinkommen von etwa 69.879 Euro.
Arbeit und Einkommen
  • Der gesetzliche Mindestlohn steigt zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro brutto pro Stunde.
  • Die Verdienstgrenze für Minijobs wird auf 603 Euro monatlich angehoben.
  • Die Mindestausbildungsvergütung für Auszubildende im ersten Lehrjahr beträgt künftig mindestens 724 Euro brutto im Monat. Bisher lag sie bei 682 Euro brutto pro Monat.
Sozialleistungen und Familie
  • Das Kindergeld steigt ab Januar 2026 um vier Euro auf 259 Euro pro Kind und Monat.
  • Der steuerliche Kinderfreibetrag wird ebenfalls erhöht. Für zusammenveranlagte Eltern steigt der Freibetrag auf 6.828 Euro insgesamt pro Kind (je Elternteil 3.414 Euro). Zusammen mit dem zusätzlichen Freibetrag für Betreuungs‑, Erziehungs‑ oder Ausbildungsbedarf (2.928 Euro) ergibt sich ein Gesamtbetrag von 9.756 Euro pro Kind. Das sind 156 Euro mehr als im Jahr 2025.
  • Mit der Aktivrente können gesetzlich Rentenbeziehende, die weiterarbeiten, bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen.
  • Die Regelsätze für das Bürgergeld und die Sozialhilfe bleiben 2026 im Grundsatz unverändert.
Mobilität und Verkehr
  • Für Fahrzeuge, die im Jahr der Hauptuntersuchung (HU) 2026 geprüft werden, gilt eine blaue TÜV‑Plakette entsprechend dem aktuellen Farbzyklus (Orange, Blau, Gelb, Braun, Rosa, Grün).
  • Für den Verkauf von Gebrauchtwagen ist ab 2026 eine aktuelle HU oder ein entsprechendes Gutachten erforderlich, damit Verkaufs‑ und Ausfuhrformalitäten abgewickelt werden können.
  • Führerscheine aus den Jahren 1999 bis 2001 müssen bis 19. Januar 2026 umgetauscht werden.
Energie und Kosten
  • Die Gasspeicherumlage entfällt ab dem 1. Januar 2026. Die Weitergabe der damit verbundenen Entlastung an die Endkundinnen und -kunden wird überwacht.
  • Ein Bundeszuschuss zur Stromnetz‑Kalkulation soll die Stromkosten dämpfen; die Wirkung auf die Endpreise hängt von der Umsetzung durch Netzbetreiber und Lieferanten ab.
Wehrdienst und Sicherheit
  • Alle 18‑Jährigen sollen ab 2026 einen Fragebogen zur Motivation und Eignung für den Wehrdienst ausfüllen; bei Frauen freiwillig, bei Männern verpflichtend. Anschließend wird ein Assessment zur Eignung durchgeführt.
  • Gegen Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung werden die Ermittlungen intensiviert, unter anderem durch Ausweitung des Datenaustauschs und verstärkte Nutzung digitaler Auswertungsmöglichkeiten.
Recht und Verwaltung
  • Die EU‑Regelung zum AI Act tritt im Laufe des Jahres 2026 in Kraft: KI‑generierte oder KI‑manipulierte Inhalte müssen künftig erkennbar gekennzeichnet werden.
Wahlen 2026
  • Mehrere Wahlen sind für das Jahr angekündigt: In vier Bundesländern stehen Landtagswahlen an und in Berlin die Bezirksverordnetenwahlen.

Kurze Einordnung zum Schluss:
Die oben beschriebenen Änderungen betreffen unterschiedliche Lebensbereiche und sind entweder bereits zum 1. Januar 2026 in Kraft getreten oder für das Jahresverlauf geplant. Einige Neuregelungen – wie etwa die Gebrauchtwagen‑Regelung oder der AI‑Act‑Umsetzung – stehen noch im Gesetzgebungs‑ bzw. Abstimmungsprozess und könnten sich in Details noch verändern.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai)

Gewerbegebäude in Bad Endorf in Brand – Polizei ermittelt

Gewerbegebäude in Bad Endorf in Brand – Polizei ermittelt

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – In der Nacht auf den 1. Januar 2026 geriet in Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) ein größeres Gewerbegebäude in Brand.. Erste Informationen gibt es hier – nähere Details folgen (hier).

Um etwa 1 Uhr in der Nacht auf den 1. Januar 2026 stand ein größeres Gewerbegebäude in Bad Endorf in Vollbrand. Die umliegenden Feuerwehren rückten aus. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde bei dem Brand niemand verletzt.

Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen übernommen,. Zur Brandursache liegen derzeit keine näheren Informationen vor. Weitere Details folgen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Silvesternacht 2025/2025: Über 600 Einsätze im südlichen Oberbayern

Silvesternacht 2025/2025: Über 600 Einsätze im südlichen Oberbayern

Südliches Oberbayern – Brände, Streitigkeiten und ein Schusswaffengebrauch: Die Silvesternacht forderte die Polizei im südlichen Oberbayern in besonderem Maß. Welche Ereignisse zum Jahreswechsel im südlichen Oberbayern besonders ins Gewicht fielen, zeigt eine erste Bilanz der Polizei.

 

Die Nacht auf den Jahreswechsel 2026 verlief im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd einsatzreich. Mehr als 600 Einsätze beschäftigten die Beamten der Polizeidienststellen im südlichen Oberbayern. Um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten, zeigte die Polizei in der Silvesternacht erhöhte Präsenz. Erwartungsgemäß stieg die Zahl der Einsätze rund um Mitternacht deutlich an und hielt bis in die frühen Morgenstunden an.

Den polizeilichen Schwerpunkt bildeten Ruhestörungen, Körperverletzungsdelikte, Sachbeschädigungen sowie Streitigkeiten.

Zum Jahreswechsel kam es zudem zu rund 80 kleineren Bränden von Hecken, Zäunen oder Papiertonnen, die häufig durch Feuerwerk, Raketen oder Böller ausgelöst wurden. Die eingesetzten Feuerwehren brachten die Brandherde rasch unter Kontrolle und löschten sie ab. Dabei kam es zu keinen Personenschäden und meist nur zu geringfügigen Sachschäden. In zwei Fällen brannten jedoch Wohngebäude, wobei hoher Sachschaden entstand.

Auszug bedeutender Ereignisse in der Silvesternacht:

Kolbermoor, Lkr. Rosenheim:
Kurz vor Mitternacht am 31. Dezember 2025 brach in einer Wohnung in der Rosenheimer Straße ein Brand aus. Die Bewohner waren nicht zuhause und wurden durch die Einsatzkräfte informiert. Die Feuerwehr schätzt den Schaden auf etwa 150.000 bis 200.000 Euro.

Bad Endorf, Lkr. Rosenheim:
Wenige Minuten vor Mitternacht geriet am 31. Dezember 2025 ein leerstehendes Gewerbegebäude in der Hofhamer Straße in Brand. Das Feuer verursachte hohen Sachschaden. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen.

Traunstein:
Am Nachmittag des 31. Dezember 2025 wurde im Stadtgebiet eine bislang unbekannte Person mit einer augenscheinlichen Schreckschusswaffe gesichtet. Der Mann wurde anschließend mehrfach von Zeugen gesehen, konnte trotz Fahndung jedoch nicht identifiziert werden. In der Silvesternacht meldeten Zeugen kurz vor 2 Uhr erneut eine männliche Person mit einer Waffe in der Hand im Stadtgebiet; dabei soll auch ein Schuss abgegeben worden sein. Zu diesen Fällen berichtet die Polizeiinspektion Traunstein gesondert und bittet um Zeugenhinweise.

Fischbachau, Lkr. Miesbach:
In den frühen Morgenstunden des 1. Januar 2026 kam es bei einem Bedrohungseinsatz zum polizeilichen Schusswaffengebrauch. Ein 33-Jähriger wurde dabei schwer verletzt. Hierzu kündigt die Polizei eine gesonderte Pressemeldung im Laufe des Tages an.

Diese Übersicht stellt eine erste vorläufige Silvesterbilanz dar. Nachträglich bekannt gewordene Vorkommnisse sind darin möglicherweise noch nicht enthalten. Im Laufe des Tages ist mit weiteren Meldungen der Polizei zu einzelnen Einsätzen und Ereignissen aus der Silvesternacht zu rechnen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weitere Polizeimeldungen zur Silvesternacht in der Stadt Rosenheim findet Ihr hier.

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 1. Januar
Es ist der 1. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 364 Tage (in Schaltjahren 365 Tage) bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Zdislava

3 bekannte Geburtstagskinder:

Christine Lagarde (1956 –  ist eine französische Politikerin, die als erste Frau französische Finanzministerin war und aktuell dem Internationalen Währungsfonds (IWF) als Direktorin vorsteht.)

Jawed Karim (1979 – ist ein deutsch-US-amerikanischer Unternehmer und Informatiker, der zusammen mit Chad Hurley und Steve Chen das Videoportal „YouTube“ (2005) gründete und dort das erste Video „Me at the zoo“ einstellte.)

Hans-Joachim Stuck (1951 – ist ein ehemaliger deutscher Autorennfahrer.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1801: Die Königreiche Großbritannien und Irland werden mit dem Inkrafttreten des Act of Union 1800 zum Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland vereinigt.
  • 1934: Das Bundesgefängnis auf der Insel Alcatraz in der Bucht von San Francisco geht nach einem Umbau der vorher als Fort genutzten Baulichkeiten in Betrieb. Im neuen Hochsicherheitsgefängnis sollen als unverbesserlich und schwierig eingestufte Häftlinge ihre Haft verbringen. Unter den im Laufe des Jahres überstellten Strafgefangenen befinden sich Al Capone und Machine Gun Kelly.
  • 1956: Der freie Verkauf von Kirchenzeitungen in der DDR wird verboten.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)