Flugstunden im Wohnzimmer: Warum Freiflug für Wellensittiche wichtig ist

Flugstunden im Wohnzimmer: Warum Freiflug für Wellensittiche wichtig ist

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Viele Menschen halten Wellensittiche als charmante und soziale Mitbewohner. Damit die Ziervögel ihre aufgeweckte Art ausleben können, ist regelmäßiger Freiflug unverzichtbar: Er ermöglicht den Tieren, ihre Instinkte auszuleben, Muskulatur aufzubauen und Stress abzubauen. Der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) gibt dazu praktische Tipps für einen sicheren und stressfreien Freiflug.

„Freiflug ist für Wellensittiche kein Bonus, sondern eine Bedingung für ein gesundes Leben“, sagt Vogelexpertin Gaby Schulemann-Maier. „Ohne ihn können die Vögel ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht ausreichend ausleben, ihre Muskulatur wird schwächer und es kann sogar zu Atemproblemen kommen. Ich empfehle mindestens vier Stunden Freiflug pro Tag. Ein Zuwenig kann zu Übergewicht oder Stressreaktionen wie Federpicken und verstärktem Rückzugsverhalten führen.“

Tipps für sicheren Freiflug

1. Sichere Bedingungen schaffen
Vor dem Freiflug sollten Türen und Fenster geschlossen sowie Spiegel oder Glasflächen markiert werden. Gefährliche Gegenstände, giftige Pflanzen und enge Spalten sollten entfernt werden. Rückzugsmöglichkeiten, erhöhte Sitzstangen oder Schaukeln geben den Vögeln Sicherheit. Ein festes Zimmer für den Freiflug ohne andere Heimtiere ist empfehlenswert.

2. Vögel beim Freiflug in Ruhe lassen
Wellensittiche sollten beim Freiflug den Raum selbst erkunden können. Menschen übernehmen vor allem die Beobachter- und Aufsichtsfunktion, körperliche Nähe kann Stress verursachen. „Interaktion findet eher zwischen den Vögeln selbst statt“, so Schulemann-Maier.

3. Den Rückweg erleichtern
Der Rückweg in den Käfig gelingt am einfachsten über Futter. „Die Tiere suchen ihre bekannten Futterstellen auf. Außerhalb des Käfigs sollte auf zusätzliche Leckereien verzichtet werden. Das Vogelheim bleibt ein vertrauter Rückzugsort, den die Wellensittiche gerne aufsuchen“, erklärt die Expertin.
(Quelle: Pressemitteilung IVH – Industrieverband Heimtierbedarf / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kinder finden Granate aus dem Zweiten Weltkrieg in Weyarn

Kinder finden Granate aus dem Zweiten Weltkrieg in Weyarn

Weyarn / Landkreis Miesbach – Zwei Kinder aus dem Ortsteil Stürzlham in der Gemeinde Weyarn haben am heutigen Freitag (20. Februar 2026) beim Spielen in einem Waldstück nördlich der Ortschaft eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden und zunächst mit nach Hause genommen.

Der Vater der Kinder verständigte umgehend über den Notruf die Polizei. Eine von der Bayerischen Polizei beauftragte Fachfirma für Sprengmittel schätzte anhand von übermittelten Bildern die Granate als potenziell funktionstüchtig ein. Anschließend wurde die Granate von den Experten vor Ort aufgenommen und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt.

Die Polizei weist darauf hin, dass gefährliche Funde wie Munition niemals vom Finder bewegt werden sollten. Sie sollten vor Ort belassen und umgehend der Polizei gemeldet werden, da eine sichere Handhabung ohne Fachkenntnisse nicht gewährleistet ist.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wintereinbruch sorgt für Verkehrsunfälle am Tegernsee

Wintereinbruch sorgt für Verkehrsunfälle am Tegernsee

Bad Wiessee / Gmund / Rottach-Egern – Ein plötzlicher Wintereinbruch sorgte in den Abendstunden für mehrere Verkehrsunfälle rund um den Tegernsee.

  • Gmund, Münchner Straße: Ein 64-jähriger Fahrzeugführer aus Herrenberg bemerkte ein Stauende zu spät. Aufgrund der Schneeglätte konnte er nicht rechtzeitig bremsen. Durch den Aufprall wurden vier vorausfahrende Fahrzeuge aufeinander geschoben. Es entstand ein Schaden im niedrigen fünfstelligen Bereich. Verletzt wurde niemand; alle Fahrzeuge konnten die Fahrt selbstständig fortsetzen.
  • Rottach-Egern: Ein 31-jähriger Fahrer aus Saarbrücken kollidierte aufgrund von Schneeverwehungen mit einem Bordstein, wodurch die Vorderachse seines Fahrzeugs beschädigt wurde. Eine Weiterfahrt war nicht möglich.
  • Gmund: Eine 54-jährige Fahrerin aus Bad Wiessee geriet auf schneebedeckter Fahrbahn ins Schleudern und auf die Gegenfahrbahn. Ein 29-jähriger Berliner konnte einen Frontalzusammenstoß durch Bremsen und Ausweichen verhindern. Sein Pkw kollidierte mit der Seitenleitplanke. Der Schaden wird auf etwa 7.000 Euro geschätzt. Beide Fahrzeuge konnten die Örtlichkeit aus eigener Kraft verlassen.

Die Polizei Bad Wiessee weist auf angepasste Geschwindigkeit und vorsichtiges Fahren bei winterlichen Straßenverhältnissen hin.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bauarbeiten der DB InfraGO AG: Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Bauarbeiten der DB InfraGO AG: Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – Vom 25. Februar bis 31. März 2026 kommt es im Netz Chiemgau-Inntal der BRB aufgrund von Bauarbeiten der DB InfraGO AG zu Fahrplanabweichungen, Haltausfällen und Schienenersatzverkehr (SEV).

Betroffen ist die Strecke München – Holzkirchen – Rosenheim: Ganztags in beiden Richtungen fallen die Haltestellen Heufeldmühle und Hinrichssegen aus. Zwischen Bruckmühl und Heufeld wird ein SEV mit Bussen eingerichtet. Busse und Züge fahren teilweise von den regulären Abfahrtszeiten abweichend.

Ausnahmen für Schülerzüge

Folgende Schülerzüge halten weiterhin an beiden Haltestellen:

  • Heufeldmühle: Richtung Rosenheim 07:04, 07:38, 13:04 Uhr; Richtung Holzkirchen 07:20, 13:27, 13:59 Uhr
  • Hinrichssegen: Richtung Rosenheim 07:06, 07:40, 13:06 Uhr; Richtung Holzkirchen 07:18, 13:25, 13:57 Uhr
Weitere Informationen

(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Regiobahn GmbH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Südostoberbayerische Wirtschaft signalisiert schwierige Lage zu Jahresbeginn

Südostoberbayerische Wirtschaft signalisiert schwierige Lage zu Jahresbeginn

Rosenheim – Die wirtschaftliche Stimmung in Südostoberbayern hat sich zu Beginn des Jahres verschlechtert. Der IHK-Konjunkturindex sank im Vergleich zum Herbst um acht Punkte auf 99 Zähler und liegt damit deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt von 114 Punkten. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage der IHK für München und Oberbayern hervor.

Geschäftslage und Risiken

Die Unternehmen berichten von einer anhaltend schwachen Nachfrage: Nur 26 Prozent der Betriebe geben an, mit ihrer Geschäftslage zufrieden zu sein, 28 Prozent sind unzufrieden. Über 65 Prozent der Unternehmen nennen Nachfrageschwäche als Belastung (Herbst 2025: 57 %). Hohe Energiepreise (60 %) und steigende Rohstoffkosten (52 %) belasten die Betriebe zusätzlich. Handelshemmnisse wie Zölle betreffen rund vier von zehn Unternehmen in der Region.

Für die kommenden Monate erwarten die meisten Unternehmen keine Entspannung: Etwa ein Fünftel rechnet mit einer Geschäftsbelebung, ein gleich großer Anteil mit einer weiteren Eintrübung. Als zentrale Risiken werden wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen (69 %), hohe Arbeitskosten (zwei von drei Unternehmen) sowie fehlende Inlandsnachfrage (64 %) und weiterhin hohe Energie- und Rohstoffpreise (50 %) genannt. Der Arbeitskräftemangel wird weniger kritisch gesehen (42 %).

Investitionen und Personalplanung bleiben zurückhaltend: 22 % der Unternehmen wollen ihre Investitionen ausweiten, 27 % planen eine Reduzierung. Auf dem Arbeitsmarkt steht ein Stellenabbau bevor: Jedes vierte Unternehmen will Stellen abbauen, nur jedes zehnte plant Neueinstellungen.

Stellungnahme der IHK

Zu den Ergebnissen sagt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim:

„Die Entwicklung der wirtschaftlichen Lage in der Region ist dramatisch. Dass die ohnehin schon seit Jahren schlechter werdende Geschäftslage jetzt noch einmal auf ein krisenähnliches Niveau absackt, ist ein deutliches Warnsignal. Die Unternehmen kämpfen weiter mit Bürokratie, international nicht wettbewerbsfähigen Energiekosten, einer schwächelnden Konsumlaune und steigenden Lohnnebenkosten. Um aus dieser Situation herauszukommen, braucht es Strukturreformen – und zwar jetzt.“

Bensegger fordert insbesondere von der Bundespolitik Maßnahmen zur Entlastung der Unternehmen:

„Die Menschen brauchen mehr Anreize, mehr zu arbeiten. Dazu dürfen die Arbeitskosten nicht weiter steigen. Die Politik muss Unternehmertum fördern, Gründungen erleichtern und Unternehmen unterstützen. Südostoberbayern verfügt über engagierte und innovative Unternehmen – vom Start-up bis zum international tätigen Global Player –, die Wachstum ermöglichen können, wenn ihnen keine Steine in den Weg gelegt werden.“

Die IHK befragte für ihren Konjunkturbericht Anfang bis Mitte Januar zahlreiche Unternehmen in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Altötting, Mühldorf, Traunstein sowie in Stadt und Landkreis Rosenheim. Der Bericht wird dreimal jährlich veröffentlicht.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern /  Beitragsbild: Symbolfoto: re)

„Wir dürfen es nicht vergessen“ – Dokumentarfilm und Zeitzeugengespräch in Rosenheim

„Wir dürfen es nicht vergessen“ – Dokumentarfilm und Zeitzeugengespräch in Rosenheim

Rosenheim -Die Geschichtswerkstatt Rosenheim zeigt am Sonntag, 1. März 2026, im Z – Linkes Zentrum in Selbstverwaltung den Dokumentarfilm „Wir dürfen es nicht vergessen“ (Deutschland 2024) von Regisseur Thorsten Wagner. Die Vorstellung beginnt um 19:00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Der Film beleuchtet die Verfolgung, den Widerstand und das Vermächtnis der Überlebenden des Nationalsozialismus. Im Mittelpunkt steht die Lebensgeschichte von Antje Kosemund, die als Kind und Jugendliche das NS-System erlebte, den frühen Tod ihrer Mutter und die Ermordung ihrer Schwester im Rahmen des sogenannten „Euthanasie“-Programms. Der Film basiert auf intensiven Zeitzeugengesprächen, die historische Ereignisse und persönliche Erfahrungen dokumentieren.

Zeitzeuginnengespräch im Anschluss

Nach der Filmvorführung können die Besucher über eine Videokonferenz mit Thorsten Wagner und Antje Kosemund direkt Fragen stellen und Eindrücke austauschen. Die Zeitzeugin gibt Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen und die historischen Zusammenhänge.

Veranstaltungsdetails:

  • Datum: Sonntag, 01.03.2026
  • Beginn: 19:00 Uhr
    Ort: Z – Linkes Zentrum in Selbstverwaltung, Innstraße 45a, Rosenheim
  • Film: „Wir dürfen es nicht vergessen“ (Dokumentarfilm, DE 2024)
  • Im Anschluss: Zeitzeuginnengespräch mit Antje Kosemund und Thorsten Wagner (Videokonferenz)
  • Eintritt: frei

Antje Kosemund & Rosenheim:
Die in Hamburg lebende Antje Kosemund ist als Zeitzeugin des Nationalsozialismus bekannt. Sie hat sich auch öffentlich zu aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen geäußert. So verfasste sie für eine Demonstration gegen das AfD-Büro in Rosenheim 2017 ein Grußwort, in dem sie betonte: „Deshalb ist es wichtiger denn je, in dieser Zeit, in der die neuen Rechten auf dem Vormarsch sind, Widerstand zu leisten!“

Veranstalter & Hintergrund

Die Geschichtswerkstatt Rosenheim lädt zu dieser Veranstaltung ein, die sowohl historische Kenntnisse vermittelt als auch zum reflektierten Blick auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen anregen will. Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Bibliothek_A, dem DGB Rosenheim und dem Kurt Eisner Verein. Hier gibt es weitere Infos zum Film.
(Quelle: Geschichtswerkstatt Rosenheim /  Beitragsbild: Flyer Plakat)

Pflege-Auszubildende trainieren Erste Hilfe an RoMed Berufsfachschule

Pflege-Auszubildende trainieren Erste Hilfe an RoMed Berufsfachschule

Wasserburg am Inn – 14 Auszubildende der einjährigen Ausbildung zur Krankenpflegehilfe an der RoMed Berufsfachschule für Pflege haben kürzlich einen praxisnahen Erste-Hilfe-Kurs absolviert. Der Kurs ist verpflichtender Bestandteil des Lehrplans und soll die Handlungssicherheit der Auszubildenden in Notfallsituationen stärken.

Notfälle können überall auftreten – am Arbeitsplatz, im Straßenverkehr oder zu Hause. Die ersten Minuten entscheiden häufig über den weiteren Verlauf. Ziel des Kurses war es daher, die Notfallkompetenz der Auszubildenden zu erhöhen und ihnen das sichere Handeln zu vermitteln.

Die praktischen Übungen umfassten unter anderem das Vorgehen beim Auffinden einer bewusstlosen Person, die stabile Seitenlage, das Anlegen von Druckverbänden, die Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie den Einsatz eines Defibrillators. Jede Maßnahme wurde intensiv trainiert, mögliche Unsicherheiten besprochen und die Vorgehensweise geübt.

„Wenn im Notfall jede Sekunde zählt, braucht es Menschen, die nicht zögern, sondern handeln“, sagt Christian Maier, Ausbilder und leitender Lehrer des Erste-Hilfe-Kurses. „Es berührt mich zu sehen, wie viel Sicherheit und Selbstvertrauen unsere Auszubildenden in diesen Tagen gewonnen haben. Sie wissen jetzt, dass sie helfen können – und genau dieses Gefühl nimmt ihnen die Angst vor dem Ernstfall. Wenn es darauf ankommt, sind sie bereit.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Foto: © C. Maier)

Cube Store Chiemsee wird Exklusivpartner der Starbulls Rosenheim

Cube Store Chiemsee wird Exklusivpartner der Starbulls Rosenheim

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben für die laufende Saison eine Exklusivpartnerschaft mit dem Cube Store Chiemsee vereinbart. Das Unternehmen aus der Region unterstützt den Verein künftig in dieser erweiterten Funktion.

„Der Cube Store Chiemsee ist 2023 als Business Partner bei uns eingestiegen und hat sein Engagement innerhalb von drei Jahren konsequent ausgebaut – bis hin zur Exklusivpartnerschaft. Diese Entwicklung zeigt, wie stark das Vertrauen in unseren Weg ist. Solche Partnerschaften wachsen Schritt für Schritt und genau das macht sie so wertvoll. Wir freuen uns sehr über dieses klare Bekenntnis zum Standort Rosenheim“, sagt Darwin Kuhn, Leiter Sponsoring der Starbulls Rosenheim.
Die Partnerschaft soll die regionale Zusammenarbeit stärken und die Verbindung zwischen Sport, Mobilität und der Region Chiemsee-Rosenheim fördern.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Christoph Sinzinger)

Kellerbrände in Rosenheim: Sachschaden, keine Verletzten

Kellerbrände in Rosenheim: Sachschaden, keine Verletzten

Rosenheim – Am Mittwochnachmittag (18.2.2026), kam es in zwei Mehrparteienhäusern in Rosenheim zu Kellerbränden. Verletzt wurde dabei niemand. Der entstandene Sachschaden liegt im niedrigen sechsstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei Rosenheim ermittelt derzeit zur Brandursache.

Gegen 17:30 Uhr wurde über die Integrierte Leitstelle ein ausgelöster Feuermelder in einem Mehrparteienhaus in der Lena-Christ-Straße gemeldet. Die sofort alarmierte Feuerwehr löschte einen kleineren Brandherd im Keller umgehend.

Weitere Brandentwicklung und Ermittlungen

Bei der weiteren Kontrolle eines Nebengebäudes stellte die Feuerwehr ebenfalls starke Rauchentwicklung im Keller fest. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, das Kellerabteil brannte jedoch vollständig aus.
Die ersten Maßnahmen vor Ort übernahmen Beamte der Polizeiinspektion Rosenheim. Die weiteren Ermittlungen führen die Brandfahnder der Kriminalpolizei Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, mit Unterstützung des Kriminaldauerdienstes (KDD) durch.

Zur genauen Brandursache können derzeit noch keine Aussagen getroffen werden. Die Ermittlungen dauern an. Hinweise aus der Bevölkerung sind willkommen:

  • Wer hat am Mittwoch, 18. Februar 2026, zwischen ca. 16:50 und 17:30 Uhr im Bereich der Lena-Christ-Straße verdächtige Wahrnehmungen gemacht?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die für die Ermittlungen zur Brandursache von Bedeutung sein könnten?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter 08031/200-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tragischer Arbeitsunfall in Chieming: Golfwagen erdrückt Mitarbeiter

Tragischer Arbeitsunfall in Chieming: Golfwagen erdrückt Mitarbeiter

Chieming / Landkreis Traunstein – Bei Arbeiten an einem motorisierten Golfwagen kam am Donnerstag (19.2.2026) ein 54-jähriger Mitarbeiter eines Golfclubs in Chieming ums Leben. Das mehrere Hundert Kilogramm schwere Fahrzeug geriet auf den Mann, der sich unter dem Golfwagen befand. Die Kriminalpolizei Traunstein untersucht derzeit, wie es zu dem tragischen Unfall kommen konnte.

Die Integrierte Leitstelle (ILS) alarmierte die Polizei gegen 11:15 Uhr. Vor Ort stellte sich heraus, dass der Mitarbeiter unter dem Fahrzeug eingeklemmt worden war. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung konnte nur noch der Tod des im Landkreis Traunstein wohnhaften rumänischen Staatsangehörigen festgestellt werden.

Ermittlungen laufen

Die ersten Maßnahmen am Unfallort übernahmen Beamte der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Traunstein. Die weiteren Untersuchungen zur Klärung des Unfallhergangs wurden vom Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein mit Unterstützung des Kriminaldauerdienstes übernommen.

Nach aktuellem Stand handelt es sich um ein tragischen Unfall. Hinweise auf die Beteiligung Dritter liegen bisher, nach Auskunft der Polizei, nicht vor.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Multimediale Ausstellung im Stadtarchiv Rosenheim: „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938.1945“

Multimediale Ausstellung im Stadtarchiv Rosenheim: „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938.1945“

Rosenheim – Vom 27. Februar bis 31. März 2026 zeigt das Stadtarchiv Rosenheim die Wanderausstellung „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945“. Die Sonderschau stellt historische Fotografien von Deportationen während der NS-Zeit in den Mittelpunkt und macht die Bilder in einem multimedialen Kontext zugänglich.

Zwischen 1938 und 1945 wurden mehr als 200.000 Jüdinnen und Juden, Sinti und Roma sowie Opfer des sogenannten „Krankenmordes“ aus dem Deutschen Reich deportiert und vielfach in Konzentrations- und Vernichtungslagern ermordet. Viele Fotografien dieser Ereignisse dokumentieren die Verschleppung und zeigen zugleich Perspektiven von Tätern, Opfern und Zuschauern.

Historische Aufklärung und Erinnerungskultur

„Die Ausstellung leistet einen wichtigen Beitrag zur historischen Aufklärung und zu einem verantwortungsvollen Gedenken an die Opfer der NS-Verfolgung“, sagt Wolfgang Hauck, Kulturreferent der Stadt Rosenheim. „Dabei ist es auch wichtig, die Geschichte der Deportationen konkret mit den Schicksalen von NS-Verfolgten aus Rosenheim zu verknüpfen.“

Auf einen Blick:
  • Ausstellung: „Festgehalten. Verschleppt aus Deutschland 1938–1945“
  • Zeitraum: 27. Februar bis 31. März 2026
  • Eröffnung: Freitag, 27. Februar 2026, 18:00 Uhr
  • Ort: Stadtarchiv Rosenheim, Reichenbachstraße 1a, 83022 Rosenheim
  • Öffnungszeiten: Dienstag & Mittwoch 9:00–12:00 Uhr; Donnerstag 9:00–12:00 Uhr und 14:00–16:00 Uhr
  • Eintritt: frei
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Barrierefreiheit: Das Stadtarchiv ist barrierefrei zugänglich

Die Sonderschau wurde im Rahmen des Projekts LastSeen Projekt erarbeitet, einem Kooperationsprojekt unter anderem des Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg an der Freien Universität Berlin und des Kulturreferats der Landeshauptstadt München. Ziel des Projekts ist die Sammlung, Erforschung und Veröffentlichung von Fotografien der NS-Deportationen in einem digitalen Bildatlas.

Die Ausstellung wird am Freitag, 27. Februar 2026, um 18:00 Uhr im Stadtarchiv Rosenheim eröffnet. Neben Wortbeiträgen der städtischen Verwaltung präsentiert Dr. Maximilian Strnad vom Kulturreferat der Stadt München das Projekt LastSeen in einem Fachvortrag.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtarchiv Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Einbruch in Garten- und Forttechnikgeschäft in Holzkirchen

Einbruch in Garten- und Forttechnikgeschäft in Holzkirchen

Holzkirchen / Landkreis Miesbach – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag sind bislang unbekannte Täter in ein Garten- und Forsttechnikgeschäft im Gewerbegebiet Holzkirchen im Landkreis Miesbach eingebrochen. Die Tat ereignete sich nach Angaben der Polizei zwischen 2.15 Uhr und 3.10 Uhr.

Einer der Täter warf, nach den Angaben der Polizei, einen Stein durch eine Fensterscheibe im Erdgeschoss und öffnete anschließend das Fenster. Im Verkaufsraum entwendeten die Einbrecher mehrere Motorsägen, Freischneider, Trennschleifer, ein Notstromaggregat sowie eine Geldkassette mit rund 200 Euro Bargeld.
Vor Ort konnten zahlreiche Spuren gesichert werden. Zudem liegen Videoaufzeichnungen vor, die nun ausgewertet werden. Die Ermittlungen dauern an.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Holzkirchen unter Telefon 08024/9074-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Holzkirchen / Beitragsbild: Symbolfoto re)