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Festwiese für Kammer geplant: Lösung für Vereinsfeste

Wird Kammer in Zukunft eine Festwiese für Jubiläen bekommen? Eigentümer, Pächter, Nachbarn, Vereinsvertreter und Traunsteins Oberbürgermeister trafen sich dazu kürzlich an der Haunstätter Straße, um das Vorhaben zu erörtern. Von links nach rechts die Eigentümerfamilie mit Claudia Lorenz sowie Brigitte und Raimund Stuhlreiter, Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer, Trachtenvorstand Franz Maier, KSK Vorstand Robert Maier, Blau-Weiss Präsident Max Hiebl und Pächter Peter Parzinger. Foto: Philipp Oberkandler

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

14. Dezember 2025

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Kammer / Landkreis Traunstein – Für die Dorfvereine in Kammer und Rettenbach (Landkreis Traunstein) gibt es eine neue Möglichkeit, größere Festzelte bei Jubiläen aufzustellen. In der Nähe des Ortskerns wurde eine Fläche an der Haunstätter Straße identifiziert, die langfristig als Festwiese genutzt werden könnte.

Vor Ort trafen sich Vereinsvertreter, die Eigentümerfamilie, der Pächter, Nachbarn und Traunsteins Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer, um den Stand der Gespräche und notwendige Maßnahmen zur Erschließung zu besprechen. Die Vereine hatten bereits im Vorfeld Kostenaufteilungen abgestimmt, und auch die Anwohner wurden bei einer Informationsveranstaltung eingebunden.

Die letzten großen Feste im Ort waren das 50. Gründungsjubiläum der DJK Kammer 2025 und das 150. Jubiläum der Feuerwehr Kammer 2018, das gemeinsam mit dem Arbeiter- und Burschenverein gefeiert wurde. Während der Sportverein das Vereinsgelände für eigene Feste nutzen kann, müssen andere Vereine bisher nach geeigneten Flächen suchen.

Den Anstoß gab der GTEV Rettenbach, der 2027 sein 100-jähriges Bestehen feiert. Vorstand Franz Maier erklärte: „Wir haben insbesondere mit den Landwirten unzählige Gespräche geführt“, und ergänzt: „Dann kam unser Vereinsmitglied Peter Parzinger mit dieser Idee auf uns zu.“ Parzinger, Pächter der Wiese, sagte: „Wenn dort alle paar Jahre eine größere Veranstaltung durchgeführt wird, dann kann ich als derzeitiger Hauptnutzer damit gut leben“ und stellte klar: „Es ist nicht geplant, dass regelmäßig wiederkehrende Veranstaltungen wie beispielsweise der Adventsmarkt oder das Bulldogtreffen dort stattfinden.“

Bei der Realisierung wird auch auf Eigenleistung gesetzt

Die Eigentümerfamilie unterstützte das Vorhaben von Anfang an, ebenso wie die anderen Ortsvereine, darunter die Krieger- und Soldatenkameradschaft, der Arbeiter- und Burschenverein, die Faschingsfreunde Blau-Weiss Kammer, der Sportverein und die Feuerwehr Kammer. Sie wollen sich auch finanziell an der Erschließung beteiligen, die Strom- und Wasseranschluss sowie Erdarbeiten umfasst. Ein Teil der Arbeiten soll durch Eigenleistung der Mitglieder erfolgen.

Direkte Anwohner wie Philipp und Klaus Oberkandler sowie weitere Nachbarn stimmten dem Projekt grundsätzlich zu, fordern aber klare Regelungen zur Nutzung. Klaus Oberkandler monierte bei der Informationsveranstaltung „schwammige“ Formulierungen im Pachtvertrag und betonte, dass der Platz ausschließlich für Jubiläen der Ortsvereine genutzt werden dürfe.

Oberbürgermeister Dr. Christian Hümmer lobte das Engagement der Vereine: „Es ist wirklich beeindruckend, wie die Vereine in Kammer und Rettenbach an einem Strang ziehen und konstruktiv an einer Lösung arbeiten. Es muss für alle passen, dann wird es auch ein Erfolgsmodell.“ Er dankte Eigentümern und Pächterfamilien und kündigte Unterstützung der Stadt Traunstein an.
Max Hiebl von den Faschingsfreunden Blau-Weiss Kammer betonte die Bedeutung der langfristigen Festwiese für die Vereine. KSK-Chef Robert Maier ergänzte: „Einen ausdrücklichen Dank dürfen wir auch den Verantwortlichen des Trachtenvereins aussprechen. Sie haben das Vorhaben entscheidend vorangetrieben.“

In den kommenden Monaten sollen die letzten Details zur Nutzungsvereinbarung geklärt werden. Franz Maier zeigt sich zuversichtlich: „Da jede Partei hinter dem Projekt steht, bin ich optimistisch, dass wir 2027 an der Haunstätter Straße unser Festzelt aufstellen können. “
(Quelle: Artikel: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Philipp Oberkandler)

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