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Silvesterfeuerwerk und Wildtiere: LBV fordert Rücksicht

Vogel auf gefrorenem Ast. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

15. Dezember 2025

Lesezeit: < 1 Minute(n)

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Bayern – Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) warnt vor den Auswirkungen von Silvesterfeuerwerken auf Wildtiere. Nach Ansicht des LBV reagieren besonders Vögel auf Böller und Raketen mit Flucht, was Energie kostet und Gefahren bergen kann. Der Verband empfiehlt daher den Einsatz von leisen Kleinstfeuerwerken oder zentral organisierten Stadt-Feuerwerken.

„Bei Wildtieren löst der heftige unerwartete Lärm einen Fluchtreflex aus. Sie brauchen dann sehr lange, um wieder zur Ruhe zu kommen. Die nächtliche Unruhe kostet sie wertvolle Energie, die sie gerade in langen, kalten Winternächten zum Überleben brauchen“, erklärt LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. Vögel fliegen ihren Worten nach bei Feuerwerken oft in große Höhen, landen erst zögerlich wieder und können gegen Hindernisse prallen. Auch Wasservögel reagieren noch in vier bis sieben Kilometern Entfernung. Nelson empfiehlt deshalb Abstände von mindestens zwei Kilometern zu Schutzgebieten und mindestens vier Kilometern zu Kranich- und Gänseschlafplätzen. Auch andere Tiere wie Eichhörnchen, Biber oder Rehe seien durch den Lärm stark gestresst.

Feuerwerke in Nähe von Fledermausquartieren verboten

Neben Lärm und Licht weist der LBV auf die Luftverschmutzung durch Feinstaub und Schwermetalle hin. „Für Vögel ist Feinstaub schädlich, weil sich dieser im Gefieder festsetzt, die isolierende Funktion der Federn beeinträchtigt und die Tiere beim Putzen den Staub zudem aufnehmen“, so Nelson. In der Nähe von Fledermausquartieren sei das Zünden von Feuerwerk zudem gesetzlich verboten, ebenso in waldnahen Gebieten aufgrund der Brandgefahr.
Der LBV betont, dass auf Silvesterfeuerwerk nicht vollständig verzichtet werden müsse. Nelson empfiehlt zentrale Feuerwerke durch Städte und Gemeinden, um Störungen zu bündeln und Wildtieren Ausweichmöglichkeiten zu bieten: „Für diese Rücksichtnahme bedanken sich die Vögel im neuen Jahr mit fröhlichem Gezwitscher.“
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: re)

1 Kommentar

  1. Vieles spricht für zentral organisiertes Feuerwerk , es funktioniert doch auch beim Herbstfest!
    Davon würden nicht nur die Wild- und Haustiere profitieren.
    Aber bitte rechtzeitig planen, in den Niederlanden geht es auch!

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