Rosenheim – In Rosenheim ist die erste digitale Haltestelle im neuen MVV-Design offiziell in Betrieb gegangen. Die moderne Anzeige bietet Echtzeit-Abfahrtsinformationen, Fahrpläne sowie barrierefreie Funktionen für blinde und sehbehinderte Fahrgäste. Bis Ende 2026 sollen zahlreiche weitere Haltestellen im Stadtgebiet digitalisiert werden.
Limettengrün und perlnachtblau – so werden nach und nach die Haltestellen im Stadtgebiet Rosenheim aussehen. Die erste neue Haltestelle im MVV-Design wurde gestern (16. Dezember) im Rosenheimer Ortsteil Pang an der Haltestelle Café Neu in Betrieb genommen. Nicht nur das äußere Erscheinungsbild der Haltestellen wird durch die neuen Masten aufgewertet, auch blinde und sehbehinderte Fahrgäste profitieren. Anstelle des bisher bekannten Fahrplankastens ist eine digitale Anzeige im ePaper-Look angebracht. „Neben den nächsten Abfahrten in Echtzeit können auch die bekannten Aushangfahrpläne sowie Baustellen- und Tarifinformationen einfach per Tastendruck angezeigt werden“, so Tobias Weiß, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Rosenheim mbH & Co. KG.
Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März ergänzt: „Die Anzeigen verfügen außerdem über eine Vorlesefunktion, das bringt einen enormen Mehrwert. Aus diesem Grund wird die Stadt Rosenheim auch 2026 in weitere Haltestellen investieren“.
Über 100 digitale Haltestellen und neue Übersichtsanzeiger geplant
Neben der Haltestelle Café Neu sollen bis Ende 2026 102 weitere digitale Haltestellen aufgestellt werden. An Knotenpunkten wie Eidstraße, Atrium, Klinikum und Stadtmitte werden größere Übersichtsanzeiger, insgesamt 13 Stück, aufgestellt. „Die bisherige Haltestelleninfrastruktur ist bereits mehrere Jahrzehnte alt. Aufgrund des Alters waren zuletzt vereinzelt keine Ersatzteile mehr zu bekommen. Mit den neuen Haltestellen wird Rosenheim digitaler und der Stadtbus gleichzeitig nutzerfreundlicher“, bewertet Tobias Weiß die Investition. Die Stadt Rosenheim beschafft die 104 Haltestellentaschen sowie 13 weitere Übersichtsanzeiger aus einem MVV-Rahmenvertrag zur Digitalisierung von Haltestellen. An der Investition beteiligt sich neben der Stadt Rosenheim auch der Freistaat Bayern im Rahmen eines Förderprogrammes. Bei der Aufstellung der neuen Haltestellenschilder wird darauf geachtet, dass jeder Stadtteil und insbesondere stark genutzte Haltestellen im ersten Schritt davon profitieren. Langfristig ist eine Ausweitung auf alle verbleibenden Haltestellen im Stadtgebiet geplant.
(Quelle: Pressemitteilung Verkehrsgesellschaft Rosenheim / Beitragsbild: Die Haltestelle Copyright Verkehrsgesellschaft Rosenheim)


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