Landkreis Rosenheim – Die UNESCO-Welterbe-Urkunde für die bayerischen Königsschlösser wurde offiziell an den Freistaat Bayern übergeben. Damit ist Schloss Herrenchiemsee die erste UNESCO-Welterbestätte im Landkreis Rosenheim.
Der Stimmkreisabgeordnete Daniel Artmann betonte beim Festakt die Bedeutung dieses Schrittes: „Mit der feierlichen Übergabe der UNESCO-Welterbe-Urkunde für die Schlösser von König Ludwig II. ist es schwarz auf weiß besiegelt: der Landkreis Rosenheim hat mit Schloss Herrenchiemsee seine erste UNESCO-Welterbestätte und spielt damit in einer Liga mit dem historischen Zentrum von Rom, der französischen Klosterinsel Mont-Saint-Michel oder dem englischen Stonehenge – das ist ein großartiger Erfolg!“
Die Planungen für das Schloss auf Herrenchiemsee begannen 1867, zwei Jahre später starteten die Bauarbeiten. Ludwig II. wollte ein „bayerisches Versailles“ erschaffen, das ihm ein Eintauchen in eine Kunstwelt abseits der Zwänge seiner monarchischen Pflichten erlaubte. Durch seinen Tod im Jahr 1886 blieb das Schloss unvollendet. Dennoch besuchen jährlich zahlreiche Menschen das Neue Schloss Herrenchiemsee.
Artmann hob zudem die internationale Bedeutung der Anerkennung hervor: „Die UNESCO-Welterbe-Urkunde symbolisiert die internationale Wertschätzung und Verantwortung für dieses einzigartige Bauwerk.“
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniel Artmann / Beitragsbild: Abgeordnetenbüro Artmann)


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