München / Bayern – Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Bayern steigen weiter: Im November 2025 liegt der Preisindex für Neubauten 2,6 Prozent über dem Vorjahreswert. Gegenüber August 2025 haben die Baupreise um 0,6 Prozent zugelegt. Besonders deutlich zeigen sich die Preissteigerungen bei Rohbau- und Ausbauarbeiten seit dem Basisjahr 2021.
Rohbauarbeiten
Die Preise für Rohbauarbeiten liegen im Vergleich zum Vorjahr, laut Angaben des Bayerischen Landesamt für Statistik, durchschnittlich 1,8 Prozent höher. Den stärksten Anstieg verzeichnen Dachdeckungsarbeiten (+4,1 Prozent), die geringste Steigerung gibt es bei Stahlbauarbeiten (+0,5 Prozent). Rückgänge bei den Rohbauarbeiten wurden in keiner Bauleistungsart festgestellt. Seit November 2021 sind die Preise für Rohbauarbeiten um 20,0 Prozent gestiegen.
Ausbauarbeiten
Die Preise für Ausbauarbeiten liegen im November 2025 um 3,2 Prozent über den Vorjahreswerten. Am stärksten verteuert haben sich Verglasungsarbeiten (+6,2 Prozent), aber auch Dämm- und Brandschutzarbeiten an technischen Anlagen (+5,9 Prozent) sowie Rollladenarbeiten (+5,6 Prozent) sind teurer geworden. Preisrückgänge gab es bei Naturwerksteinarbeiten (-2,3 Prozent), Betonwerksteinarbeiten (-1,2 Prozent) und Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteigen sowie Förderanlagen (-0,6 Prozent). Seit November 2021 sind die Preise für Ausbauarbeiten insgesamt um 32,7 Prozent gestiegen.
Straßen- und Brückenbau
Im Straßenbau erhöhten sich die Preise gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent. Besonders Pflasterdecken, Plattenbeläge und Einfassungen wurden teurer (+3,1 Prozent), Maler- und Lackierarbeiten stiegen nur um 1,0 Prozent.
Bei Brücken im Straßenbau stiegen die Preise im Jahresvergleich um 1,3 Prozent. Am stärksten verteuerten sich Entwässerungsanlagen (+4,3 Prozent).
Die Zahlen stammen aus der Fachabteilung für Bauleistungspreise des Bayerischen Landesamts für Statistik.


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