Surberg / Landkreis Traunstein – Kurz vor Weihnachten machten sich Mitglieder der Feuerwehren Surberg und Traunstein auf den rund 550 Kilometer langen Weg in die ungarische Region VeszprĂ©m. Ziel: Kinderaugen zum Leuchten bringen.
Mit drei voll beladenen Fahrzeugen transportierten die Helfer 450 Weihnachtspakete, Kleidung, Spielwaren und 270 Laptops fĂŒr das örtliche Krankenhaus. âMit einer erneut derart groĂen Hilfsbereitschaft aus der Region hĂ€tten wir im Leben nicht gerechnetâ, sagt Stefan Burghartswieser.
Franz Reitschuh jun. ĂŒbernahm die Rolle des Nikolaus und verteilte gemeinsam mit dem Engerl Antonia Gnadl die Geschenke an rund 400 Kinder. âZusammen mit den Eltern, GroĂeltern und Verwandten waren an dem Nachmittag sicherlich 1.000 Menschen zusammengekommenâ, berichtet Reitschuh.
Die ĂŒbrigen Pakete gingen an ein Krankenhaus und ein Kinderheim. âDank zahlreicher Spenden ist es gelungen, dass wir wieder tolle SĂ€ckchen zusammenstellen konntenâ, ergĂ€nzt Burghartswieser.
Bereits wenige Tage spĂ€ter wurde ein Spielzeug- und Kleidungsmarkt organisiert â alle Spenden waren innerhalb von 20 Minuten verteilt. Auch technische Ausstattung wie Laptops und Dockingstationen wird fĂŒr das Krankenhaus genutzt.
Menschen vor Ort eine Freude schenken
âDie Spender wissen, dass jeder Euro und jede Sachspende genau dort ankommen, wo sie gebraucht werden â und genau das schafft Vertrauenâ, betont Burghartswieser. Von ungarischer Seite kam groĂe WertschĂ€tzung: âJeder Beitrag hilft, unsere schwierige Situation zu verbessern und den Menschen hier vor Ort Freude zu schenkenâ, hieĂ es von der Deutschen Minderheitenverwaltung.
Die Feuerwehr-Ungarnhilfe plant, ihre UnterstĂŒtzung langfristig zu sichern und bereitet die GrĂŒndung eines eigenen Vereins vor. âDamit wollen wir die nötigen Strukturen fĂŒr eine langfristige Hilfe in der Region VeszprĂ©m schaffenâ, so Burghartswieser.
(Quelle: Artikel Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Stefan Burghartwieser, Feuerwehr Surberg, Franz Reitschuh, Feuerwehr Traunstein)


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