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Deutschland-Ticket für Azubis: NGG wirbt für Kostenbeteiligung von Land und Betrieben

Der Gewerkschafter spricht von einem „echten Mobil-Deal“ für Auszubildende. Was in Niedersachsen möglich sei, müsse nach seiner Auffassung auch in Bayern umsetzbar sein. Foto: NGG | Nils Hillebrand

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

5. Januar 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim / Bayern / Deutschland – Für viele Auszubildende ist der Weg zur Arbeit und zur Berufsschule teuer. In Rosenheim könnten nach Angaben der Gewerkschaft NGG rund 1.700 Azubis deutlich günstiger mit Bus und Bahn unterwegs sein – wenn sich Land und Arbeitgeber gemeinsam am Deutschland-Ticket beteiligen.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) setzt sich dafür ein, das Deutschland-Ticket für Auszubildende in Bayern günstiger zu machen. Konkret gehe es darum, dass Azubis das Ticket für 31,50 Euro im Monat nutzen könnten – also zum halben Preis. Nach Darstellung der NGG würde dies möglich, wenn sich neben dem Freistaat auch die Ausbildungsbetriebe finanziell beteiligten.

Nach Angaben der Gewerkschaft gebe das Land Bayern bereits 20 Euro pro Monat zum sogenannten Ermäßigungs-Ticket für Auszubildende, Studierende und Teilnehmer im Freiwilligendienst dazu. Die NGG Rosenheim-Oberbayern fordert, dass bayerische Betriebe ihre Auszubildenden zusätzlich mit 11,50 Euro monatlich unterstützen.

Ticket teurer, Entlastung bleibt begrenzt

„Es geht vor allem um die täglichen Fahrten zum Ausbildungsplatz und zur Berufsschule. Viele Azubis müssen dafür oft weite Strecken zurücklegen“, sagt NGG-Geschäftsführer Manuel Halbmeier. Zwar gebe es bereits das bayerische Ermäßigungs-Ticket. „Doch auch das ist jetzt teurer: Der Preis für das Deutschland-Ticket ist in diesem Monat von 58 auf 63 Euro gestiegen. Jugendliche müssen trotz der Unterstützung vom Land Bayern jetzt 43 Euro pro Monat für das Ticket bezahlen. Im letzten Jahr waren es noch 38 Euro“, so Halbmeier.

Ziel der NGG sei es nach eigenen Angaben, Auszubildende in Rosenheim, Oberbayern und darüber hinaus „möglichst mobil zu machen – und das ohne zu großen Druck auf den Geldbeutel“, erklärt Halbmeier.

NGG nennt Niedersachsen als Vorbild

Als Vorbild nennt die Gewerkschaft Niedersachsen. „In Niedersachsen haben Azubis die Chance, ihr D-Ticket für die Hälfte des regulären Preises zu bekommen – also für 31,50 Euro pro Monat. Vorausgesetzt, auch die Arbeitgeber ziehen mit“, sagt Manuel Halbmeier.

Ähnliche Regelungen gebe es laut NGG bereits auf tariflicher Ebene. So hätten tarifgebundene Auszubildende etwa in der bayerischen Milch- und Brauwirtschaft oder im Gastgewerbe Anspruch auf eine weitgehende Übernahme der Fahrtkosten durch den Arbeitgeber, häufig auch für das Deutschland-Ticket.

„Gewerkschaftsmitglieder haben somit wieder einmal einen Vorteil. Die Mobilität von Auszubildenden sollte aber nicht davon abhängig sein, ob ein Betrieb tarifgebunden ist. Das niedersächsische Modell schafft nun die Möglichkeit, alle Azubis profitieren zu lassen“, so Halbmeier.

Beteiligung der Betriebe als Schlüssel

Konkret bedeute dies aus Sicht der NGG, dass Ausbildungsbetriebe in Bayern ihren Auszubildenden monatlich 11,50 Euro zum Deutschland-Ticket beisteuern müssten. Zusammen mit der Unterstützung des Landes könnten Azubis das Ticket dann zum halben Preis erhalten. „Die bayerischen Arbeitgeber kommen dabei noch gut weg: Chefs, die in Niedersachsen das 50-Prozent-Ticket für Azubis unterstützen, sind mit 15,75 Euro pro Monat dabei“, rechnet Manuel Halbmeier vor.
(Quelle: Pressemitteilung NGG / Beitragsbild: NGG-Nils Hillebrand)

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