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Bayerns Treibhausgase sinken weiter – Verkehr bleibt größter Verursacher

Leere Landstraße. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

5. Januar 2026

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Bayern – Das Bayerische Landesamt für Statistik schätzt: 2024 wurden in Bayern erneut weniger Treibhausgase ausgestoßen. Mit rund 81,9 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalenten liegen die Emissionen 2,5 Prozent unter dem Vorjahr. Damit setzt sich der Abwärtstrend seit 2020 fort und zeigt die Entwicklung der einzelnen Sektoren im Freistaat.

Größter Verursacher ist der Verkehr. Mit 30,0 Prozent Anteil an den gesamten Emissionen bleibt er Spitzenreiter, verzeichnete aber einen Rückgang von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Danach folgt der Gebäudesektor mit 21,1 Prozent und einer Reduzierung um 2,9 Prozent. Die Landwirtschaft trägt 17,4 Prozent zu den Gesamtemissionen bei.

Die Industrie liegt 2024 bei 16,7 Prozent und verzeichnet mit minus 4,3 Prozent den stärksten Rückgang aller Sektoren. Die Energiewirtschaft verursacht 13,9 Prozent der Emissionen. Die Abfall- und Abwasserwirtschaft fällt mit weniger als 1,0 Prozent zwar kaum ins Gewicht, konnte seit 1990 aber den größten Rückgang von 81,4 Prozent erzielen.

Nach dem Bayerischen Klimaschutzgesetz sollen die Treibhausgasemissionen je Einwohner bis 2030 um 65 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Dafür müssten die Emissionen auf 3,5 Tonnen CO₂-Äquivalente pro Kopf sinken. 2024 lagen sie bei 6,1 Tonnen pro Einwohner – 38,9 Prozent weniger als 1990.
(Quelle: Pressemitteilung Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

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