Bärnau / Landkreis Tischenreuth – Am Dienstagnachmittag (6.1.2026) meldete eine 33-jährige Frau der Bundespolizei einen verdächtigen Gegenstand, den sie zuvor bei einem Spaziergang am Ortsrand von Bärnau (Landkreis Tischenreuth) gefunden hatte.
Die Beamten stuften das Paket mit der herausragenden Zündschnur als nicht klassifizierbare Pyrotechnik ein, lagerten es an einem sicheren Ort außerhalb der Dienststelle und riefen Spezialkräfte hinzu. Sprengstoffspezialisten des Entschärfungsdienstes der Bundespolizei aus München begutachteten den Gegenstand und stuften ihn als handhabungsunsicher ein.
Kontrollierte Sprengung
Noch am selben Tag wurde der pyrotechnische Eigenbau durch eine kontrollierte Sprengung auf einer freien Fläche in Bärnau vernichtet. Die Bundespolizei hat Ermittlungen zur Herkunft des Gegenstands aufgenommen.
Warnhinweis der Bundespolizei: Pyrotechnik der Kategorien F3 und F4 ist deutlich gefährlicher als handelsübliche Böller und Raketen. Selbst hergestellte pyrotechnische Gegenstände sind besonders riskant, da Sicherheitsstandards nicht eingehalten werden und Explosionsintensität sowie Zündzeitpunkt unvorhersehbar sind. Die Bundespolizei empfiehlt dringend, verdächtige Gegenstände am Fundort zu belassen und sofort die Polizei zu verständigen.
(Quelle: Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)


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