Rosenheim – Sturmtief „Elli“ hat am Donnerstagabend auch die Region Rosenheim erreicht. Kräftiger Schneefall und anschließend steigende Temperaturen mit Regen führten bis zum Freitagmorgen (9. Januar 2026) zu teils gefährlich glatten Straßen. Im Dienstbereich der Polizeiinspektion Rosenheim kam es innerhalb von 24 Stunden zu insgesamt 14 Verkehrsunfällen.
Nach Angaben der Polizei blieb es überwiegend bei Sachschäden. Der Gesamtschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Mehrere Unfallgeschehen mit Personenschäden ragen jedoch heraus.
Gegen 19 Uhr kam eine 25-jährige Autofahrerin aus Traunstein auf der Kreisstraße RO 30 bei Riedering aufgrund schneeglatter Fahrbahn von der Straße ab. Die Fahrerin blieb unverletzt, am Pkw entstand ein Schaden von rund 2.000 Euro.
Am Ludwigsplatz in Rosenheim übersah ein 65-jähriger Autofahrer gegen 18.45 Uhr einen 36-jährigen Fußgänger aus Stephanskirchen, der den Fußgängerüberweg überquerte. Der Mann erlitt leichte Verletzungen im Bein- und Fußbereich und wurde ambulant im Klinikum Rosenheim behandelt.
Auf der Staatsstraße 2360 im Gemeindegebiet Söchtenau kam gegen 19.30 Uhr ein 20-jähriger Autofahrer aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim von der schneeglatten Fahrbahn ab. Der Pkw schleuderte in eine angrenzende Wiese und prallte gegen einen Baum. Der Fahrer wurde mit leichten Verletzungen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus Prien gebracht.
Bereits gegen 17 Uhr kam es in Stephanskirchen in der Rohrdorfer Straße zu einem Zusammenstoß zwischen einer 29-jährigen Autofahrerin aus Rosenheim und einem 70-jährigen Radfahrer aus Stephanskirchen, als die Autofahrerin in die Kuglmoosstraße abbiegen wollte. Der Radfahrer wurde auf die Fahrbahn geschleudert und leicht verletzt ins Klinikum Rosenheim transportiert.
In allen genannten Fällen leitete die Polizei Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie entsprechende Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg ein.
Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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