Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – In der Nacht auf Sonntag (11.1.2026) ist es an einem beschrankten Bahnübergang in der Simsseestraße in Stephanskirchen ( Landkreis Rosenheim) zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Auto prallte gegen die Steuereinheit der Schrankenanlage, der Bahnverkehr musste kurzfristig eingestellt werden.
Gegen 1.00 Uhr fuhr ein 20-jähriger Autofahrer aus dem östlichen Landkreis Rosenheim von Stephanskirchen kommend in Richtung Riedering. Beim Annähern an den Bahnübergang waren die Schranken geöffnet, ein Zug näherte sich nicht.
Aufgrund schneeglatter Fahrbahn und nicht angepasster Geschwindigkeit geriet der Pkw, nach den Angaben der Polizei, in einer Rechtskurve ins Schleudern. Beim Überfahren der Gleise kam das Fahrzeug nach links von der Fahrbahn ab und stieß gegen die Steuereinheit der Schrankenanlage.
Bahnverkehr nach technischer Prüfung wieder freigegeben
Infolge des Unfalls wurde der Bahnverkehr vorübergehend eingestellt. Ein Notfalltechniker der Deutschen Bahn überprüfte die beschädigte Steuereinheit. Nach rund 45 Minuten konnte der Zugverkehr wieder freigegeben werden.
Am Pkw entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 5.000 Euro. Die Höhe des Schadens an der Steuereinheit ist derzeit noch nicht bekannt. Gegen den Fahrer wurde ein Bußgeldverfahren mit Punkten in Flensburg eingeleitet. Das Fahrzeug musste von der Unfallstelle abgeschleppt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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