Scbongau / Landkreis Weilheim-Schongau – In Schongau (Landkreis Weilheim-Schongau) wurde am Samstagmorgen (10.1.2026<) ein 42-jähriger Mann mit einer lebensgefährlichen Schussverletzung aufgefunden. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unklar, Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei ermitteln.
Gegen 8.35 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle Oberland die Mitteilung ein, dass ein Mann eine Schussverletzung erlitten habe. Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst fanden den 42-Jährigen mit schweren Verletzungen vor. Er wurde vor Ort erstversorgt und anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum gebracht. Nach operativer Versorgung befindet er sich in einem kritischen Zustand.
Verdacht auf Unterlassung
Am Tatort befand sich zudem ein 62-jähriger Mann, der unverletzt blieb. Nach derzeitigen Erkenntnissen steht er im Verdacht, trotz der schweren Verletzung seines Bekannten nicht eingegriffen zu haben. Gegen ihn wurde die vorläufige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet.
Ermittlungen durch Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft
Die ersten Maßnahmen vor Ort übernahm die Polizeiinspektion Schongau. Noch am Morgen übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim die Ermittlungen. Diese werden unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II durch das Fachkommissariat 1 fortgeführt. Auch das Fachkommissariat 7 (Spurensicherung), Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamts und des Instituts für Rechtsmedizin München sind an der Aufklärung beteiligt.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Umstände der Schussverletzung und den Verdacht eines Unterlassungsdelikts.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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