Rosenheim – Das Stadtarchiv Rosenheim geht neue Wege, um die Stadtgeschichte zu bewahren und historische Quellen leichter zugänglich zu machen. Unter dem Projekt #CrowdsourcingRosenheim können Freiwillige online aktiv werden und das Archiv bei der Erschließung seines Bestands unterstützen.
Zur Mitarbeit stehen zwei Bestände: eine Sammlung historischer Fotografien, die nach Ereignissen, Gebäuden und Personen erschlossen werden sollen, sowie Geburtenregister aus dem 19. Jahrhundert, die transkribiert, also digital abgetippt, werden können. Ziel ist es, die Recherchemöglichkeiten im Stadtarchiv zu verbessern und die Geschichte Rosenheims gemeinsam sichtbarer zu machen.
Einfache Teilnahme für alle Interessierten
Die Teilnahme ist ohne besondere Vorkenntnisse möglich. Für die Arbeit an den Geburtenregistern ist Erfahrung im Lesen alter Handschriften hilfreich. Das Stadtarchiv stellt passende Online-Hilfsmittel bereit und prüft alle Beiträge vor der Veröffentlichung.
Erfolgreicher Start
#CrowdsourcingRosenheim startete im Sommer 2025. Bereits in der ersten Projektphase beteiligten sich zahlreiche Freiwillige und beschrieben innerhalb weniger Wochen über 1.000 Luftbilder von Rosenheim. Die so gewonnenen Informationen flossen in die Datenbank des Stadtarchivs ein.
Das Stadtarchiv Rosenheim freut sich über jede Unterstützung, um die Stadtgeschichte gemeinsam mit der Öffentlichkeit zu dokumentieren. Weitere Informationen und Materialien zur Mitarbeit gibt es unter: www.stadtarchiv.de/mitmachen
(Quelle: Pressemitteilung Stadtarchiv Rosenheim / Historischer Verein Rosenheim / Beitragsbild Symbolfoto ai)


0 Kommentare