Verteidiger Leon van der Linde kehrte in Weißwasser ins Aufgebot zurück, Tobias Beck rückte dafür in die wieder komplette vierte Sturmreihe. Im Tor stand erneut Christopher Kolarz. Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen setzte zudem wieder auf Verteidiger Shane Hanne sowie auf die Importstürmer Teemu Pulkkinen, C.J. Stretch und Charlie Sarault.
Zwei unglückliche Gegentore im ersten Drittel
Die Gastgeber gingen im ersten Abschnitt zweimal aus Situationen heraus in Führung, die keine klaren Torchancen darstellten. Beim 1:0 (7.) rutschte die Scheibe im Getümmel vor dem Rosenheimer Tor über die Linie, Hannu Tripcke erhielt den Treffer. In der 16. Minute erhöhte Kyle Havlena aus extrem spitzem Winkel auf 2:1.
Dazwischen gelang den Starbulls der zwischenzeitliche Ausgleich: Nach einem schnellen Entlastungsangriff setzte Scott Feser nach Vorlage von Pulkkinen zum Schuss an, Füchse-Keeper Anthony Morrone parierte, doch Maximilian Adam verwertete den Abpraller aus der Luft sehenswert zum 1:1 (14.).
„Komische Tore, die möchte unser Torwart sicherlich zurückhaben, der danach sehr gut gespielt hat“, sagte Jari Pasanen nach dem Spiel.
Rosenheim nutzt Überzahlkonstellationen
Nach der Pause blieb die Partie ausgeglichen, erstmals kamen jedoch auch Strafzeiten hinzu. Diese Phasen entschieden das Spiel. Zwar wurden keine Powerplaytore im klassischen Sinne notiert, doch die Treffer zum 2:2 und 3:2 fielen jeweils unmittelbar nach Ablauf einer Überzahlsituation.
Beim 2:2 zog Shane Hanne von der blauen Linie ab, Fabian Dietz fälschte den Schuss leicht ab und bekam den Treffer gutgeschrieben (28.). Beim 3:2 wartete Ville Järveläinen geduldig auf die freie Schussbahn und traf platziert ins rechte obere Eck (37.). Kurz zuvor hatte Morrone verletzungsbedingt Platz für Lennart Neiße gemacht.
Doppelschlag in Unterzahl entscheidet die Partie
Die Vorentscheidung fiel in der 40. Minute – und das in Unterzahl. Zunächst fing Scott Feser einen Pass an der blauen Linie ab, zog zentral vors Tor und traf eiskalt zum 4:2. Nur 28 Sekunden später erhöhte Jordan Taupert nach einem Alleingang über rechts auf 5:2. Shane Hanne hatte den Puck an der eigenen Grundlinie erobert und den Konter eingeleitet.
Keine Tore im Schlussdrittel
Im letzten Drittel blieb es beim 5:2-Endstand. Christopher Kolarz verhinderte mit mehreren Paraden weitere Gegentreffer, seine Vorderleute spielten die Partie souverän zu Ende.
„Es war ein schwieriges Spiel, die Heimmannschaft hat sehr gut gespielt. Es hat ein bisschen gedauert, bis wir in die Gänge gekommen sind“, sagte Jari Pasanen.
Tabellenlage unverändert
An der Spitze der DEL 2 gab es keine Veränderungen. Die Starbulls Rosenheim belegen mit 68 Punkten aus 34 Spielen weiterhin Rang drei, zwei Zähler hinter Kassel und acht Punkte hinter Spitzenreiter Krefeld. Der Vorsprung auf den viertplatzierten EV Landshut beträgt weiterhin 14 Punkte.
(Quelle: Pressemitteilung Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Peter Lion)


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