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Bayernpartei nominiert Helmut Freund einstimmig als Landratskandidaten

Helmut Freund geht für die Bayernpartei Kreisverband Rosenheim als Landratskandidat an den Start. Foto: Bayernpartei Kreisverband Rosenheim

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

12. Januar 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim – Bei der Aufstellungsversammlung der Bayernpartei für die Landratswahl 2026 im Gasthof Hochries in Frasdorf wurde Helmut Freund einstimmig zum Landratskandidaten des Kreisverbands Rosenheim gewählt.

Der Kreisvorsitzende und Kreisrat Freund begrüßte zahlreiche Mitglieder aus dem gesamten Kreisverband. Als Wahlleiter fungierte Florian Weber, Bad Aiblinger BP-Stadtrat und Bürgermeisterkandidat.

In seiner anschließenden Rede erläuterte Freund fdie zentralen Schwerpunkte seiner Kandidatur.
Ein wesentlicher Schwerpunkt liege nach Angaben von Freund auf einer grundlegenden Reform der kommunalen Finanzstrukturen. Landkreise, Städte und Gemeinden müssten immer mehr Pflichtaufgaben erfüllen, ohne dass diese dauerhaft und verlässlich von Bund und Freistaat finanziert würden. Freund erklärte: „Als Landrat sehe ich meine Aufgabe nicht darin, diese Entwicklung lediglich zu verwalten, sondern die Interessen des Landkreises Rosenheim geschlossen und mit Nachdruck auf Landes- und Bundesebene zu vertreten.“ Ziel sei es, das Konnexitätsprinzip wieder konsequent durchzusetzen und den Kommunen Planungssicherheit sowie Handlungsspielräume zurückzugeben.

Bildungschancen für alle Generationen

Darüber hinaus hob Freund die Bedeutung von Bildungschancen für alle Generationen hervor. Der Landkreis Rosenheim solle sich als moderne Bildungsregion verstehen, in der berufliche und akademische Bildung gleichwertig anerkannt werde. Entscheidend sei es, individuelle Talente früh zu fördern und jungen Menschen wie auch Erwachsenen verlässliche Perspektiven zu eröffnen.
Ein weiteres Kernanliegen sei nach Angaben von Freund das Ehrenamt. Als langjährig engagierter Ehrenamtler – unter anderem als Trachtenvorstand – wisse er aus eigener Erfahrung, wie viel Verantwortung und Zeit Ehrenamtliche in Feuerwehr, Rettungsdiensten, Vereinen und sozialen Organisationen übernehmen. Dieses Engagement müsse wertgeschätzt und konkret unterstützt werden, insbesondere durch den Abbau bürokratischer Hürden.

Auch soziale Themen, Wohnen und Bauen seien zentrale Punkte seiner Kandidatur. Freund sprach sich für bezahlbaren Wohnraum insbesondere für Familien, Studierende und Auszubildende, Pflegekräfte und Menschen, die im Landkreis arbeiten, aus. Seiner Ansicht nach müsse der Fokus auf Innenentwicklung, Nachverdichtung und heimatverträglichem Bauen liegen, um zusätzlichen Flächenverbrauch zu vermeiden und die gewachsene Baukultur der Region zu erhalten.

Zum Thema Unterbringung von Geflüchteten betonte Freund, dass humanitäre Verantwortung und Bürgerbeteiligung zusammengehören. Entscheidungen dürften nicht über die Köpfe der Gemeinden und der betroffenen Bevölkerung hinweg getroffen werden. Transparente Information und frühzeitige Einbindung vor Ort seien Voraussetzung für Akzeptanz und tragfähige Lösungen.

Freund verwies außerdem darauf, dass Politik der Bayernpartei bereits Wirkung zeige. Als Kreisrat habe er beispielsweise die Bürgerinitiative in Frasdorf fachlich unterstützt und mit seiner Initiative zur Anwendung von §45 der Straßenverkehrsordnung dafür gesorgt, dass das Thema Ausweichverkehr auf Bundesebene im Bundesverkehrsministerium behandelt wurde. Auf dieser Grundlage seien rechtliche Klarstellungen erreicht worden, die Durchfahrtsverbote für den Ausweichverkehr an Wochenenden und Feiertagen in den anliegenden Gemeinden ermöglichten.

Er betonte zugleich, dass Regelungen nur wirksam seien, wenn sie konsequent kontrolliert und durchgesetzt würden. Die zuletzt deutlich spürbaren Verkehrsbelastungen entlang der Verkehrsachse im Inntal zeigten weiteren Handlungsbedarf. Freund kündigte an, sich weiterhin dafür einzusetzen, dass bestehende Durchfahrtsverbote konsequent umgesetzt werden und die Polizei die notwendigen personellen und organisatorischen Kapazitäten erhalte. Er stellte klar: „Es geht nicht um Kritik an der Arbeit der Polizei, sondern um die Schaffung der Rahmenbedingungen, damit geltende Regeln wirksam durchgesetzt werden können.“ Ziel sei eine nachhaltige Entlastung der betroffenen Orte, mehr Verkehrssicherheit und Schutz der Bevölkerung – auch über die Grenzen des Landkreises hinaus.
Zum Abschluss seiner Rede fasste Freund seine Zielsetzung zusammen: „Die Heimat erhalten – den Landkreis Rosenheim gestalten!“
(Quelle: Pressemitteilung Bayernpartei Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Bayernpartei)

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