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Jugendlicher stirbt nach Stromunfall in Kiefersfelden

Hochspannungsleitung in winterlicher Landschaft. Foto: ai

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

12. Januar 2026

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Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Ein tragischer Unfall hat sich am Freitag (09.01.2026) in Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) ereignet: Ein Jugendlicher wurde bei Arbeiten an einer durchhängenden Stromleitung lebensgefährlich verletzt und erlag wenige Tage später seinen Verletzungen.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hielt sich der Jugendliche gemeinsam mit zwei Freunden auf einem Hofanwesen auf. Dort fiel ihm eine Stromleitung auf, die infolge der Schneelast deutlich durchhing. Beim Versuch, Schnee mit einem metallischen Gegenstand von der Leitung zu entfernen, kam es zu einem Stromschlag mit einer Spannung von rund 20.000 Volt.
Der Jugendliche wurde unter laufender Reanimation mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Trotz intensivmedizinischer Behandlung verstarb er am Sonntag (11.01.2026) an den schweren Verletzungen.

Die Ermittlungen zu den Todesumständen wurden von der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, übernommen. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung liegen nach Angaben der Ermittler nicht vor, derzeit wird von einem tödlichen Unglücksfall ausgegangen.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindringlich vor dem Umgang mit Stromleitungen. Bereits die Annäherung an Hochspannungsleitungen kann lebensgefährlich sein und zu schweren oder tödlichen Verletzungen führen.
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto ai)

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