Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Mit einem gefälschten Führerschein und einem seit Monaten stillgelegten Auto war ein 24-Jähriger am Freitagabend (16.1.2026) in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) unterwegs. Bei einer Polizeikontrolle deckten Beamte gleich mehrere schwere Verstöße auf.
Eine Streife der Polizeiinspektion Bad Aibling kontrollierte gegen 22.30 Uhr im Ortsgebiet von Bruckmühl einen Pkw mit Anhänger. Am Steuer saß ein 24-jähriger Deutscher aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim.
Gegenüber den Beamten gab der Mann zunächst an, seinen Führerschein zu Hause vergessen zu haben. Ein Abgleich im polizeilichen Informationssystem ergab jedoch, dass ihm die deutsche Fahrerlaubnis bereits im Jahr 2024 unanfechtbar entzogen worden war.
Führerschein entpuppt sich als Totalfälschung
Mit diesem Ergebnis konfrontiert erklärte der Fahrer, er habe inzwischen in Italien eine neue Fahrerlaubnis erworben. Als er den angeblich italienischen Führerschein aushändigte, stellten die Beamten jedoch fest, dass es sich um eine Totalfälschung handelte.
Bei der weiteren Überprüfung des Fahrzeugs wurde zudem festgestellt, dass die angebrachten Kennzeichen entstempelt waren und der Pkw somit nicht mehr für den Straßenverkehr zugelassen war. Ermittlungen ergaben, dass der BMW bereits im November 2025 wegen fehlender Haftpflichtversicherung außer Betrieb gesetzt worden war.
Dem 24-Jährigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Der gefälschte italienische Führerschein wurde vor Ort sichergestellt.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauchs sowie eines Vergehens nach dem Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet.
(Quelle: Polizeiinspektion Bad Aibling / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)


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