Bayern – Ăber 700.000 ErstwĂ€hler gehen an die Urnen: Bei den Kommunalwahlen am 8. MĂ€rz 2026 werden in Bayern rund 10,05 Millionen Menschen stimmberechtigt sein. Ein Teil davon sind junge Erwachsene, die erstmals wĂ€hlen dĂŒrfen.
Das Expertenteam Demographie im Bayerischen Landesamt fĂŒr Statistik schĂ€tzt, dass etwa 700.000 Einwohnerinnen und Einwohner erstmals das Mindestalter von 18 Jahren fĂŒr die Kommunalwahl erreicht haben werden. Nicht eingerechnet sind Personen, die nach der letzten Wahl nach Bayern gezogen oder seitdem EU-Staatsangehörige geworden sind.
Wer ist stimmberechtigt?
Stimmberechtigt sind alle deutschen Staatsangehörigen sowie die BĂŒrger eines anderen EU-Mitgliedsstaates, die am Wahltag mindestens 18 Jahre alt sind (letztes Geburtsdatum: 8. MĂ€rz 2008). AuĂerdem mĂŒssen sie sich seit mindestens zwei Monaten (ab 8. Januar 2026) in der Gemeinde oder im Landkreis mit ihrem Lebensschwerpunkt aufhalten. Personen, die durch eine Gerichtsentscheidung vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, können nicht teilnehmen.
Verteilung nach Geschlecht und Altersgruppen
Von den rund 10,05 Millionen Stimmberechtigten sind 5,13 Millionen weiblich â das entspricht einem Anteil von 51 Prozent. Die ĂŒbrigen 4,92 Millionen Stimmberechtigten sind mĂ€nnlich. Das Expertenteam Demographie des Landesamts fĂŒr Statistik hat auĂerdem eine detaillierte Altersgruppenverteilung ermittelt.
Bayern auf einen Blick
Aktuelle Bevölkerung: Rund 13,25 Millionen Menschen leben derzeit in Bayern. Diese Zahl liefert den Kontext fĂŒr die 10,05 Millionen stimmberechtigten BĂŒrgerinnen und BĂŒrger bei den Kommunalwahlen 2026.
(Quelle: Bayerisches Landesamt fĂŒr Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Vergleich zu 2020: leicht rĂŒcklĂ€ufige Zahl der Stimmberechtigten
Im Vergleich zu den Kommunalwahlen 2020, bei denen 10,27 Millionen Menschen wahlberechtigt waren, geht die Zahl der Stimmberechtigten leicht zurĂŒck â um rund 220.000 Personen. Die Bevölkerungszahl Bayerns ab 18 Jahren ist seit der letzten Kommunalwahl nahezu konstant geblieben. Der RĂŒckgang erklĂ€rt sich hauptsĂ€chlich durch weniger Deutsche und EU-AuslĂ€nder, wĂ€hrend die Zahl der Nicht-EU-AuslĂ€nder gestiegen ist.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt fĂŒr Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto ai)


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