München Die Bundespolizei war am vergangenen Wochenende an Haupt- und Ostbahnhof in München mehrfach im Einsatz. Dabei ging es unter anderem um einen alkoholisierten Diebstahl, eine Bedrohung von Sicherheitsmitarbeitern und die Aufklärung eines Handy-Diebstahls mithilfe von Videoaufnahmen.
Mit über drei Promille beim Diebstahl gestellt
Am Freitagabend (23.1.2026) entwendete ein 48-jähriger Deutscher in einem Lebensmittelgeschäft im Ostbahnhof zwei Flaschen Wein. Ein Mitarbeiter beobachtete den Diebstahl und verständigte die Bundespolizei. Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Beamten das Diebesgut sowie ein zugriffsbereites Messer. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte der wohnsitzlose Mann die eingesetzten Kräfte. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 3,24 Promille. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde der 48-Jährige entlassen. Er muss sich jedoch wegen des Verdachts des Diebstahls mit Waffen und der Beleidigung verantworten.
Jugendlicher bedroht Sicherheitsmitarbeiter mit Pfefferspray
In der Nacht zum Sonntag beleidigte ein 16-jähriger ukrainischer Jugendlicher am Münchner Hauptbahnhof zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn Sicherheit. Nachdem er auf sein Fehlverhalten angesprochen worden war, flüchtete er über den Querbahnsteig in das Sperrengeschoss. Dabei zog er mehrfach ein Pfefferspray und bedrohte die Sicherheitsmitarbeiter. Alarmierte Bundespolizisten konnten den Jugendlichen stellen und zur Dienststelle bringen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 0,98 Promille. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an. Die Eltern wurden informiert. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Videoauswertung führt zu Tatverdächtigem
Am Sonntagmorgen (25.1.2026) meldete eine 22-jährige Mitarbeiterin eines Zeitschriftengeschäfts den Diebstahl ihres Mobiltelefons. Sie hatte das Smartphone im Pausenraum abgelegt und dort später einen unbekannten Mann ohne Zugangsberechtigung angetroffen. Nach Auswertung der Videoaufnahmen erkannten Bundespolizisten den Tatverdächtigen wieder, da dieser zuvor bereits kontrolliert worden war. Der 26-jährige Rumäne konnte wenig später von der Polizeiinspektion 14 im Stadtgebiet München gestellt und zur Bundespolizei gebracht werden. Das Mobiltelefon mit einem Wert von rund 485 Euro wurde nicht aufgefunden; der Mann gab an, es bereits an eine unbekannte Person weiterverkauft zu haben. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er entlassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts eines besonders schweren Falls des Diebstahls.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Betragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)


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