Rosenheim – Auf der Projektmesse Digitalisierung am Gründerzentrum Stellwerk18 in Rosenheim haben 17 Teams der Technischen Hochschule Rosenheim ihre praxisnahen IT- und Softwareprojekte vorgestellt. Die Studenten aus den Studiengängen Informatik, Wirtschaftsinformatik und Applied Artificial Intelligence präsentierten in kurzen Vorträgen ihre Aufgabenstellungen und erläuterten die Umsetzung für Firmen und Institutionen aus der Region.
„Wir haben mit der Veranstaltung vor allem zwei Ziele: Zum einen wollen wir den Studenten ermöglichen, ihr Wissen praxisnah anzuwenden und öffentlich zu zeigen, was sie am Ende ihrer Ausbildung können. Zum anderen geht es darum, dass sie sich untereinander und mit Unternehmen in der Region vernetzen“, sagt Professorin Dr. Claudia Förster, Leiterin des Bachelorstudiengangs Wirtschaftsinformatik. Professor Dr. Christopher Jud ergänzt: „Die Projektmesse zeigt eindrucksvoll, welch hervorragender Spirit an der TH Rosenheim herrscht. Wir haben eine große Bandbreite an Themen, die von den Studenten mit großem Engagement bearbeitet wurden.“
Datenanalyse in der Käseproduktion
Ein Projekt beschäftigte sich mit der Optimierung des Reifungsprozesses bei der Privatkäserei Bergader in Waging am See. Fünf Studenten der Wirtschaftsinformatik erstellten eine Datenlandschaft über verschiedene Systeme und leiteten Handlungsempfehlungen ab. „Wir konnten so die Grundlage dafür legen, dass künftig datenbasierte Entscheidungen den Reifeprozess verbessern“, erläutert David Pfeil. Bergader-Geschäftsführer Dr. Michael Münch lobt: „Das Studenten-Team hat sehr gute Arbeit geleistet, auf der wir jetzt aufsetzen können. Die Sicht von außen war für uns wirklich wertvoll.“
Plattform für familienfreundliche Freizeitangebote
Ein weiteres Projekt entwickelte im Auftrag des Landkreises Mühldorf a. Inn und des Tourismusverbands Inn/Salzach die Plattform „Find my Landkreis“. Sie bündelt Angebote wie Spielplätze, Museen oder Wanderwege und ermöglicht eine gezielte Filterung. Dimitrios Gatzvouras, der das Projekt gemeinsam mit vier weiteren Informatikstudenten umgesetzt hat, erklärt: „Man kann zwar bei Google suchen, aber dort werden die Ergebnisse nicht unbedingt auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnitten.“ Josef Geisberger, Geschäftsführer des Tourismusverbands, zeigt sich überzeugt: „Eine tolle Sache, was hier in der kurzen Zeit von den Studenten geleistet wurde. Wir werden diese Plattform nutzen, um familienfreundliche Angebote im Raum Inn-Salzach übersichtlich darzustellen.“
(Quelle: Pressemitteilung Technische Hochschule Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Anton Maier)


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