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Führerschein-Reform – Rosenheimer Fahrschule skeptisch bei Preissenkung

Alex Breu von der Fahrschule Habenstein und Breu. Foto: re

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

30. Januar 2026

Lesezeit: 3 Minute(n)

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Rosenheim / Bayern / Deutschland  – Der Führerschein soll günstiger werden. Die angekündigte Reform sorgte bundesweit für einen deutlichen Rückgang bei den Anmeldungen in Fahrschulen – auch in Rosenheim. Innpuls.me hat mit Alex Breu von der Rosenheimer Fahrschule Habenstein und Breu über die aktuelle Situation, seine Einschätzung der Reformpläne und Tipps zum Sparen gesprochen.

Deutlicher Rückgang der Anmeldungen

Bundesweit warteten viele Fahrschüler zunächst ab, in der Hoffnung, dass die Kosten für den Führerschein bald sinken würden.  „In den Monaten vor Weihnachten gab es deutlich weniger Anmeldungen. Jetzt im Januar, nachdem klar ist, dass die Reform frühestens 2027 greift, hat sich die Lage wieder etwas normalisiert“, erzählt Breu.

Nach der Ankündigung im Oktober 2025 hatte sich Breu wie viele andere Fahrschulen per Schreiben an das Bundesverkehrsministerium gewandt, um auf die schwierige Situation aufmerksam zu machen. Personal und Fuhrpark waren betroffen, manche mussten Anpassungen vornehmen, da finanzielle Engpässe drohten. Mittlerweile hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) seine Aussagen aus dem Herbst relativiert. Er machte öffentlich deutlich, dass mögliche Entlastungen durch Reformen frühestens ab 2027 greifen und Fahrschüler kurzfristig nicht mit niedrigen Preisen rechnen sollen.

Digitalisierung und Fahrpraxis

Die Reform sieht unter anderem die verstärkte Nutzung von Fahrsimulatoren, digitale Lernangebote und kürzere Prüfungszeiten vor. Breu setzt schon seit Jahren auf digitale Technik: „Mit dem Fahr-Simulator können Schüler das Anfahren, Schalten der Kupplung und andere grundlegende Abläufe üben, bevor sie ins echte Auto steigen. Fahrsimulatoren können die Fahrerlaubnisausbildung am Anfang gezielt unterstützten und den Fahrschülern die Ausbildung erleichtern, ersetzt aber keine realen Fahrstunden und den Präsenzunterricht“, ist der Rosenheimer überzeugt.

Tipps, um Kosten zu sparen

Alex Breu empfiehlt:

  • Voll konzentrieren: Den Führerschein in einer Phase machen, in der andere Prüfungen, Wettkämpfe oder Auslandsaufenthalte nicht ablenken. Längere Pausen führen dazu, dass bereits Gelerntes wieder vergessen wird.
  • Kompakte Zeitplanung: Den Führerschein in einem überschaubaren Zeitraum absolvieren, ohne Unterbrechungen.
  • Frühzeitig Geld ansparen: Wer schon früh regelmäßig Geld beiseitelegt, ist finanziell besser vorbereitet. Dabei nicht vergessen: Nach dem Führerschein fallen zusätzliche Kosten für ein Auto an.
  • Gründliche Theorievorbereitung: Regelmäßiges Lernen verhindert teure Wiederholungen.
  • Während der Ausbildung viel Rücksprache mit dem Fahrlehrer und dem Fahrschulbüro halten
  • Theoretische und praktische Prüfungssimulationen durchführen, um ein realistisches Feedback über den Ausbildungsstand und der Prüfungsreife zu erhalten
Vorbereitung und Zusatzangebote

Bei der Fahrschule Habenstein und Breu gibt es seit neuestem ein Zusatzangebot: die 100 schwierigsten Theoriefragen werden gesondert geübt. Dieses Angebot hat sich bereits sehr bewährt, berichtet Breu. „Unsere Schüler sind damit viel besser vorbereitet, und die Zahl der Durchfaller in der Theorie ist deutlich gesunken.“

Die Zahl der Theorie-Durchfaller liegt bundesweit bei rund 50 Prozent. In Rosenheim schaffen nach Breus Erfahrung etwa 75 bis 80 Prozent der Fahrschüler die Prüfung beim ersten Versuch. Hier sei die Fahrschule verpflichtet, Lernstandskontrollen durchzuführen und letztendlich die Prüfungsreife festzustellen, bevor die Anmeldung zur richtigen Prüfung erfolgt. „Der Fahrschuler muss so lange lernen und unterstützt werden, bis er Prüfungsreif ist“, betont Breu. Auf „Gut Glück“ funktioniere das leider nicht.

Breu betont: „Berücksichtigt man Inflation und steigende Kosten, war der Führerschein noch nie wirklich günstiger. Oft kommt es vor, dass aktuelle Preise solchen gegenüber gestellt werden, die man früher einmal für gleiche Produkte oder Dienstleistungen bezahlt hat. Schon vor 25 Jahren musste man während seiner Lehre von der Ausbildung, je nach Verdienst, ca. drei volle Monatsgehälter einplanen. Das ist heute nicht viel anders. Wenn man die Preise von damals mit der Einkommensentwicklung ins Verhältnis setzt, so ist der Gesamtbetrag genau genommen nicht gestiegen. Manche Fahrschüler brauchen manchmal heutzutage halt nur leider mehr Fahrstunden“:
Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: re)

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