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Forschungsprojekt zu sozialem Miteinander an der TH Rosenheim gestartet

Das Miteinander von Studenten an der TH Rosenheim steht im Mittelpunkt des neuen Forschungsprojekts „Bridges4RO“. Bild: Max Baudrexl

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

30. Januar 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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Rosenheim / Landkreis – Wie ist es um das Gemeinschaftsgefühl an der Technischen Hochschule Rosenheim bestellt und was lässt sich eventuell verbessern? Diese Frage steht im Mittelpunkt des neuen Forschungsprojekts „Bridges4RO“, das an der Hochschule gestartet ist. Ziel ist es, in den kommenden Jahren vor allem das studentische Miteinander zu untersuchen, aber auch die Beschäftigten der Hochschule werden einbezogen.

Das soziale Miteinander an einer Hochschule spielt eine zentrale Rolle für das Wohlbefinden und den Studienerfolg der Studenten. Ein unterstützendes, wertschätzendes Umfeld fördert den Wissensaustausch, motiviert zum Lernen und hilft, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Freundschaften, Lerngruppen und ein offener Dialog schaffen Zugehörigkeit und stärken die persönliche Entwicklung.

„Besonders für internationale Studenten ist ein starkes soziales Netzwerk von großer Bedeutung. Sie stehen oft vor zusätzlichen Herausforderungen wie Sprachbarrieren, kulturellen Unterschieden oder der räumlichen Distanz zur Familie. Eine inklusive Hochschulkultur, die Begegnungen erleichtert und interkulturellen Austausch fördert, kann diesen Studenten helfen, sich schneller einzuleben und Vertrauen aufzubauen“, sagt Projektleiterin Dr. Ulrike Fettke.

Drei Aktionsfelder im Fokus

Das Projekt Bridges4RO konzentriert sich auf drei zentrale Bereiche:

  1. Zugang zur Hochschulgemeinschaft für neue Studenten: „Wünschenswert ist, dass sie sich nicht ausschließlich mit Leuten umgeben, die sie vielleicht schon kennen oder im selben Studiengang eingeschrieben sind“, so Fettke.
  2. Partizipationskultur: Hier wird untersucht, wie Angebote und Aktionen genutzt werden, die das Miteinander fördern. „Hier sehen wir uns an, was sich die Studenten wünschen und wie die vorhandenen Möglichkeiten genutzt werden“, ergänzt Projektkoordinatorin Denise Leonhardt. Auch Angebote für Beschäftigte der Hochschule werden betrachtet.
  3. Bildungsgüte: Im Fokus stehen insbesondere neuartige Lehr- und Lernformate an der TH Rosenheim.

Das Forschungsprojekt ist zunächst bis 2029 angelegt, eine Verlängerung um zwei Jahre ist möglich. Die Stiftung für Innovation in der Hochschullehre stellt dafür bis zu 4,86 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld wird in erster Linie für zusätzliche Stellen im Zentrum für Forschung, Entwicklung und Transfer eingesetzt. Die Hochschulleitung verantwortet das Projekt über Vizepräsidentin Professorin Dr. Sabine Ittlinger.
(Quelle: Pressemitteilung Technische Hochschule Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Max Baudrexl)

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