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S-Bahn rangiert erstmals ferngesteuert im Münchner Werk Steinhausen

Bei der Demonstration des Testbetriebs von "Remote Train Operation" in München-Steinhausen (Foto: Deutsche Bahn AG / Thomas Kiewning)

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

30. Januar 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

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München – Auf dem Werksgelände der S-Bahn München in Steinhausen wurde erstmals eine S-Bahn ferngesteuert rangiert. Der Zug wurde dabei nicht aus dem Führerstand bewegt, sondern von einem Bedienplatz im Gebäude aus über ein 5G-Netz gesteuert. Ziel war es, Abläufe im Rangierbetrieb zu vereinfachen und Fahrzeuge schneller wieder für den Fahrgastbetrieb bereitzustellen.

Zum Einsatz kam ein umgerüstetes Fahrzeug der Baureihe 423. Die Tests lieferten laut Deutscher Bahn wichtige Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der Technik, für die Zulassung sowie für einen möglichen späteren Einsatz der sogenannten Remote Train Operation (RTO) im alltäglichen Rangierbetrieb. Bundesweit sind rund 400 Fahrzeuge dieser Baureihe im Einsatz, der technische Ansatz ist auch auf andere Baureihen übertragbar.

Für das Testfahrzeug, den führerstandsähnlichen Bedienplatz sowie ein eigenes 5G-Campus-Netz investierte die Deutsche Bahn rund eine Million Euro. Die Technik stammt vom Zughersteller Alstom. Harmen van Zijderveld, DB-Konzernvorstand Regionalverkehr, erklärt: „Züge per Fernsteuerung zu rangieren, kann unsere Mitarbeitenden entlasten und die Abläufe in unseren Werken erheblich beschleunigen. In nur vier Monaten haben wir das Testsystem auf die Schiene gebracht: vom lokalen 5G-Netz bis zum Bedienplatz und der Technik im Zug. Damit beweisen wir, dass technische Innovationen auch mit bestehenden Fahrzeugen realisierbar sind.“

Im Werk Steinhausen fallen täglich rund 350 Rangierbewegungen an, etwa für Reinigung, Wartung oder die Bereitstellung der Züge. Im Testbetrieb ließen sich die Fahrzeuge aus der Ferne nicht nur bewegen, sondern auch Türen schließen, Beleuchtung einschalten oder Warnsignale auslösen. Große Bildschirme zeigten Livebilder der Fahrt, zusätzlich war eine Steuerung per Tablet möglich.

Ob und wann die Technik in den Regelbetrieb übergeht, ist noch offen. Ein möglicher Rollout hängt nach Auskunft der Deutschen Bahn von Finanzierung und Fördermitteln sowie von der Zulassung ab. Bei entsprechenden Voraussetzungen könnte ein Einsatz in München ab 2028 beginnen.
(Quelle: Deutsche Bahn AG  / Beitragsbild: Deutsche Bahn AG/Thomas Kiewning)

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