Rosenheim / München / Bayern -Für Montag, 2. Februar 2026, hat die Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsunternehmen in ganz Bayern zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Betroffen sein können laut ver.di alle Verkehrsunternehmen, in denen der Tarifvertrag Nahverkehr (TV-N Bayern) Anwendung findet. Dieser regelt die Arbeitsbedingungen und Entgelte von rund 9.000 Beschäftigten in über 20 Unternehmen.
Voraussichtlich betroffene Verkehrsmittel am morgigen Tag:
- München (MVG): U-Bahn, Tram und Bus bis zur Liniennummer 199
- U-Bahn bleibt aus Sicherheitsgründen zunächst außer Betrieb
- Tram-Einsatz abhängig von verfügbarem Personal, Priorität auf Linie 20
- Busbetrieb teilweise möglich, aber unregelmäßig
- Landshut (Stadtwerke): Busbetrieb voraussichtlich nicht möglich
Nicht vom Warnstreik betroffen:
- MVV-Regionalbus (alle Liniennummern ab 200)
- S-Bahn
- Regionalzüge (RE, RB)
- Rosenheim: Alle Busse verkehren regulär, die Verkehrsgesellschaft Rosenheim ist nicht bestreikt (Stand: Instagram-Meldung der VGR). Wir berichteten.
Hintergrund zum Tarifkonflikt:
Die Forderungen von ver.di beinhalten eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro sowie eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit. Ziel ist es, Lohnunterschiede innerhalb der Unternehmen auszugleichen, die Einstiegsgehälter im Fahrdienst in Bayern an die von Baden-Württemberg anzupassen und die Belastungen im Schichtbetrieb durch längere Mindestruhezeiten und verbesserte Gesundheitsschutzmaßnahmen zu reduzieren.
Hinweise für Fahrgäste:
Reisende sollten sich am Streiktag aktuell informieren, alternative Verkehrsmittel nutzen, Fahrgemeinschaften bilden oder – wenn möglich – Home Office einplanen. Aktuelle Informationen gibt es in der MVV-App, über die MVV-Fahrplanauskunft oder auf den Webseiten von MVG (www.mvg.de) und Stadtwerke Landshut (www.stadtwerke-landshut.de)
(Quellen: MVV, MVG, Stadtwerke Landshut, ver.di Bayern, Innpuls.me (29.01.2026) / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)


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