München / Rosenheim – Der Hausnotruf des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) sorgt für Sicherheit und Entlastung in den eigenen vier Wänden. Kunden können im Ernstfall rund um die Uhr Hilfe anfordern – ganz gleich, ob es nach einem Sturz lediglich darum geht, wieder auf die Beine zu kommen, oder ob eine akute medizinische Notlage vorliegt.
Auch Situationen unterhalb eines klassischen Notfalls werden berücksichtigt: Angehörige, Nachbarn oder hinterlegte Vertrauenspersonen können informiert und gebeten werden, nach der betroffenen Person zu sehen. Sind diese nicht erreichbar, entsendet das BRK bei nicht-medizinischen Vorfällen den eigenen Hausnotruf-Einsatzdienst. In medizinischen Notfällen wird über die zuständige Integrierte Leitstelle umgehend der Rettungsdienst alarmiert.
„Über den Knopf am Handgelenk oder an der Halskette werden Sie sofort mit der Hausnotrufzentrale verbunden, die Sie kennt, weiß wo Sie sind, über etwaige Vorerkrankungen und Medikationen informiert ist und passgenaue Hilfe schickt“, erklärt BRK-Landesgeschäftsführer Robert Augustin.
Hilfe auf Knopfdruck – unabhängig vom Alter
Der Hausnotruf richtet sich dabei längst nicht nur an Menschen im hohen Alter oder Personen mit Pflegegrad. Aktuelle Zahlen des Bayerischen Roten Kreuzes zeigen: Rund jeder zweite Hausnotruf-Kunde verfügt über keinen Pflegegrad. Viele nutzen das Angebot bewusst als Vorsorgemaßnahme – etwa, weil sie allein leben und im Notfall nicht auf sich gestellt sein möchten. Ganz nach dem Prinzip: Vorsorge ist besser als Nachsorge.
„Oft wird der Hausnotruf erst nach einem einschneidenden Erlebnis angeschafft. Lassen Sie es nicht darauf ankommen, der Hausnotruf ist ein echter Schutzengel und gibt nicht nur Kundinnen und Kunden Sicherheit, sondern auch den Angehörigen“, so Augustin.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Landesgeschäftsstelle / Beitragsbild: Symbolfoto re)


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