Traunstein – Die Brandschutzerziehung der Feuerwehren hat durch eine Gesetzesnovelle und neue Lehrmaterialien eine deutliche Aufwertung erfahren. Mit Unterstützung der Versicherungskammer Bayern steht dem Kreisfeuerwehrverband Traunstein nun ein umfangreicher Ausbildungskoffer zur Verfügung, der künftig bei der Brandschutzerziehung von Kindern eingesetzt wird.
Mit der Novellierung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes wurde die Brandschutzerziehung erstmals ausdrücklich als Pflichtaufgabe der Feuerwehren festgeschrieben. Ziel ist es, das Bewusstsein für Brandgefahren zu schärfen, das Risikoverhalten von Kindern zu verbessern und richtiges Verhalten im Notfall – etwa das Absetzen eines Notrufs über die 112 – frühzeitig zu trainieren.
Der neue Brandschutzerziehungskoffer enthält unter anderem Anschauungs- und Versuchsmaterialien, ein Übungs-Notruftelefon sowie einen Leitfaden für Ausbilder. Ergänzend stellt der Kreisfeuerwehrverband Traunstein weitere Schulungsmaterialien wie Übungsrauchmelder und ein Rauchhaus kostenlos zur Verfügung.
Zusammenarbeit mit Kitas, Schulen und Eltern
Die Inhalte richten sich vor allem an Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter und werden in enger Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen, pädagogischen Fachkräften und Eltern vermittelt. Ein vorbereitendes Seminar für Feuerwehren im Landkreis hat bereits stattgefunden.
Die Verantwortlichen zeigten sich dankbar für die Unterstützung der Versicherungskammer Bayern, die die Ausstattung für alle Landkreise und kreisfreien Städte finanziert hat. Ziel ist eine nachhaltige, flächendeckende Brandschutzerziehung und die frühzeitige Sensibilisierung der Kinder für Sicherheit und Feuerwehrarbeit.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Die Freude beim Fachbereichsleiter Stefan Randlinger (links) und dem Kreisbrandrat Christof Grundner (rechts) ist groß. Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)


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